| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
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Royal Enfield Classic 650 vs Royal Enfield HNTR 350: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wer zwischen Royal Enfield Classic 650 und Royal Enfield HNTR 350 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Beide Modelle tragen die typische Royal-Enfield-Identität, aber sie zielen auf unterschiedliche Fahrprofile. Während die Classic 650 stärker in Richtung „klassischer Cruiser mit mehr Reserven“ denkt, wirkt die HNTR 350 als moderne, kompakte Alternative für den Alltag und für alle, die ein leichteres, agileres Motorrad suchen. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Handling, Komfort und Ausstattung – und welche Stärken zeigen sich im Alltag?
Design & Charakter: klassisch vs. modern
Royal Enfield Classic 650
Die Classic 650 setzt auf den klassischen Royal-Enfield-Look: runde Formen, stimmige Proportionen und eine Ausstrahlung, die auch auf längeren Strecken souverän wirkt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, „da ist was“ – nicht nur optisch, sondern auch im Fahrgefühl. Wer Wert auf eine zeitlose Optik legt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein echter Klassiker anfühlt, findet hier einen klaren Schwerpunkt.
Royal Enfield HNTR 350
Die HNTR 350 wirkt dagegen moderner und dynamischer. Der Stil ist stärker auf Alltag und Lifestyle ausgelegt: kompakter, leichter zu handhaben und optisch näher an einem „urbanen“ Motorrad. Das Design unterstützt das Konzept: schnell im Stadtverkehr, unkompliziert im Handling und mit einem Look, der auch ohne große Tourenambitionen Spaß macht.
Motor & Fahrgefühl: mehr Drehmoment vs. agiles Ansprechverhalten
Classic 650: souveränes Durchzugspaket
Im Vergleich zeigt die Royal Enfield Classic 650 vor allem eines: Sie fühlt sich auf der Landstraße und bei zügigerem Fahren deutlich „erwachsener“ an. Der Motorcharakter ist auf gleichmäßiges Gleiten und kräftigen Vortrieb ausgelegt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus Stadtverkehr bestehen, sondern auch aus Überlandabschnitten, Autobahn-ähnlichen Tempi oder einfach aus dem Wunsch nach entspanntem Fahren.
HNTR 350: leicht, direkt, unkompliziert
Die Royal Enfield HNTR 350 spielt ihre Stärken eher im Alltag aus. Das Ansprechverhalten wirkt direkter und das Motorrad lässt sich dadurch sehr spontan bewegen. Gerade im Stop-and-Go, bei häufigen Richtungswechseln oder wenn das Tempo nicht dauerhaft hoch sein muss, fühlt sich die 350er besonders passend an. Wer ein Motorrad sucht, das schnell „mitmacht“, ohne dass man ständig am Gas arbeitet, wird hier oft glücklich.
Handling & Alltagstauglichkeit: Gewicht, Wendigkeit und Fahrbarkeit
Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die Classic 650 wirkt beim Rangieren und im langsamen Verkehr zwar nicht „schwerfällig“, aber sie verlangt spürbar mehr Aufmerksamkeit, weil das Gesamtgefühl mehr Motorrad ist. Dafür belohnt sie auf längeren Strecken: Stabilität, Ruhe und ein Fahrstil, der auch bei wechselnden Bedingungen angenehm bleibt.
Die HNTR 350 ist dagegen prädestiniert für enge Situationen. Sie wirkt leichter zu kontrollieren, schneller in der Linie und insgesamt unkomplizierter, wenn der Alltag viele Ampeln, Parklücken und kurze Wege bereithält. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder das Motorrad regelmäßig alleine bewegt, profitiert von dieser agilen Ausrichtung.
Komfort & Sitzgefühl: entspannter Cruiser vs. kompakte Alltagsmaschine
Classic 650: Komfort für längere Sessions
Die Royal Enfield Classic 650 ist im Vergleich klar darauf ausgelegt, dass man auch länger unterwegs sein kann, ohne dass das Motorrad „unruhig“ wird. Das Sitz- und Fahrgefühl wirkt auf Distanz stimmig: Man kann das Tempo gleichmäßiger halten und findet schneller einen Rhythmus. Gerade wenn die Touren nicht nur aus 30 Minuten bestehen, sondern aus „einfach weiterfahren“, spielt die 650er ihre Stärken aus.
HNTR 350: bequem genug für den Alltag
Die HNTR 350 bietet einen Komfort, der zum Konzept passt: kurze bis mittlere Strecken, Stadtfahrten und spontane Ausflüge. Sie fühlt sich nicht wie ein „Tourer“ an, sondern wie ein Motorrad, das man gern nutzt. Das ist ein Vorteil, wenn das Ziel nicht maximale Langstreckenleistung ist, sondern ein Motorrad, das schnell einsatzbereit ist und sich im Alltag nicht sperrig anfühlt.
Fahrwerk & Bremsen: Stabilität vs. leichte Kontrolle
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typisches Bild: Die Classic 650 wirkt darauf abgestimmt, mehr Ruhe und Stabilität zu liefern. Das hilft besonders, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man zügiger fährt. Die HNTR 350 hingegen setzt stärker auf leichtes, direktes Feedback. Das macht sie angenehm, wenn man häufig manövriert oder wenn die Strecken eher „kurvig und wechselhaft“ sind.
Auch bei den Bremsen lässt sich die Philosophie erkennen: Die 650er vermittelt mehr „Sicherheit durch Reserven“, während die 350er im Alltag sehr gut dosierbar wirkt. Wichtig ist dabei: Beide Motorräder sind für den normalen Gebrauch ausgelegt, aber die Art, wie sie sich in der Praxis anfühlen, unterscheidet sich. Wer häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder längere Strecken fährt, wird die Classic 650 oft als entspannter empfinden.
Ausstattung & Praxis: was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist immer besser“, sondern darum, was zum Fahrprofil passt. Die Classic 650 wirkt wie die Variante, die man eher als „Hauptmotorrad“ nutzt: Sie passt gut zu Fahrern, die Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legen und das Motorrad auch optisch als Statement sehen. Die HNTR 350 hingegen wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich bewegt: unkompliziert, leicht zu handhaben und mit einer Ausstattung, die den Alltag unterstützt, ohne zu überladen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Classic 650 – Stärken
- Souveränes Fahrgefühl mit Fokus auf gleichmäßigen Vortrieb
- Mehr Reserven für Landstraße und längere Strecken
- Klassischer Look, der auch nach Jahren noch stimmig wirkt
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen
Royal Enfield Classic 650 – Schwächen
- Im dichten Stadtverkehr kann das größere Motorradgefühl mehr Aufmerksamkeit verlangen
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, könnte die 650er als „zu groß“ empfinden
Royal Enfield HNTR 350 – Stärken
- Agiles Handling und unkomplizierte Kontrolle im Alltag
- Direktes Fahrgefühl für Stadt, enge Straßen und spontane Fahrten
- Leichteres Gesamtpaket für häufiges Manövrieren
- Modernes Design, das zum urbanen Einsatz passt
Royal Enfield HNTR 350 – Schwächen
- Für sehr lange Strecken oder zügiges Fahren wirkt die 650er oft entspannter
- Wenn häufig hohe Geschwindigkeiten oder lange Überlandabschnitte anstehen, ist die 350er weniger „auf Reserven“ ausgelegt
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Royal Enfield Classic 650 und Royal Enfield HNTR 350 hängt weniger von „besser“ ab, sondern von „passender“. Die Classic 650 ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur für den Weg zur Arbeit gedacht ist, sondern auch für Wochenendfahrten, Landstraßen und Situationen, in denen man nicht ständig nachjustieren möchte. Sie ist die Wahl für Fahrer, die ein klassisches Motorradgefühl suchen und gern mit mehr Ruhe unterwegs sind.
Die HNTR 350 ist die bessere Option, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze Strecken, häufiges Rangieren und ein Motorrad, das sich leicht anfühlt. Sie passt besonders gut für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell verfügbar ist und dabei trotzdem den Royal-Enfield-Charakter trägt.
Fazit:
Die Royal Enfield Classic 650 ist die stimmige Wahl für alle, die ein klassisches Motorrad mit mehr Reserven suchen: Sie spielt ihre Stärken auf Landstraße und bei längeren Fahrten aus, wirkt stabil und souverän und vermittelt ein erwachsenes Fahrgefühl. Wer häufig außerhalb der Stadt unterwegs ist oder einfach gern entspannt durchzieht, findet in der 650er meist die passendere Basis.
Die Royal Enfield HNTR 350 überzeugt dagegen dort, wo Alltag zählt: in der Stadt, bei häufigen Richtungswechseln und auf kurzen bis mittleren Strecken. Sie ist agiler, leichter zu handhaben und macht genau dann Spaß, wenn das Motorrad schnell reagieren und unkompliziert bleiben soll. Wer vor allem urban fährt oder ein leichteres, handliches Motorrad bevorzugt, trifft mit der 350er die bessere Entscheidung.