| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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Royal Enfield Guerrilla 450 vs Aprilia Tuono 660: Vergleich für Fahrspaß im Alltag
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Guerrilla 450 steht für einen modernen, bodenständigen Ansatz mit eigenem Charakter. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist klar auf sportliche Performance und Agilität ausgelegt. Beide Modelle sind Naked-Bikes, beide wollen im Alltag funktionieren – aber sie erzählen dabei sehr unterschiedliche Geschichten. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Schwächen, und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundidee: Charakter und Zielgruppe im Vergleich
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nicht alles auf maximale Sportlichkeit trimmt, sondern den Fokus auf ein stimmiges Gesamtpaket legt: Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit und ein Motorcharakter, der sich nicht nach „nur schnell“ anfühlt. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gern entspannt losrollen, aber trotzdem ein Motorrad möchten, das sich lebendig anfühlt.
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen ein Bike, das sportlich denkt. Schon vom Konzept her ist sie auf Dynamik ausgelegt: schnelle Richtungswechsel, spürbare Reserven und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Ausfahrten macht. Wer ein Motorrad sucht, das auch auf kurzen Strecken „Action“ liefert, landet bei der Tuono meist schneller als gedacht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Royal Enfield Guerrilla 450 punktet eher mit einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Ansprechverhalten. Das macht sie angenehm für Stadtverkehr, Ampelstarts und entspannte Landstraßenrunden. Die Stärke liegt weniger darin, ständig maximale Spitzenwerte auszureizen, sondern darin, dass sich das Motorrad in vielen Situationen „einfach richtig“ anfühlt.
Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken stärker in der Dynamik aus. Im direkten Vergleich wirkt sie oft „direkter“: Gasannahme und Beschleunigung ziehen spürbar an, sobald es zügiger wird. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das gerade auf kurvigen Strecken schnell in den Vordergrund rückt. Die Schwäche kann hier für manche Fahrer sein, dass das Motorrad sportlich genug ist, um ungewollt schneller zu werden – wer eher gemütlich unterwegs ist, muss sich mental etwas bremsen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Alltagsruhe
Beim Fahrwerk zeigt sich der nächste große Unterschied. Die Royal Enfield Guerrilla 450 zielt auf ein ausgewogenes Setup, das im Alltag Komfort und Kontrolle verbindet. Das Motorrad wirkt so, als wäre es darauf ausgelegt, Unebenheiten nicht unnötig „durchzureichen“, sondern die Fahrt angenehm zu machen. In der Praxis bedeutet das: weniger Stress auf schlechten Straßen, mehr Fokus auf den Fahrfluss.
Die Aprilia Tuono 660 ist im Handling klar sportlicher. Sie unterstützt schnelle Wechsel, lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein sehr aktives Fahrgefühl. Das ist eine Stärke, wenn die Strecke kurvig wird oder wenn man gern dynamisch fährt. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das sportliche Setup bei sehr grobem Belag weniger „weich“ wirkt als bei eher komfortorientierten Motorrädern. Wer häufig auf schlechten Straßen unterwegs ist, merkt das eher.
Bremsen und Sicherheit: Wo die Reserven liegen
Bei den Bremsen ist der Vergleich vor allem eine Frage der Dosierbarkeit und der Reserven. Die Royal Enfield Guerrilla 450 bietet ein gut kontrollierbares Bremsgefühl, das im Alltag zuverlässig funktioniert. Die Stärke liegt darin, dass man die Verzögerung sauber dosieren kann – praktisch im Stadtverkehr und bei moderater Fahrweise.
Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken stärker bei sportlicherer Gangart aus. Im Vergleich wirkt die Bremsleistung oft „präsenter“, und das Motorrad lässt sich dadurch auch bei zügigerem Tempo sehr sicher in Kurven kontrollieren. Schwächen zeigen sich hier weniger in der Bremsleistung selbst, sondern eher darin, dass die sportliche Performance das Motorrad insgesamt fordernder macht: Wer selten sportlich fährt, nutzt die Reserven möglicherweise nicht aus.
Ergonomie und Sitzgefühl: Alltagstauglichkeit im Detail
Ergonomie entscheidet im Alltag oft mehr als reine Daten. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt so, als sei sie für „einfach draufsetzen und los“ gemacht. Sitzposition und Lenkergefühl passen gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig die Haltung optimieren muss. Das ist besonders für Pendler und für Touren interessant, bei denen man entspannt bleiben möchte.
Die Aprilia Tuono 660 bietet ebenfalls eine alltagstaugliche Sitzposition, aber mit sportlicherer Ausrichtung. Im Vergleich fühlt sich die Tuono oft etwas „aktiver“ an: Man sitzt nicht nur bequem, man wird auch stärker in die Fahrdynamik hineingezogen. Das ist eine Stärke für Kurven und dynamische Strecken, kann aber bei sehr langen, entspannten Fahrten weniger „relaxed“ wirken als bei der Guerrilla.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Fahrgefühls. Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt dabei eher auf ein verständliches, alltagstaugliches Konzept. Die Unterstützung ist vorhanden, aber sie steht nicht im Vordergrund. Das Motorrad bleibt dadurch „nah“ am Fahrer – ideal, wenn man nicht ständig mit Einstellungen beschäftigt sein möchte.
Die Aprilia Tuono 660 wirkt im Vergleich stärker auf Performance ausgelegt. Fahrmodi und elektronische Helfer können das Motorrad je nach Anspruch sehr passend machen. Die Stärke ist, dass man die Tuono an den eigenen Stil anpassen kann. Die mögliche Schwäche: Wer Elektronik eher als „nice to have“ sieht, könnte die Tuono als etwas komplexer empfinden als die Guerrilla.
Alltag, Wartung und Kosten: Was man im Blick behalten sollte
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad fährt, sondern auch, wie unkompliziert es bleibt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Modell, das auf praktische Nutzung ausgelegt ist. Das kann sich in einem unkomplizierten Gesamtgefühl zeigen: vom Handling bis zur Alltagstauglichkeit. Auch wenn Wartung und Kosten immer vom individuellen Fahrprofil abhängen, wirkt die Guerrilla als „vernünftige“ Wahl für viele Nutzer.
Die Aprilia Tuono 660 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie ist stärker auf sportliche Nutzung ausgerichtet. Das kann bedeuten, dass man bei intensiver Fahrweise mehr Verschleiß durch Bremsen und Reifen spürt. Die Stärke ist dafür die Performance, die man bekommt. Wer die Tuono eher moderat bewegt, kann die Balance gut halten; wer sie regelmäßig sportlich ausfährt, sollte Kosten und Verschleiß im Blick behalten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken
- Alltagstauglicher Charakter mit gut dosierbarem Fahrgefühl
- Ausgewogenes Setup, das auch auf weniger perfekten Straßen angenehm bleibt
- Einfaches Handling für Stadt, Pendeln und entspannte Touren
- Weniger „Overkill“: Elektronik und Performance wirken stimmig statt überfordernd
Royal Enfield Guerrilla 450 – Schwächen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise wirkt die Performance-Fokusierung weniger dominant als bei der Tuono
- Wer maximale Dynamik sucht, muss die Guerrilla eher „mit Gefühl“ fahren
Aprilia Tuono 660 – Stärken
- Sportliches Handling mit viel Agilität und direktem Fahrgefühl
- Starke Dynamik, die gerade auf Kurvenstrecken Spaß macht
- Bremsen und Kontrolle wirken für zügiges Fahren sehr passend
- Elektronik als Performance-Werkzeug für unterschiedliche Ansprüche
Aprilia Tuono 660 – Schwächen
- Bei häufig grobem Belag kann das sportlichere Setup weniger komfortabel wirken
- Wer eher entspannt fährt, nutzt die Performance-Reserven möglicherweise nicht aus
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Wahl zwischen Royal Enfield Guerrilla 450 und Aprilia Tuono 660 hängt stark davon ab, was im Alltag am wichtigsten ist. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, sich unkompliziert anfühlt und für Stadt und Landstraße gleichermaßen passt, findet in der Guerrilla oft die passendere Basis. Sie ist ein Bike für Menschen, die gern fahren, ohne ständig das Motorrad „auszureizen“.
Die Tuono 660 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Fahrspaß und Dynamik im Vordergrund stehen. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das spürbar nach vorne zieht, wird mit der Aprilia sehr glücklich. Auch für Fahrer, die gern mit Fahrmodi und elektronischer Unterstützung arbeiten, ist die Tuono ein starker Kandidat.
Fazit:
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die stimmige Wahl für alle, die ein Naked-Bike mit eigenem Charakter suchen, das im Alltag angenehm bleibt und sich gut dosieren lässt. Im Vergleich wirkt sie besonders stark in der Balance aus Komfort, Kontrolle und unkompliziertem Fahrgefühl – ideal für Pendeln, entspannte Touren und Strecken, auf denen nicht jede Kurve „sportlich“ gemeint ist. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn maximale Dynamik und ein sehr sportliches Setup gefragt sind.
Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken dort aus, wo es lebendig wird: beim zügigen Fahren, bei schnellen Richtungswechseln und auf kurvigen Strecken. Im direkten Vergleich wirkt sie dynamischer und sportlicher, mit Bremsen und Handling, die Reserven vermitteln. Wer häufig dynamisch fährt oder ein Motorrad möchte, das die Performance spürbar in den Vordergrund stellt, bekommt mit der Tuono das passendere Gesamtpaket. Wer dagegen eher entspannt unterwegs ist, könnte die Guerrilla als entspannter und „passender“ empfinden.