| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.349 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
- sehr zugängliches Fahrverhalten
- kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
- kernige Optik mit vielen, schönen Details
- TFT-Farbdisplay
- hohe Reichweite
- viel Motorrad für wenig Geld
- sehr straff gefedert
- Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.Fazit
Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!
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Royal Enfield Guerrilla 450 vs Benelli 502 C – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder aus dem mittleren Hubraum-Bereich gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist, wie sich die Royal Enfield Guerrilla 450 und die Benelli 502 C im Alltag anfühlen: beim Anfahren an der Ampel, auf der Landstraße in flotten Passagen und auf längeren Strecken, wenn es nicht mehr nur um „mal kurz raus“ geht. Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf die typischen Unterschiede, die aus den aufgelisteten Daten und den daraus ableitbaren Eigenschaften entstehen.
Überblick: Zwei Philosophien im ähnlichen Segment
Die Royal Enfield Guerrilla 450 steht für eine moderne Interpretation eines klassischen Stils. Die Benelli 502 C wirkt ebenfalls wie ein „modernes Classic“-Motorrad, setzt aber stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Ausstattung und einem Charakter, der sich eher nach „einsteigen und losfahren“ anfühlt. Beide sind für viele Fahrer interessant, die nicht gleich in den großen Hubraumbereich gehen wollen, aber dennoch ein Motorrad möchten, das sich nicht nach Kompromiss anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag zeigt
Beim Vergleich der Motorwerte fällt auf, dass beide Modelle im Bereich um die 400 bis 500 Kubikzentimeter liegen und damit eine ähnliche Zielgruppe ansprechen. Entscheidend ist aber, wie sich die Leistung und das Drehmoment über den Drehzahlbereich verteilen. In der Praxis bedeutet das: Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt ihre Stärken oft dort aus, wo ein gleichmäßiger Vortrieb aus niedrigeren bis mittleren Drehzahlen gefragt ist – also beim entspannten Fahren in der Stadt oder beim ruhigen Dahingleiten auf Landstraßen.
Die Benelli 502 C wirkt dagegen häufig wie das Motorrad, das sich besonders gut für dynamischere Zwischenspurts eignet. Wenn die Werte in den aufgelisteten Daten darauf hindeuten, dass der Motor in bestimmten Bereichen „agiler“ wirkt, zeigt sich das im Fahrgefühl: Gasannahme, Durchzug beim Hochschalten und das Gefühl, dass man schneller wieder auf Tempo kommt, ohne jedes Mal extrem hoch zu drehen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken liegen eher im gleichmäßigen, alltagstauglichen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise mehr Drehzahl nötig ist, um die gewünschte Dynamik zu erreichen.
- Benelli 502 C: Stärken liegen eher in der spürbaren Agilität und dem dynamischen Antritt. Schwäche kann sein, dass der Fahrstil bei manchen Streckenprofilen stärker „mitarbeiten“ muss, um den Motor genau in seinem Wohlfühlbereich zu halten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Auch wenn die Datenblätter nicht alles verraten, geben die aufgelisteten Werte zu Fahrwerk, Geometrie und Gewicht Hinweise darauf, wie sich die Motorräder bewegen. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt in der Summe wie ein Motorrad, das für kontrolliertes Fahren ausgelegt ist: nicht hektisch, sondern berechenbar. Das ist besonders angenehm, wenn der Alltag viele Stop-and-go-Situationen oder wechselnde Fahrbahnqualitäten mit sich bringt.
Die Benelli 502 C tendiert in der Wirkung eher zu einem Motorrad, das sich leichter „in die Linie“ bringen lässt. Wenn die aufgelisteten Werte auf ein agileres Handling hindeuten, merkt man das vor allem in Kurven: Richtungswechsel fühlen sich flüssiger an, und das Motorrad wirkt schneller bereit, wenn es darum geht, zügig von einer Kurve in die nächste zu kommen.
Was das für die Praxis bedeutet
- Royal Enfield Guerrilla 450: Vorteil bei entspanntem Tempo, bei dem Stabilität und Ruhe wichtiger sind als maximale Kurvenagilität. Nachteil kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise das „letzte Quäntchen“ an Drehfreude nicht ganz so direkt wirkt.
- Benelli 502 C: Vorteil bei Kurvenfahrten und dynamischerem Fahren, weil das Motorrad schneller „mitgeht“. Nachteil kann sein, dass bei sehr gemächlichem Tempo die sportliche Ausrichtung weniger „entspannt“ wirkt als bei der Konkurrenz.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei einem Motorradvergleich sind Bremsen und das daraus entstehende Sicherheitsgefühl entscheidend. Die aufgelisteten Werte geben Hinweise darauf, wie stark und fein dosierbar die Bremsanlage im Alltag sein kann. Beide Modelle sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber der Unterschied zeigt sich häufig in der Dosierbarkeit: Während das eine Motorrad eher „direkt“ anspricht, fühlt sich das andere in der ersten Bremsphase etwas progressiver an.
In der Praxis bedeutet das: Für Stadtfahrten, in denen häufiges Verzögern und sanftes Anhalten gefragt sind, ist eine gute Dosierbarkeit Gold wert. Für Landstraßen und zügigere Passagen zählt zusätzlich, wie stabil das Motorrad beim harten Bremsen bleibt und wie schnell man wieder in die Kurvenposition kommt.
Stärken und Schwächen bei der Bremswirkung
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken liegen häufig in einem gut kontrollierbaren Bremsgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichem Tempo die Bremsleistung stärker „eingefordert“ werden muss, um das gleiche Gefühl von sofortiger Power zu bekommen.
- Benelli 502 C: Stärken liegen eher in der direkten Ansprechcharakteristik. Schwäche kann sein, dass die ersten Millimeter am Hebel bei manchen Fahrern etwas sensibler wirken und dadurch mehr Feingefühl erfordern.
Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege und längere Touren
Die Sitzposition entscheidet darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso angenehm ist wie nach zehn Minuten. In den aufgelisteten Daten und der daraus ableitbaren Geometrie zeigt sich, dass beide Modelle auf Alltagstauglichkeit ausgelegt sind, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das eine eher entspannte Haltung unterstützt. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn die Touren nicht ausschließlich aus „Sportmodus“ bestehen. Die Benelli 502 C kann dagegen je nach Fahrertyp eine etwas sportlichere oder zumindest „aktiver“ wirkende Sitzposition vermitteln, was auf kurvigen Strecken oft Spaß macht.
Worauf es ankommt
- Royal Enfield Guerrilla 450: Vorteil für Fahrer, die eine ruhige, alltagstaugliche Haltung bevorzugen. Nachteil kann sein, dass bei sehr großen Fahrern oder bei dem Wunsch nach maximaler „Sport-Optik“ die Position weniger aggressiv wirkt.
- Benelli 502 C: Vorteil für Fahrer, die eine aktive Kontrolle und ein direkteres Fahrgefühl mögen. Nachteil kann sein, dass bei sehr langen Strecken eine weniger entspannte Haltung stärker ins Gewicht fällt.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur der Motor, sondern auch die Frage: Wie schnell ist man startklar, wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag bewegen und wie stimmig ist das Gesamtpaket? Bei einem Vergleich der Royal Enfield Guerrilla 450 und der Benelli 502 C lohnt sich der Blick auf die aufgelisteten Werte rund um Gewicht, Abmessungen und Fahrbarkeit. Diese Faktoren beeinflussen, wie leicht sich das Motorrad schieben, rangieren und im Stadtverkehr kontrollieren lässt.
Wenn die aufgelisteten Daten der Benelli auf ein etwas „handlicheres“ Gesamtgefühl hindeuten, merkt man das besonders beim Rangieren und bei häufigen Richtungswechseln. Wenn die Guerrilla in den Daten eher auf Stabilität und Ruhe ausgelegt ist, ist das im Alltag ebenfalls ein Plus – vor allem dann, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken im entspannten Handling und in einem stimmigen Gesamtgefühl für den täglichen Einsatz. Schwäche kann sein, dass bei sehr engen Situationen oder häufigem Rangieren die „gefühlte“ Handlichkeit nicht ganz so leicht wirkt wie bei der Konkurrenz.
- Benelli 502 C: Stärken in der schnellen Reaktion und im agilen Eindruck. Schwäche kann sein, dass das Motorrad je nach Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit verlangt, um dauerhaft im optimalen Bereich zu bleiben.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Royal Enfield Guerrilla 450 und Benelli 502 C hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil besser zum eigenen Anspruch passt.
Royal Enfield Guerrilla 450 – ideal für…
- Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag ruhig und berechenbar wirkt.
- Menschen, die Wert auf gleichmäßigen Vortrieb legen und nicht ständig „am Gas“ hängen wollen.
- Tourenfahrer, die eine entspannte Sitzhaltung bevorzugen und lieber konstant statt maximal dynamisch unterwegs sind.
Benelli 502 C – ideal für…
- Fahrer, die ein spürbar agiles Fahrgefühl möchten und Kurvenfahrten genießen.
- Menschen, die beim Beschleunigen gerne schnell wieder Tempo aufbauen.
- Alle, die ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrbarkeit und direkter Rückmeldung suchen.
Fazit:
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: mit einem gutmütigen, gleichmäßigen Vortrieb, einem berechenbaren Fahrgefühl und einer eher entspannten Ausrichtung, die auch nach längerer Zeit noch angenehm bleibt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Wert auf Ruhe und Kontrolle legt und lieber konstant fährt, findet in der Guerrilla 450 meist den stimmigeren Partner.
Die Benelli 502 C spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn mehr Dynamik gefragt ist: beim zügigen Fahren auf Landstraßen, bei häufigen Richtungswechseln und wenn das Motorrad möglichst direkt auf Gas und Lenkimpulse reagieren soll. Wer Kurvenfahrten mag, gerne schneller wieder auf Tempo kommt und ein aktiveres Fahrgefühl sucht, wird mit der Benelli 502 C häufig glücklicher.
Kurz gesagt: Guerrilla 450 für entspanntes, alltagstaugliches Fahren – 502 C für mehr Agilität und dynamische Momente.