| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
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Royal Enfield Guerrilla 450 vs Benelli Imperiale 400: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrgefühl
Wer zwischen Royal Enfield Guerrilla 450 und Benelli Imperiale 400 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein eher moderner Ansatz mit klarer Ausrichtung auf Alltagstauglichkeit und ein dynamischeres Gesamtpaket. Auf der anderen Seite wirkt die Benelli Imperiale 400 wie ein klassischer Klassiker, der mit seinem Retro-Charakter und einem eher entspannten Fahrgefühl punktet. Beide Motorräder haben ihren Reiz – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Design und Charakter: Modernes Retro trifft klassische Linie
Im direkten Vergleich fällt auf, dass die Royal Enfield Guerrilla 450 optisch stärker in Richtung „modernes Retro“ geht. Die Linien wirken stimmig und zeitgemäß, ohne den Bezug zum klassischen Look komplett zu verlieren. Die Benelli Imperiale 400 setzt dagegen noch stärker auf den klassischen Retro-Vibe: Rundere Formen, ein traditionelleres Gesamtbild und ein Stil, der sofort nach „Motorradromantik“ aussieht.
Das ist nicht nur Geschmackssache: Das Design beeinflusst auch, wie sich das Motorrad im Alltag „anfühlt“. Die Guerrilla wirkt wie ein Bike, das man gern öfter nutzt – auch für kurze Wege zwischendurch. Die Imperiale vermittelt eher das Gefühl eines bewussten Ausflugs, bei dem man den Weg genießt.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Philosophie beim Fahrgefühl
Bei den Motor- und Antriebswerten zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist auf ein spürbar lebendigeres Gesamtbild ausgelegt. Im Vergleich wirkt sie dadurch besonders dann im Vorteil, wenn zügiges Anfahren, dynamisches Beschleunigen und ein souveränes Reagieren auf wechselnde Geschwindigkeiten gefragt sind.
Die Benelli Imperiale 400 spielt dagegen stärker die „entspannte“ Karte. Die Leistung und das Ansprechverhalten sind so abgestimmt, dass sich das Fahren ruhig und gleichmäßig anfühlt. Das ist angenehm, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt und weniger auf sportlicher Gangart.
Wichtig ist: Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen – aber die Art des Spaßes ist unterschiedlich. Die Guerrilla wirkt wie ein Motorrad, das man auch mal „mitnehmen“ möchte, wenn der Verkehr es hergibt. Die Imperiale ist eher das Bike, das man gern im passenden Rhythmus fährt, ohne ständig nach mehr zu suchen.
Getriebe, Drehmomentgefühl und Alltagstauglichkeit
Auch wenn die konkreten Werte je nach Ausstattungsstand variieren können, lässt sich im Vergleich ein klares Muster erkennen: Die Royal Enfield Guerrilla 450 profitiert von einem Antriebskonzept, das sich im Stadtverkehr und auf der Landstraße leichter „mit dem Tempo“ bewegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und das schnelle Reagieren auf Situationen im Vordergrund stehen.
Die Benelli Imperiale 400 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man in einem passenden Drehzahlfenster fährt. Wer dieses Fenster trifft, bekommt ein stimmiges Fahrgefühl. Wer dagegen ständig sehr dynamische Zwischenspurts erwartet, wird die Grenzen eher früher spüren.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. entspanntes Gleiten
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder abgestimmt sind. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich insgesamt „präsenter“: Das Motorrad vermittelt mehr Kontrolle, wenn die Straße wechselt, wenn Kurven enger werden oder wenn man zügiger unterwegs ist. Gerade auf Landstraßen kann das ein echter Vorteil sein, weil das Bike die Linie stabil hält und das Fahrgefühl direkter wirkt.
Die Benelli Imperiale 400 steht dagegen für ein eher komfortorientiertes, ruhiges Fahrverhalten. Unebenheiten werden meist angenehmer „weggeatmet“, und das Motorrad wirkt weniger darauf ausgelegt, aggressiv um die Ecke zu gehen. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Für viele Fahrten im Alltag ist genau diese Gelassenheit ein Plus.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo kontrollieren?
Bei den Bremsen ist im Vergleich entscheidend, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt tendenziell sportlicher im Ansprechverhalten: Das macht sie besonders dann angenehm, wenn häufiges Verzögern im Stadtverkehr oder zügigeres Fahren auf der Landstraße vorkommt. Die Bremsleistung fühlt sich dabei eher „direkt“ an.
Die Benelli Imperiale 400 bietet im Vergleich ebenfalls solide Bremsen, aber das Gesamtgefühl ist eher auf gleichmäßige Verzögerung ausgelegt. Wer vorausschauend fährt und das Tempo planbar hält, wird damit sehr gut zurechtkommen.
Komfort, Sitzposition und Ergonomie
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Punkt – aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich so, als sei sie für längere Nutzung im Alltag gemacht: Die Sitzposition und die Ergonomie unterstützen ein aktiveres Fahren, ohne gleich „sportlich unbequem“ zu werden. Dadurch eignet sie sich gut für Fahrer, die nicht nur kurze Runden drehen, sondern das Motorrad regelmäßig nutzen.
Die Benelli Imperiale 400 setzt stärker auf entspannte Haltung. Das kann gerade bei gemütlichen Touren ein Vorteil sein. Gleichzeitig kann es je nach Körpergröße und Fahrgewohnheiten sein, dass man die Imperiale eher als „Genuss-Motorrad“ wahrnimmt, während die Guerrilla eher als „Allrounder“ durchgeht.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Praxisvergleich spielen Details eine große Rolle: Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag handhaben lässt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das man schnell „versteht“: Bedienelemente und Fahrgefühl passen zusammen, wodurch sich das Motorrad auch für Einsteiger oder Wiedereinsteiger gut anfühlt.
Die Benelli Imperiale 400 punktet dagegen stärker über den klassischen Charakter und das stimmige Gesamtbild. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich wie ein Stück Tradition anfühlt, bekommt hier genau dieses Gefühl. Für Fahrten, bei denen das Tempo zweitrangig ist und der Stil im Vordergrund steht, ist die Imperiale besonders passend.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken
- Lebendigeres Fahrgefühl im Vergleich, besonders bei wechselnden Situationen im Alltag
- Präsenteres Handling, das auf Landstraßen mehr Kontrolle vermittelt
- Brems- und Ansprechverhalten wirkt tendenziell dynamischer
- Ergonomie und Komfort wirken auf regelmäßige Nutzung ausgelegt
Royal Enfield Guerrilla 450 – Schwächen
- Wer ausschließlich den ganz klassischen Retro-Look sucht, könnte die „modernere“ Ausrichtung weniger treffen
- Bei sehr gemütlichem Fahrstil kann die sportlichere Auslegung weniger „im Vorteil“ wirken
Benelli Imperiale 400 – Stärken
- Starker klassischer Retro-Charakter, der das Motorrad besonders emotional macht
- Entspanntes Fahrgefühl, angenehm für gleichmäßiges Cruisen
- Komfortorientiertes Verhalten, das Unebenheiten oft gelassener wegsteckt
Benelli Imperiale 400 – Schwächen
- Im Vergleich wirkt die Dynamik eher zurückhaltend, wenn häufig sehr zügige Beschleunigung gefragt ist
- Für Fahrer, die ein „direktes“ sportliches Ansprechverhalten erwarten, kann das weniger passen
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen Royal Enfield Guerrilla 450 und Benelli Imperiale 400 hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag flexibel bleibt, auf der Landstraße mehr Dynamik zulässt und sich insgesamt wie ein moderner Allrounder anfühlt, trifft mit der Guerrilla 450 meist die bessere Wahl.
Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das stärker auf Stil, Ruhe und klassisches Fahrgefühl setzt – und bei dem das Tempo nicht im Mittelpunkt steht – wird mit der Imperiale 400 sehr zufrieden sein. Sie ist ideal für entspannte Touren, für das „Genießen unterwegs“ und für alle, die Retro nicht nur optisch, sondern auch im Fahrcharakter erleben möchten.
Fazit:
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist im Vergleich die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen, das dynamischer reagiert, auf Landstraßen mehr Kontrolle vermittelt und insgesamt vielseitiger wirkt. Wer häufig fährt, gern zügiger unterwegs ist oder ein Motorrad möchte, das sich in vielen Situationen leicht anfühlt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Benelli Imperiale 400 punktet dagegen vor allem mit ihrem klassischen Retro-Charakter und einem entspannten, gleichmäßigen Fahrgefühl. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gemütlich cruisen, den Stil genießen und ein Motorrad bevorzugen, das weniger auf sportliche Dynamik setzt, sondern auf ruhigen Fahrspaß.
Kurz gesagt: Guerrilla 450 für den flexiblen Allround-Einsatz, Imperiale 400 für den klassischen Retro-Genuss.