UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz
Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm
Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km
Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)
Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

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Royal Enfield Guerrilla 450 vs Benelli Leoncino Bobber 400 – Vergleich

Wenn zwei Motorräder aus dem 400- bis 450er Bereich kommen, aber optisch und vom Charakter her deutlich unterschiedliche Wege gehen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt modern, aufgeräumt und alltagstauglich gedacht. Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen klar auf den Bobber-Look: kompakt, markant und mit einer Optik, die sofort auffällt. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Beide Modelle können im Alltag Spaß machen, aber sie sprechen unterschiedliche Fahrbedürfnisse an.

Erster Eindruck: Stil und Haltung im Vergleich

Die Royal Enfield Guerrilla 450 präsentiert sich als Motorrad, das sich nicht nur auf Show beschränkt. Die Linien wirken funktional, die Proportionen sind stimmig und der Gesamteindruck zielt auf „bereit für den Alltag“ ab. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen ist stärker auf eine bestimmte Bildsprache getrimmt. Der Bobber-Charakter zeigt sich in der Silhouette, den Details und dem insgesamt „gestylten“ Auftritt.

Das ist nicht nur Geschmackssache: Der Stil beeinflusst oft auch, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt. Während die Guerrilla eher nach „einfach losfahren“ aussieht, wirkt die Leoncino Bobber 400 wie ein Motorrad, das man bewusst fährt – mit dem Anspruch, dass es auch beim Parken gut aussieht.

Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich, dass beide Modelle in ihrer Klasse auf einen modernen, nutzbaren Antrieb setzen. Entscheidend ist aber, wie sich die Leistung im Alltag verteilt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dabei tendenziell wie ein Motorrad, das gleichmäßig anspricht und sich gut für wechselnde Geschwindigkeiten eignet – also für Stadtverkehr, Ampelphasen und zügige Fahrten auf der Landstraße.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 bringt ebenfalls genug Antrieb für flotte Momente, setzt aber stärker auf den „Punch“ aus dem mittleren Drehzahlbereich. Das macht sie besonders interessant, wenn der Fahrstil eher dynamisch ist: kurz beschleunigen, zügig aus Kurven herauskommen und das Motorrad spürbar arbeiten lassen.

Beide Motorräder können Spaß machen – aber die Guerrilla wirkt wie die entspanntere Wahl für gleichmäßige Touren, während die Leoncino Bobber 400 eher für Fahrer passt, die den Antrieb bewusst nutzen möchten.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Unterschiede im Alltag zeigen

Beim Fahrwerk und der Geometrie liegen die Unterschiede weniger in „besser oder schlechter“, sondern mehr in der Ausrichtung. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist so abgestimmt, dass sie im Alltag stabil bleibt und das Motorrad gut kontrollierbar macht. Das ist besonders relevant, wenn Straßen nicht perfekt sind oder wenn häufig zwischen Stadt und Landstraße gewechselt wird.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 fühlt sich dagegen oft agiler an – zumindest in dem Sinne, dass sie den Fahrer schneller „mitnimmt“. Das kann in engen Bereichen und beim sportlicheren Fahren ein Vorteil sein. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Abstimmung zum eigenen Fahrstil passt: Wer eher ruhig und gleichmäßig unterwegs ist, wird die Guerrilla möglicherweise als entspannter empfinden.

Stabilität vs. Agilität

Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der daraus resultierenden Fahreigenschaften zeigt sich: Die Guerrilla wirkt wie die Wahl für souveräne Alltagsfahrten. Die Leoncino Bobber ist eher die Option für Fahrer, die das Motorrad spürbar „spielen“ möchten.

Bremsen und Sicherheit: Vergleich der Bremswirkung

Bei den Bremsen geht es im Alltag um Vertrauen. Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie kontrolliertes Verzögern ermöglichen. Im direkten Vergleich fällt auf, dass die Royal Enfield Guerrilla 450 tendenziell auf eine gut dosierbare Bremsleistung setzt – also auf ein Gefühl, das man auch im Stadtverkehr schnell verinnerlicht.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann ebenfalls überzeugend bremsen, wirkt aber in der Praxis oft etwas „direkter“. Das ist dann ein Vorteil, wenn man gerne zügig verzögert und das Motorrad präzise steuern möchte. Wer dagegen viel im Stop-and-Go unterwegs ist, profitiert häufig von einer besonders feinfühligen Dosierbarkeit.

Komfort und Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Nutzung

Komfort entscheidet darüber, ob ein Motorrad nach kurzer Zeit „richtig“ wirkt oder ob man sich ständig anpassen muss. Im Vergleich der Ergonomie zeigt die Royal Enfield Guerrilla 450 eine Ausrichtung, die für längere Fahrten und wechselnde Situationen gut funktioniert. Die Sitzposition wirkt so, dass man nicht permanent „gegen“ das Motorrad arbeitet.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist stärker auf den Bobber-Look getrimmt. Das kann bedeuten, dass die Sitzhaltung etwas bewusster gewählt werden muss – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit. Für viele ist das genau der Reiz: Man sitzt nicht „neutral“, sondern spürt die Charakteristik des Motorrads.

Für Stadt und Landstraße unterschiedlich geeignet

In der Praxis ist die Guerrilla oft die bequemere Wahl, wenn der Alltag viele kurze Strecken und häufiges Anhalten mit sich bringt. Die Leoncino Bobber ist besonders attraktiv, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B geht, sondern wenn das Motorrad auch optisch und vom Fahrgefühl her Teil des Erlebnisses sein soll.

Ausstattung und Technik: Was im Vergleich auffällt

Bei der Ausstattung und den technischen Details zeigen beide Modelle eine moderne Ausrichtung. Im Vergleich der Werte und der daraus resultierenden Praxis wird klar: Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das auf Alltagstauglichkeit und eine stimmige Basis setzt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 legt den Fokus stärker auf den „Look mit Funktion“ – also darauf, dass die Technik zum Stil passt.

Wichtig ist dabei weniger, ob ein Detail „mehr“ hat, sondern ob es im Alltag sinnvoll genutzt wird. Wer ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt, wird bei der Guerrilla schnell ein gutes Gefühl bekommen. Wer dagegen Wert darauf legt, dass das Motorrad auch optisch eine klare Ansage macht, findet in der Leoncino Bobber eine sehr passende Option.

Reichweite, Gewicht und Fahrbarkeit: Der praktische Vergleich

Im Vergleich der praktischen Werte wie Gewicht und Reichweite zeigt sich ein ähnliches Bild: Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie nicht „zu schwer“ wirken und sich im Alltag gut bewegen lassen. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dabei häufig wie die entspanntere Wahl für längere Strecken, weil sie das Fahren ruhig und kontrolliert unterstützt.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann sich im Handling besonders angenehm anfühlen, wenn man gerne dynamisch fährt oder das Motorrad in der Stadt häufig bewegt. Das Gewicht und die Art, wie sich das Motorrad anfühlt, machen im Alltag oft den Unterschied – und genau hier punktet die Leoncino bei vielen Fahrern durch ihr „leichtes“ Handling.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken

  • Alltagstaugliches Gesamtpaket mit Fokus auf kontrolliertes, gleichmäßiges Fahren
  • Gute Dosierbarkeit und ein Fahrgefühl, das Vertrauen aufbaut
  • Ergonomie wirkt häufig entspannter für längere Fahrten und wechselnde Strecken

Royal Enfield Guerrilla 450 – Schwächen

  • Wer ausschließlich den Bobber-Look sucht, findet bei der Guerrilla weniger „Show-Faktor“
  • Der Charakter ist eher „pragmatisch“ als „provokant“

Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken

  • Starker Bobber-Charakter mit klarer Optik und eigenständiger Ausstrahlung
  • Agiles Handling und ein Antrieb, der dynamische Fahrmomente unterstützt
  • Passt gut zu Fahrern, die das Motorrad bewusst bewegen wollen

Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen

  • Je nach Körpergröße kann die Sitzhaltung bewusster wirken als bei der Guerrilla
  • Für rein „entspanntes“ Fahren kann der Charakter weniger neutral sein

Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrprofil

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist besonders passend, wenn der Alltag im Vordergrund steht: kurze Strecken, wechselnde Straßen, gelegentliche Ausflüge und ein Motorrad, das einfach funktioniert. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt und nicht ständig nachjustieren muss.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen eine starke Wahl, wenn das Motorrad auch optisch und vom Fahrgefühl her „Statement“ sein soll. Wer gerne dynamischer fährt, das Handling spürt und den Bobber-Style bewusst mag, wird mit der Leoncino häufig mehr „Emotion“ im Alltag erleben.

Fazit:

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein modernes, alltagstaugliches Motorrad suchen: kontrolliertes Fahrgefühl, gut dosierbare Bremsen und eine Ergonomie, die auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Sie passt besonders gut zu gemischten Fahrten zwischen Stadt und Landstraße, wenn Komfort und unkomplizierte Nutzung wichtiger sind als ein maximal „gestylter“ Look.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 empfiehlt sich vor allem dann, wenn der Bobber-Charakter im Vordergrund steht und das Motorrad nicht nur praktisch, sondern auch optisch ein Hingucker sein soll. Wer dynamischer fährt, das Handling aktiv nutzt und den Antrieb spürbar einsetzen möchte, findet in der Leoncino eine sehr stimmige Option. Kurz gesagt: Guerrilla für entspanntes, souveränes Fahren – Leoncino Bobber für Stil, Agilität und mehr „Fahrspaß mit Charakter“.

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