| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Royal Enfield Guerrilla 450 vs BMW R nineT Urban G/S – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick: Die Royal Enfield Guerrilla 450 steht für moderne Leichtigkeit, klare Linien und einen unkomplizierten Charakter. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen bringt den typischen BMW-Anspruch mit: markantes Retro-Design, hochwertige Verarbeitung und ein Fahrgefühl, das sich auch auf längeren Strecken souverän anfühlt. Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Modelle direkt gegeneinander gestellt – damit schneller klar wird, wo die Stärken liegen und wo man Abstriche einplanen sollte.
Überblick: Philosophie und Einsatzbereich
Die Guerrilla 450 zielt auf den Alltag und auf Fahrspaß im Stadt- und Landstraßenbetrieb. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze Wege, spontane Touren und eine entspannte Handhabung. Die R nineT Urban G/S ist eher die Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur fährt, sondern auch optisch und technisch „präsent“ ist. Dazu kommt der Anspruch, dass sich das Bike auch auf wechselndem Terrain gut anfühlt – ohne dabei seinen Charakter zu verlieren.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Werte im Alltag auswirken
Leistung und Drehmoment im Vergleich
Bei den aufgelisteten Motorwerten zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt stärker auf ein nutzbares, alltagstaugliches Leistungsbild. Das bedeutet in der Praxis: Gangwechsel werden weniger „geplant“, das Motorrad lässt sich oft harmonisch aus dem Drehzahlkeller heraus bewegen. Die BMW R nineT Urban G/S wirkt dagegen in den Werten tendenziell „erwachsener“ im Antritt und in der Art, wie sie Leistung über den Drehzahlbereich verteilt. Wer häufig zügig beschleunigt oder längere Strecken mit konstantem Tempo fährt, profitiert meist von diesem souveränen Charakter.
Temperament und Abstimmung
Auch wenn beide Motorräder für die Straße gedacht sind, fühlt sich die Abstimmung unterschiedlich an. Die Guerrilla wirkt oft wie ein Motorrad, das man einfach nutzt: Gas auf, fahren, fertig. Die BMW spielt stärker ihre Stärken aus, wenn man das Motorrad bewusst bewegt – etwa beim dynamischen Fahren oder wenn man die Reserven ausspielen möchte. Das ist nicht „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage, welcher Stil zum eigenen Fahrprofil passt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Gewicht und Fahrbarkeit
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte fällt auf, dass die Royal Enfield Guerrilla 450 tendenziell leichter und dadurch im Stadtverkehr oft angenehmer zu manövrieren ist. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig enge Straßen, Ampelstopps und langsame Passagen vorkommen. Die BMW R nineT Urban G/S bringt durch ihre Bauweise und Ausrichtung mehr „Substanz“ mit. Das kann sich beim zügigen Fahren positiv auswirken, weil das Motorrad stabiler wirkt und sich weniger „unruhig“ anfühlt.
Geometrie und Komfort
Die aufgelisteten Werte zu Sitzhöhe und Ergonomie zeigen, dass beide Motorräder grundsätzlich alltagstauglich sind, aber unterschiedlich positioniert: Die Guerrilla wirkt eher wie ein Bike, das sich schnell anfühlt – besonders für Fahrer, die eine unkomplizierte Sitzposition und ein direktes Feedback suchen. Die BMW bietet durch ihre Auslegung häufig mehr Komfortreserven, wenn die Tour länger wird oder die Strecke abwechslungsreicher ist. Wer häufig lange fährt, wird den Unterschied oft eher spüren als jemand, der vor allem kurze Strecken fährt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den aufgelisteten Bremswerten zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Straßenbetrieb ausgelegt, aber die Charakteristik kann sich unterscheiden. Die BMW R nineT Urban G/S wirkt in der Regel dann im Vorteil, wenn man stark verzögert oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten bremst. Die Royal Enfield Guerrilla 450 kann im Alltag ebenfalls sehr gut funktionieren, vor allem, wenn die Bremsleistung gleichmäßig dosierbar ist und das Gefühl am Hebel stimmig bleibt. Entscheidend ist am Ende weniger ein einzelner Wert, sondern wie gut sich die Bremsen im Zusammenspiel mit dem Fahrwerk anfühlen.
Reichweite und Alltag: Tank, Reichweite und Planbarkeit
Im Vergleich der aufgelisteten Werte zu Tankvolumen und Reichweite zeigt sich, wie gut beide Motorräder für längere Strecken vorbereitet sind. Die BMW R nineT Urban G/S ist häufig die Wahl für Tourenfahrer, die weniger häufig anhalten möchten und eine klare Planbarkeit schätzen. Die Royal Enfield Guerrilla 450 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber stärker auf „effizientes Nutzen“ ausgelegt – also auf den Alltag und auf Touren, bei denen Tankstopps nicht als großes Thema gelten. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, wird die Unterschiede bei der Reichweite schneller merken.
Ausstattung und Praxis: Was die Werte über den Alltag verraten
Ergonomie und Sitzposition
Die aufgelisteten Werte zu Sitzhöhe und Ergonomie sind ein guter Hinweis darauf, wie leicht sich das Motorrad im Stand und in langsamen Situationen beherrschen lässt. Die Guerrilla 450 wirkt dabei oft zugänglicher, weil sie sich in der Praxis leichter „greifbar“ anfühlt. Die BMW R nineT Urban G/S kann dagegen mehr Komfort bieten, wenn man eine etwas entspanntere Haltung bevorzugt oder längere Strecken fährt. Wer zwischen zwei Größen liegt oder häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, sollte besonders auf die tatsächliche Sitzposition achten.
Wartung und Betriebskosten (aus den Rahmenbedingungen abgeleitet)
Auch wenn konkrete Wartungsintervalle je nach Nutzung variieren, geben die Herstellerphilosophien und die Auslegung der Motorräder Hinweise: Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das man unkompliziert betreibt und dessen Charakter auf „einfach fahren“ ausgelegt ist. Die BMW R nineT Urban G/S steht eher für Premium-Betrieb: hochwertige Komponenten, ein insgesamt „runderes“ Gesamtpaket und häufig ein stärkerer Fokus auf langlebige Qualität. Das kann sich positiv auf das Fahrgefühl auswirken, aber auch im Budget bemerkbar machen.
Stärken und Schwächen: Direkt gegenübergestellt
Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken
- Alltagstaugliches Leistungsbild: Die aufgelisteten Motorwerte sprechen für ein nutzbares, unkompliziertes Fahrverhalten.
- Agiles Handling: Die Rahmenwerte deuten auf gute Manövrierbarkeit im Stadtverkehr hin.
- Einfacher Charakter: Passt gut zu Fahrern, die wenig „Setup“ wollen und viel „Fahren“.
Royal Enfield Guerrilla 450 – Schwächen
- Für lange Autobahn- oder Reiseetappen kann die BMW je nach Fahrstil im Vorteil sein.
- Premium-Feeling: Wer stark auf Verarbeitung und „Premium-Ausstrahlung“ achtet, könnte bei der Guerrilla weniger finden.
BMW R nineT Urban G/S – Stärken
- Souveränes Fahrgefühl: Die aufgelisteten Werte lassen auf ein erwachseneres Leistungs- und Stabilitätsprofil schließen.
- Tourenorientierung: Reichweite und Gesamtsetup wirken stärker auf längere Fahrten ausgelegt.
- Premium-Anspruch: Die Ausrichtung spricht für hochwertige Komponenten und ein stimmiges Gesamtpaket.
BMW R nineT Urban G/S – Schwächen
- Im Stadtverkehr kann das größere „Gesamtgewicht“ bzw. die Substanz spürbarer sein.
- Budget: Premium-Modelle sind oft teurer in Anschaffung und Betrieb.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „objektiv besser“ ist, sondern welches Profil besser zur eigenen Nutzung passt.
Guerrilla 450: Die passende Wahl für…
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken, spontane Ausfahrten und ein unkompliziertes Handling. Wer ein Bike möchte, das sich leicht bewegt und bei dem man sich schnell wohlfühlt, trifft mit der Guerrilla häufig eine gute Wahl. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die nicht sofort „Premium-Anspruch“ priorisieren, kann sie sehr attraktiv sein.
R nineT Urban G/S: Die passende Wahl für…
Die BMW R nineT Urban G/S passt besonders gut zu Fahrern, die mehr Wert auf Premium-Qualität, ein souveränes Fahrgefühl und Tourenkomfort legen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich sowohl optisch als auch technisch hochwertig anfühlt, wird mit der BMW oft glücklicher. Auch wer das Motorrad als „Begleiter“ über Jahre sieht, profitiert häufig von der Premium-Ausrichtung.
Fazit:
Die Royal Enfield Guerrilla 450 und die BMW R nineT Urban G/S sind beide starke Motorräder, aber mit klar unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Guerrilla punktet vor allem dort, wo Alltag zählt: unkompliziertes, alltagstaugliches Leistungsbild, leichtes Handling und ein Fahrgefühl, das schnell zugänglich ist. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder eher kurze bis mittlere Strecken fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich „einfach nutzen“ lässt und dabei Spaß macht. Die BMW R nineT Urban G/S spielt ihre Stärken stärker auf längeren Touren und bei dynamischer Fahrweise aus: Die aufgelisteten Werte deuten auf mehr Stabilität, ein souveränes Gesamtpaket und eine Premium-Anmutung hin. Wer bereit ist, mehr Budget einzuplanen und ein Motorrad sucht, das sich auch auf längeren Strecken besonders stimmig anfühlt, trifft mit der BMW meist die bessere Wahl. Kurz gesagt: Guerrilla für den unkomplizierten Alltag, BMW für Premium, Touren und souveräne Reserven.