| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
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Royal Enfield Guerrilla 450 vs Honda CB 1300 SA – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten abdecken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Guerrilla 450 steht für eine moderne Interpretation klassischer Motorradwerte: Charakter, Alltagstauglichkeit und ein Fahrgefühl, das Lust auf Landstraße macht. Die Honda CB 1300 SA dagegen ist eher die Kategorie „großes Gerät“: souverän, komfortorientiert und mit dem Anspruch, auch längere Strecken entspannt zu begleiten. Im folgenden Vergleich schauen wir darauf, wie sich die Stärken und Schwächen der beiden Modelle im Alltag und auf der Tour bemerkbar machen – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klaren Einordnungen.
Grundidee und Charakter: Leichtfüßig vs. souverän
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt: Sie ist darauf ausgelegt, schnell in den Rhythmus zu kommen. Der Motor und die Abstimmung zielen auf ein lebendiges, direktes Fahrgefühl ab. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Wege, kurvige Straßen und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen.
Die Honda CB 1300 SA verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist weniger „springen“ und mehr „gleiten“. Das Motorrad vermittelt Stabilität und Ruhe, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen. Wer viel Autobahn, Landstraße mit zügigem Tempo oder einfach entspannte Touren mag, findet hier einen starken Partner.
Motor und Antrieb: Drehfreude und Alltag vs. Durchzug und Gelassenheit
Im Vergleich zeigt sich: Die Guerrilla 450 spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufig Gas gibt, schaltet und den Motor spürt. Der Antrieb wirkt so, als wäre er darauf programmiert, in der Praxis „mitzudenken“: nicht nur für Höchstleistung, sondern für nutzbare Dynamik. Das ist angenehm, wenn der Fahrstil abwechslungsreich ist – etwa mit häufigen Richtungswechseln oder wechselnden Streckenprofilen.
Die CB 1300 SA setzt dagegen auf eine Art von Kraft, die weniger nach „Drehzahljagd“ verlangt. Der Motor liefert spürbaren Vortrieb, der das Motorrad auch dann souverän beschleunigen lässt, wenn man nicht ständig am Schaltpunkt arbeitet. Das macht sie besonders komfortabel, wenn man im Alltag nicht dauernd „arbeiten“ möchte, sondern einfach fahren will.
Schaltgefühl und Fahrbarkeit
Die Guerrilla 450 fühlt sich im Stadtverkehr und auf der Landstraße oft besonders stimmig an, weil sie dynamisch genug ist, um zügig zu reagieren. Gleichzeitig bleibt sie handhabbar, sodass das Fahren nicht zur Aufgabe wird.
Die CB 1300 SA punktet vor allem mit einem ruhigen, gleichmäßigen Ansprechverhalten. Das Getriebe und die Motorcharakteristik unterstützen einen entspannten Stil. Wer gern „durchzieht“ statt ständig zu justieren, wird das als Vorteil empfinden.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich eine klare Tendenz: Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist eher auf Agilität ausgelegt. Das macht sie leicht zu positionieren, fördert ein sicheres Gefühl in Kurven und unterstützt ein sportlich-entspanntes Fahren. Gerade auf Straßen, die nicht perfekt glatt sind, wirkt das Motorrad so, als würde es die Linie gut halten und den Fahrer nicht unnötig aus dem Konzept bringen.
Die Honda CB 1300 SA ist dagegen ein Stabilitätsmuster. Das Fahrwerk vermittelt Vertrauen bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. In schnellen Kurven oder bei wechselnden Fahrbahnbedingungen bleibt das Motorrad „ruhig“. Das ist ein großer Pluspunkt, wenn man viel unterwegs ist und nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, das Motorrad müsse erst „auf Temperatur“ kommen.
Kurvengefühl im Vergleich
Die Guerrilla 450 eignet sich besonders für Fahrer, die Kurven aktiv angehen und gern mit dem Motorrad arbeiten. Die CB 1300 SA ist eher für diejenigen, die Kurven flüssig und souverän nehmen, mit Fokus auf Stabilität und Komfort.
Bremsen und Sicherheit: Direktheit vs. Reserven
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die Philosophie dahinter. Die Guerrilla 450 wirkt so, als wäre sie auf kontrolliertes, direktes Verzögern ausgelegt. Das unterstützt ein sportliches Fahren, ohne dass man sich „zu viel“ leisten muss.
Die Honda CB 1300 SA spielt ihre Stärken mit Reserven aus. Gerade bei zügiger Fahrt oder wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, wirkt das Gesamtpaket besonders souverän. Das gibt ein gutes Sicherheitsgefühl, weil man nicht ständig am Limit arbeiten muss, um effektiv zu bremsen.
Ergonomie und Komfort: Alltagstauglichkeit vs. Langstreckenfokus
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist im Alltag angenehm, weil sie nicht übermäßig „groß“ wirkt. Die Sitzposition und die Gesamthaltung passen gut zu typischen Fahrprofilen: Stadt, Landstraße, kurze bis mittlere Touren. Das Motorrad lädt dazu ein, öfter zu fahren, weil es sich nicht nach „großer Aufgabe“ anfühlt.
Die Honda CB 1300 SA ist stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad den Fahrer trägt, machen sie besonders interessant, wenn längere Strecken, häufige Pausenlosigkeit und ein entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer viel unterwegs ist, wird den Unterschied schnell merken.
Wind- und Streckenkomfort
Auf langen Etappen zählt nicht nur der Motor, sondern auch, wie das Motorrad den Fahrer „mitnimmt“. Die CB 1300 SA wirkt hier im Vorteil, weil sie auf Ruhe und Stabilität getrimmt ist. Die Guerrilla 450 kann dagegen mit einem leichteren Handling und einem lebendigen Charakter überzeugen – ideal, wenn die Tour eher aus Kurven, Stop-and-go und abwechslungsreichen Abschnitten besteht.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag entscheidet oft Kleines: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Alltagstauglichkeit bei Stopps und das Gefühl, dass das Motorrad „einfach funktioniert“. Die Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung ausgelegt ist. Sie passt gut zu Fahrern, die ein modernes Motorrad wollen, ohne dass es sich wie ein Technikprojekt anfühlt.
Die Honda CB 1300 SA punktet mit dem typischen Honda-Gefühl von durchdachter Gesamtkonzeption. Gerade wenn man Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt – von der Bedienung bis zur Langstreckenwirkung – spielt sie ihre Stärke aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken
- Lebendiger Charakter, der Lust auf Kurven und spontane Fahrten macht.
- Agiles Handling, das sich im Alltag leicht anfühlt.
- Gute Fahrbarkeit für Stadt, Landstraße und gemischte Strecken.
Royal Enfield Guerrilla 450 – Schwächen
- Wer vor allem maximale Langstreckenruhe sucht, könnte die Ausrichtung weniger „groß“ empfinden.
- Bei sehr zügigem Tempo steht eher der Fahrspaß im Vordergrund als das Gefühl von „großer Maschine“.
Honda CB 1300 SA – Stärken
- Souveränes, komfortorientiertes Fahrgefühl für längere Touren.
- Durchzug und Gelassenheit, die das Fahren entspannter machen.
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken.
Honda CB 1300 SA – Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann das „große“ Gefühl weniger spielerisch wirken als bei kleineren, leichteren Konzepten.
- Wer vor allem kurze, spontane Ausfahrten mit maximaler Agilität sucht, könnte die Ausrichtung als weniger „leichtfüßig“ empfinden.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem im Alltag und auf der Landstraße überzeugen soll: abwechslungsreiche Strecken, Kurven, häufiges Anfahren und ein Fahrgefühl, das nicht nur auf Reichweite und Reserven setzt, sondern auf Dynamik und Spaß. Sie eignet sich gut für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das man gern nutzt – ohne dass jede Fahrt wie ein „Projekt“ wirkt.
Die Honda CB 1300 SA ist die bessere Wahl, wenn Langstrecke, Komfort und souveräne Kraft im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei ein ruhiges, stabiles Gesamtpaket möchte, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.
Fazit:
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die Wahl für alle, die ein Motorrad mit lebendigem Charakter suchen: agil im Handling, angenehm im Alltag und mit einem Fahrgefühl, das Kurven und spontane Ausfahrten besonders attraktiv macht. Sie punktet vor allem dort, wo man häufig schaltet, das Motorrad aktiv einsetzt und das Fahren im Vordergrund steht.
Die Honda CB 1300 SA überzeugt dagegen mit Souveränität: stabil bei höheren Tempi, komfortorientiert für lange Strecken und mit einem Antrieb, der Gelassenheit ausstrahlt. Wer viel unterwegs ist, Wert auf Reserven legt und ein ruhiges Gesamtpaket möchte, findet in der CB 1300 SA die passendere Lösung.
Kurz gesagt: Guerrilla 450 für den vielseitigen Spaß im gemischten Alltag – CB 1300 SA für Komfort, Stabilität und entspannte Langstrecken.