| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Royal Enfield Guerrilla 450 vs Honda VFR1200 F: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Guerrilla 450 steht für einen modernen, klaren Auftritt mit Fokus auf Alltag und unkompliziertes Handling. Die Honda VFR1200 F dagegen ist ein ausgewachsener Tourer mit sportlichem Anspruch, der vor allem auf längeren Strecken seine Stärken ausspielt. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Komfort und Ausstattung unterscheiden – und welche Schwächen dabei jeweils auffallen.
Grundcharakter: Modernes Alltagsbike vs. sportlicher Langstrecken-Tourer
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt. Der Schwerpunkt liegt auf einem zugänglichen Fahrgefühl: Der Motor soll nicht nur Leistung liefern, sondern vor allem kontrollierbar und direkt wirken. Das macht das Bike interessant für kurze Wege, Stadtverkehr und auch für spontane Ausfahrten am Wochenende.
Die Honda VFR1200 F ist dagegen stärker auf das ausgelegt, was viele Fahrer erst auf der zweiten oder dritten Tour wirklich schätzen: Ruhe im Gesamtsystem, souveräne Leistungsentfaltung und ein Konzept, das auf hohen Komfort bei zügigem Fahren setzt. Das Motorrad ist weniger „leichtfüßig“ im Sinne von urbanem Spiel, sondern eher „stabil“ und „tourentauglich“ – mit dem Anspruch, Kilometer entspannt zu machen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Guerrilla 450 zielt auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Drehzahl und Ansprechverhalten. Das Motorrad wirkt so, als würde es besonders gut funktionieren, wenn man nicht ständig am Limit arbeitet. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt – auch dann, wenn die Strecke mal stop-and-go hat.
Die VFR1200 F spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es um Durchzug und Reserven geht. Der Motorcharakter ist auf „ziehen lassen“ ausgelegt: Man kann entspannt beschleunigen, ohne ständig die Gänge zu wechseln, und bekommt auch bei höheren Geschwindigkeiten ein souveränes Gefühl. Das ist ein klarer Vorteil auf Autobahnabschnitten und bei Überlandfahrten.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärke ist die unkomplizierte Bedienbarkeit und das gutmütige Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die dauerhaft sehr sportlich unterwegs sind, eher mehr „Biss“ erwarten.
- Honda VFR1200 F: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung und die Fähigkeit, lange Strecken zügig zu fahren. Schwäche ist, dass das Motorrad im Alltag weniger „spielerisch“ wirkt und durch den Tourer-Charakter nicht immer die gleiche Leichtigkeit vermittelt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Guerrilla 450 ist darauf ausgelegt, sich im Alltag leicht zu bewegen: Richtungswechsel gelingen unkompliziert, das Motorrad lässt sich in engen Situationen gut kontrollieren und wirkt insgesamt handlich. Das ist besonders praktisch, wenn Parklücken, Kreisverkehre oder kurze Landstraßenabschnitte den Alltag prägen.
Die VFR1200 F setzt dagegen auf Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken fühlt sich das Motorrad „gesetzt“ an. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Geradeausgefühl und gibt dem Fahrer das Vertrauen, auch bei wechselnden Bedingungen konzentriert zu bleiben. In Kurven kann das Motorrad sehr sportlich wirken, aber es ist eher ein „präzises“ als ein „leichtes“ Handling.
Was das für den Fahrstil bedeutet
Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan zwischen engen Passagen wechselt, wird die Guerrilla 450 als angenehmer empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt und dabei Wert auf Stabilität und Gelassenheit legt, findet in der VFR1200 F einen starken Partner.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremswirkung zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Alltag und Fahrspaß ausgelegt, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Guerrilla 450 wirkt so, als sei sie auf kontrolliertes Verzögern und klare Dosierbarkeit ausgelegt. Das passt gut zu Situationen, in denen häufiges Anhalten und Anfahren den Takt bestimmen.
Die VFR1200 F bringt durch ihren Tourer-Ansatz ein Sicherheitsgefühl mit, das besonders bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abfahrten überzeugt. Das Motorrad wirkt darauf abgestimmt, auch dann stabil zu bleiben, wenn die Belastung über längere Zeit hoch ist.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Bei Komfort ist der Unterschied zwischen den beiden Modellen besonders deutlich. Die Guerrilla 450 ist eher auf eine natürliche, alltagstaugliche Sitzhaltung ausgelegt. Das unterstützt eine entspannte Haltung bei kurzen bis mittleren Fahrten. Gerade wenn das Motorrad häufig genutzt wird, zählt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss.
Die VFR1200 F ist ein klassischer Tourer: Die Ergonomie zielt darauf, dass der Fahrer auch nach mehreren Stunden noch konzentriert und nicht verkrampft unterwegs ist. Dazu passt der Windschutz-Ansatz, der gerade auf Autobahn und bei längeren Landstraßenabschnitten spürbar hilft. Das ist ein großer Pluspunkt, wenn Touren nicht nur „einmal im Jahr“ stattfinden.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- Guerrilla 450: Stärke ist die unkomplizierte Ergonomie für den Alltag. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken der Tourer-Komfort nicht ganz erreicht wird.
- VFR1200 F: Stärke ist der Tourenkomfort und die entspannte Langstreckenwirkung. Schwäche ist, dass das Motorrad im Stadtverkehr durch Größe und Tourer-Charakter weniger „leicht“ wirkt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung zeigt sich, dass beide Motorräder ihre Zielgruppe ernst nehmen. Die Guerrilla 450 wirkt wie ein Bike, das auf das Wesentliche setzt und dabei modern bleibt. Das macht sie interessant für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht überladen ist, aber dennoch zeitgemäß wirkt.
Die VFR1200 F ist dagegen stärker auf „Reisebetrieb“ ausgelegt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert oft von der Art, wie das Motorrad als Gesamtsystem funktioniert: Bedienbarkeit, Windschutz und die Art, wie sich das Motorrad auf Tempo und Distanz einstellt. Dadurch wird aus einer Fahrt schnell eine Tour.
Wirtschaftlichkeit und Unterhalt: Kaufentscheidung jenseits der Prospektwerte
Auch wenn konkrete Kosten je nach Nutzung und Zustand variieren, lässt sich im Vergleich eine Tendenz erkennen: Die Guerrilla 450 wirkt als Modell, das eher auf einen pragmatischen Alltagseinsatz zielt. Das kann bei der Entscheidung helfen, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird und die Kosten im Rahmen bleiben sollen.
Die VFR1200 F ist ein Motorrad, das häufig von Fahrern gewählt wird, die Wert auf Langstreckenkomfort und einen „Touren-Allrounder“ legen. Das kann bedeuten, dass man eher bereit ist, in ein Motorrad zu investieren, das für viele Kilometer ausgelegt ist. In der Praxis lohnt sich dann ein Blick auf Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und den konkreten Zustand bei Gebrauchtkauf.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem im Alltag und auf kurzen bis mittleren Strecken überzeugen soll. Sie ist ideal für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist, sich leicht bewegen lässt und ein unkompliziertes Fahrgefühl bietet.
Die Honda VFR1200 F ist die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, dabei Komfort und Stabilität schätzt und auch bei zügigem Tempo entspannt bleiben möchte, findet in der VFR1200 F einen starken Begleiter.
Typische Kauf-Szenarien
- Guerrilla 450: Pendeln, Stadtfahrten, Wochenendtouren mit Fokus auf Agilität und unkomplizierte Bedienung.
- VFR1200 F: Langstrecke, Autobahn und Überlandfahrten, Touren mit Anspruch an Komfort und souveräne Reserven.
Fazit:
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen und dabei ein leicht zu handhabendes, direktes Fahrgefühl bevorzugen. Sie punktet vor allem dort, wo häufige Richtungswechsel, kurze Strecken und ein unkomplizierter Umgang mit dem Motorrad den Ton angeben. Wer gern spontan fährt und das Bike nicht nur für große Touren, sondern auch für den täglichen Einsatz nutzen möchte, wird mit der Guerrilla 450 sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Honda VFR1200 F spielt ihre Stärken besonders auf langen Strecken aus. Der Tourer-Charakter zeigt sich in der Art, wie das Motorrad Stabilität aufbaut, wie souverän es bei Tempo bleibt und wie komfortabel es sich über Zeit anfühlt. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt und dabei Komfort sowie Reserven schätzt, bekommt mit der VFR1200 F ein Motorrad, das genau für dieses Profil gemacht wirkt.
Kurz gesagt: Alltag und Agilität sprechen für die Guerrilla 450 – Touren, Komfort und Souveränität für die VFR1200 F.