UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 4.520 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Was kann das neue und günstige Naked-Bike aus Indien?
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Pro und Kontra

Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz
Pro:
  • Handling
  • Optik
  • Sound
  • Preis
Kontra:
  • Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm
Gewicht181kg
Radstand1.370mm
Länge2.145mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder 4-Takt
Hubraum349ccm
Hub86mm
Bohrung72mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km
Leistung20 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment27 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite494km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17
RahmenbauartStahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr
Federung vorne41er-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 102)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten140/70-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm)

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

Fazit - was bleibt hängen

Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.

Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.499 Euro
  • Verfügbarkeit: ab 11/2022
  • Farben: rot, blau, grau, weiß, schwarz, silber

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Royal Enfield Guerrilla 450 vs HNTR 350: Vergleich der beiden Royal-Enfield-Modelle

Wer zwischen Royal Enfield Guerrilla 450 und Royal Enfield HNTR 350 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Beide Modelle stehen für den typischen Royal-Enfield-Charakter, aber sie zielen auf unterschiedliche Fahrprofile. Während die Guerrilla 450 mit mehr Hubraum und einem moderneren Anspruch an Dynamik wirkt, setzt die HNTR 350 stärker auf Leichtigkeit, Alltagstauglichkeit und den klassischen 350er-Charme. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede entlang der typischen Kaufkriterien betrachtet – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit klaren Stärken und passenden Einsatzbereichen.

Grundidee und Charakter: 450er Dynamik vs 350er Leichtigkeit

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist im Kern ein Motorrad, das sich nach mehr Reserven anfühlt. Der größere Motorbaukasten sorgt dafür, dass sich das Bike auf Landstraßen und bei zügigerem Fahren souveräner anfühlt. Die Royal Enfield HNTR 350 dagegen wirkt wie ein unkomplizierter Begleiter: Sie ist eher darauf ausgelegt, entspannt zu rollen, schnell in den Alltag zu finden und dabei den typischen Retro-Vibe zu liefern.

Beide Motorräder sind nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern auch Stil-Statements. Dennoch unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Leistung und Fahrbarkeit in den Alltag übersetzen: Die Guerrilla 450 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn häufiger beschleunigt, überholt oder zügiger gefahren wird. Die HNTR 350 punktet besonders, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und gemütliche Touren im Vordergrund stehen.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Hubräume im Alltag bemerkbar machen

Royal Enfield Guerrilla 450: mehr Durchzug, mehr Reserven

Die Guerrilla 450 wirkt im Vergleich wie die Maschine für alle, die öfter „mehr wollen“. Der größere Motor macht sich vor allem beim Anfahren aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim Beschleunigen aus dem mittleren Bereich bemerkbar. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger nach „Planen und Schalten“ klingt und mehr nach „einfach machen“ – besonders auf Landstraßen, wenn man nicht ständig in den Drehzahlbereich hinein- und herausarbeiten möchte.

Royal Enfield HNTR 350: entspanntes Tempo, angenehme Alltagstaktung

Die HNTR 350 ist dagegen die ruhigere Wahl. Der 350er-Charakter passt gut zu einer gleichmäßigen Fahrweise. Das Motorrad fühlt sich dann besonders stimmig an, wenn die Tour nicht auf maximale Dynamik ausgelegt ist, sondern auf flüssiges Vorankommen. Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken ist das oft ein Vorteil: Weniger „Druck“ im Fahrgefühl bedeutet nicht weniger Spaß, sondern häufig mehr Gelassenheit.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder in Kurven und im Alltag anfühlen

Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen 450er- und 350er-Konzepten. Die Guerrilla 450 vermittelt tendenziell mehr Stabilität, wenn das Tempo steigt oder wenn die Straße unruhiger wird. Das hilft besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen.

Die HNTR 350 ist hingegen oft die agilere Wahl im „Stop-and-Go“-Alltag. Gerade bei häufigen Richtungswechseln, beim Rangieren oder auf engen Strecken kann das Handling leichter wirken. Das ist ein Punkt, der im Alltag häufig wichtiger ist als die maximale Performance.

Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie gut?

Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Faktor, weil sie direkt beeinflusst, wie ermüdungsfrei sich längere Fahrten anfühlen. Die Guerrilla 450 wirkt dabei eher wie ein Motorrad, das auch längere Abschnitte gut „wegsteckt“, während die HNTR 350 stärker auf eine entspannte, unkomplizierte Haltung setzt.

Im Vergleich zeigt sich: Wer häufig unterwegs ist und dabei auch mal zügiger fährt, profitiert eher von der Art, wie die Guerrilla 450 den Körper unterstützt. Wer dagegen vor allem kurze Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das schnell „bereit“ ist, wird mit der HNTR 350 oft zufriedener.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und typische Nutzung

Royal Enfield Guerrilla 450 für wen?

Die Guerrilla 450 passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig zwischen Stadt und Landstraße pendeln oder Touren planen, bei denen es nicht nur gemütlich, sondern auch abwechslungsreich wird. Die Stärken liegen in der souveränen Beschleunigung und dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei mehr Tempo nicht „am Limit“ arbeitet. Das macht sie interessant für Menschen, die ein Motorrad suchen, das mitwächst – auch wenn der Fahrstil später dynamischer wird.

Royal Enfield HNTR 350 für wen?

Die HNTR 350 ist ideal für alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad wollen, das im Alltag unkompliziert bleibt. Besonders im Stadtverkehr, auf kurzen Strecken und bei einer eher entspannten Fahrweise spielt die 350er-Philosophie ihre Vorteile aus. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das schnell verfügbar ist, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, findet in der HNTR 350 eine stimmige Wahl.

Ausstattung und Praxis: Was im Vergleich wirklich zählt

Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, wie gut die Features zur Nutzung passen. Die Guerrilla 450 wirkt im Vergleich tendenziell wie das Modell, das auf moderne Ansprüche und ein rundes Gesamtpaket setzt. Die HNTR 350 bleibt dagegen stärker bei der klassischen, bodenständigen Ausrichtung – und kann gerade dadurch sympathisch und unkompliziert wirken.

Auch die Bedienung spielt eine Rolle: Wenn ein Motorrad sich intuitiv anfühlt, wird es im Alltag häufiger genutzt. Beide Modelle können hier überzeugen, aber die Guerrilla 450 wirkt oft dann im Vorteil, wenn man häufiger zügig fährt oder wenn man sich mehr Reserven wünscht. Die HNTR 350 punktet eher bei der „einfach losfahren“-Mentalität.

Design und Stil: Retro-Vibe mit unterschiedlicher Ausrichtung

Optisch sind beide Motorräder klar im Royal-Enfield-Universum. Dennoch unterscheiden sie sich in der Wirkung: Die Guerrilla 450 wirkt moderner und „präsenter“, während die HNTR 350 stärker den klassischen Retro-Charakter betont. Wer also nicht nur nach Technik, sondern auch nach dem eigenen Stil entscheidet, findet hier zwei unterschiedliche Interpretationen derselben Marke.

Ein wichtiger Punkt: Das Design beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie gerne man es nutzt. Wenn das Bike optisch zum eigenen Geschmack passt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es regelmäßig bewegt wird – und genau das ist am Ende oft der entscheidende Kaufgrund.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken

  • Mehr Reserven für zügigeres Fahren und Überholmanöver
  • Souveränes Fahrgefühl auf Landstraße und bei wechselnden Bedingungen
  • Stabilität, die bei höherem Tempo Vertrauen schafft
  • Modernes Gesamtpaket, das sich vielseitig einsetzen lässt

Royal Enfield Guerrilla 450 – mögliche Schwächen

  • Wer vor allem extrem kurze Strecken fährt, könnte die „Mehrleistung“ weniger ausnutzen
  • Bei sehr engem Stadtverkehr kann die größere Auslegung weniger „spielerisch“ wirken als bei der 350er

Royal Enfield HNTR 350 – Stärken

  • Leichtes, unkompliziertes Handling im Alltag
  • Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und gemütliche Touren
  • Typischer 350er-Charakter, der sich angenehm dosieren lässt
  • Stil und Retro-Vibe mit klarer Identität

Royal Enfield HNTR 350 – mögliche Schwächen

  • Bei häufigem zügigem Fahren fehlen im Vergleich eher die Reserven der 450er
  • Für lange Strecken mit sportlicherem Anspruch kann die 450er die passendere Wahl sein

Welche Entscheidung ist sinnvoll? Ein Leitfaden ohne Zahlenzwang

Wenn die Entscheidung zwischen Royal Enfield Guerrilla 450 und Royal Enfield HNTR 350 schwerfällt, hilft ein Blick auf die eigene Nutzung:

  • Mehr Landstraße, mehr Tempo, mehr Reserven → eher zur Guerrilla 450 tendieren.
  • Stadt, kurze Strecken, entspanntes Fahren → eher zur HNTR 350 greifen.
  • Ein Motorrad, das vielseitig bleibt → die Guerrilla 450 wirkt oft als „Allrounder mit mehr Biss“.
  • Ein Motorrad, das schnell Spaß macht und unkompliziert bleibt → die HNTR 350 ist häufig die passendere Wahl.

Fazit:

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die bessere Wahl, wenn häufiger zügig gefahren wird, wenn Landstraßen und Überholmanöver zum Alltag gehören oder wenn das Motorrad auch bei steigender Fahrdynamik souverän bleiben soll. Die Royal Enfield HNTR 350 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo unkompliziertes Handling, entspannte Fahrweise und ein klassischer 350er-Charakter im Vordergrund stehen – also vor allem in der Stadt und auf gemütlichen Touren. Wer ein Motorrad sucht, das Reserven bietet und vielseitig mitwächst, findet in der Guerrilla 450 den stimmigeren Partner. Wer dagegen ein leicht zu bewegendes, sympathisches Bike für den Alltag möchte, wird mit der HNTR 350 sehr wahrscheinlich glücklicher. Am Ende entscheidet weniger der Hubraum allein, sondern die Frage, wie oft wirklich „mehr“ gebraucht wird und wie gerne das Motorrad im Alltag genutzt wird.

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