| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.MotorradTest.de auf YouTube
Royal Enfield Guerrilla 450 vs Triumph Street Triple RS – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Royal Enfield Guerrilla 450 steht für moderne Alltagstauglichkeit mit eigenständigem Charakter, während die Triumph Street Triple RS für sportliche Performance, präzises Handling und eine sehr direkte Fahrdynamik bekannt ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche im sportlichen Einsatz – und wo liegen die typischen Schwächen der jeweiligen Konzepte?
Grundidee im Vergleich: Charakter statt Kompromiss
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nicht versucht, alles zu sein. Sie zielt auf ein stimmiges Gesamtpaket aus moderner Technik, angenehmer Bedienbarkeit und einem Motor, der sich im Stadtverkehr wie auch auf Landstraßen souverän anfühlt. Der Fokus liegt klar auf einem Motorrad, das man gern fährt – ohne dass man ständig an Grenzen denkt.
Die Triumph Street Triple RS verfolgt dagegen eine deutlich sportlichere Ausrichtung. Hier steht die Fahrdynamik im Vordergrund: Das Motorrad ist darauf ausgelegt, zügig zu reagieren, Kurven präzise zu nehmen und auch bei dynamischer Fahrweise stabil und kontrolliert zu bleiben. Das zeigt sich nicht nur im Fahrgefühl, sondern auch in der Art, wie sich das Motorrad auf Gasbefehle und Lenkimpulse einlässt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich beide Modelle spürbar. Die Royal Enfield Guerrilla 450 bietet ein Ansprechverhalten, das eher auf Alltag und gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Das bedeutet: Beschleunigungen wirken oft harmonisch und gut dosierbar, besonders wenn der Verkehr nicht nach „Vollgas“ ruft. Im Vergleich zu sehr sportlichen Konzepten ist das Gefühl weniger „spitz“, dafür aber angenehm berechenbar.
Die Triumph Street Triple RS spielt dagegen ihre Stärken aus, wenn es dynamischer wird. Der Motor wirkt in der Regel lebendiger und „sportlicher“, sodass sich das Motorrad schneller in einen zügigen Rhythmus bringen lässt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim sportlichen Fahren auf kurvigen Strecken zeigt sich der Unterschied: Die Street Triple RS wirkt wie ein Motorrad, das gern gefordert wird und dabei seine Performance sauber in Vortrieb umsetzt.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken liegen in der entspannten Nutzbarkeit und dem gutmütigen Charakter. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit sucht, wird die „Spitze“ weniger stark spüren.
- Triumph Street Triple RS: Stärken liegen in der sportlichen Reaktion und dem dynamischen Fahrgefühl. Schwäche: Das Motorrad fordert eher eine aktive Fahrweise, damit es sein Potenzial wirklich ausspielt.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Komfort
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist darauf ausgelegt, im Alltag souverän zu bleiben: Unebenheiten werden meist so verarbeitet, dass das Motorrad nicht unnötig nervös wirkt. Das macht sie besonders interessant, wenn regelmäßig Stadtverkehr, wechselnde Straßenqualität oder längere Strecken im Programm stehen.
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen stärker auf präzises Kurvenverhalten und sportliche Kontrolle ausgelegt. In schnellen Richtungswechseln und bei zügigem Tempo wirkt das Motorrad oft „aufgeräumter“: Es folgt den Eingaben, bleibt stabil und vermittelt ein sehr direktes Feedback. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Strecke mehr als nur von A nach B ist.
Wie sich das im Vergleich bemerkbar macht
Im direkten Vergleich fällt auf: Die Guerrilla 450 wirkt eher wie ein Motorrad, das man entspannt fahren kann, ohne ständig nachzuregulieren. Die Street Triple RS hingegen belohnt eine aktive Fahrweise – wer sauber fährt, bekommt sehr viel Rückmeldung und Kontrolle zurück.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Bei Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Royal Enfield Guerrilla 450 bietet in der Regel eine gut nutzbare Bremsperformance, die sich im Alltag sicher anfühlt. Gerade bei moderater bis mittlerer Fahrweise ist das ein Vorteil: Die Verzögerung lässt sich meist leicht kontrollieren, ohne dass das Motorrad dabei hektisch wirkt.
Die Triumph Street Triple RS ist stärker auf sportliche Anforderungen ausgelegt. Das bedeutet: Beim stärkeren Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten und bei dynamischer Fahrweise wirkt die Bremsanlage oft standfester und „griffig“. Dazu kommt meist ein sehr direktes Feedback, das das Vertrauen in kritischen Situationen erhöht.
Typische Einordnung
- Guerrilla 450: Stärken bei Alltagssicherheit und leichter Dosierbarkeit. Schwäche: Für sehr sportliche Fahrer kann die „Bissigkeit“ weniger dominant wirken.
- Street Triple RS: Stärken bei sportlicher Bremsperformance und Kontrolle. Schwäche: Wer überwiegend gemütlich fährt, nutzt die Reserven möglicherweise nicht aus.
Ausstattung und Alltag: Wer macht den Alltag leichter?
Im Alltag zählen Details: Sitzposition, Ergonomie, Übersichtlichkeit und die Frage, wie entspannt sich das Motorrad im Alltag bewegen lässt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 punktet hier häufig mit einer zugänglichen Fahrbarkeit. Die Bedienung wirkt nicht überladen, und das Motorrad passt gut zu Fahrten, bei denen nicht jede Ampel als „Startsignal“ zählt.
Die Triumph Street Triple RS ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahren mit Anspruch“ an. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, sind oft sportlicher ausgelegt. Das ist kein Nachteil – aber es macht einen Unterschied, ob der Fokus auf entspanntem Pendeln oder auf aktiver Fahrdynamik liegt.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken bei entspannter Nutzbarkeit und einem Charakter, der nicht ständig nach Sport verlangt. Schwäche: Wer ein sehr „rennstreckennahes“ Gefühl erwartet, wird eher enttäuscht.
- Triumph Street Triple RS: Stärken bei sportlicher Performance und präziser Rückmeldung. Schwäche: Für rein gemütliche Fahrprofile kann sie „zu viel Motorrad“ sein.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Was passt zum Budget?
Bei der Kaufentscheidung spielen nicht nur die reinen Daten eine Rolle, sondern auch das Gesamtpaket: Wie gut passt das Motorrad zu den eigenen Fahrgewohnheiten? Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt in vielen Fällen wie eine kluge Wahl, wenn ein modernes Naked Bike gesucht wird, das im Alltag Spaß macht und dabei nicht zwingend auf maximale Sportlichkeit getrimmt ist.
Die Triumph Street Triple RS ist eher die Wahl, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht und man ein Motorrad möchte, das auch bei dynamischer Gangart konstant liefert. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, bekommt hier meist mehr „Direktheit“ und Performance-Feeling.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt, zuverlässig wirkt und trotzdem genug Charakter mitbringt. Sie passt gut, wenn Pendeln, Wochenendfahrten und Landstraßen-Runden im Mix stehen – ohne dass jede Ausfahrt ein sportlicher Test sein muss.
Die Triumph Street Triple RS ist die bessere Wahl für alle, die sportliche Dynamik priorisieren: präzises Handling, direkte Rückmeldung und ein Motor, der dynamisches Fahren unterstützt. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Fahrten anfühlt, wird mit der Street Triple RS sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.
Typische Kaufmotive im Vergleich
- Guerrilla 450: Fokus auf Alltag, unkompliziertes Fahrgefühl, stimmiges Gesamtpaket.
- Street Triple RS: Fokus auf sportliche Performance, präzises Handling, dynamisches Fahrgefühl.
Fazit:
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die passende Wahl, wenn ein modernes Naked Bike gesucht wird, das im Alltag überzeugt und sich angenehm kontrollierbar anfühlt. Sie spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo gleichmäßiges Fahren, gute Dosierbarkeit und ein unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Sportspitze. Wer ein Motorrad möchte, das man gern täglich nutzt und das auch auf längeren Strecken entspannt bleibt, liegt mit der Guerrilla 450 oft richtig.
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die sportliche Dynamik wirklich spüren wollen. Im Vergleich zeigt sie besonders bei zügiger Fahrweise ihre Vorteile: präziseres Handling, stärkeres sportliches Feedback und eine Brems- sowie Antriebscharakteristik, die dynamisches Fahren unterstützt. Wer Kurven liebt, gern schneller unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das aktiv gefordert werden will, bekommt mit der Street Triple RS die klarere Antwort.