UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 16.449 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Das kernige Power-Bike von Yamaha entpuppt sich im Test als Spaß-Granate
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Pro und Kontra

Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz
Pro:
  • Bums ohne Ende
  • Agiles Fahrverhalten
  • technisch (endlich) gut ausgestattet
  • gute Bremsen
  • schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
Kontra:
  • Fahrmodus nur im Stand änderbar
  • etwas seltsame Bedienung
  • Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
  • keine Handy-Connectivity

Abmessungen & Gewicht

Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm
Gewicht212kg
Radstand1.405mm
Länge2.100mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.165mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub51mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km
Leistung166 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment112 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.249km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite249km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.

Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.450€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.500€
  • Baujahre: seit 2016-2018
  • Farben: schwarz, cyan, blau

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Royal Enfield Guerrilla 450 vs Yamaha MT-10 – der Vergleich für Alltag, Spaß und Anspruch

Wer zwischen Royal Enfield Guerrilla 450 und Yamaha MT-10 schwankt, steht vor zwei sehr unterschiedlichen Konzepten. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein modernes Motorrad mit klassischer Haltung: kompakt, alltagstauglich und mit einem Motor, der eher Charakter als rohe Überlegenheit in den Vordergrund stellt. Die Yamaha MT-10 dagegen ist deutlich mehr „High-Performance“: ein Naked Bike, das auf Dynamik, Reserven und ein sportliches Gesamtpaket ausgelegt ist.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – mit Blick auf Motorleistung und Drehmoment, Fahrwerk und Bremsen sowie auf Elektronik und das, was sich daraus im Alltag und auf längeren Strecken ergibt.

Grundidee: Charakterorientiert vs. Performance-orientiert

Royal Enfield Guerrilla 450: kompakt, direkt und stimmig

Die Royal Enfield Guerrilla 450 zielt auf ein Motorrad, das sich im Stadtverkehr unkompliziert anfühlt und auf kurzen wie mittleren Strecken Spaß macht. Die Maschine ist so ausgelegt, dass sie nicht nur „funktioniert“, sondern sich auch angenehm dosieren lässt. Gerade im Alltag zählt, wie leicht sich das Bike bewegen lässt, wie gut es bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten anspricht und wie entspannt sich die Sitz- und Fahrposition nutzen lässt.

Yamaha MT-10: souverän, schnell und mit viel Reserven

Die Yamaha MT-10 ist dagegen ein Motorrad, das auf Tempo und Agilität bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt ist. Das Konzept ist klar: mehr Leistung, mehr Durchzug und ein Fahrgefühl, das auch dann noch überzeugt, wenn die Strecke länger wird oder die Fahrweise sportlicher ausfällt. Wer häufig zügig unterwegs ist oder gern Reserven nutzt, wird die MT-10 als deutlich „erwachsener“ wahrnehmen.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Beim Vergleich der beiden Bikes ist vor allem der Unterschied in der Motorisierung spürbar. Die Yamaha MT-10 bringt im direkten Vergleich deutlich mehr Motorleistung und Drehmoment mit. Das zeigt sich weniger in der Theorie als in der Praxis: Beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten wirkt die MT-10 oft wie ein „immer verfügbarer Schub“. Dadurch wird das Überholen, das schnelle Einfädeln oder das zügige Fortsetzen nach Kurven deutlich leichter.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt ihre Stärken anders aus. Sie wirkt häufig dann besonders überzeugend, wenn die Fahrweise eher flüssig und kontrolliert ist. Statt maximaler Reserven steht hier die Abstimmung im Vordergrund: Gasannahme, nutzbare Bereiche und das Gefühl, dass das Motorrad gut „mitfährt“. Das kann im Alltag sogar entspannter sein, weil das Bike nicht ständig nach mehr Leistung verlangt, sondern die Fahrt als Ganzes in den Fokus rückt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität bei Tempo

Guerrilla 450: leicht zu bewegen, angenehm im Stadtbetrieb

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich besonders dann stark, wenn es um Wendigkeit und ein unkompliziertes Handling geht. Das Motorrad lässt sich im Alltag gut manövrieren, fühlt sich bei niedrigeren Geschwindigkeiten sicher an und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Auf kurvigen Strecken in moderatem Tempo macht das Bike dadurch schnell Spaß, weil es nicht „zu groß“ oder zu schwerfällig wirkt.

MT-10: mehr Stabilität, mehr Biss bei sportlicher Fahrweise

Die Yamaha MT-10 ist im Vergleich klar auf höhere Dynamik ausgelegt. Bei zügiger Fahrt profitiert man von der stabilen Auslegung: Das Bike bleibt auch dann ruhig und präzise, wenn die Geschwindigkeit steigt oder wenn die Fahrbahn unruhiger wird. In Kombination mit dem stärkeren Antrieb entsteht ein Fahrgefühl, das sportliche Fahrer oft suchen: Man kann früher beschleunigen, schneller aus Kurven herauskommen und das Motorrad wirkt dabei „auf der Spur“.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern und beim sportlichen Einsatz

Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich häufig ein typischer Unterschied: Die Yamaha MT-10 ist stärker auf hohe Geschwindigkeiten und intensivere Fahrmanöver ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis meist: mehr Reserven, besseres Gefühl beim Dosieren und ein insgesamt souveräneres Bremsverhalten, wenn es zügig wird oder wenn mehrfach hintereinander verzögert werden muss.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem dann, wenn die Fahrweise eher moderat bleibt. Für Stadtverkehr, Landstraße und entspannte Touren reicht das Bremskonzept in der Regel gut aus. Wer jedoch regelmäßig sehr sportlich fährt oder häufig aus hohen Tempi stark verzögert, wird die MT-10 als klar überlegen empfinden.

Elektronik und Assistenz: Komfort und Sicherheit im Vergleich

Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Punkt, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die Yamaha MT-10 bietet im Vergleich meist ein moderneres Paket für dynamisches Fahren. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad Traktion und Stabilität unterstützt – besonders dann, wenn die Fahrbahn wechselhaft ist oder wenn die Gasstellung sportlicher ausfällt.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt eher auf ein stimmiges Gesamtgefühl: genug Unterstützung für den Alltag, ohne dass sich das Motorrad wie ein „System auf Rädern“ anfühlt. Dadurch wirkt sie oft zugänglicher, wenn man ein Motorrad sucht, das man intuitiv fährt und bei dem man sich nicht ständig mit Einstellungen beschäftigen muss.

Alltagstauglichkeit: Ergonomie, Alltagseinsatz und Reichweite

Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad im Alltag „einfach nutzen“ lässt. Dazu gehören Faktoren wie Fahrkomfort, Sitzposition, Übersichtlichkeit und die Frage, wie entspannt sich längere Fahrten anfühlen. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dabei im Vergleich besonders attraktiv für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Tagesablauf integrieren lässt: kurze Wege, Pendeln, spontane Ausfahrten.

Die Yamaha MT-10 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einer anderen Priorität: Sie ist eher das Motorrad für alle, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern auch gern zügig unterwegs sind. Auf längeren Strecken profitiert man von der Leistungsreserve und dem stabilen Fahrgefühl, während die Elektronik dabei hilft, das Motorrad kontrolliert zu bewegen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken

  • Alltagstaugliches Handling: wirkt kompakt und leicht zu bewegen.
  • Charakter im Fahrgefühl: vermittelt ein stimmiges, direktes Motorrad-Erlebnis.
  • Entspanntes Fahren: besonders stark bei moderater bis mittlerer Fahrweise.

Royal Enfield Guerrilla 450 – Schwächen

  • Weniger Reserven im Vergleich zur MT-10, wenn es sportlich und schnell wird.
  • Leistungsfokus ist nicht auf maximale Performance ausgelegt.

Yamaha MT-10 – Stärken

  • Deutlich mehr Leistung und Drehmoment: sorgt für souveränen Vortrieb.
  • Stabilität bei Tempo: unterstützt sportliche Fahrweise und längere Touren.
  • Elektronik für dynamisches Fahren: hilft bei Traktion und Kontrolle.

Yamaha MT-10 – Schwächen

  • Anspruch an Fahrstil: wer eher entspannt fährt, nutzt die Reserven möglicherweise nicht.
  • Fokus auf Performance: dadurch weniger „einfach nur gemütlich“ als die Guerrilla 450.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Royal Enfield Guerrilla 450 und Yamaha MT-10 hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert ist, sich leicht bewegen lässt und auf kurzen bis mittleren Strecken überzeugt, wird mit der Guerrilla 450 häufig glücklicher. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern „mit dem Motorrad“ fahren, statt ständig nach maximaler Beschleunigung zu suchen.

Die Yamaha MT-10 ist die bessere Wahl, wenn Tempo, Reserven und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig zügig unterwegs ist, gern überholt, Touren mit mehr Tempo fährt oder ein Naked Bike möchte, das auch bei anspruchsvoller Fahrweise souverän bleibt, findet in der MT-10 meist die passendere Antwort.

Fazit:

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die Wahl für alle, die ein zugängliches, charakterstarkes Naked Bike für den Alltag und für entspannte bis mittlere Fahrten suchen. Sie punktet im Vergleich vor allem mit dem unkomplizierten Handling und einem Fahrgefühl, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die Yamaha MT-10 hingegen ist die bessere Option, wenn Leistung, Drehmoment und Reserven zählen. Im direkten Vergleich bietet sie mehr Dynamik, mehr Stabilität bei Tempo und ein Elektronikpaket, das sportliches Fahren unterstützt. Kurz gesagt: Wer vor allem Alltag, Wendigkeit und ein stimmiges Gesamtgefühl möchte, trifft mit der Guerrilla 450 oft die richtige Entscheidung. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das auch bei schneller Fahrweise souverän bleibt und deutlich mehr Performance liefert, ist mit der MT-10 besser bedient.

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