| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Royal Enfield Himalayan vs Brixton Cromwell 1200: Vergleich für Touren, Alltag und den richtigen Fahrstil
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, lohnt sich der Blick auf das, was am Ende wirklich zählt: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie entspannt bleibt es auf längeren Strecken und wo zeigen sich die Grenzen? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Royal Enfield Himalayan und der Brixton Cromwell 1200. Beide Modelle haben ihren eigenen Charakter, beide können Spaß machen – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Grundidee und Charakter: Adventure vs. Retro-Cruiser
Die Royal Enfield Himalayan steht für den klassischen Adventure-Ansatz: aufrechte Sitzposition, ein Konzept, das auch abseits der perfekten Asphaltstraße Spaß machen soll, und ein Motor, der eher auf gleichmäßiges Vorankommen als auf sportliche Spitzenleistung ausgelegt ist. Die Brixton Cromwell 1200 dagegen wirkt wie ein Retro-Cruiser mit Fokus auf souveräne Fahrbarkeit und ein kräftiges Auftreten. Das merkt man vor allem daran, wie beide Motorräder mit Drehmoment und Fahrtempo umgehen.
Wie sich das im Fahrgefühl zeigt
Im Vergleich fällt auf, dass die Himalayan häufig als „entspanntes Reisegerät“ wahrgenommen wird: Sie lädt dazu ein, konstant zu fahren, früh zu schalten und das Tempo eher fließend aufzubauen. Die Cromwell 1200 spielt dagegen stärker die Rolle des „Durchzugs“-Motorrads: Wenn der Motor aus dem Drehzahlkeller anzieht, fühlt sich das für viele Situationen im Alltag besonders angenehm an – etwa beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim zügigen Überholen auf der Landstraße.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. gleichmäßige Reiseleistung
Beim direkten Vergleich der aufgelisteten Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied in der Auslegung. Die Royal Enfield Himalayan setzt auf eine eher moderate Motorisierung, die dafür auf Alltagstauglichkeit und kontrollierbares Fahrverhalten ausgelegt ist. Die Brixton Cromwell 1200 bringt durch die größere Hubraumklasse mehr Reserven mit und wirkt dadurch in vielen Fahrsituationen „einfach stressfreier“.
Stärken der Himalayan im Vergleich
Die Himalayan punktet vor allem dort, wo gleichmäßiges Fahren wichtiger ist als maximale Beschleunigung. Auf längeren Strecken bleibt das Konzept stimmig: Man fährt, statt ständig zu kämpfen. Auch das Gefühl, dass das Motorrad nicht „zu viel“ will, kann ein Vorteil sein – gerade, wenn der Fokus auf Touren mit Pausen, Gepäck und entspanntem Tempo liegt.
Stärken der Cromwell 1200 im Vergleich
Die Cromwell 1200 spielt ihre Vorteile eher in Situationen aus, in denen man schnell reagieren möchte: kräftiges Ansprechverhalten, spürbarer Durchzug und ein Motor, der auch bei höherem Tempo noch gelassen wirkt. Das macht sie interessant für Fahrer, die häufiger zügig unterwegs sind oder einfach weniger schalten möchten, um den Fahrtag angenehm zu halten.
Getriebe und Fahrbarkeit: Schalten als Teil des Konzepts
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich alltagstauglich sind, unterscheidet sich die Art, wie man sie „richtig“ fährt. Die Himalayan fühlt sich oft dann am besten an, wenn man die Gänge passend nutzt und das Drehmoment im sinnvollen Bereich hält. Die Cromwell 1200 wirkt dagegen so, als würde sie dem Fahrer mehr Arbeit abnehmen: Der Motor trägt häufig auch dann noch überzeugend, wenn man nicht ständig in den idealen Drehzahlbereich „springen“ muss.
Wo die Grenzen liegen
Die Grenzen zeigen sich weniger als „schlecht“, sondern eher als „anders“. Die Himalayan ist nicht das Motorrad, das man für maximale Beschleunigungsorgien auswählt. Dafür ist sie in ihrem Einsatzbereich sehr stimmig. Die Cromwell 1200 ist ebenfalls nicht automatisch das „Offroad-Wunder“, sondern eher ein Motorrad, das auf Straße und gutem Untergrund besonders gut funktioniert. Wer regelmäßig anspruchsvolle Strecken abseits des Asphalts plant, wird bei der Himalayan eher das passende Werkzeug finden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Vergleich der Fahrwerkswerte und der typischen Abstimmung wird schnell klar, wie unterschiedlich die beiden Konzepte sind. Die Himalayan ist auf Kontrolle ausgelegt: Sie soll auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleiben. Die Cromwell 1200 zielt stärker auf ruhiges, sicheres Gleiten und ein souveränes Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten.
Kurven und Alltag
In der Praxis bedeutet das: Die Himalayan kann in engen Situationen und bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr angenehm wirken, weil sie nicht „zu schwer“ im Gefühl ist und das Konzept auf Übersichtlichkeit setzt. Die Cromwell 1200 kann in schnellen Kurven und auf fließender Strecke besonders gefallen, weil sie stabil bleibt und das Motorrad einen ruhigen Eindruck vermittelt.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit
Bremsen sind im Vergleich ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflussen, wie entspannt man unterwegs ist. Die aufgelisteten Bremswerte zeigen, dass beide Modelle grundsätzlich auf alltagstaugliche Verzögerung ausgelegt sind. Der Unterschied liegt eher im „Wie“: Die Himalayan wirkt häufig so, als ließe sie sich fein dosieren, was auf wechselndem Untergrund und bei vorsichtigem Fahren ein Vorteil ist. Die Cromwell 1200 kann durch ihre Auslegung und das Gesamtpaket besonders dann überzeugen, wenn man zügig unterwegs ist und eine klare, kräftige Verzögerung erwartet.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition und Alltagspraxis
Komfort ist nicht nur eine Frage von „bequem“, sondern auch von Ergonomie. Die Himalayan setzt auf eine aufrechte Sitzposition, die das Gefühl von Übersicht und Kontrolle unterstützt. Das ist besonders praktisch, wenn man längere Strecken fährt oder wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht. Die Cromwell 1200 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das den Fahrer in eine entspannte, retrotypische Haltung bringt – häufig angenehm für gemütliche Touren und für Fahrten, bei denen man nicht ständig „aktiv“ gegen das Motorrad arbeiten möchte.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Himalayan kann bei längeren Touren mit wechselnden Bedingungen punkten, weil die Sitzposition und das Gesamtgefühl auf „Reise“ ausgelegt sind. Gleichzeitig ist sie nicht zwingend das Motorrad, das man wählt, wenn man maximal sportliche Ergonomie sucht. Die Cromwell 1200 ist oft die bessere Wahl, wenn man vor allem Straße fährt und ein kräftiges, ruhiges Fahrgefühl bevorzugt. Wer jedoch sehr häufig abseits befestigter Strecken unterwegs ist, wird die Himalayan als passender empfinden.
Alltagstauglichkeit: Gewicht, Wendigkeit und Nutzung
Im Vergleich der aufgelisteten Werte fällt auf, dass sich beide Motorräder in der Nutzung unterscheiden. Die Himalayan ist typischerweise leichter im Handling und wirkt dadurch in engen Situationen, beim Rangieren oder bei langsamer Fahrt oft unkomplizierter. Die Cromwell 1200 bringt durch die größere Motorisierung und das Cruiser-Konzept mehr „Substanz“ mit. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil sie auf der Straße stabil bleibt – beim Rangieren oder bei sehr langsamen Manövern kann das aber spürbar sein.
Reichweite und Tourenplanung: Tankkonzept und Fahrstil
Für viele Käufer ist die Frage nach Reichweite und Tankstrategie entscheidend. Die aufgelisteten Werte geben hier Hinweise: Die Himalayan ist häufig auf den Reisegedanken ausgelegt, bei dem man auch längere Abschnitte ohne Stress fahren möchte. Die Cromwell 1200 kann ebenfalls für Touren überzeugen, aber der Fahrstil spielt stärker mit hinein: Wer zügig fährt und den Motor regelmäßig fordert, wird die Tankplanung anders wahrnehmen als bei einem eher gleichmäßigen Fahrtempo.
Wartung, Ersatzteile und Kosten im Betrieb
Beim Kauf sollte man nicht nur auf den ersten Eindruck achten, sondern auch auf den Alltag danach. Beide Marken sind grundsätzlich so positioniert, dass Ersatzteile und Service in der Praxis verfügbar sind. Dennoch unterscheiden sich die Betriebskosten oft indirekt: durch Fahrleistung, Verschleißteile und den persönlichen Umgang mit dem Motorrad. Die Himalayan wird häufig als „robust und unkompliziert“ wahrgenommen, während die Cromwell 1200 durch das größere Antriebskonzept eher in Richtung „komfortable Straße“ tendiert. Wer viel Stadtverkehr fährt und häufig beschleunigt, wird Verschleiß und Verbrauch anders erleben als jemand, der überwiegend gleichmäßig über Land fährt.
Für wen passt welches Motorrad?
Royal Enfield Himalayan: die passende Wahl für Abenteuerlust und Reisegefühl
Die Royal Enfield Himalayan ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das für Touren gemacht ist und dabei auch auf weniger perfekten Straßen Spaß macht. Wer Wert auf eine aufrechte Sitzposition, kontrollierbares Fahrverhalten und ein Konzept legt, das eher auf „mitkommen“ als auf „durchziehen“ ausgelegt ist, findet hier eine stimmige Basis. Auch Einsteiger, die ein Motorrad mit gutem Überblick und einem klaren Fahrgefühl möchten, können mit der Himalayan glücklich werden – vor allem, wenn das Einsatzprofil nicht ausschließlich aus schnellen Autobahnabschnitten besteht.
Brixton Cromwell 1200: die passende Wahl für Straße, Durchzug und entspanntes Cruisen
Die Brixton Cromwell 1200 passt besonders gut, wenn der Fokus auf Straße liegt und ein kräftiger Motorcharakter im Vordergrund steht. Wer häufig zügig unterwegs ist, weniger schalten möchte und ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl bevorzugt, wird die Cromwell 1200 als sehr passend empfinden. Auch Fahrer, die ein Retro-Design mögen und ein Motorrad suchen, das sich im Alltag souverän anfühlt, finden hier eine interessante Option.
Fazit:
Die Royal Enfield Himalayan ist die bessere Wahl, wenn Touren mit wechselnden Bedingungen im Vordergrund stehen und ein kontrollierbares, reiseorientiertes Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Beschleunigung. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „mitnimmt“ – für Landstraßen, längere Strecken und auch für gelegentliche Schotter- oder Nebenstraßenabschnitte. Die Brixton Cromwell 1200 gewinnt dagegen dort, wo Straße und souveräner Durchzug zählen: Sie bietet ein kräftigeres Gesamtpaket, das sich im Alltag und auf fließender Strecke oft besonders entspannt anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das zügig reagiert, stabil bleibt und den Fahrtag angenehm macht, liegt mit der Cromwell 1200 meist richtig. Kurz gesagt: Himalayan für Reiseabenteuer mit Fokus auf Kontrolle, Cromwell 1200 für Cruiser-Feeling und kräftige Straßenperformance.