| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Royal Enfield Himalayan vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Himalayan und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: eine robuste, alltagstaugliche Adventure-Basis, die neugierig auf Schotterwege und längere Touren macht, und ein kompromissloser Roadster, der auf der Straße vor allem eins will: Dynamik, Präzision und ein sportliches Fahrgefühl. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sollte weniger nach „besser“ oder „schlechter“ suchen, sondern nach dem eigenen Einsatzbereich.
Grundidee der beiden Motorräder: Abenteuer vs. Performance
Die Royal Enfield Himalayan steht für eine entspannte, praktische Art des Motorradfahrens. Sie ist darauf ausgelegt, auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß zu machen und dabei nicht übertrieben kompliziert zu sein. Das Konzept wirkt bodenständig: überschaubare Komplexität, ein Charakter, der Lust auf Touren macht, und eine Haltung, die eher „mitnehmen und losfahren“ als „maximal angreifen“ bedeutet.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR verfolgt dagegen eine klare sportliche Linie. Als Roadster ist sie auf der Straße zu Hause, mit Fokus auf Agilität, spürbarer Leistungsentfaltung und einem Fahrgefühl, das sich schnell nach „mehr“ anfühlt. Wer Kurven als Spielplatz betrachtet und gern zügig unterwegs ist, findet hier ein Motorrad, das genau dafür gebaut wirkt.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Royal Enfield Himalayan vermittelt eher den Eindruck eines Motors, der gleichmäßig mitarbeitet und für lange Strecken sowie wechselnde Bedingungen angenehm zu dosieren ist. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht jede Fahrt ein reines Tempo-Event sein soll, sondern auch Pausen, Landschaft und entspanntes Ankommen dazugehören.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist spürbar auf sportliche Dynamik getrimmt. Der Motor wirkt wie ein Verstärker für Fahrspaß: Gasannahme, Durchzug und das Gefühl, dass das Motorrad bei Bedarf schnell „nach vorne“ geht. Das ist weniger „entspanntes Gleiten“ und mehr „kontrolliertes Beschleunigen“, besonders in zügigen Passagen und beim aktiven Fahren in Kurven.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Alltag zeigt sich der Unterschied vor allem in der Art, wie man das Motorrad nutzt. Die Himalayan passt gut zu Fahrten, bei denen die Route wichtiger ist als die Geschwindigkeit. Die Speed Triple passt besser zu Fahrten, bei denen die Straße selbst zum Ziel wird: kurze Ausfahrten, dynamische Runden und das Gefühl, dass jede Beschleunigung „belohnt“ wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. sportliche Präzision
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein Schlüssel zum Verständnis. Die Royal Enfield Himalayan wirkt darauf ausgelegt, verschiedene Untergründe zu verkraften. Das Handling ist dabei nicht auf „Rennstrecken-Tempo“ optimiert, sondern auf kontrolliertes Vorankommen – auch dann, wenn die Straße nicht perfekt ist. Dadurch fühlt sie sich oft wie ein Motorrad an, das man gern „einfach macht“: fahren, schauen, weiter.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein klares Gefühl für Linie und Tempo, unterstützt beim dynamischen Kurvenfahren und bleibt dabei spürbar stabil. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad aktiv führt, wird die sportliche Ausrichtung schnell zu schätzen wissen.
Kurvenfahren: Unterschiedliche Stärken
In Kurven zeigt sich die Philosophie beider Maschinen: Die Himalayan punktet eher mit Ruhe, Kontrolle und einem „mitmachenden“ Fahrgefühl, das auch auf weniger perfekten Straßen Sicherheit vermittelt. Die Speed Triple punktet mit Agilität und einem sportlichen Setup, das Kurvenfahrten dynamisch und direkt wirken lässt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Royal Enfield Himalayan ist so ausgelegt, dass sie im Alltag und auf wechselndem Untergrund zuverlässig bremst. Das Ziel ist ein kontrollierbares Verzögern, das sich gut dosieren lässt und zu einem entspannten Fahrstil passt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist klar auf sportliches Fahren ausgerichtet. Beim Bremsen wirkt sie darauf, auch bei zügiger Gangart schnell wieder Stabilität herzustellen. Gerade in Situationen, in denen Tempo schnell in Richtung Kurve umgewandelt werden soll, spielt das Vertrauen in die Bremsleistung eine große Rolle.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist ein weiterer Unterschied, der im Alltag stark ins Gewicht fällt. Die Royal Enfield Himalayan wirkt so, als sei sie für längere Fahrten und wechselnde Strecken gedacht. Die Ergonomie unterstützt eine Haltung, die nicht nur für kurze Sprints funktioniert, sondern auch für Touren, bei denen man mehrere Stunden unterwegs ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt stärker auf eine sportliche, fahraktive Position. Das ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur „transportiert“, sondern aktiv gefahren werden soll. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken in entspannter Haltung bevorzugt, sollte die sportlichere Ausrichtung im Hinterkopf behalten.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man wirklich spürt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr“ oder „weniger“, sondern um den Nutzen im jeweiligen Einsatz. Die Royal Enfield Himalayan wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Verwendbarkeit setzt: Touren, Gepäckideen, wechselnde Strecken und ein Gesamtpaket, das nicht ständig nach „Spezialbedingungen“ verlangt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR bringt dagegen den Charakter eines sportlich fokussierten Roadsters mit. Das Motorrad ist eher dafür gemacht, die Straße zu genießen und das Fahrgefühl in den Vordergrund zu stellen. Wer Technik und Performance als Teil des Erlebnisses sieht, wird hier schnell zuhause sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Himalayan: Stärke ist die vielseitige Ausrichtung. Sie wirkt besonders passend, wenn Touren, auch abseits des perfekten Asphalts, und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Schwäche im Vergleich: Wer maximale Sportdynamik sucht oder sehr aggressives Kurven- und Beschleunigungsgefühl erwartet, wird eher nicht das gleiche „Feuer“ finden wie bei der Speed Triple.
Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die sportliche Performance und die direkte Art, wie das Motorrad auf Fahrbefehle reagiert. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem entspannt reisen möchte oder häufig auf weniger planbare Strecken setzt, könnte die Ausrichtung als weniger „abenteuerfreundlich“ empfinden.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Entscheidung zwischen Royal Enfield Himalayan und Triumph Speed Triple 1200 RR hängt stark davon ab, wie das Motorrad im Alltag genutzt wird. Es geht um Prioritäten: Route und Vielseitigkeit oder Tempo und sportliche Präzision.
Typische Profile für die Royal Enfield Himalayan
Die Himalayan passt besonders gut zu Fahrern, die gern unterwegs sind, ohne jedes Mal den Fokus auf maximale Performance zu legen. Sie ist interessant für Menschen, die Touren planen, gern auch mal Nebenstraßen oder Schotterabschnitte mitnehmen und ein Motorrad suchen, das sich nicht wie ein „Werkzeug für den Grenzbereich“ anfühlt.
Typische Profile für die Triumph Speed Triple 1200 RR
Die Speed Triple 1200 RR passt besonders gut zu Fahrern, die sportliches Fahren lieben: zügige Ausfahrten, dynamische Kurven, ein Motorrad, das Leistung nicht nur „hat“, sondern spürbar in Fahrspaß übersetzt. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als Teil des sportlichen Erlebnisses sieht, wird hier besonders viel Freude finden.
Fazit: Welche Maschine ist die bessere Wahl?
Fazit: Die Royal Enfield Himalayan ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Touren und wechselnde Strecken suchen – mit einem Fahrgefühl, das eher auf Kontrolle, Alltagstauglichkeit und Abenteuerlust setzt. Sie eignet sich besonders, wenn nicht jede Fahrt auf maximale Sportlichkeit ausgerichtet ist, sondern auf Entdecken und entspanntes Weiterkommen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die bessere Wahl für Fahrer, die sportliche Performance in den Mittelpunkt stellen. Wer gern zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und ein direktes, präzises Handling sucht, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt. Kurz gesagt: Himalayan für Vielseitigkeit und Reisegefühl, Speed Triple für sportlichen Anspruch und maximale Fahrdynamik.