| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
MotorradTest.de auf YouTube
Royal Enfield Himalayan vs Yamaha XSR 700 Xtribute: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist die Entscheidung oft nicht nur eine Frage von Daten, sondern vor allem von Fahrgefühl, Einsatzgebiet und Erwartungen. Die Royal Enfield Himalayan steht für unkomplizierte Abenteuerlust, robuste Technik und eine Sitzposition, die auch längere Strecken entspannt angehen lässt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen setzt auf Neo-Retro-Charme, agiles Handling und einen Motor, der im Stadtverkehr wie auf der Landstraße schnell Lust auf mehr macht. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Grundidee: Abenteuer vs. Stil & Agilität
Royal Enfield Himalayan: Reiseenduro-Feeling für jeden Tag
Die Himalayan ist als Motorrad gedacht, das nicht nur auf dem Asphalt funktioniert. Sie wirkt wie ein Werkzeug für Touren, bei denen auch mal eine unbefestigte Abzweigung oder ein weniger gepflegter Weg dazwischenkommt. Das Konzept zielt auf Alltagstauglichkeit und Gelassenheit: nicht hektisch, sondern berechenbar. Wer ein Motorrad sucht, das man gern auch „einfach laufen lässt“, findet hier eine passende Basis.
Yamaha XSR 700 Xtribute: Neo-Retro mit sportlichem Kern
Die XSR 700 Xtribute ist dagegen stärker auf Fahrspaß im Alltag ausgelegt. Das Design ist bewusst auffällig, aber nicht überladen. Im Fahrbetrieb zeigt sich die Yamaha als Motorrad, das sich leicht anfühlt und schnell in den Rhythmus kommt. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern zügig über Landstraßen rollt und dabei nicht auf Stil verzichten möchte, wird die XSR 700 schnell als „richtiges“ Motorrad empfinden.
Motorcharakter: Wie sich Leistung anfühlt
Himalayan: Drehmoment-orientiert und entspannt
Die Himalayan vermittelt den Eindruck, als sei sie für gleichmäßiges Vorankommen gemacht. Der Motor arbeitet eher harmonisch als „auf Krawall gebürstet“. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig am Gas spielen möchte. Gerade bei Touren oder auf wechselndem Untergrund zählt, dass das Motorrad nicht sofort nach „mehr“ verlangt, sondern auch mit ruhiger Fahrweise gut vorankommt.
XSR 700 Xtribute: Lebendig, drehfreudig und direkt
Die Yamaha wirkt im Vergleich deutlich spritziger. Der Motor reagiert spürbar auf Gasbefehle und macht es leicht, das Tempo zu variieren. Das ist besonders auf der Landstraße ein Plus: Man kann zügig beschleunigen, ohne dass es sich wie ein „Dauer-Highway“ anfühlt. Im Stadtverkehr ist die direkte Ansprechbarkeit ebenfalls praktisch, weil sich das Motorrad fein dosieren lässt.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Himalayan: souverän auf wechselndem Untergrund
Die Himalayan spielt ihre Stärken dort aus, wo der Untergrund nicht immer perfekt ist. Das Fahrwerk wirkt auf den ersten Blick eher auf Kontrolle als auf maximale Sportlichkeit abgestimmt. Dadurch entsteht ein Gefühl von Sicherheit, wenn es holpriger wird. Gleichzeitig bleibt das Motorrad alltagstauglich: Es ist nicht „zu schwerfällig“, sondern eher bewusst auf Ruhe und Durchhaltevermögen ausgelegt.
XSR 700 Xtribute: leichtfüßig durch Kurven
Die XSR 700 Xtribute ist im Handling klar auf Agilität getrimmt. In Kurven wirkt sie handlich und lässt sich zügig umsetzen. Wer gern dynamisch fährt, profitiert von der schnellen Einlenkbarkeit. Auf der anderen Seite ist dieses Konzept weniger auf „unbekanntes Terrain“ optimiert. Für Schotter oder schlechte Straßen kann man sie nutzen, aber sie fühlt sich dort nicht so selbstverständlich an wie die Himalayan.
Bremsen & Fahrgefühl: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder bieten ein grundsätzlich sicheres Bremsgefühl, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Himalayan wirkt eher wie ein Motorrad, das gleichmäßig verzögert und dabei gut kontrollierbar bleibt. Die Yamaha hingegen vermittelt mehr Sportlichkeit im Gefühl: Man kann das Tempo präziser dosieren, was auf kurvigen Strecken Spaß macht. Wer häufig in dichtem Verkehr unterwegs ist, wird bei beiden Modellen zurechtkommen – die Yamaha punktet dabei oft mit dem direkten Ansprechverhalten, während die Himalayan mit Ruhe und Stabilität überzeugt.
Ergonomie & Sitzposition: Wie bequem ist der Alltag?
Himalayan: aufrecht und tourentauglich
Die Sitzposition der Himalayan ist eher aufrecht. Das ist ein Vorteil, wenn man längere Strecken fährt oder wenn die Haltung nicht „sportlich“ sein soll. Gerade bei Touren, bei denen man auch mal Pausen macht oder entspannt durch Ortschaften rollt, fühlt sich das Konzept stimmig an. Schwäche: Wer sehr sportlich und tief sitzen möchte, wird die Himalayan eher als „entspannt“ statt „aggressiv“ empfinden.
XSR 700 Xtribute: sportlich-nah, aber alltagstauglich
Die Yamaha bietet eine Sitzposition, die sportlicher wirkt als bei der Himalayan, aber nicht in eine extreme Haltung kippt. Dadurch bleibt sie für viele Fahrerinnen und Fahrer alltagstauglich. Wer jedoch sehr lange Touren mit viel Gepäck plant, könnte die Himalayan als komfortabler wahrnehmen – die Yamaha ist eher das Motorrad für dynamische Tagesausflüge und flotte Strecken.
Ausstattung & Charakter: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern um den passenden Stil. Die Himalayan wirkt wie ein Motorrad, das für praktische Einsätze gebaut ist: funktional, robust gedacht und mit einem Charakter, der Lust auf Erkundung macht. Die XSR 700 Xtribute setzt stärker auf Design und Fahrspaß. Das merkt man daran, wie sich das Motorrad „anfühlt“, wenn man es startet, fährt und wieder abstellt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Himalayan – Stärken
- Abenteuer-Charakter: fühlt sich auch abseits des perfekten Asphalts stimmig an.
- Entspanntes Fahrgefühl: weniger hektisch, gut für gleichmäßige Touren.
- Tourenorientierte Ergonomie: aufrechte Haltung unterstützt längere Fahrten.
- Kontrolliertes Handling: vermittelt Sicherheit bei wechselndem Untergrund.
Royal Enfield Himalayan – Schwächen
- Weniger sportlicher Fokus: wer maximale Kurvendynamik sucht, wird eher zur Yamaha greifen.
- Konzeptbedingt: auf Asphalt kann sie zwar Spaß machen, wirkt aber nicht so „leichtfüßig“ wie die XSR.
Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken
- Agiles Handling: macht Kurven und Landstraßen besonders attraktiv.
- Direktes Ansprechverhalten: Motor und Fahrgefühl wirken lebendig.
- Neo-Retro-Charme: optisch und vom Charakter her ein echter Hingucker.
- Alltags-Fahrspaß: ideal für viele kurze bis mittlere Strecken.
Yamaha XSR 700 Xtribute – Schwächen
- Abseits des Asphalts weniger „selbstverständlich“: für Schotter geht es, aber nicht als Hauptfokus.
- Touren mit Schwerpunkt Komfort: die Himalayan wirkt für manche Fahrerinnen und Fahrer entspannter.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Himalayan ist besonders passend für…
Die Royal Enfield Himalayan passt vor allem dann, wenn das Motorrad nicht nur für den Feierabend gedacht ist, sondern für Entdeckung. Wer gern Touren plant, auch mal „abseits der Route“ fährt und ein Motorrad möchte, das dabei ruhig und kontrolliert bleibt, trifft hier eine gute Wahl. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht ständig nach sportlicher Fahrweise anfühlt, ist die Himalayan eine stimmige Option.
Die XSR 700 Xtribute ist besonders passend für…
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund Fahrspaß auf Asphalt steht. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, im Stadtverkehr gern schnell reagiert und ein Motorrad möchte, das sich leicht und lebendig anfühlt, wird mit der Yamaha sehr zufrieden sein. Dazu kommt der optische Faktor: Die XSR 700 wirkt wie ein Motorrad, das man gern zeigt und das sich nicht „langweilig“ anfühlt.
Fazit:
Die Royal Enfield Himalayan gewinnt den Vergleich, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Gelassenheit und kontrollierter Fahrt auf wechselndem Untergrund liegt. Sie ist ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das Abenteuer zulässt, ohne dabei kompliziert zu werden, und das auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen die bessere Wahl, wenn vor allem Agilität, direktes Fahrgefühl und Kurvenspaß auf Asphalt zählen. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen Dynamik und Stil zusammenkommen – vom kurzen Stadttrip bis zur flotten Landstraßenrunde. Wer also „mehr entdecken“ möchte, ist mit der Himalayan gut beraten; wer „mehr genießen“ auf der Straße sucht, findet in der XSR 700 Xtribute die passendere Mischung aus Charakter und Fahrfreude.