| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
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Royal Enfield HNTR 350 vs. BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wer gerade nach einem Motorrad für den Alltag sucht oder den Einstieg in die Zwei-Rad-Welt plant, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der Royal Enfield HNTR 350 und der BMW G 310 GS. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „vernünftige“ Optionen – doch sie verfolgen unterschiedliche Konzepte. Die HNTR 350 steht für einen klaren Retro-Charakter und ein entspanntes Fahrgefühl, während die G 310 GS als kompakte Reise- und Abenteuerbasis gedacht ist und sich auch abseits der reinen Asphalt-Routine wohlfühlt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern um den Vergleich der aufgelisteten Eigenschaften beider Motorräder: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk- und Bremsgefühl, Ergonomie, Alltagstauglichkeit und die Art, wie sich die Maschinen im Alltag „anfühlen“? So wird schnell klar, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt.
Grundidee im Vergleich: Retro-Cruiser vs. kompakte GS
Die Royal Enfield HNTR 350 ist ein Motorrad, das bewusst auf Stil und entspannte Dynamik setzt. Die Formensprache wirkt modern-retro, die Sitzposition ist eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um Spaß zu haben. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Feierabendrunden spielt diese Philosophie ihre Stärken aus.
Die BMW G 310 GS dagegen ist klar als „kleine“ GS gedacht: aufrechte Sitzhaltung, aufgeräumte Ergonomie und ein Setup, das für wechselnde Untergründe und längere Strecken ausgelegt ist. Wer regelmäßig Landstraße fährt, gelegentlich auch Schotter oder schlechte Straßen kennt oder einfach eine Maschine möchte, die sich wie ein Werkzeug für viele Situationen anfühlt, findet hier eine passende Grundlage.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der aufgelisteten Motorwerte fällt auf: Beide Motorräder bewegen sich im Segment der kleineren Hubraumklassen, aber sie liefern das Fahrgefühl unterschiedlich. Die HNTR 350 wirkt im Vergleich oft „ruhiger“ und betont eher das gleichmäßige Vorankommen. Das passt besonders gut zu Stadtfahrten, bei denen häufiges Anfahren, Schalten und dosiertes Gasgeben gefragt sind.
Die BMW G 310 GS ist dagegen stärker auf „Allround“ ausgelegt. Die aufgelisteten Antriebsdaten und die Abstimmung sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei zügigerem Fahren stabil anfühlt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus Ampeln besteht, sondern auch Landstraße oder Autobahn-Anteile vorkommen, spielt die GS ihre Stärken aus: Sie wirkt weniger wie ein reines Feierabendbike und mehr wie ein Motorrad, das man auch für längere Ausfahrten gern nutzt.
Schaltgefühl und Gasannahme
Im Alltag zeigt sich der Unterschied weniger in „maximalen“ Zahlen, sondern in der Art, wie die Maschinen auf Gasbefehle reagieren. Die HNTR 350 wirkt häufig harmonisch und leicht zu dosieren – ideal, wenn entspanntes Fahren im Vordergrund steht. Die G 310 GS fühlt sich dagegen oft „zielgerichteter“ an, wenn es darum geht, aus dem Drehzahlbereich heraus zügig zu beschleunigen oder konstant Tempo zu halten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk-Vergleich zeigt sich ein typischer Gegensatz: Die HNTR 350 ist eher auf Komfort und ein leichtes, unaufgeregtes Handling ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecken kurz sind, die Straßen in der Stadt wechselhaft sind und man nicht ständig das Gefühl haben möchte, das Motorrad müsse „gegen“ die Umgebung arbeiten.
Die BMW G 310 GS ist als kompakte Reise- und Abenteuerplattform konstruiert. Die aufgelisteten Fahrwerks- und Geometrie-Parameter deuten darauf hin, dass die Maschine für unterschiedliche Untergründe ausgelegt ist. Das merkt man vor allem daran, dass sie sich bei wechselnden Bedingungen stabil anfühlt und das Handling auch dann noch gut kontrollierbar bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist.
Kurven und Alltagstempo
In engen Stadtbereichen ist die HNTR 350 oft die entspanntere Wahl: Sie wirkt leicht zu bewegen und vermittelt ein unkompliziertes Fahrgefühl. Die G 310 GS kann ebenfalls wendig sein, zeigt aber stärker ihre „Aufbau“-Stärken: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch auf längeren Strecken nutzt, weil es die Kontrolle und Ruhe mitbringt, die man bei wechselndem Tempo braucht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beim Vergleich der aufgelisteten Bremsdaten geht es vor allem um das Gefühl beim Dosieren. Die HNTR 350 wirkt tendenziell so, dass man Bremsmanöver gut fein steuern kann – besonders angenehm im Stadtverkehr, wenn häufiges Verzögern und Anfahren zum Alltag gehören.
Die BMW G 310 GS zielt stärker auf „Sicherheitsreserve“ im Allround-Einsatz. Die Bremswirkung und das Ansprechverhalten wirken darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig zu funktionieren. Das ist ein Pluspunkt, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder wenn man öfter mit Gepäck, längeren Strecken oder wechselndem Fahrstil unterwegs ist.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Ergonomie ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt. Die HNTR 350 bietet eine eher entspannte Sitzhaltung, die zum Cruisen einlädt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden und man nicht ständig „aktiv“ gegen die Maschine arbeiten möchte.
Die BMW G 310 GS setzt auf eine aufrechtere Position. Das kann sich im Alltag deutlich angenehmer anfühlen, wenn man längere Zeit unterwegs ist oder wenn man eine bessere Übersicht im Verkehr möchte. Außerdem passt die GS-typische Haltung oft gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich auch für Touren und gelegentliche Offroad-Impulse eignet.
Alltagstauglichkeit bei Stop-and-Go
Im Stop-and-Go zählt vor allem, wie gut man das Motorrad kontrolliert, ohne ständig „zu kämpfen“. Die HNTR 350 wirkt hier oft unkompliziert, weil sie auf entspanntes Handling ausgelegt ist. Die G 310 GS kann ebenfalls gut im Stadtverkehr funktionieren, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man „mitnimmt“ – also eher als Basis für mehr als nur die nächste Runde um die Ecke.
Ausstattung und Nutzung: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern um das, was im Alltag hilft. Die HNTR 350 punktet mit einem stimmigen Gesamtpaket, das sich wie ein Motorrad anfühlt, das man gern fährt, weil es Charakter hat. Wer ein Bike sucht, das optisch und vom Fahrgefühl her zur eigenen Persönlichkeit passt, findet hier eine starke Option.
Die BMW G 310 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man erweitern und vielseitig nutzen kann. Die aufgelisteten Ausstattungsdetails und die GS-Ausrichtung sprechen dafür, dass sie für unterschiedliche Einsatzzwecke gedacht ist – von der Pendelstrecke bis zur Wochenendtour.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield HNTR 350 – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und kurze Touren
- Retro-Charakter und ein stimmiges Gesamtbild
- Leicht zu dosieren im Alltag, besonders bei häufigem Anfahren
Royal Enfield HNTR 350 – Schwächen
- Wenn häufig längere Strecken mit höherem Tempo anstehen, wirkt die Ausrichtung weniger „tourig“ als bei der GS
- Für Fahrer, die ein stärkeres Abenteuer-Setup erwarten, ist die Philosophie eher cruiser-orientiert
BMW G 310 GS – Stärken
- Allround-Ansatz für Stadt, Landstraße und wechselnde Untergründe
- Stabiler Eindruck bei zügigerem Fahren und längeren Fahrten
- Aufrechte Ergonomie für gute Übersicht und Tourenkomfort
BMW G 310 GS – Schwächen
- Wer vor allem ein leichtes, entspanntes „Cruiser-Gefühl“ sucht, könnte die GS-Philosophie als etwas weniger „romantisch“ empfinden
- Je nach Erwartung kann die Ausrichtung auf Vielseitigkeit weniger „pur“ wirken
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder sind sinnvoll, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Royal Enfield HNTR 350 ist besonders stark, wenn das Motorrad vor allem Spaß im Alltag bringen soll – mit Charakter, entspannter Dosierbarkeit und einem Look, der nicht nach „Standard“ aussieht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein Projekt anfühlt, trifft mit der HNTR 350 eine gute Wahl.
Die BMW G 310 GS ist die bessere Entscheidung, wenn das Motorrad mehr leisten soll: längere Touren, wechselnde Straßenqualität, gelegentlich auch abseits des perfekten Asphalts. Die GS-typische Sitzhaltung und der allroundige Charakter machen sie attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das man vielseitig einsetzt und das auch bei längeren Fahrten souverän wirkt.
Fazit:
Die Royal Enfield HNTR 350 ist die Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Identität suchen: entspanntes Handling, unkomplizierte Dosierung und ein Fahrgefühl, das besonders im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken überzeugt. Die BMW G 310 GS passt dagegen besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad wollen, das auch auf längeren Touren und bei wechselnden Untergründen stabil bleibt. Wer vor allem „einfach fahren und genießen“ möchte, findet in der HNTR 350 den passenden Charakter. Wer dagegen regelmäßig mehr als nur die nächste Runde plant und ein allroundiges Setup bevorzugt, liegt mit der G 310 GS vorn. So lässt sich aus dem Vergleich schnell ableiten: HNTR 350 für entspanntes Cruisen mit Stil, G 310 GS für Abenteuer-Feeling im kompakten Format.