| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Royal Enfield HNTR 350 vs BMW G 310 R – Vergleich für Alltag, Fahrgefühl & Alltagstauglichkeit
Wenn zwei Motorräder in der gleichen Größenordnung unterwegs sind, entscheidet am Ende oft nicht nur die reine Technik, sondern das Gesamtpaket: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie leicht lässt es sich bewegen, wie gut passt die Sitzposition zur eigenen Statur und wie stimmig wirken Fahrwerk, Bremsen und Motorcharakter? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Royal Enfield HNTR 350 und der BMW G 310 R. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes, alltagstaugliches Bike suchen – mit unterschiedlichen Ansätzen.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kopie
Die Royal Enfield HNTR 350 steht für eine klare Design- und Fahrkultur: kompakt, unkompliziert und mit einem Motor, der eher nach „entspannt fahren“ klingt als nach „sportlich ausdrehen“. Die BMW G 310 R verfolgt dagegen den typischen BMW-Ansatz: funktional, präzise und mit einem Fokus auf Fahrbarkeit, Alltagstauglichkeit und ein stimmiges Gesamtgefühl.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die HNTR 350 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne im Alltag nutzt, ohne ständig „auf Leistung“ zu schielen. Die G 310 R fühlt sich dagegen oft wie ein Motorrad an, das man auch dann gern fährt, wenn die Strecke etwas abwechslungsreicher wird – etwa auf dem Weg zur Arbeit oder bei spontanen Feierabendrunden.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. entspannte Alltagsdynamik
Beide Motorräder setzen auf einen Einzylinder-Ansatz, aber der Charakter unterscheidet sich spürbar. Die Royal Enfield HNTR 350 spielt ihre Stärke vor allem im Bereich der alltagstauglichen Drehzahlen aus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und kurze Strecken anstehen. Der Motor wirkt dabei weniger wie ein „Sportgerät“, sondern eher wie ein zuverlässiger Begleiter, der gleichmäßig vorwärts geht.
Die BMW G 310 R zeigt im Vergleich eine etwas „direktere“ Anmutung. Gerade beim Anfahren und beim Herausbeschleunigen aus langsameren Situationen wirkt sie oft agiler. Das kann im Stadtverkehr den Unterschied machen, weil man weniger „planen“ muss und das Motorrad spontaner auf Gasbefehle reagiert. Wer gerne zügig durch den Verkehr gleitet oder auch mal eine längere Strecke am Stück fährt, findet hier häufig ein stimmigeres Gesamtgefühl.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Royal Enfield HNTR 350: Stärken liegen in der entspannten, alltagstauglichen Dynamik und dem unkomplizierten Fahrstil. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr sportlichen Ansprüchen weniger „Biss“ vermittelt als Bikes, die stärker auf Drehzahl und Dynamik ausgelegt sind.
- BMW G 310 R: Stärken liegen in der präzisen Gasannahme und dem insgesamt agilen Eindruck. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „romantisch“ wirkt, wenn man genau diesen Royal-Enfield-Vibe sucht.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie gut?
Gerade im Alltag entscheidet die Ergonomie über Fahrspaß. Die Royal Enfield HNTR 350 wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das sich angenehm „einfach“ fahren lässt: Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man nicht verkrampft und auch längere Pendelstrecken nicht sofort unangenehm werden. Gleichzeitig bleibt das Bike kompakt, was das Handling in engen Situationen erleichtert.
Die BMW G 310 R bietet ebenfalls eine alltagstaugliche Sitzposition, wirkt aber häufig etwas „aufgeräumter“ und kontrollierter. Das kann besonders dann helfen, wenn man viel im Verkehr unterwegs ist und das Motorrad möglichst stabil und vorhersehbar bewegen möchte. Wer eine eher aufrechte Haltung bevorzugt oder Wert auf ein klares Fahrgefühl legt, findet hier oft einen Vorteil.
Ergonomie im Vergleich
- Royal Enfield HNTR 350: Vorteil bei unkomplizierter Handhabung und entspannter Haltung. Nachteil kann sein, dass die Passform je nach Körpergröße weniger „maßgeschneidert“ wirkt als bei einem Modell, das stärker auf universelle Ergonomie setzt.
- BMW G 310 R: Vorteil bei kontrollierter Sitzposition und stabiler Führung. Nachteil kann sein, dass das Fahrgefühl weniger „charmant rustikal“ ausfällt, wenn genau das gesucht wird.
Fahrwerk und Handling: Leicht zu bewegen oder souverän geführt?
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad in Bewegung setzen lässt und wie ruhig es sich bei wechselnden Bedingungen anfühlt. Die Royal Enfield HNTR 350 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo häufig Richtungswechsel, langsame Passagen und wechselnde Fahrbahnbeläge vorkommen. Das Bike wirkt dabei oft gutmütig und lässt sich ohne großen Kraftaufwand bewegen.
Die BMW G 310 R zeigt im Vergleich häufig eine souveränere Führung. Gerade in Situationen, in denen man zügig beschleunigt, stärker bremst oder Kurven dynamischer anfahren möchte, wirkt das Motorrad oft stabiler in der Linie. Das kann das Vertrauen erhöhen – und damit auch den Fahrspaß.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Royal Enfield HNTR 350: Stärken in der einfachen Handhabung und dem gutmütigen Alltagsverhalten. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr sportlicher Fahrweise schneller an „Grenzen“ stößt als die BMW.
- BMW G 310 R: Stärken in Stabilität und kontrollierter Dynamik. Schwäche kann sein, dass das Bike im „entspannten Cruisen“ weniger emotional wirkt, wenn man genau diesen Stil bevorzugt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Bremsen sind im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken besonders wichtig. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag zuverlässig verzögern. Im Vergleich zeigt sich jedoch, wie sich die Bremsanlage im Gefühl unterscheidet: Die BMW G 310 R vermittelt oft ein sehr direktes, kontrolliertes Ansprechverhalten. Das hilft, wenn man häufig aus dem Verkehr heraus verzögert oder in Situationen mit wechselnder Traktion schnell reagieren muss.
Die Royal Enfield HNTR 350 bremst ebenfalls zuverlässig und wirkt dabei eher „harmonisch“ im Gesamtablauf. Wer vorausschauend fährt und das Motorrad nicht ständig maximal fordert, wird mit dem Bremsgefühl in der Regel gut zurechtkommen.
Bremsvergleich in der Praxis
- Royal Enfield HNTR 350: Vorteil bei einem stimmigen, alltagstauglichen Bremsverhalten. Nachteil kann sein, dass das letzte Quäntchen „Sportlichkeit“ im Gefühl weniger ausgeprägt ist.
- BMW G 310 R: Vorteil bei direktem Ansprechverhalten und hoher Kontrolle. Nachteil kann sein, dass das Gefühl weniger „weich“ wirkt, wenn man einen besonders entspannten Stil bevorzugt.
Ausstattung und Alltag: Was macht das Leben leichter?
Im Alltag zählen Details: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Komfort und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im täglichen Rhythmus nutzen lässt. Die Royal Enfield HNTR 350 wirkt dabei wie ein Bike, das auf das Wesentliche reduziert ist und dadurch schnell „einfach funktioniert“. Das kann gerade für Einsteigerinnen und Einsteiger oder für Pendlerinnen und Pendler attraktiv sein, die nicht ständig an Einstellungen und Technik herumdenken möchten.
Die BMW G 310 R punktet im Vergleich häufig mit einem rund wirkenden Bedienkonzept und einer Ausstattung, die sich im Alltag bewährt. Das Motorrad fühlt sich dadurch oft wie ein durchdachtes Gesamtpaket an – besonders dann, wenn man regelmäßig fährt und das Bike nicht nur am Wochenende nutzt.
Typische Stärken und Schwächen
- Royal Enfield HNTR 350: Stärken in der unkomplizierten Nutzung und im „einfach losfahren“-Charakter. Schwäche kann sein, dass man je nach Erwartung an moderne Features und „Premium-Feeling“ nicht ganz so stark bedient wird wie bei der BMW.
- BMW G 310 R: Stärken in der Gesamtanmutung, Bedienlogik und dem kontrollierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Stil weniger „klassisch“ wirkt, wenn genau dieser Look und Charakter gesucht wird.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen der Royal Enfield HNTR 350 und der BMW G 310 R lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer vor allem im Stadtverkehr unterwegs ist, kurze Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt und dabei nicht kompliziert wirkt, findet in der HNTR 350 oft einen sehr passenden Begleiter. Sie steht für entspanntes Fahren, unkomplizierte Handhabung und einen Charakter, der Lust auf regelmäßige Fahrten macht.
Wer dagegen Wert auf präzises Ansprechverhalten, souveräne Führung und ein insgesamt sehr rundes Fahrgefühl legt – auch bei wechselnden Strecken – wird mit der G 310 R häufig glücklicher. Sie eignet sich besonders für Pendler, die jeden Tag fahren, und für Fahrerinnen und Fahrer, die auch mal zügiger unterwegs sein möchten, ohne dass das Motorrad dabei „aus dem Konzept“ gerät.
Kurze Orientierung
- Royal Enfield HNTR 350: ideal, wenn Alltag, entspanntes Fahren und unkomplizierte Bedienung im Vordergrund stehen.
- BMW G 310 R: ideal, wenn kontrolliertes Fahrverhalten, präzises Handling und ein stimmiges Gesamtpaket wichtiger sind.
Fazit:
Die Royal Enfield HNTR 350 ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: leicht zu bewegen, unkompliziert im Handling und mit einem Motorcharakter, der entspanntes Fahren belohnt. Sie passt besonders gut zu Fahrten durch die Stadt, zum Pendeln und zu allen, die ein Bike suchen, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt, sondern einfach zuverlässig mitmacht. Wer den typischen Royal-Enfield-Vibe mag und ein Motorrad bevorzugt, das sich eher nach Genuss als nach Sport anfühlt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Kontrolle und Präzision zählen: beim Anfahren, beim Beschleunigen und in Situationen, in denen das Motorrad stabil und berechenbar bleiben soll. Gerade für regelmäßige Fahrerinnen und Fahrer, die auch mal zügiger unterwegs sind oder längere Strecken am Stück fahren, wirkt die BMW oft runder im Gesamtpaket. Kurz gesagt: HNTR 350 für entspanntes Alltagsfahren mit Charakter, G 310 R für ein besonders kontrolliertes, vielseitiges Fahrgefühl.