| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 16.150 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
- bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
- Intercity-mässige Straßenlage
- sehr komfortabel und Touren tauglich
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
- schwer
- QuickShifter ruckelig
- Windschild erzeugt Turbulenzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.202 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.255 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...
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Royal Enfield HNTR 350 vs. BMW R 1250 RS – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield HNTR 350 und die BMW R 1250 RS, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein eher leichtes, unkompliziertes Konzept auf ein deutlich sportlich-tourorientiertes Gesamtpaket. Genau darum geht es: nicht darum, welches Bike „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil, zu den Strecken und zu den Erwartungen passt.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte gegenübergestellt – also wie sich die beiden Modelle beim Fahren, beim Komfort und bei der Ausstattung im Alltag unterscheiden. Dabei lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Motorräder, denn genau daraus entsteht die passende Kaufentscheidung.
Grundidee und Charakter: Leicht, nahbar vs. souverän, sportlich
Royal Enfield HNTR 350: entspanntes Handling und klassisches Fahrgefühl
Die Royal Enfield HNTR 350 steht für ein Motorrad, das sich im Alltag leicht anfühlt. Das Konzept ist klar: überschaubare Dimensionen, eine Sitzposition, die nicht übermäßig „sportlich“ zwingt, und ein Fahrgefühl, das eher auf Gelassenheit als auf maximale Dynamik ausgelegt ist. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken spielt das Bike seine Vorteile aus: Es wirkt handlich, lässt sich unkompliziert bewegen und macht Lust auf regelmäßige Fahrten – auch wenn es nicht „die große Tour“ sein soll.
BMW R 1250 RS: sporttourer-orientiert und mit viel Reserven
Die BMW R 1250 RS verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Das Motorrad ist auf längere Strecken und zügiges Fahren ausgelegt. Die Leistungs- und Drehmomentcharakteristik sowie die insgesamt souveräne Abstimmung sorgen dafür, dass sich das Bike auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil und kontrolliert anfühlt. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist oder Touren plant, bekommt hier ein Motorrad, das nicht nur „mitfährt“, sondern aktiv mit Tempo und Komfort punktet.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments wird der Unterschied schnell klar: Die BMW R 1250 RS bietet deutlich mehr Reserven. Das macht sich vor allem beim Überholen, beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und auf Strecken mit wechselndem Tempo bemerkbar. Die Royal Enfield HNTR 350 ist dagegen stärker auf ein „ruhiges Mitkommen“ ausgelegt. Das heißt nicht, dass sie untermotorisiert wirkt – aber sie belohnt eher eine gleichmäßige Fahrweise und das Nutzen des passenden Drehzahlbereichs.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich:
- Royal Enfield HNTR 350: Stärken liegen im unkomplizierten Fahrgefühl und in der angenehmen Alltagsdynamik. Schwäche ist weniger die Leistungsfähigkeit an sich, sondern eher die Grenze, wenn es regelmäßig sportlich und schnell werden soll.
- BMW R 1250 RS: Stärken liegen in der Durchzugskraft und der Souveränität bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für sehr kurze, langsame Fahrten „zu viel“ sein kann – vor allem, wenn man bewusst leicht und simpel fahren möchte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Royal Enfield HNTR 350 wirkt eher darauf ausgelegt, in der Stadt und auf kleineren Landstraßen schnell „im Griff“ zu sein. Das Handling ist meist intuitiv, und das Motorrad lässt sich gut in den Alltag integrieren.
Die BMW R 1250 RS ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Auf längeren Strecken, bei wechselndem Belag und bei zügigerem Fahren fühlt sich das Motorrad besonders stimmig an. In Kurven vermittelt es ein sicheres Gefühl, während die Abstimmung insgesamt auf Komfort und Fahrpräzision zielt.
Damit ergibt sich ein klares Bild:
- Royal Enfield HNTR 350: Stärken in der Wendigkeit und im entspannten Handling. Schwäche eher bei sehr hohen Ansprüchen an sportliche Dynamik über längere Zeit.
- BMW R 1250 RS: Stärken in Stabilität, Fahrpräzision und Langstreckentauglichkeit. Schwäche kann sein, dass das Handling im engen Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ wirkt als bei kleineren Bikes.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremsen ist der Unterschied vor allem eine Frage der Erwartung. Die BMW R 1250 RS bietet in der Regel ein sehr souveränes Bremsgefühl, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und stärkeren Verzögerungen Sicherheit vermittelt. Die Royal Enfield HNTR 350 ist für den Alltag ebenfalls gut dimensioniert und bremst zuverlässig – sie passt aber eher zu einem Fahrstil, der nicht dauerhaft auf maximale Verzögerungsleistung setzt.
Wer häufig zügig fährt oder viel Landstraße und Autobahnanteile hat, profitiert beim Vergleich klar von der BMW-Philosophie. Wer vor allem Stadt, kurze Strecken und gemütliche Ausfahrten fährt, kommt mit der Royal Enfield in der Regel sehr gut zurecht.
Elektronik und Assistenz: Moderne Features vs. Fokus auf das Wesentliche
Ein großer Unterschied zeigt sich bei der Elektronik. Die BMW R 1250 RS ist deutlich stärker auf moderne Assistenzsysteme und fein abgestimmte Fahrmodi ausgelegt. Das macht das Motorrad besonders komfortabel und hilft dabei, das Fahrgefühl an unterschiedliche Bedingungen anzupassen – etwa bei wechselndem Wetter oder wenn die Strecke anspruchsvoll wird.
Die Royal Enfield HNTR 350 wirkt dagegen bewusster reduziert. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau das angenehm, weil das Motorrad weniger „erklärt“ und mehr „einfach fährt“. Schwierig wird es erst, wenn man sehr stark auf Assistenz, Komfortfunktionen und eine moderne Elektroniklandschaft setzt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum?
Bei der Ergonomie entscheidet sich schnell, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt. Die Royal Enfield HNTR 350 bietet eine Sitzposition, die eher auf Alltag und entspanntes Fahren zielt. Das hilft besonders, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn man nicht ständig in einer „Tourhaltung“ unterwegs sein möchte.
Die BMW R 1250 RS ist als Sporttourer ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition ist sportlicher als bei vielen reinen Tourern, aber meist so gestaltet, dass sie auch längere Fahrten ermöglicht. Wer häufig unterwegs ist und dabei auch mal zügig fährt, wird die BMW-Position oft als sehr stimmig empfinden. Wer dagegen sehr bequem und minimalistisch fahren möchte, kann die BMW-„Sportlichkeit“ als weniger passend empfinden.
Komfort auf Tour: Windschutz, Alltagstauglichkeit und Alltagspraxis
Gerade bei längeren Strecken ist der Unterschied spürbar. Die BMW R 1250 RS ist auf Tourkomfort ausgelegt: Windschutz, Stabilität und die insgesamt ruhige Art, das Motorrad bei Tempo zu bewegen, machen sich auf Landstraße und Autobahn bemerkbar. Dazu kommt, dass die Ausstattung häufig so gewählt ist, dass man sich auf die Fahrt konzentrieren kann.
Die Royal Enfield HNTR 350 ist dagegen besonders stark, wenn die Touren eher „klein“ sind: Feierabendrunde, Wochenend-Ausfahrt, kurze Strecken mit Pausen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, eine „große“ Maschine bewegen zu müssen.
Verbrauch und Reichweite: Kostengefühl und Planbarkeit
Beim Thema Verbrauch und Reichweite ist die Tendenz im Vergleich klar: Die Royal Enfield HNTR 350 liegt im Alltag meist näher an einem „effizienten“ Kostengefühl, während die BMW R 1250 RS durch ihre größere Leistung und das sporttourer-orientierte Konzept eher mehr verbraucht. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – denn wer die BMW vor allem für längere Strecken nutzt, bewertet die Gesamtsituation oft anders: Komfort, Reserven und Fahrspaß stehen dann im Vordergrund.
Stärken und Schwächen:
- Royal Enfield HNTR 350: Stärken bei Effizienz und Planbarkeit für den Alltag. Schwäche bei sehr langen, schnellen Etappen, wenn man dauerhaft hohe Dynamik erwartet.
- BMW R 1250 RS: Stärken bei Langstrecke, Komfort und Reserven. Schwäche bei der reinen Kostenbetrachtung, wenn man sehr sparsam fahren möchte.
Für wen passt welches Motorrad? Kaufberatung ohne Umwege
Royal Enfield HNTR 350 – die richtige Wahl für…
Die Royal Enfield HNTR 350 ist besonders passend, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken, regelmäßiges Fahren ohne großen Aufwand und ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag einfügt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht überfordert, sondern schnell vertraut wirkt, findet hier eine sehr stimmige Basis.
BMW R 1250 RS – die richtige Wahl für…
Die BMW R 1250 RS passt besonders gut, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn auch mal zügiges Fahren zum Programm gehört. Wer Wert auf moderne Elektronik, hohen Komfort und ein Motorrad legt, das bei Tempo stabil bleibt, wird mit der BMW sehr zufrieden sein. Auch wer häufig mit wechselnden Bedingungen unterwegs ist, profitiert von der insgesamt „tourer“-artigen Abstimmung.
Stärken-Schwächen im direkten Vergleich: Kurz zusammengefasst
- Royal Enfield HNTR 350: stark in Alltag, Leichtigkeit und unkompliziertem Fahrgefühl; weniger ideal, wenn dauerhaft hohe Dynamik und sporttourerige Reserven gefragt sind.
- BMW R 1250 RS: stark in Leistung, Stabilität, Komfort und Elektronik; weniger ideal, wenn ein sehr leichtes, reduziertes Motorrad für kurze Wege im Fokus steht.
Fazit:
Die Royal Enfield HNTR 350 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, unkompliziertem Handling und einem Motorrad liegt, das sich schnell vertraut anfühlt. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, Feierabendrunden und entspannte Ausfahrten, bei denen Effizienz und Leichtigkeit wichtiger sind als maximale Reserven. Die BMW R 1250 RS ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn längere Strecken, souveränes Tempo und ein sporttourer-orientiertes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer häufig auf Landstraße unterwegs ist, Touren plant oder moderne Elektronik und hohen Komfort schätzt, bekommt mit der BMW ein Motorrad, das genau dort seine Stärken ausspielt. Kurz gesagt: Royal Enfield für nahbares Alltagsfahren, BMW für Komfort, Reserven und Tourspaß.