| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
MotorradTest.de auf YouTube
Royal Enfield HNTR 350 vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Vergleich & Kaufberatung
Wer zwischen Royal Enfield HNTR 350 und Harley-Davidson Sport Glide FLSB schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein kompakter, moderner Vertreter aus dem Royal-Enfield-Universum, auf der anderen Seite ein klassisch geprägter Harley-Cruiser mit starkem Auftritt. Beide Motorräder machen Spaß – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur um technische Eckpunkte, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.
Grundidee der beiden Motorräder
Royal Enfield HNTR 350: leicht, agil, alltagstauglich
Die HNTR 350 ist auf ein unkompliziertes Fahrerlebnis ausgelegt. Das Konzept wirkt wie gemacht für Stadtverkehr, kurze Strecken und entspannte Touren. Das Motorrad ist darauf getrimmt, schnell in den Rhythmus zu kommen: niedrige Hürden beim Handling, ein gutmütiges Gefühl und eine Charakteristik, die eher „mitfahren“ als „dominieren“ will.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Cruiser-Feeling mit Komfortfokus
Die Sport Glide FLSB steht dagegen für Cruiser-typische Präsenz. Hier geht es spürbar mehr um Fahrkomfort, eine entspannte Sitzhaltung und ein souveränes Auftreten. Während die HNTR 350 eher die Leichtigkeit in den Vordergrund stellt, setzt die Sport Glide auf das „Ankommen“: ruhigeres Tempo, angenehmeres Langstrecken-Gefühl und ein Motorcharakter, der sich wie ein Fundament anfühlt.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell, dass beide Maschinen unterschiedliche Stärken ausspielen. Die HNTR 350 wirkt im Alltag besonders dann überzeugend, wenn es um gleichmäßiges Fahren, sauberes Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und ein gut kontrollierbares Ansprechverhalten geht. Die Sport Glide hingegen spielt ihre Vorteile aus, sobald es um zügiges Vorankommen und das Durchziehen bei höheren Geschwindigkeiten geht. Das spürt man vor allem beim Überholen oder wenn die Strecke „fließen“ soll.
Im direkten Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwirkung zeigt sich: Die Sport Glide FLSB liefert mehr Reserven für dynamische Situationen, während die HNTR 350 eher mit ihrer Alltagstauglichkeit und dem unkomplizierten Umgang punktet. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, profitiert von der leichteren Handhabung und dem entspannten Umgang der HNTR 350. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, wird die Sport Glide als deutlich „durchsetzungsfähiger“ empfinden.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Ansätze deutlich. Die Royal Enfield HNTR 350 fühlt sich im Vergleich eher wie ein Motorrad an, das man gern bewegt: Richtungswechsel wirken unkompliziert, das Tempo lässt sich fein dosieren, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke nicht plan ist – etwa in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen mit wechselndem Belag.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB wirkt dagegen stabiler und „erwachsener“ im Fahrgefühl. Das Motorrad vermittelt ein ruhiges, kontrolliertes Rollen, das gerade bei längeren Ausfahrten angenehm ist. In engen Passagen kann das Gewicht und die Cruiser-Geometrie spürbar sein – nicht als Nachteil, aber als Unterschied im Charakter. Wer viel kurvt und häufig eng manövriert, wird die HNTR 350 als leichter zugänglich erleben. Wer dagegen lieber entspannt fährt und Stabilität sucht, wird mit der Sport Glide deutlich zufriedener sein.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?
Ein zentraler Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die HNTR 350 bietet eine eher alltagsorientierte Haltung, die das Fahren im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken angenehm macht. Die Sport Glide FLSB setzt auf eine Cruiser-typische Position: entspannter, mit mehr Fokus auf Komfort. Das kann auf längeren Strecken ein echter Pluspunkt sein, während die HNTR 350 eher dann glänzt, wenn Beweglichkeit und schnelle Reaktion gefragt sind.
Auch bei der Ergonomie zeigt sich der Unterschied: Die HNTR 350 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „mit dem Körper“ steuert. Die Sport Glide lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen und das Motorrad die Arbeit machen zu lassen.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen im Alltag
Bei den Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechen. Im Vergleich wirkt die HNTR 350 besonders dann stark, wenn es um kontrolliertes Bremsen im Stadtverkehr geht: Das Motorrad lässt sich gut führen, und das Gefühl beim Verzögern bleibt überschaubar. Die Sport Glide FLSB punktet eher mit einem souveränen Gesamtpaket, bei dem die Verzögerung auch bei höheren Geschwindigkeiten als stabil wahrgenommen wird.
Je nach Fahrprofil kann auch die Ausstattung rund um Assistenzsysteme eine Rolle spielen. Insgesamt gilt: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im normalen Fahrbetrieb sicher wirken. Der Unterschied liegt eher darin, wie das Motorrad das Vertrauen aufbaut – die HNTR 350 über leichte Kontrolle, die Sport Glide über souveräne Reserven.
Komfort und Alltagstauglichkeit
Komfort ist nicht nur eine Frage von Federung, sondern auch von Geräuschkulisse, Sitzgefühl und dem, wie entspannt man nach einer Fahrt ankommt. Die HNTR 350 ist besonders praktisch für den Alltag: Sie wirkt handlich, lässt sich leichter „im Flow“ bewegen und eignet sich gut für Pendelstrecken. Dazu kommt, dass sie im Handling weniger „Kraft“ fordert – sowohl körperlich als auch mental.
Die Sport Glide FLSB ist dagegen stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Wer gern am Wochenende unterwegs ist oder regelmäßig weitere Strecken fährt, wird den Komfortfokus spüren. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „entspanntes Tempo“ und gleichmäßige Kilometer. In der Stadt kann das Cruiser-Feeling zwar Spaß machen, aber die HNTR 350 bleibt im engen Alltag meist die unkompliziertere Wahl.
Design und Charakter: Zwei Welten, zwei Zielgruppen
Design ist bei beiden Modellen mehr als nur Optik. Die HNTR 350 wirkt modern und nahbar – ein Motorrad, das man gern fährt, ohne sich ständig „groß“ fühlen zu müssen. Die Sport Glide FLSB hingegen ist ein Statement: Harley-typische Linien, ein klarer Cruiser-Look und eine Präsenz, die man nicht übersehen kann.
Auch der Charakter im Fahrgefühl passt dazu: Die HNTR 350 wirkt wie ein Motorrad für den Alltag, bei dem man schnell ins Fahren kommt. Die Sport Glide wirkt wie ein Motorrad für Menschen, die gern cruisen und dabei Wert auf Komfort und Ausstrahlung legen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield HNTR 350 – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Unkomplizierter Fahrcharakter, der schnell Spaß macht
- Alltagstauglichkeit durch leichte Bedienbarkeit
- Entspanntes Fahrgefühl bei moderaten Geschwindigkeiten
Royal Enfield HNTR 350 – Schwächen
- Bei sehr dynamischen Anforderungen fühlt sich die Sport Glide überlegen an
- Für lange Autobahnphasen ist eher das Cruiser-Konzept der Sport Glide im Vorteil
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Stärken
- Souveränes Fahrgefühl und mehr Reserven in dynamischen Situationen
- Komfortfokus für längere Strecken
- Starke Ausstrahlung und Cruiser-typisches Erlebnis
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Schwächen
- Weniger agil in engen Situationen als die HNTR 350
- Im reinen Stadtbetrieb kann die Cruiser-Logik weniger „leicht“ wirken
Welche Wahl passt besser? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Royal Enfield HNTR 350 und Harley-Davidson Sport Glide FLSB hängt vor allem vom eigenen Fahrprofil ab. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, bekommt mit der HNTR 350 eine sehr passende Basis. Sie ist ideal, wenn das Motorrad im Alltag unkompliziert sein soll und man gern flexibel bleibt.
Die Sport Glide FLSB ist die bessere Wahl, wenn längere Touren, Cruiser-Komfort und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern entspannt fährt, dabei aber nicht auf Reserven verzichten möchte, wird die Harley als stimmiger erleben. Auch wer Wert auf Design, Präsenz und das „Cruiser-Gefühl“ legt, findet in der Sport Glide schnell die richtige Antwort.
Fazit:
Die Royal Enfield HNTR 350 ist die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad für den Alltag suchen: Stadtverkehr, kurze Wege und kurvige Landstraßen profitieren von der agilen Art und dem unkomplizierten Fahrcharakter. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt dagegen besser zu Fahrern, die Komfort, Stabilität und ein cruiser-typisches Gesamtgefühl priorisieren: längere Touren, entspanntes Tempo und mehr Reserven machen den Unterschied. Kurz gesagt: Wer „einfach fahren“ will, findet in der HNTR 350 den passenden Begleiter. Wer „cruisen“ möchte und dabei souverän unterwegs sein will, liegt mit der Sport Glide FLSB richtig.