| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
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Royal Enfield HNTR 350 vs Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Landstraße und Einsteiger
Wenn zwei Roadster aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber in der Praxis sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert beim Royal Enfield HNTR 350 und der Honda CB 500 F. Beide Maschinen sind für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant, die ein Motorrad für den Alltag suchen – sei es für die Stadt, für kurze Touren am Wochenende oder für die ersten längeren Ausfahrten. Doch während die eine Seite eher auf Charakter, Leichtigkeit und entspanntes Fahren setzt, spielt die andere ihre Stärken bei Alltagstempo, Stabilität und einem sehr runden Gesamtpaket aus.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter vs. Allround-Feinschliff
Der Royal Enfield HNTR 350 steht für eine bestimmte Art von Motorradgefühl: ruhig, eigenständig und mit einem gewissen „Old-School“-Anspruch. Das merkt man nicht nur am Look, sondern auch daran, wie sich die Maschine im Alltag bewegt. Die Honda CB 500 F wirkt dagegen wie ein klassischer, moderner Allrounder: funktional, präzise und darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt – egal ob kurze Strecke oder längere Fahrt.
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder wollen zugänglich sein. Aber sie erreichen dieses Ziel über unterschiedliche Wege. Der HNTR 350 wirkt besonders dann stimmig, wenn entspanntes Cruisen und ein unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Die CB 500 F punktet vor allem, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich bei wechselnden Bedingungen stabil anfühlt und dabei gleichzeitig sportlich genug bleibt, um auch zügig mitzufahren.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Thema Motorleistung und Drehmoment unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen, durchzugsorientierten Fahrstil aus. Das bedeutet: Beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus wirkt die Maschine oft „präsent“, ohne dass man ständig nach dem richtigen Gang suchen muss. Gerade auf Strecken mit vielen Ampeln oder Stop-and-Go ist das ein echter Vorteil, weil die Maschine das Tempo schnell wieder aufnimmt.
Der Royal Enfield HNTR 350 dagegen fühlt sich häufig dann am besten an, wenn man bewusst im passenden Drehzahlbereich fährt und den Charakter des Motors nutzt. Das kann sich sehr angenehm anfühlen, weil es zu einem ruhigen, gelassenen Fahrstil einlädt. Wer gerne gleichmäßig fährt und nicht ständig „nachschiebt“, wird den HNTR 350 schnell mögen. Wer hingegen häufig dynamisch beschleunigt oder viel mit höheren Geschwindigkeiten unterwegs ist, wird die Honda als souveräner erleben.
Getriebe und Schaltgefühl
Auch das Getriebe spielt im Vergleich eine Rolle. Die CB 500 F wirkt im Gesamtkonzept oft wie ein Motorrad, das auf Alltagstempo optimiert ist: Schaltvorgänge passen gut zum Fahrfluss, und die Abstimmung unterstützt ein entspanntes Vorankommen. Beim HNTR 350 steht das „Mitgehen“ eher im Vordergrund – die Maschine fordert nicht, sondern begleitet. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter, aber es passt zu unterschiedlichen Fahrstilen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Honda CB 500 F vermittelt häufig ein Gefühl von Stabilität und Ruhe. Gerade auf der Landstraße, wenn die Straße wellig wird oder Kurvenfolgen anstehen, hilft diese Grundstabilität dabei, das Motorrad kontrolliert zu bewegen. Das macht die CB 500 F besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne „einfach fahren“ und dabei nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten möchten.
Der Royal Enfield HNTR 350 wirkt dagegen oft leichter zu handeln, besonders im Stadtverkehr. Enge Situationen, langsame Passagen und das Rangieren profitieren von einem Konzept, das auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Wer häufig zwischen Ampeln, im dichten Verkehr oder auf kurzen Strecken unterwegs ist, erlebt den HNTR 350 häufig als angenehm unkompliziert.
Bremsen und Sicherheitsgefühl
Bei den Bremsen ist im Vergleich entscheidend, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt. Die CB 500 F wirkt in vielen Situationen sehr berechenbar: Man kann die Verzögerung fein dosieren und bekommt ein sicheres Gefühl, wenn es schnell gehen muss. Der HNTR 350 kann ebenfalls überzeugen, aber die Honda wirkt im Gesamteindruck oft „griffiger“ und damit besonders dann im Vorteil, wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder sportlicher fährt.
Sitzposition und Komfort: Für kurze Wege und längere Touren
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Im Vergleich zwischen Royal Enfield HNTR 350 und Honda CB 500 F geht es vor allem darum, wie gut die Sitzposition zum Fahrstil passt und wie entspannt sich die Fahrt über Zeit anfühlt.
Die CB 500 F bietet häufig eine Sitzposition, die viele Fahrer als ausgewogen empfinden: nicht zu gestreckt, nicht zu „knapp“, sondern so, dass man auch längere Strecken ohne ständiges Umsetzen gut durchsteht. Der HNTR 350 kann ebenfalls angenehm sein, wirkt aber stärker auf entspanntes Fahren ausgelegt. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gerne eine lockere Haltung einnimmt, wird den Royal Enfield schnell als stimmig erleben.
Ergonomie im Alltag
Auch die Bedienbarkeit zählt: Lenkerposition, Reichweite zu den Griffen und das Gefühl beim langsamen Fahren. Die Honda wirkt oft wie ein Motorrad, das sich schnell „einrastet“ – besonders für Fahrer, die ein unkompliziertes Gesamtpaket suchen. Der HNTR 350 punktet dafür, dass er im Alltag sehr zugänglich bleibt und man sich schnell auf das Wesentliche konzentrieren kann: fahren, genießen, ankommen.
Design und Ausstattung: Zwei unterschiedliche Zielgruppen
Optik ist Geschmack, aber sie verrät oft auch, wofür ein Motorrad gedacht ist. Der Royal Enfield HNTR 350 bringt eine klare Identität mit: markant, eigenständig und mit einem Look, der nicht versucht, sich hinter Trends zu verstecken. Die Honda CB 500 F wirkt dagegen klassisch und funktional – ein Design, das vor allem durch stimmige Proportionen und einen „bewährten“ Charakter überzeugt.
Bei der Ausstattung zeigt sich im Vergleich, dass die Honda häufig als „rund“ wahrgenommen wird: Sie wirkt wie ein Motorrad, das im Alltag möglichst wenig Fragen offen lässt. Der HNTR 350 kann ebenfalls überzeugen, aber eher über das Gesamtgefühl und den Charakter als über das „Alles-ist-schon-da“-Empfinden.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: Wartung, Service und Nutzung
Für viele ist nicht nur die Anschaffung wichtig, sondern auch, wie sich das Motorrad im Alltag schlägt. Im Vergleich zwischen Royal Enfield HNTR 350 und Honda CB 500 F spielen dabei Faktoren wie Wartung, Service und die allgemeine Zuverlässigkeit eine Rolle.
Die Honda genießt traditionell einen Ruf für ein sehr solides Gesamtpaket, was viele Fahrer als planbar erleben. Der HNTR 350 kann ebenfalls eine gute Wahl sein, wenn man offen für den Charakter eines eher „bodenständigen“ Konzepts ist und das Motorrad als Teil des Hobbys betrachtet. Wer möglichst wenig Aufwand möchte und ein Motorrad sucht, das einfach funktioniert, wird die CB 500 F oft als die stressfreiere Option sehen.
Verbrauch und Reichweite
Beim Thema Verbrauch und Reichweite hängt vieles vom Fahrstil ab. Im Vergleich zeigt sich jedoch häufig: Die Honda kann bei zügigerem Alltagstempo souverän wirken, während der Royal Enfield besonders dann glänzt, wenn man bewusst ruhig fährt. Beide können damit im Alltag gut funktionieren – entscheidend ist, wie man selbst unterwegs ist.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die eigenen Prioritäten entscheiden. Die Honda CB 500 F ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als Allrounder überzeugt: stabil, berechenbar, angenehm im Handling und mit einem Motor, der im Alltag oft „einfach mitmacht“. Wer häufig fährt, auch mal zügiger unterwegs ist und dabei ein sehr rundes Gesamtgefühl möchte, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Der Royal Enfield HNTR 350 ist dagegen ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad mit Charakter suchen und vor allem entspannt unterwegs sind. Wer gerne in der Stadt fährt, kurze bis mittlere Strecken genießt und dabei Wert auf ein unkompliziertes, leicht zu bewegendes Motorrad legt, findet im HNTR 350 eine stimmige Option.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 F – Stärken: sehr ausgewogenes Fahrgefühl, oft souverän bei wechselnden Bedingungen, gutes Sicherheits- und Dosiergefühl bei Bremsen sowie ein insgesamt „rundes“ Setup für Alltag und längere Fahrten. Honda CB 500 F – Schwächen: wer bewusst den besonderen Charakter eines eher eigenständigen Motors sucht, könnte den Honda-Ansatz als weniger „romantisch“ empfinden.
Royal Enfield HNTR 350 – Stärken: leichteres Handling im Alltag, starker Fokus auf entspanntes Fahren und ein klarer, eigenständiger Charakter. Royal Enfield HNTR 350 – Schwächen: wer häufig dynamisch beschleunigt oder sehr hohe Ansprüche an Durchzug bei zügigem Tempo stellt, wird die Honda häufig als überlegen erleben.
Fazit:
Die Honda CB 500 F ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag besonders souverän wirkt: stabil im Fahrgefühl, berechenbar in Kurven und Verzögerung sowie mit einem Motor, der auch bei wechselnden Situationen schnell wieder „auf Linie“ ist. Wer viel fährt, auch mal flotter unterwegs ist und ein möglichst rundes Gesamtpaket bevorzugt, trifft mit der Honda meist die passendere Entscheidung.
Der Royal Enfield HNTR 350 passt dagegen hervorragend, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, unkompliziertem Handling und einem klaren Motorradcharakter liegt. Für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Touren und alle, die das Fahren bewusst genießen möchten, kann der HNTR 350 genau die richtige Stimmung liefern. Kurz gesagt: Honda für den Allrounder mit Ruhe und Präzision, Royal Enfield für Charakter, Leichtigkeit und entspanntes Motorradglück.