| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
MotorradTest.de auf YouTube
Royal Enfield HNTR 350 vs KTM 1290 Super Adventure S – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield HNTR 350 und die KTM 1290 Super Adventure S, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein eher entspanntes, leicht zu fahrendes Konzept auf ein ausgewachsenes Adventure-Bike, das für lange Strecken und anspruchsvolle Einsätze gebaut ist. Beide Maschinen können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die Bikes in der Praxis, wo liegen die Stärken, und welche Schwächen sollte man kennen, bevor man sich entscheidet?
Grundcharakter: Urbaner Cruiser-Vibe vs. großes Adventure
Die Royal Enfield HNTR 350 steht für einen klaren Stil: kompakt, nah am Alltag und mit einem Fahrgefühl, das eher nach „einfach losfahren“ klingt. Das Bike wirkt wie gemacht für kurze Wege, Feierabendrunden und Touren, bei denen man nicht ständig das Gefühl hat, gegen die Maschine arbeiten zu müssen.
Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist ein Statement. Das Motorrad ist auf Reichweite, Leistung und souveränes Handling bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Wer mit dem Gedanken an lange Touren, wechselnde Strecken und viel Gepäck startet, bekommt hier ein Bike, das genau dafür gemacht ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem eines: Die beiden Maschinen verfolgen unterschiedliche Ziele. Die Royal Enfield HNTR 350 setzt auf einen Charakter, der sich angenehm dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man im Stadtverkehr entspannt unterwegs sein möchte und Beschleunigung eher als „genug“ empfindet statt als „maximal“.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt in einer anderen Liga. Der Antrieb ist deutlich darauf ausgelegt, auch bei höheren Lasten und auf langen Strecken jederzeit Reserven zu haben. Das merkt man besonders beim Überholen, beim zügigen Fahren auf Landstraßen und wenn die Strecke nicht planbar ist. Die KTM wirkt dabei weniger wie „ein Motorrad, das man bewegt“ und mehr wie „ein Motorrad, das einen trägt“.
Stärken und Schwächen im Motor-Feeling
- Royal Enfield HNTR 350: Stärke ist die entspannte, gut kontrollierbare Art. Schwäche kann sein, dass der Leistungsfokus nicht auf sportliche Hochgeschwindigkeits- oder Überholmanöver ausgelegt ist.
- KTM 1290 Super Adventure S: Stärke ist die Durchzugskraft und die Souveränität bei Tempo und Last. Schwäche kann sein, dass das Bike im Alltag mitunter „zu viel“ sein kann, wenn man vor allem kurze Strecken und entspanntes Cruisen sucht.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig vs. stabil auf Distanz
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Royal Enfield HNTR 350 ist spürbar darauf ausgelegt, dass man sie leicht in die Spur bekommt. Das hilft in der Stadt, beim Rangieren und auf kurvigen Strecken, auf denen man gern flüssig fährt statt ständig an der Maschine zu arbeiten.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe ausstrahlt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen fühlt sich das Bike „gesetzt“ an. In schnellen Kurven und bei wechselndem Untergrund zeigt sich, dass das Fahrwerk auf Komfort und Kontrolle ausgelegt ist.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan fährt, profitiert von der leichteren, unkomplizierten Art der Royal Enfield HNTR 350. Für Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren, ist die KTM 1290 Super Adventure S oft die bessere Wahl, weil sie auch dann noch souverän bleibt, wenn man müde wird und die Strecke länger dauert.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Royal Enfield HNTR 350 bietet ein gut dosierbares Bremsgefühl, das im Alltag angenehm ist. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig im Verkehr bremst und nicht jedes Mal „neu“ dosieren möchte.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist auf deutlich mehr Reserven ausgelegt. Gerade bei zügiger Fahrt, bei längeren Abfahrten oder wenn das Motorrad stärker gefordert wird, spielt die KTM ihre Stärken aus. Das Sicherheitsgefühl entsteht hier weniger durch „harte Bremsleistung“, sondern durch die Kombination aus Bremskraft, Stabilität und Kontrolle.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf kurzen Wegen vs. Langstrecke
Die Royal Enfield HNTR 350 wirkt ergonomisch eher auf „entspanntes Fahren“ ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt ein natürliches Handling und macht das Motorrad besonders alltagstauglich. Für viele ist das genau der Punkt: Man sitzt so, dass man nicht nach kurzer Zeit das Bedürfnis hat, die Haltung zu ändern.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind darauf abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt: Bei der KTM spielt die Ausstattung rund um Windschutz und Komfort eine größere Rolle, weil sie auf lange Strecken optimiert ist.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- Royal Enfield HNTR 350: Stärke ist der unkomplizierte Komfort im Alltag. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Etappen der Fokus weniger auf Reise-„Dauerbetrieb“ liegt.
- KTM 1290 Super Adventure S: Stärke ist der Tourenkomfort und die Fähigkeit, lange Strecken angenehm zu machen. Schwäche kann sein, dass das Bike im Stadtverkehr mehr „Aufmerksamkeit“ verlangt und sich nicht so leichtfüßig anfühlt wie die kleinere Royal Enfield.
Ausstattung und Technik: Was man wirklich spürt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Royal Enfield HNTR 350 setzt auf ein Konzept, das sich eher „direkt“ anfühlt: weniger Technikballast, dafür ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag. Das ist ein Plus, wenn man das Motorrad nicht als Projekt versteht, sondern als unkomplizierten Begleiter.
Die KTM 1290 Super Adventure S bringt dagegen mehr Reise- und Fahrassistenz-Charakter mit. Das merkt man vor allem dann, wenn die Strecke anspruchsvoll wird oder wenn man sich auf längeren Touren auf das Fahren konzentrieren möchte. Hier ist die Technik nicht Selbstzweck, sondern soll den Alltag auf Distanz erleichtern.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: Anschaffung, Nutzung, Pflege
Auch wenn man beim Motorradkauf nicht nur auf Zahlen schaut, spielt die Alltagstauglichkeit eine große Rolle. Die Royal Enfield HNTR 350 ist typischerweise die Maschine, die man gern nutzt, ohne ständig an Kosten oder Aufwand zu denken. Sie passt gut zu Menschen, die regelmäßig fahren, aber nicht unbedingt ein großes Reisegerät im Kopf haben.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist eher die Wahl für Nutzer, die das Motorrad als Hauptmaschine für Touren sehen. Das bedeutet: Man investiert mehr in Anschaffung und bewegt dafür ein Bike, das auf Langstrecke und Dynamik ausgelegt ist. In der Praxis lohnt sich das besonders, wenn man häufig unterwegs ist und das Potenzial wirklich nutzt.
Für wen ist welches Motorrad besser?
Royal Enfield HNTR 350
Die Royal Enfield HNTR 350 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen – mit einem angenehmen Fahrgefühl, überschaubarem Anspruch und einem Charakter, der Spaß macht, ohne ständig zu fordern. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern kurze bis mittlere Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, findet hier eine stimmige Lösung.
KTM 1290 Super Adventure S
Die KTM 1290 Super Adventure S richtet sich an Menschen, die regelmäßig längere Touren fahren oder ein Adventure-Bike wollen, das auch bei Tempo, Last und wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer gern plant, aber auch flexibel bleibt, und wer ein Motorrad sucht, das auf Distanz Komfort, Kontrolle und Reserven kombiniert, wird mit der KTM deutlich mehr „Reisegefühl“ bekommen.
Fazit:
Die Royal Enfield HNTR 350 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltag, unkompliziertem Handling und einem entspannten Fahrcharakter liegt. Sie eignet sich besonders für kürzere Strecken, Stadtverkehr und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich leicht anfühlt und nicht ständig nach mehr Leistung verlangt. Ihre Stärke ist die einfache Nutzbarkeit: Man steigt auf, fährt los und hat schnell das Gefühl, dass das Bike zu einem passt.
Die KTM 1290 Super Adventure S gewinnt dort, wo Distanz und Dynamik zählen. Wer regelmäßig lange Touren fährt, Wert auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten legt und ein Motorrad sucht, das auch unter Last und bei anspruchsvollen Bedingungen souverän bleibt, bekommt mit der KTM ein deutlich reiseorientierteres Gesamtpaket. Kurz gesagt: Die Royal Enfield ist das Motorrad für den Alltag mit Stil – die KTM ist das Motorrad für große Touren, bei denen man sich auf Reserven und Komfort verlassen möchte.