| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 7.099 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
- Austattung
- Wieselflink
- Soziuskomfort
- Geringes Gewicht
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring, Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 426 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | 43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 130/80-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
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Royal Enfield HNTR 350 vs KTM 390 Adventure – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick: Die Royal Enfield HNTR 350 steht für den klassischen, entspannten Charakter und ein stimmiges Gesamtgefühl im Alltag. Die KTM 390 Adventure dagegen zielt stärker auf Dynamik, Vielseitigkeit und das Abenteuer-Feeling – auch dann, wenn die Route mal nicht ganz so glatt ist. Im folgenden Vergleich werden die im Test bzw. Vergleich aufgeführten Eckdaten beider Modelle miteinander eingeordnet, damit klar wird, wo die jeweiligen Stärken liegen und wo man Kompromisse einplant.
Grundidee: Charakter und Einsatzprofil
Royal Enfield HNTR 350 – entspannt, nah am Alltag
Die HNTR 350 wirkt wie ein Motorrad, das man gern im Alltag nutzt: überschaubare Dimensionen, ein eher ruhigeres Fahrgefühl und ein Stil, der nicht nach „maximal“ schreit, sondern nach „genau richtig“. Gerade auf kurzen Strecken, in der Stadt oder auf der Feierabendrunde spielt die HNTR ihre Stärken aus, weil sie sich unkompliziert anfühlt und nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
KTM 390 Adventure – vielseitig und fahraktiv
Die 390 Adventure ist dagegen deutlich stärker auf „Fahren und Entdecken“ ausgelegt. Das zeigt sich in der Ausrichtung des Motorrads: Die KTM wirkt insgesamt sportlicher und gleichzeitig abenteuerorientierter. Wer gern zügig unterwegs ist, längere Touren plant oder auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie unterwegs sein möchte, findet hier ein Motorrad, das eher nach „mehr Möglichkeiten“ aussieht.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte und der daraus resultierenden Leistungsentfaltung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die HNTR 350 setzt stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das ist angenehm, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt – etwa im Stadtverkehr oder auf Landstraßen, auf denen man nicht ständig am Limit fahren muss.
Die KTM 390 Adventure bringt dagegen eine deutlich „lebendigere“ Auslegung mit. In den aufgeführten Vergleichsdaten wird das spürbar: Die KTM wirkt insgesamt darauf getrimmt, schneller zu reagieren und mehr Dynamik zu liefern. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Überholmanöver zügig passieren sollen oder wenn man auf kurvigen Strecken gern etwas aktiver fährt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
HNTR 350: ruhigeres Setup für entspannte Kontrolle
Im Bereich Fahrwerk und Geometrie zeigt die HNTR 350 eine Ausrichtung, die eher auf souveräne Alltagskontrolle setzt. Die aufgeführten Werte deuten darauf hin, dass das Motorrad nicht auf hektische Richtungswechsel ausgelegt ist, sondern auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Komfort und Stabilität. Das macht sie besonders interessant, wenn man nicht nur „schnell“, sondern vor allem „angenehm“ unterwegs sein möchte.
390 Adventure: mehr Fahraktivität und Touren-Feeling
Die KTM 390 Adventure ist im Vergleich klar als fahraktiver positioniert. Die Kombination aus Setup und Auslegung sorgt dafür, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen sicher anfühlt. In den Vergleichsdaten wird deutlich, dass die KTM eher auf Agilität und Kontrolle ausgelegt ist – ein Plus, wenn man gern zügig fährt oder wenn die Strecke nicht immer perfekt ist.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo dosieren?
Beim Thema Bremsen ist weniger entscheidend, „wer stärker bremst“, sondern wie gut sich das Motorrad kontrollieren lässt. Im Vergleich der aufgeführten Werte zeigt sich: Die HNTR 350 ist auf ein berechenbares, alltagstaugliches Bremsverhalten ausgelegt. Das passt zu ihrem Charakter – man bremst, dosiert und fährt entspannt weiter.
Die KTM 390 Adventure wirkt dagegen insgesamt „touren-robuster“ gedacht. Die Bremsauslegung und das Zusammenspiel mit dem restlichen Setup sind im Vergleich so eingeordnet, dass die KTM bei dynamischerem Fahren mehr Reserven vermittelt. Wer häufiger zügig unterwegs ist oder längere Strecken plant, profitiert davon, weil das Motorrad das Tempo stabil in den Griff bekommt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Royal Enfield HNTR 350 – Fokus auf das Wesentliche
Bei der Ausstattung setzt die HNTR 350 eher auf ein stimmiges Gesamtpaket ohne unnötige Komplexität. Das zeigt sich auch in den Vergleichspunkten: Die Bedienung wirkt logisch, die Auslegung ist auf Alltag und „einfach losfahren“ getrimmt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig mit Technik-Overload beschäftigt, findet hier eine passende Basis.
KTM 390 Adventure – mehr Komfort für längere Strecken
Die KTM 390 Adventure ist im Vergleich stärker auf Touren- und Abenteuerpraxis ausgerichtet. Die aufgeführten Ausstattungsdetails wirken darauf hin, dass das Motorrad für längere Fahrten und wechselnde Bedingungen gedacht ist. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur kurze Runden fährt, sondern auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
Ergonomie und Sitzgefühl: Für wen passt die Körperhaltung?
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „passt“ oder ob man nach einer Weile unzufrieden wird. Im Vergleich der aufgeführten Werte zeigt sich: Die HNTR 350 wirkt eher auf eine entspannte Sitzposition ausgelegt, die den Alltag erleichtert. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig stop-and-go fährt oder wenn man ein Motorrad sucht, das sich auch bei kürzeren Pausen angenehm anfühlt.
Die KTM 390 Adventure bietet dagegen eine Sitzhaltung, die eher zu aktivem Fahren und längeren Etappen passt. Wer gern mit dem Motorrad „arbeitet“ – also lenkt, bremst, beschleunigt und die Linie aktiv wählt – wird sich hier schneller zuhause fühlen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Royal Enfield HNTR 350
- Entspanntes Fahrgefühl mit gut dosierbarer Leistungsentfaltung
- Alltagstaugliche Abstimmung, die nicht überfordert
- Stimmiger Charakter für Stadt, Feierabend und entspannte Landstraßen
- Praktische, unkomplizierte Ausrichtung ohne unnötige Hürden
Schwächen bzw. Grenzen der Royal Enfield HNTR 350
- Wenn der Fokus stark auf sportlicher Dynamik liegt, wirkt die KTM im Vergleich „zielstrebiger“
- Für sehr lange Touren kann das Setup je nach Fahrstil weniger „tourenfokussiert“ wirken als bei der Adventure
Stärken der KTM 390 Adventure
- Fahraktivität und spürbare Dynamik im Vergleich
- Touren- und Abenteuer-Feeling durch die Gesamtanmutung und Auslegung
- Mehr Reserven bei dynamischerem Fahren (Bremsen/Setup im Zusammenspiel)
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile
Schwächen bzw. Grenzen der KTM 390 Adventure
- Wer ein möglichst ruhiges, entspanntes Fahrgefühl sucht, könnte die KTM als „präsenter“ empfinden
- Bei reinem Stadtbetrieb kann der Adventure-Charakter je nach Erwartung etwas „mehr Motorrad“ sein
Welches Motorrad ist die bessere Wahl?
Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die HNTR 350 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht und ein Motorrad gesucht wird, das sich angenehm, unkompliziert und stimmig anfühlt. Die KTM 390 Adventure ist dagegen die passendere Option, wenn mehr Dynamik, mehr Vielseitigkeit und ein klarer Tourenfokus gewünscht sind.
Für wen eignet sich die Royal Enfield HNTR 350 besonders?
Für Fahrerinnen und Fahrer, die gern entspannt unterwegs sind, kurze bis mittlere Strecken bevorzugen und ein Motorrad möchten, das nicht ständig nach „sportlichem Einsatz“ verlangt. Auch für Einsteiger, die ein harmonisches Gesamtpaket suchen, wirkt die HNTR 350 im Vergleich besonders passend.
Für wen eignet sich die KTM 390 Adventure besonders?
Für alle, die häufiger zackig fahren, längere Touren planen oder gern flexibel bleiben – also wenn die Route auch mal wechselhaft sein darf. Wer ein Motorrad sucht, das im Vergleich bei dynamischerem Tempo stabil bleibt und insgesamt mehr „Abenteuer-Optionen“ vermittelt, liegt mit der KTM 390 Adventure richtig.
Fazit:
Die Royal Enfield HNTR 350 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf einem ruhigen, alltagstauglichen Fahrgefühl liegt. Im Vergleich punktet sie mit einer stimmigen, unkomplizierten Abstimmung und einem Charakter, der vor allem auf entspannte Fahrten ausgelegt ist. Wer gern in der Stadt unterwegs ist, Feierabendrunden mag und ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt, wird mit der HNTR 350 sehr zufrieden sein.
Die KTM 390 Adventure empfiehlt sich, wenn mehr Dynamik und Vielseitigkeit gefragt sind. Im direkten Vergleich wirkt sie insgesamt „touren- und fahraktiver“: Die Kombination aus Motorcharakter, Setup und Brems-/Sicherheitsgefühl macht sie besonders attraktiv für längere Strecken und wechselnde Bedingungen. Wer öfter zügig fährt, gern plant, weiter weg zu kommen, und ein Motorrad möchte, das mehr Reserven vermittelt, trifft mit der KTM 390 Adventure die bessere Wahl.