| UVP | 7.720 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Einfach und geradeaus
- Stilsicher
- Komfortabel
- Preis
- Nur ABS
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.122 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 804 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.100 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.150 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit geschraubtem Unterzug | |
| Reifen vorne | 100/90-18 MC 56H | |
| Reifen hinten | 130/70-18 MC 63H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Scheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Royal Enfield Interceptor 650 vs. Benelli Leoncino 500 – welcher Roadster passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Roadster mit Charakter“ aussehen, wird die Entscheidung schnell spannend. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Royal Enfield Interceptor 650 und der Benelli Leoncino 500. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag und für Touren suchen – mit einem Stil, der nicht nach austauschbarer Massenware wirkt. Doch im Detail unterscheiden sie sich spürbar: beim Motorgefühl, bei der Art, wie sie sich im Stadtverkehr bewegen, und auch darin, wie sie sich auf längeren Strecken anfühlen.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und „Vibe“
Royal Enfield Interceptor 650: klassisch, bodenständig, unverwechselbar
Die Interceptor 650 wirkt wie aus einer anderen Zeit – und genau das ist ihre Stärke. Die Linienführung, die Proportionen und der „Modern Classic“-Ansatz sorgen dafür, dass das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch optisch überzeugt. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich auch am Straßenrand gut macht und eine klare Identität hat, findet hier einen starken Kandidaten.
Benelli Leoncino 500: modern, kompakt und leicht zugänglich
Die Leoncino 500 setzt stärker auf einen modernen Look, bleibt aber ebenfalls im Retro-Umfeld. Die Gestaltung wirkt etwas „frischer“ und insgesamt kompakter. Das kann im Alltag Vorteile bringen, etwa beim Rangieren oder wenn das Motorrad im Stadtverkehr häufiger bewegt wird. Wer ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert anfühlt und trotzdem Charakter zeigt, wird die Richtung der Leoncino 500 mögen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, was daraus auf der Straße wird. Beide Maschinen sind für entspannte Fahrten gemacht, aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Weise.
Interceptor 650: Drehmoment-Charakter und „ruhige Kraft“
Die Interceptor 650 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Fahren gefragt ist. Der Motor wirkt eher „entspannt“ und lässt sich gut dosieren. Das macht sie attraktiv für Pendlerstrecken und für Touren, bei denen man nicht ständig am Gas spielt. In der Praxis bedeutet das: Gangwahl und Gasstellung passen sich schnell an, und das Motorrad wirkt wie ein verlässlicher Begleiter.
Leoncino 500: lebendigeres Ansprechverhalten und mehr „Spritzigkeit“
Die Leoncino 500 wirkt im Vergleich oft etwas direkter. Das Ansprechverhalten vermittelt schneller das Gefühl, dass das Motorrad auf Impulse reagiert. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Strecken kann das ein Vorteil sein, weil man schneller „in den Rhythmus“ kommt. Wer gern zügig beschleunigt oder häufiger zwischen Tempo und Schräglage wechselt, wird das Fahrgefühl der Leoncino 500 als dynamischer wahrnehmen.
Getriebe und Schaltgefühl: Alltagstauglichkeit zählt
Beide Motorräder sind auf ein nutzbares Fahrprofil ausgelegt. Entscheidend ist, wie gut sich die Maschinen im Alltag bewegen lassen: beim Anfahren, beim Hochschalten in den passenden Bereich und beim Herunterschalten vor Kurven.
Im Vergleich zeigt sich: Die Interceptor 650 wirkt besonders dann stimmig, wenn man eher ruhig und gleichmäßig fährt. Die Leoncino 500 unterstützt dagegen ein aktiveres Fahrverhalten. Das kann auch Einfluss darauf haben, wie „entspannt“ sich eine Fahrt anfühlt: Wer lieber fließt, findet in der Interceptor 650 oft mehr Ruhe; wer gern variiert, bekommt bei der Leoncino 500 mehr Antrieb zum Mitgehen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Interceptor 650: souverän und komfortorientiert
Die Interceptor 650 vermittelt im Vergleich ein eher souveränes Gefühl. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Unebenheiten nicht unnötig „durchzureichen“. Dadurch entsteht ein angenehmeres Gesamtpaket für längere Fahrten und für Strecken, die nicht perfekt glatt sind. In der Praxis heißt das: weniger Stress, mehr Gelassenheit.
Leoncino 500: wendiger und „leichtfüßiger“
Die Leoncino 500 spielt ihre Stärken im Handling aus. Sie wirkt agil und lässt sich im Alltag leichter in Position bringen. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig abgebremst, beschleunigt und umgestellt wird – also genau dort, wo viele Fahrerinnen und Fahrer die meiste Zeit verbringen. Auf kurvigen Strecken kann das den Unterschied machen, weil man schneller Vertrauen in die Linie aufbaut.
Bremsen: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?
Beim Bremsen geht es um mehr als „Stoppwirkung“. Entscheidend ist, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt und wie stabil das Motorrad dabei bleibt.
Im Vergleich zeigt sich: Die Interceptor 650 wirkt in vielen Situationen eher auf Sicherheit und gleichmäßige Kontrolle ausgelegt. Die Leoncino 500 kann beim Dosieren und beim schnellen Reagieren punkten, besonders wenn man sportlicher fährt oder häufiger aus dem Stadtverkehr heraus in zügigere Passagen wechselt. Beide sind für den Alltag gemacht – aber die Art, wie sie sich anfühlen, unterscheidet sich spürbar.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Handling im Stand
Gerade bei Roadstern entscheidet die Ergonomie darüber, ob man sich nach einer Stunde noch genauso wohl fühlt wie am Anfang. Dazu gehören Sitzposition, Reichweite, Fußrasten und das Gefühl, wie „greifbar“ das Motorrad ist.
Die Interceptor 650 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Die Sitzposition unterstützt ein entspanntes Vorankommen, ohne dass man ständig aktiv gegen die Maschine arbeiten muss. Die Leoncino 500 wirkt dagegen oft etwas kompakter und dadurch im Handling leichter. Wer häufig im dichten Verkehr unterwegs ist oder das Motorrad regelmäßig rangiert, wird diesen Unterschied schnell merken.
Alltagstauglichkeit: Verbrauch, Reichweite und Wartungsgefühl
Im Alltag zählen Faktoren wie Reichweite, Wartungsfreundlichkeit und das generelle Gefühl, wie unkompliziert das Motorrad zu betreiben ist. Beide Modelle sind grundsätzlich auf Nutzer ausgelegt, die nicht nur am Wochenende fahren.
Im Vergleich fällt auf: Die Interceptor 650 punktet häufig mit einem „klassisch unkomplizierten“ Betrieb. Die Leoncino 500 wirkt ebenfalls alltagstauglich, kann aber durch ihr dynamischeres Fahrgefühl dazu verleiten, etwas mehr zu fordern. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – es hängt nur davon ab, wie man fährt. Wer eher konstant unterwegs ist, wird bei beiden Maschinen ein stimmiges Gesamtpaket finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Interceptor 650 – Stärken
- Charakter und Stil: Modern Classic mit klarer Identität.
- Entspanntes Fahrgefühl: gut dosierbar für Pendeln und Touren.
- Komfortorientiertes Setup: souverän über Alltagspassagen.
Royal Enfield Interceptor 650 – Schwächen
- Weniger „sportlicher Impuls“: wer sehr dynamisch fahren will, fühlt sich eventuell schneller „eingebremst“.
- Fahrstilabhängig: das Motorrad belohnt eher gleichmäßiges Fahren als ständiges Wechseln von Tempo und Linie.
Benelli Leoncino 500 – Stärken
- Agiles Handling: wirkt wendig und leicht zu bewegen.
- Direkteres Ansprechverhalten: macht Lust auf aktives Fahren.
- Modernes Auftreten: kompakt und zeitgemäß im Look.
Benelli Leoncino 500 – Schwächen
- Anspruch an Fahrstil: wer sehr entspannt und „oldschool“ cruisen möchte, könnte die Dynamik als weniger ruhig empfinden.
- Weniger „klassische Ruhe“: die Maschine wirkt stärker auf Bewegung und Wechsel ausgelegt.
Für wen lohnt sich welcher Vergleichssieger?
Der Vergleich zwischen der Interceptor 650 und der Leoncino 500 lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Beide Motorräder sind keine „Einheitslösung“, sondern haben unterschiedliche Schwerpunkte.
Interceptor 650: die bessere Wahl für ruhige Touren und Stilfans
Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein vertrauter Begleiter anfühlt, wird mit der Royal Enfield Interceptor 650 sehr wahrscheinlich glücklich. Besonders dann, wenn längere Strecken, gleichmäßiges Tempo und ein klassischer Look im Vordergrund stehen. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger, die ein gutmütiges, kontrollierbares Motorrad bevorzugen, ist die Interceptor 650 eine starke Option.
Leoncino 500: die bessere Wahl für Stadt, Kurven und aktives Fahren
Die Benelli Leoncino 500 passt besser zu Fahrenden, die öfter in der Stadt unterwegs sind, gern zügig beschleunigen und das Motorrad in Kurven „mitnehmen“ möchten. Wer ein agiles Handling und ein direkteres Motorgefühl bevorzugt, findet in der Leoncino 500 ein Motorrad, das schneller Lust auf Dynamik macht.
Fazit:
Die Royal Enfield Interceptor 650 ist die stimmigere Wahl für alle, die einen klaren Modern-Classic-Look lieben und ein eher ruhiges, gut dosierbares Fahrgefühl suchen. Sie wirkt souverän im Alltag und eignet sich besonders für entspannte Pendelstrecken und Touren, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als hektische Dynamik. Die Benelli Leoncino 500 spielt ihre Stärken dagegen dort aus, wo es lebendig wird: im Stadtverkehr, auf kurvigen Strecken und immer dann, wenn das Motorrad schnell auf Impulse reagieren darf. Wer wendiges Handling und ein direkteres Ansprechverhalten bevorzugt, bekommt mit der Leoncino 500 das dynamischere Gesamtpaket. Kurz gesagt: Interceptor 650 für Stil, Ruhe und gleichmäßiges Cruisen – Leoncino 500 für Agilität, Aktivität und mehr „Spritzigkeit“ im Alltag.