UVP 7.720 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Es ist ein Motorrad. Punkt.
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A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Einfach und geradeaus
  • Stilsicher
  • Komfortabel
  • Preis
Kontra:
  • Nur ABS
Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös

Abmessungen & Gewicht

Gewicht202kg
Radstand1.400mm
Länge2.122mm
Radstand1.400mm
Sitzhöhe: 804 mm
Höhe1.165mm
Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm

Motor

Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung47 PS bei 7.100 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.150 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite340km
Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen mit geschraubtem Unterzug
Reifen vorne100/90-18 MC 56H
Reifen hinten130/70-18 MC 63H
RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneschwimmend gelagerte Scheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

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Royal Enfield Interceptor 650 vs Yamaha WR 125 R – Vergleich für Alltag, Straße und Abenteuer

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die Royal Enfield Interceptor 650 steht für klassischen Stil, entspanntes Cruisen und ein spürbares mechanisches Gefühl. Die Yamaha WR 125 R dagegen ist eher die sportlich-robuste Wahl für alle, die auch abseits der asphaltierten Wege unterwegs sein wollen – agil, leicht und mit dem typischen Enduro-Ansatz.

Im folgenden Vergleich schauen wir auf die wichtigsten Punkte, die im Alltag wirklich zählen: Wie unterscheiden sich die Motorräder im Fahrgefühl, bei der Handhabung, beim Komfort, beim Fahrwerk und bei der Art, wie sie ihre Stärken ausspielen? Dabei werden die im Vergleich genannten Eckdaten beider Modelle gegeneinander eingeordnet – ohne Zahlenfetisch, aber mit klarer Einordnung.

Grundcharakter: Retro-Cruiser vs. Enduro-Feeling

Die Royal Enfield Interceptor 650 ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern erlebt. Der Motorcharakter wirkt kultiviert und gleichzeitig „echt“: Man hat das Gefühl, dass das Bike eher auf gleichmäßiges Gleiten und kontrolliertes Tempo ausgelegt ist. Das passt besonders gut zu Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist – Stadt, Landstraße und auch längere Touren profitieren von der entspannten Ausrichtung.

Die Yamaha WR 125 R spielt dagegen die Enduro-Karte. Sie ist darauf ausgelegt, dynamisch zu reagieren, schnell in Schwung zu kommen und auch auf unebenem Untergrund sicher zu bleiben. Wer häufig zwischen Asphalt und Schotter pendelt oder einfach gern „raus aus der Spur“ fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich dafür gemacht anfühlt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Antriebscharaktere zeigt sich: Die Interceptor 650 ist deutlich auf „entspanntes Vorankommen“ ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie gut sie sich im Alltag dosieren lässt. Sie wirkt nicht wie ein Bike, das ständig nach Drehzahl verlangt, sondern eher wie ein Motorrad, das mit ruhiger Kraft arbeitet. Dadurch wird das Fahren in der Stadt angenehm, weil man nicht ständig „arbeiten“ muss.

Die WR 125 R ist hingegen stärker auf Agilität und Drehfreude ausgelegt. Gerade im unteren bis mittleren Drehzahlbereich fühlt sie sich lebendig an und bietet ein direktes Ansprechverhalten. Das ist ideal, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder neu angefahren wird – etwa beim Stadtverkehr oder auf Strecken, die sich ständig verändern.

Stärken & Schwächen im Vergleich: Die Interceptor 650 punktet mit souveränem, ruhigem Fahrgefühl und einer Art „Gelassenheit“ im Antrieb. Die WR 125 R punktet mit direkterem Ansprechverhalten und dem typischen Enduro-„Mitgehen“ – kann aber je nach Fahrprofil weniger „komfortabel“ wirken, wenn lange Strecken mit konstantem Tempo im Vordergrund stehen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Unterschied. Die Royal Enfield Interceptor 650 ist so abgestimmt, dass sie auf der Straße ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl vermittelt. Schlaglöcher und Unebenheiten werden spürbar abgefedert, ohne dass das Motorrad hektisch wirkt. Das sorgt für Vertrauen, besonders wenn die Strecke nicht perfekt glatt ist.

Die Yamaha WR 125 R ist dagegen klar auf Wendigkeit und Traktion ausgelegt. Das Bike fühlt sich leichter an, reagiert schneller auf Lenkimpulse und bietet ein Handling, das man gern „aktiv“ fährt. Auf Schotter, Feldwegen oder bei wechselndem Untergrund ist das ein echter Vorteil, weil das Motorrad nicht nur geradeaus kann, sondern auch in Kurven und auf unebenem Boden seine Stärken ausspielt.

Stärken & Schwächen im Vergleich: Die Interceptor 650 wirkt besonders stark, wenn Stabilität und Komfort auf Asphalt im Vordergrund stehen. Die WR 125 R ist im Gelände- und Offroad-nahen Einsatz im Vorteil, kann aber auf rein komfortorientierten Straßenfahrten weniger „entspannt“ wirken als die Cruiser-orientierte Interceptor.

Bremsen und Sicherheit: Gefühl beim Verzögern

Beim Bremsen zeigt sich in der Praxis vor allem der Unterschied im Einsatzfokus. Die Interceptor 650 vermittelt ein eher „tourentaugliches“ Bremsgefühl: kontrolliert, berechenbar und passend zu einem Motorrad, das auf flüssiges Fahren ausgelegt ist. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht ständig hart bremsen muss, sondern eher vorausschauend fährt.

Die WR 125 R ist dagegen darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen sicher zu verzögern. Gerade auf rutschigem oder unebenem Untergrund zählt, wie gut das Motorrad auf Bremsimpulse reagiert. Hier wirkt die Enduro-Philosophie im Handling: Das Bike lässt sich in der Regel gut dosieren und unterstützt damit ein sicheres Fahrgefühl.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „passt“ oder ob man nach kurzer Zeit unzufrieden ist. Die Royal Enfield Interceptor 650 bietet eine Sitzposition, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das macht sie attraktiv für längere Fahrten, bei denen man nicht ständig in eine sportliche Haltung „hineinrutschen“ möchte.

Die Yamaha WR 125 R ist ergonomisch näher an der Enduro-Welt. Das bedeutet: Man sitzt so, dass man das Motorrad aktiv führen kann. Wer gern steht oder sich bei Unebenheiten dynamisch bewegt, wird sich hier schnell wohlfühlen. Für reine Langstreckenkomfort-Fahrer kann das weniger „sofaartig“ wirken, dafür ist es im Gelände meist praktischer.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Zwischenräume“

Im Alltag zeigt sich die unterschiedliche Philosophie besonders deutlich. Die Interceptor 650 ist eine sehr stimmige Wahl, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, Ampeln, kurzen Wegen und gelegentlichen Ausfahrten besteht. Sie wirkt dabei nicht überfordert, sondern eher „einfach passend“: Man steigt auf, fährt los und genießt das Gefühl, das Motorrad nicht ständig „managen“ zu müssen.

Die WR 125 R ist dagegen ein Motorrad für Menschen, die gern flexibel bleiben. Wenn der Weg zur Lieblingsstrecke nicht nur Asphalt ist, sondern auch mal Feldweg, Schotter oder holprige Abkürzung, dann ist die Yamaha oft die bessere Wahl. Sie macht Spaß, weil sie nicht nur auf dem perfekten Untergrund funktioniert, sondern auch dort, wo man normalerweise langsamer fährt.

Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich der Kernpunkte

Royal Enfield Interceptor 650 – typische Stärken

  • Charakter und Fahrgefühl: entspanntes, kultiviertes Cruisen mit angenehmer Dosierbarkeit.
  • Komfort auf der Straße: ruhige Abstimmung, die Unebenheiten gut abfedert.
  • Allround-Anspruch: wirkt besonders stark für Stadt und Landstraße.

Royal Enfield Interceptor 650 – mögliche Schwächen

  • Offroad-Fokus: weniger „Enduro-typisch“ als die WR 125 R, wenn es wirklich ins Gelände geht.
  • Fahrstil: wer maximale Agilität und aktives Handling sucht, könnte die Yamaha als lebendiger empfinden.

Yamaha WR 125 R – typische Stärken

  • Agilität: schnelle Reaktion auf Lenkimpulse, macht dynamisches Fahren leicht.
  • Untergrundvielfalt: fühlt sich auf Schotter und unebenem Boden besonders passend an.
  • Fahrspaß: Enduro-Feeling, das Lust auf „mehr“ macht.

Yamaha WR 125 R – mögliche Schwächen

  • Langstreckenkomfort: kann im rein straßenorientierten Betrieb weniger „entspannt“ wirken.
  • Fahrprofil: wer vor allem gemütlich cruisen will, findet in der Interceptor oft die stimmigere Ruhe.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die eigenen Fahrten aussehen. Wer ein Motorrad sucht, das auf der Straße eine stimmige Mischung aus Stil, Komfort und souveränem Fahrgefühl liefert, liegt mit der Royal Enfield Interceptor 650 häufig richtig. Sie ist besonders attraktiv, wenn das Fahren eher Genuss als ständiges „Handling“ ist.

Wer dagegen regelmäßig Strecken fährt, bei denen der Asphalt nicht der einzige Untergrund ist, oder wer einfach gern dynamisch und aktiv unterwegs ist, wird die Yamaha WR 125 R schnell als passende Wahl empfinden. Sie ist ideal, wenn Wendigkeit, Agilität und Offroad-Nähe im Fokus stehen.

Fazit:

Die Royal Enfield Interceptor 650 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Straße fahren, dabei Wert auf entspanntes Cruisen, ruhiges Handling und ein stimmiges Gesamtgefühl legen. Sie passt besonders gut zu Touren, Stadtfahrten und Fahrten, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Offroad-Agilität. Die Yamaha WR 125 R empfiehlt sich dagegen, wenn der Alltag mehr Abwechslung bietet: Schotter, Feldwege, wechselnder Untergrund und ein Fahrstil, der aktiv geführt werden möchte. Sie spielt ihre Stärken in Wendigkeit und dynamischem Ansprechverhalten aus und macht genau dann besonders viel Spaß, wenn das Motorrad nicht nur auf perfektem Asphalt glänzen soll. Kurz gesagt: Interceptor für genussorientierte Straßenkilometer, WR 125 R für Abenteuerlust und vielseitige Strecken.

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