| UVP | 4.820 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- lässige Sitzposition
- Leistung überschaubar, herrlich entschleunigend
- sehr einfache Bedienung
- eignet sich auch für kleinere und ältere Piloten
- Schaltwippe gewöhnungsbedürftig
- Bedienungselemente und Tankdeckel vom Material her etwas lieblos
- Leistung überschaubar, nix für Raser
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 191 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 765 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 570 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 140/70 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wie eingangs schon gesagt, dieses Motorrad muss man einfach mögen, selbst wenn schon eine 1290er SuperDuke in der Garage steht. Die Meteor 350 ist einfach ein sympathisches Bike, an das man keine besonderen Erwartungen hat. Sie ist günstig, solide gemacht, fährt sich einfach, lässig und sicher. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass dieses Bike niemals kaputt gehen wird. Was sollte auch kaputt gehen, ist ja nichts dran!Wir finden, dass die Meteor ein hervorragendes Bike ist - und zwar z.B. auch für ältere Personen, die nicht mehr ein 300 kg Gefährt durch die Gegend schleppen wollen und auch beim Auf- und Absitzen nicht mehr ganz so gelenk sind. Aber bitte nicht missverstehen: Es handelt sich nicht um ein Seniorenfahrzeug, die Meteor wird auch viele junge Freunde finden. Vielleicht und gerade auch wegen des Preises. Welches Bike über 125 ccm bekommt man neu heute noch für unter 4.000 Euro? Unsere Datenbank sagt: Genau drei.
Testbike von 2Radstadie/Pinneberg. Dort stehen alle aktuellen Royal Enfields als Vorführer. Besuch lohnt sich.
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Royal Enfield Meteor 350 vs Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz: Die Royal Enfield Meteor 350 steht für entspanntes Cruisen mit klassischem Retro-Charakter, während die Honda CB 1000 R Neo Sports Café deutlich sportlicher und moderner auftritt. Im direkten Vergleich zeigen sich schnell die Unterschiede in der Art, wie beide Maschinen gefahren werden wollen – und für wen sie am meisten Spaß machen.
Grundcharakter: entspannter Retro-Cruiser vs. moderne Café-Performance
Die Royal Enfield Meteor 350 ist vor allem ein Motorrad für ruhige, gleichmäßige Fahrten. Der Motorcharakter wirkt angenehm kultiviert und unterstützt ein entspanntes Tempo. Das Gesamtpaket zielt auf ein leicht zugängliches Fahrgefühl ab: nicht hektisch, nicht überfordernd, sondern eher „einfach draufsetzen und losfahren“.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen ist ein Motorrad, das nach mehr Dynamik verlangt. Der größere Hubraum und der insgesamt sportlichere Ansatz machen sich besonders dann bemerkbar, wenn es zügiger werden soll. Die Maschine fühlt sich weniger wie ein klassischer Cruiser an, sondern eher wie ein modernes Naked-Bike mit Café-Charakter – mit dem Anspruch, auch ambitionierte Fahrten zu begleiten.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich der beiden Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Royal Enfield Meteor 350 setzt auf einen souveränen, gut dosierbaren Antrieb für Stadt und Landstraße. Die Kraft kommt so, dass sie sich leicht kontrollieren lässt. Dadurch wirkt das Motorrad besonders angenehm im Stop-and-Go-Verkehr und bei entspannten Ausfahrten.
Die Honda CB 1000 R spielt in einer anderen Liga. Die Leistungsentfaltung ist deutlich kräftiger und bietet mehr Reserven, vor allem bei Überholmanövern oder wenn die Strecke schneller werden soll. Während die Meteor eher „harmonisch“ wirkt, liefert die Honda spürbar mehr Punch. Das ist ein Vorteil, wenn häufig zügig gefahren wird – kann aber auch bedeuten, dass man die Maschine im Alltag bewusster dosieren muss, um nicht zu schnell in hohe Geschwindigkeiten zu rutschen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Royal Enfield Meteor 350: Stärke ist die entspannte, leichtgängige Art. Schwäche kann sein, dass bei sportlicher Fahrweise die Reserven schneller ausgeschöpft sind.
- Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Stärke ist die deutlich höhere Durchzugskraft und die Möglichkeit, dynamisch zu fahren. Schwäche ist der Anspruch an Dosierung und das „Mehr“ an Motorisierung, das nicht jeder im Alltag braucht.
Fahrwerk und Handling: Komfort, Stabilität und Agilität
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien. Die Royal Enfield Meteor 350 ist auf ein komfortables, ruhiges Fahrgefühl ausgelegt. Unebenheiten werden meist so verarbeitet, dass die Maschine auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Das Handling wirkt insgesamt zugänglich: Das Motorrad lässt sich gut bewegen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Honda CB 1000 R ist spürbar sportlicher abgestimmt. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Linie und vermittelt mehr Rückmeldung. In Kurven fühlt sich die Honda stabil an und lädt dazu ein, die Fahrweise zu variieren. Wer gern zügig fährt, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen vor allem Komfort sucht, kann die sportlichere Auslegung als etwas straffer empfinden.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder sind auf Alltag und Fahrspaß ausgelegt, aber die Charakteristik ist unterschiedlich. Die Royal Enfield Meteor 350 bietet eine gut dosierbare Bremsleistung, die sich für entspannte Fahrten sehr natürlich anfühlt. Die Honda CB 1000 R bringt durch die höhere Performance auch mehr Anspruch an die Bremsreserven mit – und genau hier spielt sie ihre Stärke aus: Sie wirkt in kritischen Situationen souveräner, wenn es schneller werden soll oder wenn man kräftiger verzögert.
Sitzposition und Ergonomie: entspannt sitzen oder sportlich aktiv fahren
Die Royal Enfield Meteor 350 punktet mit einer eher entspannten Sitzposition. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen Komfort und Gelassenheit im Vordergrund stehen. Auch für längere Stadtfahrten oder gemütliche Landstraßenrunden ist die Ergonomie meist angenehm.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt auf eine aktivere Haltung. Das bedeutet: Der Körper wird stärker in die Fahrdynamik eingebunden. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wird das mögen. Wer dagegen lange Strecken eher entspannt absolvieren möchte, könnte die sportlichere Auslegung als weniger lässig empfinden.
Design und Charakter: Retro-Ästhetik vs. moderne Café-Linie
Optisch sind beide Maschinen klar erkennbar, aber sie sprechen unterschiedliche Geschmäcker an. Die Royal Enfield Meteor 350 wirkt klassisch und zeitlos. Das Design unterstützt den Eindruck eines Motorrads, das man gern fährt, um einfach da zu sein – nicht um Rekorde zu jagen.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen moderner und kantiger. Der Café-Eindruck kommt durch die Linienführung und die sportliche Anmutung. Wer ein Motorrad sucht, das auch optisch nach Leistung aussieht, findet hier einen starken Auftritt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „wie oft wird wirklich gefahren“
Für den Alltag ist die Royal Enfield Meteor 350 besonders attraktiv, weil sie sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die Maschine wirkt unkompliziert, die Fahrweise bleibt entspannt, und sie eignet sich gut für regelmäßige kurze Fahrten oder Wochenendtouren ohne Stress.
Die Honda CB 1000 R ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich eher dann richtig wohl, wenn die Fahrt mehr Tempo oder mehr Kurven verspricht. Wer häufig längere Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, wird den Charakter der Honda zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Royal Enfield Meteor 350: Stärke ist die entspannte Nutzbarkeit. Schwäche ist, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen die Grenzen schneller erreicht sind.
- Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Stärke ist die Dynamik und die souveräne Performance. Schwäche ist, dass sie im Alltag manchmal „zu viel Motorrad“ sein kann, wenn vor allem gemütliches Fahren gefragt ist.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Royal Enfield Meteor 350 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das unkompliziert ist, Spaß macht und einen klassischen Stil mitbringt. Sie ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die gern entspannt unterwegs sind, die Stadt lieben und auf Landstraßen eine ruhige, gleichmäßige Fahrweise bevorzugen. Auch für Einsteiger, die ein leicht zu handhabendes Motorrad möchten, kann sie eine sehr stimmige Wahl sein.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist die bessere Option, wenn mehr Dynamik im Fokus steht. Wer gern zügig fährt, Reserven mag und ein Motorrad sucht, das auch bei ambitionierter Fahrweise souverän bleibt, wird mit der Honda deutlich glücklicher. Außerdem ist sie spannend für alle, die ein modernes, sportlich geprägtes Gesamtpaket suchen und das Café-Design als Statement verstehen.
Fazit:
Die Royal Enfield Meteor 350 ist die richtige Wahl, wenn entspanntes Fahren, klassischer Stil und ein leicht zugängliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie überzeugt durch ihre harmonische Art, die im Alltag besonders angenehm wirkt, und eignet sich hervorragend für Stadtfahrten sowie gemütliche Touren. Wer nicht ständig das Maximum aus dem Motorrad holen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café gewinnt dagegen, wenn Dynamik und Reserven wichtiger sind. Sie fühlt sich sportlicher an, unterstützt eine aktivere Fahrweise und bietet mehr Durchzug, besonders wenn die Strecke schneller wird oder wenn Überholmanöver und zügige Passagen häufiger vorkommen. Wer ein modernes Café-Naked-Bike sucht, das auch bei ambitionierter Fahrweise Spaß macht, trifft mit der Honda die bessere Wahl.
Kurz gesagt: Meteor 350 für entspanntes Cruisen und unkomplizierten Alltag, CB 1000 R für mehr Performance, mehr Fahrspaß bei Tempo und ein sportlicheres Gesamtgefühl.