| UVP | 4.820 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- lässige Sitzposition
- Leistung überschaubar, herrlich entschleunigend
- sehr einfache Bedienung
- eignet sich auch für kleinere und ältere Piloten
- Schaltwippe gewöhnungsbedürftig
- Bedienungselemente und Tankdeckel vom Material her etwas lieblos
- Leistung überschaubar, nix für Raser
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 191 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 765 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 570 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 140/70 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wie eingangs schon gesagt, dieses Motorrad muss man einfach mögen, selbst wenn schon eine 1290er SuperDuke in der Garage steht. Die Meteor 350 ist einfach ein sympathisches Bike, an das man keine besonderen Erwartungen hat. Sie ist günstig, solide gemacht, fährt sich einfach, lässig und sicher. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass dieses Bike niemals kaputt gehen wird. Was sollte auch kaputt gehen, ist ja nichts dran!Wir finden, dass die Meteor ein hervorragendes Bike ist - und zwar z.B. auch für ältere Personen, die nicht mehr ein 300 kg Gefährt durch die Gegend schleppen wollen und auch beim Auf- und Absitzen nicht mehr ganz so gelenk sind. Aber bitte nicht missverstehen: Es handelt sich nicht um ein Seniorenfahrzeug, die Meteor wird auch viele junge Freunde finden. Vielleicht und gerade auch wegen des Preises. Welches Bike über 125 ccm bekommt man neu heute noch für unter 4.000 Euro? Unsere Datenbank sagt: Genau drei.
Testbike von 2Radstadie/Pinneberg. Dort stehen alle aktuellen Royal Enfields als Vorführer. Besuch lohnt sich.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Royal Enfield Meteor 350 vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich der beiden Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Meteor 350 und die Triumph Speed Triple 1200 RR, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: die Frage, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt, wie es auf der Landstraße reagiert und welche Art von Fahrspaß es in den Vordergrund stellt. Genau das schauen wir uns hier an – mit Blick auf Motor, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und das Gesamtpaket.
Grundidee: entspannter Einstieg vs. kompromisslose Performance
Die Royal Enfield Meteor 350 steht für einen zugänglichen, ruhigen und gleichzeitig charmanten Fahrstil. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, um Spaß zu haben. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein Naked Bike, das auf Dynamik und Agilität ausgelegt ist. Hier steht das Gefühl im Vordergrund, dass das Motorrad jederzeit bereit ist, Leistung in Vortrieb zu verwandeln.
Motorcharakter im Vergleich
Die Meteor 350 setzt auf einen Motor, der eher gleichmäßig und harmonisch arbeitet. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Verkehr dichter wird oder wenn Streckenabschnitte nicht „sportlich“ geplant sind. Die Drehfreude ist nicht das Hauptthema – vielmehr überzeugt die Art, wie der Motor das Motorrad in Bewegung hält und dabei entspannt bleibt.
Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen ein Motorrad, das spürbar nach Leistung und Durchzug gebaut ist. Der Motor reagiert deutlich direkter, und das Fahrgefühl ist stärker auf Beschleunigung und sportliche Linienführung ausgerichtet. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier einen Antrieb, der nicht nur „mitmacht“, sondern aktiv motiviert.
Fahrwerk und Handling: wie sich die Stärken übertragen
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „Alltag mit Stil“ und „sportlicher Anspruch“. Die Meteor 350 ist so abgestimmt, dass sie komfortabel bleibt und Unebenheiten nicht unnötig in den Vorderbau oder in die Sitzposition durchreicht. Das hilft besonders auf längeren Strecken oder wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist.
Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen auf Kontrolle bei Tempo und präzises Einlenken ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich in sportlicher Fahrweise stabil an, und die Abstimmung unterstützt das schnelle Wechseln zwischen Kurven. Gleichzeitig kann das Setup – je nach Fahrstil – spürbarer sein als bei der Meteor, weil die Performance-Ausrichtung mehr „Feedback“ liefert.
Bremsen: Sicherheit vs. sportliche Reserven
Beide Motorräder sind auf Alltagssicherheit ausgelegt, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Meteor 350 bietet ein Bremsgefühl, das eher auf verlässliche Dosierbarkeit und ruhige Kontrolle setzt. Das ist ideal, wenn häufiges Anfahren, Stadtverkehr und entspannte Landstraßenfahrten im Fokus stehen.
Die Speed Triple 1200 RR bringt dagegen sportliche Bremsreserven mit. Das bedeutet: mehr Reserven bei zügiger Fahrt, ein direkteres Ansprechverhalten und ein Gefühl von „mehr Kontrolle“, wenn es dynamisch wird. Wer häufig schnell fährt oder sportlich unterwegs ist, profitiert hier besonders.
Ergonomie und Sitzgefühl: entspannter Rhythmus vs. sportliche Haltung
Die Ergonomie ist ein zentraler Punkt im Vergleich. Die Meteor 350 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Die Sitzposition ist so gewählt, dass sie den Alltag erleichtert: entspannterer Charakter, weniger Druck auf den Körper und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach Korrekturen verlangt.
Die Speed Triple 1200 RR ist hingegen klar auf sportliche Dynamik ausgelegt. Die Haltung unterstützt zügiges Fahren und Kurvenarbeit. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn man das Motorrad aktiv bewegt. Wer aber lange Strecken eher gemütlich angeht, kann den sportlicheren Charakter als etwas „präsenter“ empfinden.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Bei Naked Bikes spielt der Windschutz immer eine Rolle. Die Meteor 350 ist eher auf „entspannt ankommen“ ausgelegt. Die Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls ein Naked Bike, aber die Performance-Ausrichtung sorgt dafür, dass sie bei höheren Geschwindigkeiten stärker als „sportliches Werkzeug“ wahrgenommen wird. Das heißt nicht, dass die Meteor unkomfortabel wäre – nur, dass die Speed Triple in ihrem Element eher dort ist, wo es zügiger wird.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Fokus auf Performance
Moderne Motorräder bieten heute viel Elektronik, und auch hier unterscheiden sich die Ansätze. Die Meteor 350 wirkt wie ein Motorrad, das den Einstieg erleichtert und das Fahren unkompliziert hält. Die Unterstützung ist eher darauf ausgelegt, das Motorrad leicht beherrschbar zu machen.
Die Speed Triple 1200 RR ist stärker auf Performance-Feintuning ausgelegt. Fahrmodi und Assistenzsysteme helfen dabei, die Charakteristik an den Fahrstil anzupassen. Das ist besonders relevant, wenn man das Motorrad nicht nur „normal“ bewegt, sondern bewusst sportlich fährt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Meteor 350 – Stärken
- Charmanter, entspannter Motorcharakter, der im Alltag angenehm bleibt.
- Komfortorientiertes Fahrwerk, das auch auf weniger perfekten Straßen gut funktioniert.
- Einfaches Handling, das das Motorrad für viele Fahrertypen zugänglich macht.
- Gute Basis für Alltagsfahrten und entspannte Touren.
Royal Enfield Meteor 350 – Schwächen
- Wer sehr sportliche Beschleunigung sucht, wird die Grenzen schneller spüren.
- Bei ambitionierter Fahrweise fehlt der „Performance-Fokus“, den die Speed Triple ausspielt.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken
- Deutlich sportlicheres Ansprechverhalten und starker Vortrieb.
- Mehr Reserven bei zügiger Fahrt – besonders bei Bremsen und Dynamik.
- Präzises Handling für kurvige Strecken und aktives Fahren.
- Elektronik-Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen
- Der sportlichere Charakter kann im Alltag weniger „entspannt“ wirken.
- Wer vor allem gemütlich fährt, zahlt möglicherweise für Features, die nicht ständig genutzt werden.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Meteor 350 und Speed Triple 1200 RR hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Die Meteor 350 passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem im Alltag und für entspannte Touren genutzt wird. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Fahrgefühl im Vordergrund steht und man nicht ständig maximale Performance abrufen muss.
Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad als sportliches Gesamtpaket verstanden wird: zügige Landstraßen, dynamische Fahrten, präzises Handling und Bremsen mit Reserven. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für Fahrspaß nutzt, wird hier deutlich mehr bekommen.
Fazit:
Die Royal Enfield Meteor 350 ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das unkompliziert bleibt, im Alltag Spaß macht und mit einem entspannten Motorcharakter sowie komfortorientiertem Fahrgefühl überzeugt. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen Ankommen wichtiger ist als maximale Dynamik – und für alle, die ein zugängliches Naked Bike mit viel Stil möchten.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken aus, wenn sportliche Fahrweise im Fokus steht: spürbarer Vortrieb, präzises Handling, starke Bremsreserven und eine Abstimmung, die dynamisches Fahren unterstützt. Wer häufig zügig unterwegs ist oder das Motorrad bewusst aktiv bewegt, findet in der Speed Triple das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Meteor 350 für entspanntes Fahren mit Charakter, Speed Triple 1200 RR für Performance, Kontrolle und sportlichen Anspruch.