| UVP | 4.990 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- tolle Scrambler-Optik
- herrlich entschleunigend
- lockere Sitzposition
- leicht und einfach zu fahren
- auch für A2-Fahrer geeignet
- im Gegensatz zur Himalayan nicht ganz so reisetauglich
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 194 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/90-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Scram 411 ist die personifizierte Reduktion in seiner reinsten Form. Nichts an diesem Bike ist überflüssig, kaum etwas kann kaputt gehen und sie ist günstig in Anschaffung und Unterhalt. Sie verbraucht nur 3 Liter auf 100 km/h, man tankt also nur alle 3 Wochen mal ein bisschen nach. Mehr Entschleunigung geht nicht und trotzdem oder gerade deshalb macht diese Maschine unglaublich viel Spaß. Beim Eiscafé muss man sich nicht schämen, weil die Scram 411 unverschämt gut aussieht und jeder sie mindestens sympatisch findet. Perfekt auch als Zweitmaschine!Das Testbike haben wir von 2Rad Stadie in Pinneberg bekommen. Dort steht auch noch eine Scram 411 zum Verkauf. Wenn sie schon weg sein sollte, schaut Euch vor Ort noch Bikes von Brixton oder Mondial an. Die sind auch günstig und optisch ähnlich veranlagt. Oder Ihr nehmt die RE Himalayan, aus unserer Sicht immer noch das universellere Bike.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Royal Enfield Scram 411 vs Kawasaki W 800 Vergleich: Welche Stärken passen zu welchem Fahrstil?
Wer zwischen Royal Enfield Scram 411 und Kawasaki W 800 schwankt, merkt schnell: Das sind zwei Motorräder, die zwar beide ihren eigenen Charme haben, aber aus unterschiedlichen Welten kommen. Der eine Ansatz wirkt bodenständig und alltagstauglich, der andere setzt stärker auf klassisches Retro-Design und ein ruhigeres, kultiviertes Fahrgefühl. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken liefern die Modelle im Alltag, wo liegen die Schwächen – und welches Bike passt besser zu den eigenen Vorlieben?
Grundidee der beiden Motorräder: Scrambler vs. Retro-Klassiker
Die Royal Enfield Scram 411 ist als Scrambler/leichtes Abenteuer-Motorrad gedacht: Sie soll sich unkompliziert anfühlen, auch wenn die Strecke mal nicht ganz „glattgebügelt“ ist. Die Kawasaki W 800 dagegen steht für einen klassischen Look und ein Fahrgefühl, das eher nach entspannter Landstraße und stilbewusster Alltagsfahrt klingt. Beide Motorräder können Spaß machen – aber die Art des Spaßes ist unterschiedlich.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Scram 411 wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das für gleichmäßiges Vorankommen und souveränes Handling im Alltag gemacht ist. Der Motorcharakter zielt eher auf nutzbare Kraft im mittleren Bereich und ein gutmütiges Ansprechverhalten. Das macht sie interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und „mal eben“ längere Strecken gemischt werden.
Die W 800 spielt dagegen stärker ihre Stärken aus, wenn es um ruhiges, gleichmäßiges Dahingleiten geht. Der Motor wirkt insgesamt kultivierter im Charakter und unterstützt ein entspanntes Fahrtempo. Wer gerne im passenden Drehzahlbereich fährt und den Vibe eines klassischen Motorrads mag, wird hier schnell zuhause sein.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Royal Enfield Scram 411: Pluspunkte liegen beim unkomplizierten Vorankommen und dem „einfach fahren“-Gefühl. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn sehr sportliche Ansprüche oder dauerhaft hohe Geschwindigkeiten im Fokus stehen.
- Kawasaki W 800: Stärken sind das entspannte Fahrgefühl und die klassische Motoranmutung. Schwächen können auftreten, wenn ein besonders agiles, leichtes Handling oder ein klarer Offroad-Fokus erwartet wird.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Bei der Scram 411 steht das Handling im Vordergrund: Sie soll sich in Alltagssituationen leicht bewegen lassen und dabei stabil bleiben. Gerade auf wechselndem Belag oder bei unruhigen Straßenabschnitten wirkt der Ansatz sinnvoll, weil das Motorrad nicht „zu empfindlich“ wirkt. Das macht sie für viele Fahrer interessant, die nicht nur auf perfekten Straßen unterwegs sind.
Die W 800 ist dagegen spürbar auf Komfort und kontrolliertes Gleiten ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Gesamtbild. In der Praxis bedeutet das: weniger „Krawall“, mehr Gelassenheit. Wer häufig lange Strecken fährt oder einfach entspannt unterwegs sein möchte, profitiert davon.
Wo die Unterschiede im Alltag spürbar werden
- Scram 411: Vorteilhaft, wenn häufig Stop-and-Go, enge Straßen oder wechselnde Untergründe vorkommen. Weniger passend, wenn ein sehr sportliches, aggressives Kurvenverhalten im Vordergrund steht.
- W 800: Vorteilhaft für entspannte Fahrten und ein stimmiges Fahrgefühl auf der Landstraße. Weniger passend, wenn häufig sehr enge Manöver oder ein „leichtes“ Handling wie bei kleineren Scramblern erwartet wird.
Ergonomie, Sitzposition und Komfort
Die Royal Enfield Scram 411 wirkt ergonomisch so, dass sie für viele Fahrer gut im Alltag funktioniert: Die Sitzposition ist eher auf Kontrolle ausgelegt, ohne zu extrem zu sein. Das hilft besonders dann, wenn das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Tour genutzt wird, sondern für unterschiedliche Fahrprofile.
Die Kawasaki W 800 setzt stärker auf den klassischen Cruiser-/Retro-Ansatz. Dadurch entsteht ein Komfortgefühl, das auf entspannte Fahrten ausgelegt ist. Wer lange unterwegs ist und dabei nicht ständig „aktiv“ arbeiten möchte, findet hier oft den passenden Rahmen.
Komfort vs. Agilität
Beide Motorräder können komfortabel sein – aber auf unterschiedliche Weise. Die Scram 411 punktet eher durch praktische Alltagstauglichkeit und eine Sitzhaltung, die das Motorrad flexibel nutzbar macht. Die W 800 punktet eher durch das ruhige Gesamtpaket, das sich besonders auf längeren Strecken angenehm anfühlt.
Bremsen, Sicherheit und Fahrstabilität
Im Vergleich zeigt sich: Beide Modelle sind auf sicheres Alltagsfahren ausgelegt. Die Scram 411 wirkt dabei wie ein Motorrad, das in typischen Situationen zuverlässig verzögert und stabil bleibt, ohne unnötig kompliziert zu sein. Die W 800 unterstützt ebenfalls ein sicheres Fahrgefühl, vor allem dann, wenn das Tempo moderat bleibt und das Motorrad „planbar“ bewegt wird.
Wer sportlich und dynamisch fährt, sollte die persönliche Fahrweise als Maßstab nehmen: Die Scram 411 kann sich durch ihren Charakter eher für wechselnde Bedingungen eignen, während die W 800 ihre Stärken eher in kontrollierter, entspannter Fahrt ausspielt.
Design, Ausstrahlung und „Gefühl beim Losfahren“
Bei der Entscheidung spielt das Aussehen oft eine größere Rolle als man denkt. Die Royal Enfield Scram 411 wirkt modern-robust und „bereit für kleine Abenteuer“. Die Kawasaki W 800 dagegen ist ein echter Retro-Vertreter: Wer den klassischen Stil liebt, bekommt hier ein Motorrad, das auch im Stand sofort auffällt.
Stärken und Schwächen liegen hier weniger in Technik, sondern in der Erwartung: Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein Werkzeug für den Alltag anfühlt, wird die Scram 411 oft stimmiger finden. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem durch Stil und Fahrkultur überzeugt, liegt mit der W 800 häufig richtig.
Ausstattung und Praxisnutzen
In der Praxis zählt, wie gut ein Motorrad zum eigenen Alltag passt. Die Scram 411 ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: kurze Wege, längere Fahrten, gelegentlich auch unebene Strecken. Die W 800 ist besonders attraktiv, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt und das Motorrad eher als „Genussmaschine“ genutzt wird.
Wartung, Alltag und Kaufentscheidung
Bei beiden Modellen lohnt es sich, den Blick auf die langfristige Nutzung zu richten: Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Werkstatt-Erfahrung in der Region und die eigene Bereitschaft, sich mit Wartung auseinanderzusetzen. In der Regel sind beide Marken im Markt gut vertreten, aber die konkrete Situation hängt vom Standort und vom Händlernetz ab.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Royal Enfield Scram 411 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und dabei einen gewissen „Abenteuer“-Touch hat. Sie passt gut, wenn häufig unterschiedliche Strecken gefahren werden und das Motorrad nicht nur auf glatten Straßen funktionieren soll. Auch für Einsteiger oder Umsteiger kann sie attraktiv sein, weil der Charakter eher zugänglich wirkt.
Die Kawasaki W 800 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Retro-Feeling, entspannter Landstraßenfahrt und einem stimmigen Gesamtpaket liegt. Wer gerne im passenden Drehzahlbereich fährt, das Motorrad als Genussmaschine betrachtet und den klassischen Look liebt, wird mit der W 800 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Royal Enfield Scram 411 ist die richtige Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag suchen: Sie wirkt unkompliziert, unterstützt ein flexibles Handling und macht auch dann Spaß, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Ihre Stärke liegt im bodenständigen Fahrgefühl und in der praktischen Nutzbarkeit – weniger im Anspruch, maximal sportlich oder dauerhaft „auf Kante“ zu fahren.
Die Kawasaki W 800 passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem Stil, Fahrkultur und entspanntes Dahingleiten suchen. Sie liefert ein ruhigeres, klassisch geprägtes Gesamtbild und fühlt sich besonders auf längeren Touren und auf der Landstraße stimmig an. Wer ein Retro-Motorrad möchte, das nicht ständig nach „Action“ verlangt, sondern einfach Freude macht, trifft mit der W 800 oft die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Scram 411 für vielseitige Alltags- und Abenteuerfahrten, W 800 für Retro-Genuss und entspannte Kilometer.