UVP 4.990 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 11.145 €
Baujahr von 2005 bis 2025
Was kann die Scram 411 und wo sind die Unterschiede zur Himalayan?
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Jetzt mit 65 PS: Die neue Bonneville T100 ist stärker und leichter.
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Pro und Kontra

Pro:
  • tolle Scrambler-Optik
  • herrlich entschleunigend
  • lockere Sitzposition
  • leicht und einfach zu fahren
  • auch für A2-Fahrer geeignet
Kontra:
  • im Gegensatz zur Himalayan nicht ganz so reisetauglich
Pro:
  • wunderschönes Retro-Design
  • Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
  • ordentliches Drehmoment
  • herrlicher Twin-Sound
  • einfache Bedienung
  • zweifach analoges Cockpit
Kontra:
  • für größere Piloten etwas zierlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht194kg
Radstand1.455mm
Länge2.210mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.165mm
Gewicht228kg
Radstand1.450mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-Bauart1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum411ccm
Hub86mm
Bohrung78mm
Kühlungluftgekühlt mit Ölkühler
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartReihe mit Hubzapfenversatz
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung24 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment32 NM bei 4.250 U/Min
Höchstgeschw.127km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite469km
Leistung65 PS bei 7.400 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.750 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite354km

Fahrwerk

RahmenbauartHalbduplex
Federung vorneTeleskopgabel 41 mm (Federweg 190)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenProgressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten120/90-17
RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneØ41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Royal Enfield Scram 411 ist die personifizierte Reduktion in seiner reinsten Form. Nichts an diesem Bike ist überflüssig, kaum etwas kann kaputt gehen und sie ist günstig in Anschaffung und Unterhalt. Sie verbraucht nur 3 Liter auf 100 km/h, man tankt also nur alle 3 Wochen mal ein bisschen nach. Mehr Entschleunigung geht nicht und trotzdem oder gerade deshalb macht diese Maschine unglaublich viel Spaß. Beim Eiscafé muss man sich nicht schämen, weil die Scram 411 unverschämt gut aussieht und jeder sie mindestens sympatisch findet. Perfekt auch als Zweitmaschine!
 
Das Testbike haben wir von 2Rad Stadie in Pinneberg bekommen. Dort steht auch noch eine Scram 411 zum Verkauf. Wenn sie schon weg sein sollte, schaut Euch vor Ort noch Bikes von Brixton oder Mondial an. Die sind auch günstig und optisch ähnlich veranlagt. Oder Ihr nehmt die RE Himalayan, aus unserer Sicht immer noch das universellere Bike.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.990€
  • Verfügbarkeit: ab 06/2022
  • Farben: weiß-rot, schwarz, grau-blau, grau-gelb, grau-rot

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.

Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage. 

Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.850€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: seit 2002
  • Farben: rot, blau, schwarz

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Royal Enfield Scram 411 vs Triumph Bonneville T100: Vergleich für Alltag, Landstraße und Stilfragen

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es eher praktisch und robust für wechselnde Strecken sein – oder eher kultiviert, elegant und straßenorientiert? Der Vergleich zwischen Royal Enfield Scram 411 und Triumph Bonneville T100 zeigt sehr gut, wie unterschiedlich Fahrgefühl, Charakter und Prioritäten ausfallen können. Beide Modelle haben ihre Fans, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundcharakter: Scrambler-Feeling vs klassischer Straßen-Charme

Die Royal Enfield Scram 411 ist als Scrambler gedacht, also als Motorrad für Menschen, die gern „ein bisschen mehr“ wollen als nur Asphalt. Der Look ist bewusst abenteuerlich, die Auslegung wirkt auf Alltagstauglichkeit und unkompliziertes Vorankommen. Dabei bleibt sie nicht im reinen Showbereich: Das Konzept zielt darauf, auch auf weniger perfekten Straßen ein gutes Gefühl zu vermitteln.

Die Triumph Bonneville T100 steht dagegen klar für den klassischen Triumph-Ansatz: Retro-Design, stimmige Proportionen und ein Fahrstil, der auf der Straße besonders souverän wirkt. Wer viel auf Landstraße unterwegs ist und dabei Wert auf ein harmonisches Gesamtpaket legt, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich: Die Scram 411 wirkt eher wie ein „ruhiger Arbeiter“, der gleichmäßig vorwärts geht und sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken variieren oder wenn entspanntes Fahren im Vordergrund steht. Die Triumph T100 dagegen spielt ihre Stärken stärker in einem flüssigen, straßenorientierten Rhythmus aus. Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich das Motorrad auf Tempo und Last einstellt, wirken insgesamt sehr auf Komfort und Kontinuität getrimmt.

Wichtig ist dabei weniger die reine Zahl als das Zusammenspiel aus Motor, Getriebe und Fahrwerk. In der Praxis bedeutet das: Die Scram 411 punktet dort, wo man häufig „von Situation zu Situation“ fährt – mal zügiger, mal gemütlicher, mal mit mehr Unebenheiten. Die T100 punktet dort, wo man gleichmäßiger unterwegs ist und das Motorrad seine Stärke im flüssigen Reise-Tempo ausspielen kann.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Agilität

Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Ansätze deutlich. Die Royal Enfield Scram 411 ist so ausgelegt, dass sie Unebenheiten nicht unnötig dramatisiert. Das Handling wirkt dadurch oft „gelassen“, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man öfter mal spontan die Linie wechselt. Die Sitzhöhe und die Geometrie unterstützen dabei ein sicheres Gefühl, ohne dass das Motorrad übermäßig nervös wird.

Die Triumph Bonneville T100 fühlt sich dagegen im Straßenbetrieb sehr stimmig an. Das Motorrad wirkt stabil in Kurven, vermittelt Vertrauen und lässt sich gleichzeitig angenehm führen. Gerade auf längeren Strecken macht sich bemerkbar, dass die Abstimmung stark auf Komfort und kontrolliertes Fahrverhalten ausgelegt ist.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Scram 411 ist im „Alltag mit Überraschungen“ im Vorteil, während die T100 im „sauberen Straßenbetrieb“ ihre Vorteile besonders klar zeigt. Wer häufig auf schlechten Wegen unterwegs ist, wird die Scram 411 eher als passende Wahl empfinden. Wer dagegen vor allem Landstraße und Stadtverkehr mit Fokus auf Fahrkomfort fährt, findet in der T100 den besseren Partner.

Bremsen und Sicherheit: Gefühl vs. Reserven

Bei den Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und das Vertrauen, das man in jeder Situation hat. Die Scram 411 wirkt dabei pragmatisch: Sie bremst zuverlässig und lässt sich gut kontrollieren, ohne dass man sich ständig „neu einstellen“ muss. Die T100 spielt ihre Stärken stärker in der gleichmäßigen Rückmeldung und in der souveränen Abstimmung aus, was besonders bei zügigerem Fahren auf der Straße spürbar wird.

Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber die Prioritäten sind unterschiedlich: Die Scram 411 ist eher auf „kontrolliert durch den Tag“ ausgelegt, während die T100 stärker auf „entspannt und sicher bei flotterem Tempo“ wirkt.

Komfort und Sitzposition: Wer sitzt wie lange gut?

Komfort ist mehr als nur eine weiche Sitzfläche. Entscheidend ist, wie die Sitzposition zur Fahrweise passt und wie gut das Motorrad die Belastung über längere Zeit verteilt. Die Scram 411 bietet eine aufrechte, alltagstaugliche Haltung, die sich besonders dann bewährt, wenn man öfter stoppt, anfahren muss oder längere Strecken nicht am Stück fährt. Das Motorrad wirkt dadurch „zugänglich“ und unkompliziert.

Die Triumph Bonneville T100 ist ebenfalls komfortorientiert, aber auf eine andere Art: Die Haltung wirkt eher auf entspannte Straßenfahrten ausgelegt. Wer gern längere Touren fährt und dabei eine ruhige, harmonische Ergonomie sucht, wird die T100 als stimmiger empfinden.

Schwächen zeigen sich meist nicht in der Grundidee, sondern in der Erwartung: Wer mit der Scram 411 vor allem lange Autobahnabschnitte oder sehr gleichmäßige Hochgeschwindigkeitsphasen plant, sollte prüfen, ob der eigene Fokus eher auf „Abenteuer und Abwechslung“ oder auf „maximaler Langstreckenkomfort“ liegt. Umgekehrt gilt: Wer mit der T100 häufig auf schlechteren Wegen unterwegs ist, wird zwar zurechtkommen, aber das Motorrad ist klar weniger „offroad-affin“ als die Scram 411.

Ausstattung und Alltag: Praxisnutzen im Vergleich

Im Alltag zählen Dinge wie Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad in den eigenen Tagesablauf einfügt. Die Scram 411 wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern nutzt: unkompliziert, robust im Auftreten und mit einem Konzept, das auch abseits der perfekten Strecke Sinn ergibt. Die T100 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern „ausfährt“: stilvoll, stimmig, mit einem Gesamtgefühl, das stark auf Straße und Touren ausgerichtet ist.

Auch bei der Wartungs- und Besitzlogik lohnt der Blick auf das Gesamtpaket: Ersatzteilversorgung, Werkstattnetz und typische Wartungsintervalle spielen in der Praxis eine große Rolle. Beide Marken sind grundsätzlich etabliert, aber die persönliche Priorität entscheidet: Wer maximale Einfachheit und „viel Motorrad fürs Geld“ sucht, fühlt sich bei der Scram 411 oft schneller abgeholt. Wer dagegen ein Premium-Gefühl und ein sehr rundes Straßenpaket bevorzugt, wird die T100 eher als Ziel sehen.

Design und Charakter: Welche Marke passt zum eigenen Stil?

Design ist nicht nur Optik, sondern auch Identität. Die Scram 411 steht für „ready to roam“: ein Motorrad, das nach Abenteuer aussieht und sich auch so fahren lässt. Die T100 steht für „klassisch und zeitlos“: Retro-Ästhetik, die auch nach Jahren noch gut wirkt, und ein Fahrgefühl, das man gern mit ruhiger Gelassenheit verbindet.

Stärken und Schwächen in diesem Punkt sind schnell erklärt: Die Scram 411 ist die Wahl, wenn der Look nach Scrambler und die Idee nach Abwechslung im Vordergrund stehen. Die T100 ist die Wahl, wenn der klassische Triumph-Charakter und die Straßenorientierung stärker zählen.

Für welche Strecken ist welches Motorrad besser?

Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die typischen Streckenbilder betrachtet:

  • Stadt und Landstraße mit wechselnder Qualität: Die Royal Enfield Scram 411 wirkt oft passender, weil sie mit Unebenheiten und wechselnden Bedingungen gut klarkommt.
  • Landstraße, Touren und gleichmäßiger Fahrrhythmus: Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken stärker aus, weil sie auf der Straße sehr harmonisch abgestimmt ist.
  • Fokus auf Stil und klassisches Fahrgefühl: Die T100 punktet hier besonders.
  • Fokus auf „ein Motorrad für viele Situationen“: Die Scram 411 ist häufig die bessere Wahl.

Typische Kaufentscheidung: Erwartung an das Motorrad

Viele Entscheidungen scheitern nicht an technischen Daten, sondern an Erwartungen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Allrounder für unterschiedliche Strecken anfühlt, wird bei der Scram 411 schneller das Gefühl haben, „genau dafür ist es gemacht“. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich auf der Straße besonders rund anfühlt und den Charakter einer klassischen Triumph-Tour vermittelt, wird die T100 stärker genießen.

Fazit:

Die Royal Enfield Scram 411 ist für alle interessant, die ein Motorrad mit Scrambler-Charakter suchen und dabei Wert auf unkompliziertes Handling bei wechselnden Straßenbedingungen legen. Sie wirkt wie die bessere Wahl, wenn der Alltag nicht immer planbar ist und wenn auch mal schlechterer Belag oder Nebenstraßen dazugehören. Ihre Stärke liegt im pragmatischen Fahrgefühl und in der Idee, das Motorrad vielseitig einzusetzen.

Die Triumph Bonneville T100 ist dagegen die passendere Wahl, wenn der Fokus klar auf Straße, harmonischem Fahrkomfort und klassischem Retro-Charakter liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Landstraßen und bei Touren aus, bei denen ein gleichmäßiger Rhythmus und ein souveränes Gesamtgefühl wichtiger sind als „maximale Robustheit für jede Strecke“.

Kurz gesagt: Scram 411 für Abwechslung und Abenteuer im Alltag, T100 für stilvolle Straßenfahrten und ein rundes Tourenpaket.

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