UVP 4.990 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 9.674 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Was kann die Scram 411 und wo sind die Unterschiede zur Himalayan?
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Pro und Kontra

Pro:
  • tolle Scrambler-Optik
  • herrlich entschleunigend
  • lockere Sitzposition
  • leicht und einfach zu fahren
  • auch für A2-Fahrer geeignet
Kontra:
  • im Gegensatz zur Himalayan nicht ganz so reisetauglich
Pro:
  • Design und Materialqualität
  • Verarbeitung
  • Display
  • leicht zu Fahren
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht194kg
Radstand1.455mm
Länge2.210mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.165mm
Gewicht190kg
Radstand1.405mm
Länge2.075mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-Bauart1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum411ccm
Hub86mm
Bohrung78mm
Kühlungluftgekühlt mit Ölkühler
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung24 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment32 NM bei 4.250 U/Min
Höchstgeschw.127km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite469km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite326km

Fahrwerk

RahmenbauartHalbduplex
Federung vorneTeleskopgabel 41 mm (Federweg 190)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenProgressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten120/90-17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenSchwinge (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Royal Enfield Scram 411 ist die personifizierte Reduktion in seiner reinsten Form. Nichts an diesem Bike ist überflüssig, kaum etwas kann kaputt gehen und sie ist günstig in Anschaffung und Unterhalt. Sie verbraucht nur 3 Liter auf 100 km/h, man tankt also nur alle 3 Wochen mal ein bisschen nach. Mehr Entschleunigung geht nicht und trotzdem oder gerade deshalb macht diese Maschine unglaublich viel Spaß. Beim Eiscafé muss man sich nicht schämen, weil die Scram 411 unverschämt gut aussieht und jeder sie mindestens sympatisch findet. Perfekt auch als Zweitmaschine!
 
Das Testbike haben wir von 2Rad Stadie in Pinneberg bekommen. Dort steht auch noch eine Scram 411 zum Verkauf. Wenn sie schon weg sein sollte, schaut Euch vor Ort noch Bikes von Brixton oder Mondial an. Die sind auch günstig und optisch ähnlich veranlagt. Oder Ihr nehmt die RE Himalayan, aus unserer Sicht immer noch das universellere Bike.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.990€
  • Verfügbarkeit: ab 06/2022
  • Farben: weiß-rot, schwarz, grau-blau, grau-gelb, grau-rot

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Royal Enfield Scram 411 vs. Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Kategorie“ wirken, aber beim Fahren sehr unterschiedliche Antworten geben, lohnt sich ein genauer Blick. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Royal Enfield Scram 411 und der Yamaha XSR 700 Xtribute. Beide stehen für einen eigenen Stil: Die Scram 411 bringt eine robuste, bodenständige Scrambler-Optik mit und fühlt sich besonders dort wohl, wo der Alltag nicht immer glatt läuft. Die XSR 700 Xtribute dagegen setzt auf Neo-Retro-Charme, eine erwachsene Straßen-Performance und ein Fahrgefühl, das sich schnell nach „mehr“ anfühlt.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Alltag wirklich zählt: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Handling, Komfort und Ausstattung? Und welche Stärken und Schwächen zeigen sich, wenn man beide Motorräder miteinander vergleicht?

Design und Charakter: Scrambler-Ruhe vs. Neo-Retro-Attitüde

Die Royal Enfield Scram 411 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „einfach benutzt“. Der Look ist bewusst erdig und steht für Abenteuerlust im kleineren Rahmen. Dabei bleibt sie optisch klar und stimmig: Scrambler-typische Details, eine aufrechte Haltung und ein Gesamtbild, das nicht nach Showroom schreit, sondern nach „raus damit“.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen in der Liga der modernen Klassiker. Neo-Retro ist hier nicht nur ein Stilmittel, sondern prägt das gesamte Auftreten: Die Linien wirken bewusst ausgewogen, die Anmutung ist hochwertig und die Maschine strahlt eine gewisse „Straßenpräsenz“ aus. Wer gerne mit dem Motorrad unterwegs ist und dabei auch Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, wird sich schnell heimisch fühlen.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment im Alltag vs. Punch auf der Straße

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Royal Enfield Scram 411 ist auf ein entspanntes, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Sie passt besonders gut zu Situationen, in denen gleichmäßiges Tempo, gute Dosierbarkeit und ein „ruhiges Vorankommen“ wichtiger sind als sportliche Beschleunigungsorgien. Das macht sie stark für Stadtverkehr, Landstraßen und alle Strecken, auf denen man nicht permanent am Gas hängt.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute liefert dagegen das Gefühl, dass die Maschine jederzeit bereit ist, mehr zu geben. Der Motor wirkt lebendiger, die Beschleunigung fühlt sich kräftiger an und das Motorrad macht auf der Straße deutlich mehr Spaß, wenn die Strecke etwas kurviger wird oder wenn Überholmanöver zügig erledigt werden sollen. Wer gerne dynamischer fährt, bekommt hier mehr „Spielraum“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Scram 411: Stärken liegen in der entspannten Alltagsnutzung und der gutmütigen Art, Leistung kontrolliert abzurufen. Schwäche: Wer sportlich unterwegs sein möchte, merkt schneller, dass die Reserven begrenzter sind.
  • XSR 700 Xtribute: Stärken liegen in der Straßenperformance und dem insgesamt spritzigeren Fahrgefühl. Schwäche: Wer vor allem „gemütlich und unkompliziert“ sucht oder sehr leichtes Handling im Fokus hat, könnte den Charakter als weniger „entschleunigt“ empfinden.

Ergonomie und Sitzgefühl: Aufrecht entspannt vs. sportlich-elegant

Die Royal Enfield Scram 411 setzt auf eine aufrechte Sitzposition, die den Alltag angenehm macht. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig gestoppt und angefahren wird oder wenn längere Fahrten ohne „Sportmodus“ geplant sind. Die Maschine wirkt dabei wie gemacht für entspannte Touren, bei denen man die Umgebung mehr wahrnimmt als die nächste Kurve.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute sitzt ebenfalls komfortabel, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Die Haltung wirkt etwas straighter und zugleich „straffer“, was das Motorrad auf der Straße agiler erscheinen lässt. Für viele ist das ein guter Kompromiss aus Komfort und Fahrspaß. Wer allerdings sehr lange Strecken in einer komplett entspannten Haltung bevorzugt, könnte die Scram 411 als noch unkomplizierter empfinden.

Fahrwerk und Handling: Bodenhaftung im Alltag vs. Agilität auf der Straße

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie der beiden Motorräder. Die Royal Enfield Scram 411 ist darauf ausgelegt, Unebenheiten und wechselnde Bedingungen souverän zu schlucken. Das macht sie sympathisch, wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist oder wenn man auch mal abseits der „glatten“ Route unterwegs ist. Das Handling wirkt dabei eher kontrolliert als hektisch.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken auf der Straße aus. Das Motorrad liegt spürbar stabiler in dynamischen Situationen, reagiert direkter und vermittelt mehr „Vertrauen“, wenn es zügig durch Kurven geht. Wer gerne Kurven fährt oder sich auf Landstraßen austobt, wird das als klaren Vorteil sehen.

Wie sich das in der Praxis anfühlt

Im Vergleich wird deutlich: Die Scram 411 ist die Wahl für ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Die XSR 700 Xtribute ist die Wahl für ein Motorrad, das auf der Straße mehr Dynamik liefert und das Fahrgefühl stärker in Richtung „Spaß“ schiebt.

Bremsen und Sicherheit: Stabiler Grip vs. souveräne Dosierung

Beide Motorräder sind auf alltagstaugliche Sicherheit ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied in der Art, wie das Motorrad Verzögerung vermittelt. Die Royal Enfield Scram 411 wirkt dabei eher auf ruhige, gut dosierbare Bremsmomente ausgelegt – passend zu ihrem Charakter. Die Yamaha XSR 700 Xtribute bietet dagegen ein spürbar sportlicheres Ansprechverhalten, was in flotteren Situationen ein Plus ist.

Wichtig ist: In beiden Fällen profitieren Fahrer davon, wenn Bremsen und Reifen zum eigenen Fahrstil passen. Wer viel Stadtverkehr fährt, freut sich über kontrollierbare Bremsleistung. Wer häufiger zügig unterwegs ist, wird die direkte Rückmeldung der XSR 700 als Vorteil wahrnehmen.

Ausstattung und Alltag: Zweckmäßig vs. „rund“

Die Royal Enfield Scram 411 wirkt in der Ausstattung eher pragmatisch. Das ist nicht negativ, sondern passt zur Philosophie: Sie soll funktionieren, nicht überladen. Gerade im Alltag zählt, dass man sich schnell zurechtfindet und das Motorrad nicht „zu viel“ ist. Für viele ist das ein Plus, weil es das Motorrad leichter macht, sich auf das Fahren zu konzentrieren.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt dagegen wie ein Paket, das stärker auf „rund“ ausgelegt ist. Die Anmutung ist hochwertig, die Gesamtwirkung stimmig und das Motorrad macht auch optisch Lust auf die nächste Ausfahrt. Wer Wert auf eine stimmige Ausstattung legt und das Motorrad auch als Lifestyle-Objekt sieht, wird hier eher glücklich.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • Scram 411: Stärke in der unkomplizierten, alltagstauglichen Ausrichtung. Schwäche: Weniger „Premium-Gefühl“ im Detail, dafür mehr Fokus auf das Wesentliche.
  • XSR 700 Xtribute: Stärke in der stimmigen Gesamtwirkung und dem stärker „fertigen“ Eindruck. Schwäche: Wer ein besonders leichtes, entspanntes Handling sucht, könnte den Fokus stärker auf Straße als auf „Abenteuer“ wahrnehmen.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die Royal Enfield Scram 411 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert anfühlt, im Alltag überzeugt und dabei einen robusten Scrambler-Charakter mitbringt. Sie ist eine gute Wahl, wenn Strecken oft gemischt sind, wenn man gerne entspannt fährt und wenn das Motorrad nicht ständig „unter Spannung“ stehen muss.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute passt besonders gut zu Fahrern, die mehr Straßenfahrspaß wollen: dynamischere Ausfahrten, mehr Reserven beim Beschleunigen und ein Fahrgefühl, das auf Landstraßen besonders gut funktioniert. Wer Neo-Retro mag und ein Motorrad sucht, das sowohl optisch als auch fahrdynamisch überzeugt, trifft mit der XSR 700 Xtribute häufig die richtige Wahl.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Viel Stadt, gemischte Strecken, entspanntes Tempo: eher Scram 411.
  • Landstraße, Kurven, häufiger zügig unterwegs: eher XSR 700 Xtribute.
  • Optik als Teil des Fahrspaßes: XSR 700 Xtribute.
  • Robustheit und „einfach losfahren“: Scram 411.

Fazit:

Die Royal Enfield Scram 411 ist die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Scrambler-Motorrad suchen: entspanntes Fahrgefühl, gute Kontrolle und ein Charakter, der auch bei weniger perfekten Straßenbedingungen Spaß macht. Sie eignet sich besonders für gemischte Fahrten, für ruhigeres Tempo und für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich nicht ständig nach „mehr“ anfühlen muss.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet dagegen dort, wo die Straße mehr verlangt: mehr Dynamik, spürbar lebendigeres Fahrgefühl und ein insgesamt runderes Paket für flotte Ausfahrten. Wer Neo-Retro mag, gerne zügig fährt und ein Motorrad sucht, das auf Landstraßen deutlich mehr Freude auslöst, bekommt mit der XSR 700 Xtribute die passendere Antwort.

Kurz gesagt: Scram 411 für entspanntes, robustes Alltagsfahren – XSR 700 Xtribute für mehr Straßen-Feeling und dynamischen Fahrspaß.

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