| UVP | 7.770 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 16.150 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- ausgewogener Motor mit viel Charakter
- viel Chrom und Metall
- Pfeilnavigation Serie
- kräftige Hinterrad-Bremse
- schwer
- Sitzposition nicht unbedingt langstreckentauglich
- bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
- Intercity-mässige Straßenlage
- sehr komfortabel und Touren tauglich
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
- schwer
- QuickShifter ruckelig
- Windschild erzeugt Turbulenzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.202 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.255 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | StahlrohrrahmenDoppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue Shotgun 650 ist ein stylischer Bobber für die gemütliche Feierabendrunde. Sie ist aber nicht nur bildschön, sondern auch gut verarbeitet. Sie fährt sich einfach und eignet sich für jeden Fahrertyp: Anfänger, Könner, Wiedereinsteiger, Downsizer. Wir freuen uns schon auf die sicherlich bald folgenden Custombike-Versionen der Royal Enfield Shotgun 650, obwohl sie schon in Serie knackig aussieht - vor allem natürlich als Solositzer! Insgesamt ein Klasse Bike, sie wird sicherlich viele Freunde finden.Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...
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Royal Enfield Shotgun 650 vs BMW R 1250 RS – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch aus völlig unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die Royal Enfield Shotgun 650 – mit markantem Look, klassischem Vibe und dem Anspruch, sich im Alltag unkompliziert anzufühlen. Auf der anderen Seite die BMW R 1250 RS, die als sportlich orientierter Tourer auf Komfort, Fahrdynamik und moderne Technik setzt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so aussagekräftig: Es geht nicht nur um „mehr oder weniger“, sondern darum, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil und zu den eigenen Prioritäten passt.
Grundcharakter: Klassik vs. Premium-Touring
Die Royal Enfield Shotgun 650 wirkt wie ein Statement: Sie steht für Stil, für eine gewisse Unkompliziertheit und für ein Fahrgefühl, das eher nach „einsteigen und genießen“ klingt als nach „maximale Effizienz“. Der Motor und die Abstimmung sind darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad angenehm und natürlich anfühlt – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist.
Die BMW R 1250 RS dagegen ist deutlich stärker auf das Gesamterlebnis ausgerichtet. Hier steht nicht nur der Motor im Mittelpunkt, sondern das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und Komfort. Die RS ist darauf getrimmt, lange Strecken souverän zu machen und dabei sportliche Impulse zu liefern. Wer regelmäßig Touren fährt und dabei Wert auf ein „rundes“ Paket legt, findet in der BMW schnell den roten Faden.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Art. Die Royal Enfield Shotgun 650 setzt eher auf ein direktes, spürbares Ansprechverhalten und einen Charakter, der sich wie ein klassisches Motorrad anfühlt. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen das Tempo nicht das einzige Ziel ist – sondern das Gefühl, wie sich der Motor trägt und wie harmonisch sich das Motorrad durch den Alltag bewegt.
Die BMW R 1250 RS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen, saubere Leistungsentfaltung und souveräne Reserven geht. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei zügigem Landstraßentempo wirkt die BMW oft wie ein System, das sich selbst optimiert: Gasannahme, Drehmomentverhalten und die Abstimmung passen zusammen, sodass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Royal Enfield Shotgun 650: Stärke ist der eigenständige Charakter und das unkomplizierte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „Touring-Performance“ als auf Stil und Alltag liegt – wer maximale sportliche Durchzugskraft in jeder Situation erwartet, könnte mehr „BMW-Feeling“ suchen.
BMW R 1250 RS: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung und das sehr stimmige Gesamtpaket. Schwäche ist eher der Anspruch an das Budget und das Gefühl, dass das Motorrad stärker „konfiguriert“ ist als eine klassische, frei wirkende Alternative.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder spürbar. Die Royal Enfield Shotgun 650 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das sich auf angenehmes Vorankommen und kontrolliertes Handling konzentriert. In der Stadt und auf kurvigen Strecken fühlt sie sich oft leicht zu bewegen an – besonders dann, wenn das Ziel ist, entspannt zu fahren und die Umgebung mitzunehmen.
Die BMW R 1250 RS ist dagegen stärker auf Stabilität und präzises Fahrverhalten ausgelegt. In schnellen Kurven und bei höheren Geschwindigkeiten zeigt sich, dass das Fahrwerk und die Geometrie auf ein sicheres Gefühl hin optimiert sind. Das macht die RS besonders interessant für Fahrer, die nicht nur Spaß auf kurzen Strecken suchen, sondern auch auf längeren Touren Ruhe und Kontrolle möchten.
Bremsen und Fahrgefühl
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Anspruch: Die BMW wirkt in der Regel „feiner dosierbar“ und unterstützt das sportliche Fahren durch ein sehr konsistentes Ansprechverhalten. Die Royal Enfield kann ebenfalls überzeugen, aber der Charakter ist eher bodenständig und weniger „präzisionsorientiert“. Wer häufig sportlich bremst und dabei maximale Vorhersagbarkeit will, wird die BMW oft als klaren Vorteil empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege oder lange Tage?
Die Royal Enfield Shotgun 650 bringt eine Sitzposition mit, die sich eher nach „natürlich“ anfühlt. Das ist ein Plus für den Alltag: Einsteigen, losfahren, sich wohlfühlen. Gerade wenn die Touren nicht stundenlang geplant sind, spielt diese Art von Ergonomie ihre Vorteile aus.
Die BMW R 1250 RS ist dagegen stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition und die Verkleidung bzw. der Windschutzgedanke sorgen dafür, dass der Körper weniger „arbeitet“ – besonders bei Autobahnfahrten oder wenn das Wetter wechselhaft ist. Wer regelmäßig Tagesetappen fährt, merkt schnell, dass die BMW nicht nur schnell sein will, sondern auch komfortabel.
Ausstattung und Technik: Modernes Paket vs. reduzierter Fokus
Technisch unterscheiden sich die Motorräder deutlich. Die BMW R 1250 RS steht für moderne Assistenz- und Komfortfunktionen, die das Fahren erleichtern und das Motorrad in vielen Situationen berechenbarer machen. Das betrifft nicht nur das Fahrverhalten, sondern auch das Gefühl von Sicherheit und die Unterstützung im Alltag.
Die Royal Enfield Shotgun 650 wirkt im Vergleich eher als Motorrad, das den Kern betont: Fahren, Stil, Charakter. Das kann ein Vorteil sein, wenn weniger Technik und mehr „direkter Kontakt“ gewünscht ist. Gleichzeitig bedeutet das: Wer eine sehr umfangreiche Premium-Ausstattung erwartet, findet bei der BMW mehr „Paket“.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung
Royal Enfield Shotgun 650: Stärke ist der klare Fokus auf Fahrspaß und ein stimmiges, klassisches Gesamtbild. Schwäche ist, dass der Funktionsumfang weniger „Premium-Komfort“ liefert als die BMW.
BMW R 1250 RS: Stärke ist die moderne Unterstützung und der Komfortfokus. Schwäche ist, dass das Motorrad dadurch auch stärker nach „Touring-Tool“ wirkt und weniger nach „freier Klassiker“.
Design und Sound: Emotionen im Vergleich
Design ist bei Motorrädern nie nur Oberfläche. Die Royal Enfield Shotgun 650 setzt auf einen markanten Look, der sofort auffällt und Lust auf eigene Akzente macht. Der Sound und die Art, wie das Motorrad sich präsentiert, passen zu einem Fahrstil, der eher von Persönlichkeit als von Perfektion lebt.
Die BMW R 1250 RS wirkt dagegen wie ein durchdachtes Premium-Produkt: sportlich, elegant und auf Funktion getrimmt. Der Auftritt ist weniger „laut im Stil“, sondern eher „hochwertig im Gesamtbild“. Wer Wert auf eine moderne, souveräne Optik legt, wird die BMW schnell als stimmig empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Was soll das Motorrad im Alltag und auf Touren leisten – und wie soll sich das Fahrgefühl anfühlen?
Royal Enfield Shotgun 650 – passend für…
Die Royal Enfield Shotgun 650 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad mit eigenem Charakter suchen. Wer gern in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Wert auf Stil und ein unkompliziertes Handling legt, findet hier eine gute Basis. Auch für diejenigen, die weniger „Technik-Overload“ wollen und mehr das direkte Motorradgefühl genießen möchten, ist die Shotgun 650 eine starke Wahl.
BMW R 1250 RS – passend für…
Die BMW R 1250 RS passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung schätzen. Wer sportlich unterwegs sein möchte, aber nicht auf Touring-Qualitäten verzichten will, bekommt mit der RS ein Motorrad, das sich auf weite Fahrten genauso freut wie auf zügige Landstraßen. Auch wenn häufig wechselnde Bedingungen auftreten, spielt die BMW ihre Stärken im Gesamtpaket aus.
Fazit:
Die Royal Enfield Shotgun 650 gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Motorradfahren als Erlebnis mit Charakter im Vordergrund steht: im Alltag, auf kürzeren Touren und überall, wo ein unkompliziertes, direktes Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Premium-Technik. Sie wirkt stimmig, emotional und leicht zugänglich – genau das macht sie für viele Fahrer attraktiv.
Die BMW R 1250 RS ist dagegen die bessere Wahl, wenn lange Strecken, souveräne Stabilität und ein sehr rundes Gesamtpaket Priorität haben. Die BMW spielt ihre Stärken besonders bei zügigem Fahren und auf Reisen aus: präziseres Ansprechverhalten, mehr Komfortgedanke und ein moderner Technikrahmen, der das Motorrad in vielen Situationen berechenbar macht.
Wer also Stil und „klassisches Motorradgefühl“ sucht, liegt mit der Shotgun 650 richtig. Wer dagegen Komfort, Touring-Fokus und Premium-Dynamik möchte, findet in der R 1250 RS das passendere Motorrad.