UVP 7.770 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 5.695 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Stylischer A2 Bobber für unter 8.000 € im Test
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Retro-Entschleuniger mit 18 PS von Kawasaki
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Pro und Kontra

Pro:
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • ausgewogener Motor mit viel Charakter
  • viel Chrom und Metall
  • Pfeilnavigation Serie
  • kräftige Hinterrad-Bremse
Kontra:
  • schwer
  • Sitzposition nicht unbedingt langstreckentauglich
Pro:
  • sehr leicht
  • einfaches Fahrverhalten
  • nichts lenkt ab
  • schöne Retro-Optik
Kontra:
  • Leistung reicht nur zum Bummeln
  • Sitzposition für große Leute etwas kurz
  • zickiger Seitenständer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht240kg
Radstand1.465mm
Länge2.220mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.105mm
Gewicht143kg
Radstand1.415mm
Länge2.125mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartParallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt-Einzylinder-Motor
Hubraum233ccm
Hub66mm
Bohrung67mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite307km
Leistung18 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment19 NM bei 5.800 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite480km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmenDoppelschleifenrahmen
Federung vorne43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm
Federung hintenStereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-18M/C 51S
Reifen hinten110/90-17M/C 60S

Bremsen

Bremsen vorneEinzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneEinzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue Shotgun 650 ist ein stylischer Bobber für die gemütliche Feierabendrunde. Sie ist aber nicht nur bildschön, sondern auch gut verarbeitet. Sie fährt sich einfach und eignet sich für jeden Fahrertyp: Anfänger, Könner, Wiedereinsteiger, Downsizer. Wir freuen uns schon auf die sicherlich bald folgenden Custombike-Versionen der Royal Enfield Shotgun 650, obwohl sie schon in Serie knackig aussieht - vor allem natürlich als Solositzer! Insgesamt ein Klasse Bike, sie wird sicherlich viele Freunde finden.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.590 €
  • Verfügbarkeit: ab 04/2024
  • Farben: Weiß, Grau, Blau, Grün

Fazit

Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.
 
Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.695€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz (W230: Blau)

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Royal Enfield Shotgun 650 vs Kawasaki Meguro S1: Vergleich für Alltag, Stil und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Ecken der Szene kommen, aber auf ähnliche Bedürfnisse treffen, wird der Vergleich spannend. Der Royal Enfield Shotgun 650 steht für markante Präsenz, klassisches Auftreten und einen Motor, der sich eher nach Charakter als nach Effizienz anfühlt. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt dagegen wie ein moderner Klassiker: klar gezeichnet, mit dem Anspruch, sich im Alltag genauso gut zu bewegen wie auf der Feierabendrunde.

Beide Modelle spielen in der Liga der modernen Retro-Motorräder, die nicht nur gut aussehen, sondern auch wirklich gefahren werden wollen. Doch genau hier trennen sich die Wege: Während der Shotgun 650 seine Stärken aus der Art zieht, wie er sich anfühlt und wie er mit seiner Auslegung zur eigenen Handschrift passt, setzt die Meguro S1 stärker auf die Art, wie sie sich im Fahrbetrieb „rund“ anfühlt und wie sie Komfort und Kontrolle zusammenbringt.

Erster Eindruck: Design und Charakter

Royal Enfield Shotgun 650 – kraftvoll und eigenständig

Der Shotgun 650 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nicht versucht, sich anzupassen. Die Proportionen, die Optik und die Anmutung sprechen eine klare Sprache: robust, präsent und mit einer gewissen „Mach’s dir gemütlich“-Attitüde. Wer ein Motorrad sucht, das auch im Stand Aufmerksamkeit erzeugt, wird hier schnell fündig.

Kawasaki Meguro S1 – modern, aber mit klassischer Linie

Die Meguro S1 wirkt dagegen wie ein durchdachter Entwurf: weniger „laut“, aber sehr stilsicher. Die Linienführung und die Gesamtanmutung passen zu einem Motorrad, das man gern täglich nutzt. Das Design ist nicht nur Deko, sondern unterstützt das Gefühl, dass das Bike auf Alltag und Fahrbarkeit ausgelegt ist.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Ansätzen. Der Royal Enfield Shotgun 650 vermittelt eher ein „dickes, sattes“ Gefühl: Drehmoment und Antrieb sind so abgestimmt, dass man viel über das Gas und die Motorwahrnehmung steuert. Das macht Spaß, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B geht, sondern wenn man den Rhythmus des Motors mitnimmt.

Die Kawasaki Meguro S1 spielt ihre Stärken stärker über die Art, wie sie die Kraft in Bewegung umsetzt. Das Ansprechverhalten wirkt oft direkter und die Abstimmung sorgt dafür, dass sich das Motorrad in vielen Situationen leicht dosieren lässt. Gerade im Stadtverkehr oder bei wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein Vorteil, weil es weniger „Arbeit“ macht, das Bike in den richtigen Bereich zu bringen.

Fahrwerk und Handling: Kontrolle im Alltag

Shotgun 650: stabiler Eindruck, aber mit eigenem Stil

Der Shotgun 650 wirkt beim Fahren oft wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. In flotteren Passagen kann das angenehm sein, weil das Bike nicht hektisch reagiert. Gleichzeitig kann genau diese Charakteristik dazu führen, dass man seine Fahrweise etwas anpassen muss: Wer sehr sportlich und „spitz“ um die Ecke will, merkt eher, dass das Motorrad nicht als reines Kurvenwerkzeug gedacht ist.

Meguro S1: ausgewogen und alltagstauglich

Die Meguro S1 zeigt im Vergleich häufig eine Tendenz zu mehr Ausgewogenheit. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken so, dass sich das Motorrad in vielen Situationen ruhig und berechenbar bewegt. Besonders auf der Landstraße, wenn die Strecke wellig wird oder die Fahrbahn wechselt, hilft diese Art von Abstimmung dabei, dass man sich schnell sicher fühlt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „stark oder schwach“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Der Royal Enfield Shotgun 650 punktet häufig dadurch, dass das Bremsverhalten gut zu einem entspannten Fahrstil passt. Wer vorausschauend fährt und die Verzögerung sauber plant, kommt damit sehr gut zurecht.

Die Kawasaki Meguro S1 wirkt im Vergleich oft feinfühliger in der Abstimmung. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn häufig angehalten und wieder angefahren wird oder wenn die Geschwindigkeit in kurzen Abständen angepasst werden muss. Das Ergebnis ist ein Sicherheitsgefühl, das sich im Alltag schnell aufbaut.

Komfort und Sitzposition: Wie lange macht das Fahren Spaß?

Retro-Motorräder werden oft gekauft, weil sie bequem wirken – aber „bequem“ ist nicht gleich „für jede Strecke“. Der Shotgun 650 vermittelt eine Sitzhaltung, die eher nach entspanntem Cruisen aussieht. Das ist ideal, wenn die Fahrt nicht zu sportlich geplant ist. Auf längeren Strecken kann die Ergonomie dann besonders überzeugen, wenn man den eigenen Rhythmus findet.

Die Meguro S1 zielt stärker auf eine universelle Alltagsergonomie. Die Sitzposition wirkt so, dass man sowohl kurze Wege als auch längere Touren gut abdecken kann. Gerade wenn häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße gewechselt wird, ist das ein Pluspunkt.

Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn man wirklich fährt

Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch die Art, wie das Motorrad „mitmacht“. Beim Royal Enfield Shotgun 650 liegt der Fokus spürbar auf dem Erlebnis: Man merkt, dass das Motorrad für Menschen gebaut ist, die gern selbst Hand anlegen, sich mit dem Bike beschäftigen und den Charakter mögen. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll.

Die Kawasaki Meguro S1 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das von Anfang an auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt ist. Das zeigt sich in der Gesamtanmutung, im Fahrbetrieb und in der Art, wie sich das Bike in den Alltag einfügt. Wer ein Motorrad möchte, das schnell „einfach läuft“, wird hier eher glücklich.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Shotgun 650: Stärken

  • Charakter im Antrieb: Der Motor und das Fahrgefühl passen zu einem entspannten, genussorientierten Stil.
  • Starke Optik: Das Motorrad wirkt eigenständig und fällt auf.
  • „Erlebnis“-Faktor: Wer Retro mag, bekommt mehr als nur ein Design – es ist eine Haltung.

Royal Enfield Shotgun 650: Schwächen

  • Sportliche Ansprüche: Wer sehr dynamisches Kurvenfahren erwartet, muss die Abstimmung realistisch einordnen.
  • Feinabstimmung: Im Vergleich kann das Gefühl von „perfekt glatt“ weniger im Vordergrund stehen als beim japanischen Pendant.

Kawasaki Meguro S1: Stärken

  • Alltagstauglichkeit: Das Motorrad wirkt in vielen Situationen leicht zu beherrschen.
  • Ausgewogenes Fahrverhalten: Stabilität und Kontrolle passen gut zusammen.
  • Feinfühligkeit: Besonders beim Dosieren von Gas und Verzögerung fühlt sich das Bike oft „rund“ an.

Kawasaki Meguro S1: Schwächen

  • Weniger „Kult“-Härte: Wer maximalen Retro-Charakter im Sinne von „roh und direkt“ sucht, könnte den Ton als etwas zurückhaltender empfinden.
  • Stil vs. Individualität: Das Motorrad ist stilsicher, aber weniger „Projekt“ als der Shotgun-Ansatz.

Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Der Royal Enfield Shotgun 650 ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem eines sein soll: ein Erlebnis. Wer gern mit dem Motor arbeitet, die Optik als Statement versteht und ein Motorrad möchte, das nicht nach „Mainstream“ aussieht, trifft hier eine sehr stimmige Wahl.

Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Option, wenn der Fokus stärker auf Alltag, Leichtigkeit und ausgewogener Kontrolle liegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Touren plant und dabei ein Motorrad bevorzugt, das sich schnell vertraut anfühlt, bekommt mit der Meguro S1 oft genau das gewünschte Gesamtpaket.

Für wen ist welcher Typ Motorrad die bessere Wahl?

  • Shotgun 650: ideal für Retro-Fans, die Charakter lieben, gern cruisen und ein Motorrad suchen, das optisch und vom Fahrgefühl her „mehr“ ist.
  • Meguro S1: ideal für Fahrer, die ein modernes Classic-Motorrad wollen, das sich in vielen Situationen souverän und unkompliziert bewegt.

Fazit:

Der Royal Enfield Shotgun 650 überzeugt vor allem durch seinen unverwechselbaren Charakter: Der Motor fühlt sich lebendig an, die Optik ist markant und das Motorrad macht besonders dann Spaß, wenn die Fahrt bewusst genossen wird. Wer ein Retro-Motorrad sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern auch eine eigene Handschrift im Fahrbetrieb mitbringt, findet hier eine starke Wahl.

Die Kawasaki Meguro S1 spielt ihre Stärken stärker in der Alltagspraxis aus: ausgewogenes Handling, ein oft fein dosierbares Fahrgefühl und ein insgesamt runder Eindruck. Wer häufig zwischen Stadt und Landstraße wechselt, Wert auf unkomplizierte Beherrschbarkeit legt und ein Motorrad möchte, das sich schnell „stimmig“ anfühlt, trifft mit der Meguro S1 meist die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Shotgun 650 für Charakter und Erlebnis, Meguro S1 für Ausgewogenheit und Alltagssouveränität.

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