| UVP | 7.770 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- ausgewogener Motor mit viel Charakter
- viel Chrom und Metall
- Pfeilnavigation Serie
- kräftige Hinterrad-Bremse
- schwer
- Sitzposition nicht unbedingt langstreckentauglich
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | StahlrohrrahmenDoppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die neue Shotgun 650 ist ein stylischer Bobber für die gemütliche Feierabendrunde. Sie ist aber nicht nur bildschön, sondern auch gut verarbeitet. Sie fährt sich einfach und eignet sich für jeden Fahrertyp: Anfänger, Könner, Wiedereinsteiger, Downsizer. Wir freuen uns schon auf die sicherlich bald folgenden Custombike-Versionen der Royal Enfield Shotgun 650, obwohl sie schon in Serie knackig aussieht - vor allem natürlich als Solositzer! Insgesamt ein Klasse Bike, sie wird sicherlich viele Freunde finden.Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Royal Enfield Shotgun 650 vs Kawasaki W 800: Vergleich für Retro-Fans
Wenn der Wunsch nach einem Motorrad mit Charakter groß ist, landen viele schnell bei zwei Modellen, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, aber im Kern ähnliche Bedürfnisse ansprechen: die Royal Enfield Shotgun 650 und die Kawasaki W 800. Beide stehen für eine klassische Optik, eine entspannte Fahrkultur und das Gefühl, dass Motorradfahren mehr ist als nur von A nach B zu kommen. Gleichzeitig unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie sich anfühlen, wie sie den Alltag abdecken und wie sie ihre Stärken ausspielen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was im echten Fahrbetrieb zählt: Motorcharakter, Ergonomie, Fahrwerkseindruck, Komfort, Handhabung und das Gesamtpaket aus Stil und Praxis.
Design und Gesamteindruck: Neoklassik mit unterschiedlicher Handschrift
Die Kawasaki W 800 wirkt wie aus einer klaren Retro-Schablone: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Look, der sofort nach „klassischem Motorrad“ aussieht. Das Design ist dabei eher zeitlos-elegant als auffällig. Die Royal Enfield Shotgun 650 bringt dagegen eine modernere Interpretation des Retro-Gedankens mit: etwas kantiger, mit mehr „Street“-Anmutung und einem Auftritt, der sich nicht ganz so brav anfühlt.
Beide Motorräder können optisch überzeugen, aber der Unterschied ist deutlich: Wer eine klassische Linie mit ruhiger Ausstrahlung sucht, findet in der W 800 schnell den passenden Stil. Wer dagegen Retro mag, aber lieber mit einer Prise mehr Präsenz fährt, wird an der Shotgun 650 eher Freude haben.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. klassischer Lauf
Beim Motorcharakter liegen die größten Unterschiede im „Wie“ statt im „Was“. Die Royal Enfield Shotgun 650 vermittelt ein eher bodenständiges, kräftiges Gefühl aus dem unteren und mittleren Drehzahlbereich. Das macht sie besonders attraktiv für entspanntes Fahren: Stadtverkehr, Landstraße und gemütliche Touren lassen sich ohne ständiges „Nachdenken“ über Drehzahlen genießen. Der Motor wirkt dabei wie ein verlässlicher Begleiter, der die Fahrten trägt.
Die Kawasaki W 800 spielt dagegen stärker die klassische Seite aus: Der Motorlauf und die Art, wie sich Leistung aufbaut, erinnern an die Tradition der großen Cruiser- und Custom-Wurzeln. Das Fahrgefühl ist oft „ruhiger“ und gleichmäßiger, was sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn längere Strecken oder gleichmäßige Tempi im Fokus stehen. Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich wie ein stimmiger Oldschool-Partner anfühlt, wird die W 800 besonders passend finden.
Sound und Vibrationen: Emotion vs. Gelassenheit
Beide Motorräder haben ihren eigenen akustischen Charakter. Die Shotgun 650 wirkt dabei oft „präsenter“ im Alltag, während die W 800 eher den klassischen Ton trifft, der zu ihrer ruhigen Optik passt. Auch das Thema Vibrationen und das subjektive Empfinden am Lenker unterscheiden sich: Die Shotgun 650 kann je nach Fahrweise etwas lebendiger wirken, die W 800 eher gedämpft und kontrolliert. Das ist weniger eine Frage von „besser“, sondern von persönlichem Geschmack.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort im Alltag vs. entspannte Haltung
Bei der Sitzposition zeigt sich, wie unterschiedlich die Philosophie beider Modelle ist. Die Royal Enfield Shotgun 650 bietet eine Haltung, die häufig als alltagstauglich und angenehm direkt beschrieben wird. Der Fahrer sitzt meist so, dass man die Maschine gut kontrollieren kann, ohne dass es sich nach „Sport“ anfühlt. Das erleichtert das Handling im Stadtverkehr und macht kurze Fahrten unkompliziert.
Die Kawasaki W 800 setzt stärker auf eine klassische Cruiser-Anmutung. Dadurch kann die Sitzposition für viele Fahrer sehr stimmig sein, besonders wenn längere Strecken geplant sind. Gleichzeitig kann die ergonomische Passform je nach Körpergröße unterschiedlich ausfallen: Wer eine eher aufrechte, entspannte Haltung bevorzugt, findet in der W 800 oft den passenden Kompromiss.
Handhabung im Alltag: Wendigkeit und Kontrolle
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad „führen“ lässt. Die Shotgun 650 spielt hier häufig ihre Stärken aus, weil sie sich im Stadtverkehr und bei niedrigen Geschwindigkeiten unkompliziert anfühlt. Die W 800 ist ebenfalls gut zu bewegen, wirkt aber in der Wahrnehmung oft etwas „erwachsener“ und ruhiger – was nicht negativ ist, sondern eher bedeutet: weniger hektisch, mehr Gelassenheit.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. souveräne Ruhe
Beim Fahrwerk geht es um das Zusammenspiel aus Komfort, Rückmeldung und Stabilität. Die Royal Enfield Shotgun 650 zeigt typischerweise eine Abstimmung, die auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist: Unebenheiten werden zwar nicht komplett „weggezaubert“, aber die Maschine bleibt dabei gut beherrschbar. Das macht sie attraktiv für wechselnde Straßenbedingungen.
Die Kawasaki W 800 wirkt im Fahrbetrieb oft wie ein Motorrad, das auf gleichmäßiges Gleiten und kontrollierte Stabilität setzt. Gerade auf längeren Strecken kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und sich eher wie ein ruhiger Begleiter anfühlt. Gleichzeitig kann die subjektive Wirkung je nach Beladung und Fahrstil variieren.
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Unterschied im Gefühl: Die Shotgun 650 wird häufig als direkt und gut dosierbar wahrgenommen, während die W 800 eher das Bild von progressivem, kontrolliertem Ansprechen vermittelt. Beide können im Alltag überzeugen – die Entscheidung hängt meist davon ab, ob man eher „direkt“ oder eher „ruhig“ bevorzugt.
Ausstattung und Alltagspraxis: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur die Technik, sondern auch, wie sich das Motorrad im täglichen Rhythmus anfühlt. Die Royal Enfield Shotgun 650 punktet oft mit einer modernen, zugänglichen Gesamtheit: Bedienung, Fahrbarkeit und das Gefühl, dass man das Motorrad ohne großes „Einarbeiten“ nutzen kann. Sie wirkt wie ein Bike, das man gern fährt – auch wenn der Tag mal hektischer ist.
Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken stärker in der klassischen Ausrichtung aus. Das kann bedeuten: weniger „Spielerei“, mehr stimmiges Gesamtpaket. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein durchdachtes Retro-Gesamtkonzept anfühlt, wird hier schnell fündig.
Wartung, Service und Teile: Praxis zählt
Bei der Frage nach Wartung und Ersatzteilen ist es sinnvoll, die eigene Region und die Verfügbarkeit im Blick zu behalten. Beide Marken haben ihre Anhängerschaft und ein gewisses Netzwerk, aber die konkrete Erfahrung hängt oft vom Händlerumfeld ab. Für die Kaufentscheidung ist es daher hilfreich, vorab zu prüfen, wie gut Service und Teile in der Nähe organisiert sind – das spart später Zeit und Nerven.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Shotgun 650 – Stärken
- Alltagstaugliches Fahrgefühl mit kräftigem Charakter im nutzbaren Drehzahlbereich.
- Moderner Retro-Auftritt, der nicht nur „alt“ wirkt, sondern auch nach vorne schaut.
- Gute Handhabung im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen.
Royal Enfield Shotgun 650 – mögliche Schwächen
- Je nach Fahrstil kann das Motorrad subjektiv etwas „lebendiger“ wirken, was nicht jeder als Vorteil empfindet.
- Wer maximal „Highway-Ruhe“ sucht, könnte die Kawasaki als noch gelassener empfinden.
Kawasaki W 800 – Stärken
- Sehr stimmiger klassischer Look mit zeitloser Ausstrahlung.
- Ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl, besonders auf längeren Strecken.
- Progressives, gut dosierbares Gesamtverhalten im Alltag.
Kawasaki W 800 – mögliche Schwächen
- Wer eine deutlich „streetigere“ Optik oder mehr moderne Kante erwartet, könnte die W 800 als zu klassisch empfinden.
- Je nach Körpergröße kann die ergonomische Passform unterschiedlich ausfallen.
Welche Wahl passt besser? Für wen ist welches Motorrad ideal?
Die Royal Enfield Shotgun 650 ist besonders spannend für Fahrer, die ein Retro-Motorrad möchten, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt und den Fokus auf nutzbaren Fahrspaß legt. Sie eignet sich gut für kurze Wege, Wochenendtouren und alle, die ein Motorrad suchen, das Charakter zeigt, ohne kompliziert zu werden. Wer gern „einfach losfährt“ und dabei den Motorcharakter im mittleren Drehzahlbereich genießt, trifft mit der Shotgun 650 häufig eine sehr passende Wahl.
Die Kawasaki W 800 richtet sich stärker an diejenigen, die den klassischen Stil wirklich leben möchten: ruhiger, stimmiger, mit einem Fahrgefühl, das auf Gelassenheit und gleichmäßige Kilometer ausgelegt ist. Wer lange Strecken mag, ein Motorrad mit traditionellem Charme sucht und Wert auf ein souveränes, kontrolliertes Gesamtbild legt, findet in der W 800 oft den besseren Partner.
Fazit:
Wer ein Retro-Motorrad mit modernerer Street-Anmutung und einem eher lebendigen, alltagstauglichen Fahrgefühl sucht, liegt mit der Royal Enfield Shotgun 650 meist richtig. Sie überzeugt vor allem dort, wo häufig gefahren wird: Stadt, Landstraße und Touren mit wechselnden Bedingungen. Wer dagegen den klassischen Look noch konsequenter möchte und ein Motorrad bevorzugt, das sich auf längeren Strecken besonders ruhig und kontrolliert anfühlt, trifft mit der Kawasaki W 800 die passendere Wahl. Beide Motorräder haben ihren eigenen Charme – die Entscheidung fällt am leichtesten, wenn der Fokus auf dem gewünschten Fahrgefühl liegt: mehr „präsenter“ und unkompliziert bei der Shotgun 650, mehr „klassisch“ und gelassen bei der W 800.