| UVP | 8.070 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- gutmütiges Fahrverhalten
- Sound
- ausgewogener Motor mit Charakter
- viel Chrom und Metall
- Pfeilnavigation Serie
- Preis/Leistung top
- mässige Bremse
- Windschild nicht verstellbar
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.260 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 101)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 M/C 57H | |
| Reifen hinten | 150/80 B16 M/C 71H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist eine echte Spaß-Granate. Selbst Motorradfahrer, die eigentlich nicht so sehr auf Cruiser stehen (wie z.B. der Autor), werden angenehm überrascht sein, wie entspannt man mit diesem Motorrad durch die Gegend cruisen kann. Entspannter geht es kaum.Den Preis der Super Meteor empfinden wir immer noch als angemessen, auch wenn Royal Enfield eigentlich ja für noch günstigere Motorräder steht. Die Wettbewerber von Honda und Benelli sind preislich zwar nochmal attraktiver, dafür hat die Royal Enfield unserer Meinung nach aber mehr zu bieten - allen voran Charme, Optik und Fahrspaß!
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
MotorradTest.de auf YouTube
Royal Enfield Super Meteor 650 vs. Honda GB 350 S – Motorradvergleich
Wer zwischen Royal Enfield Super Meteor 650 und Honda GB 350 S schwankt, sucht meist nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern ein Motorrad mit Charakter. Beide Modelle kommen aus dem klassischen Segment, wirken auf den ersten Blick vertraut und doch unterschiedlich: Die Super Meteor 650 setzt stärker auf die gemütliche Cruiser-Anmutung und den souveränen Auftritt eines größeren Hubraums, während die GB 350 S den Fokus klar auf Leichtigkeit, Alltagstauglichkeit und den typischen Honda-Ansatz legt. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, wo die Stärken liegen – und wo man je nach Fahrprofil Kompromisse eingehen muss.
Grundidee und Fahrgefühl: Cruiser-Vibe vs. kompakte Alltagsmaschine
Die Royal Enfield Super Meteor 650 fühlt sich im Gesamtkonzept wie ein Motorrad an, das man gerne länger fährt. Die Sitzposition und die Ausrichtung des Fahrzeugs zielen auf entspanntes Dahingleiten. Dadurch wirkt das Motorrad besonders dann stimmig, wenn die Route nicht nur aus Ampeln besteht, sondern auch aus Landstraßen, längeren Ausfahrten oder Touren mit mehreren Stopps.
Die Honda GB 350 S dagegen ist eher die Maschine für den Alltag, bei der man sich schnell zurechtfindet. Sie wirkt handlicher und „unaufgeregt“, was in der Stadt und auf kurzen Strecken Vorteile bringt. Gerade wenn häufiges Rangieren, enge Parklücken oder häufiges Anfahren eine Rolle spielen, spielt die kompaktere Auslegung ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: Unterschiedlicher Charakter trotz ähnlicher Zielgruppe
Beim Antrieb trennt sich die Spreu schnell. Die Royal Enfield Super Meteor 650 profitiert von der größeren Hubraumklasse. Das zeigt sich vor allem im Durchzug und im entspannten Fahren: Man kann oft mit weniger Drehzahl arbeiten und das Motorrad wirkt dadurch in vielen Situationen „gelassener“. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Gas spielen möchte.
Die Honda GB 350 S setzt dagegen auf einen Motorcharakter, der eher auf kontrollierte Dynamik und effizientes Mitschwimmen ausgelegt ist. In der Stadt und auf Landstraßen bis zu moderaten Geschwindigkeiten fühlt sich das Motorrad sehr stimmig an. Wer jedoch regelmäßig zügig überholt oder häufig hohe Lasten fährt, wird bei der kleineren Hubraumklasse schneller an Grenzen stoßen als bei der 650er.
Vergleich der Fahrleistungen im Alltag
Im Alltag bedeutet das: Die Super Meteor 650 wirkt bei gleichmäßigem Tempo und bei längeren Strecken oft souveräner, weil der Motor mehr Reserven bietet. Die GB 350 S ist dafür häufig die entspanntere Wahl, wenn kurze Wege, häufiges Stop-and-go und ein leichtes Handling wichtiger sind als maximale Durchzugskraft.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Agilität
Ein großer Unterschied liegt in der Art, wie sich beide Motorräder „anfühlen“. Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt eher auf entspanntes Cruisen getrimmt, wodurch sich längere Fahrten angenehmer anfühlen können. Wer gerne mit ruhigem Tempo unterwegs ist und nicht ständig „aktiv“ fahren möchte, wird das zu schätzen wissen.
Die Honda GB 350 S wirkt dagegen kompakter und leichter im Handling. Die Ergonomie unterstützt ein Motorradgefühl, das man schnell „greifen“ kann. Das ist besonders hilfreich, wenn man viel in der Stadt unterwegs ist oder wenn das Motorrad auch mal allein im Alltag bewegt werden muss – etwa beim Rangieren oder bei häufigen Stopps.
Stärken und Schwächen bei der Körperhaltung
Stärke der Super Meteor 650: komfortorientierte Haltung und ein ruhigeres Fahrgefühl. Schwäche: Wer sehr sportlich oder besonders wendig unterwegs sein möchte, könnte die Cruiser-Anmutung als weniger „agil“ empfinden als eine kompakter ausgelegte Maschine.
Stärke der GB 350 S: handliches Handling und ein unkompliziertes Fahrgefühl. Schwäche: Bei längeren, zügigen Fahrten kann der Fokus auf Alltagstauglichkeit dazu führen, dass man mehr „mitarbeiten“ muss, um das gewünschte Tempo konstant zu halten.
Fahrwerk und Bremsen: Wie sich die Motorräder auf der Straße verhalten
Beide Motorräder sind für ihren Stil gebaut, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die Royal Enfield Super Meteor 650 wirkt wie ein Motorrad, das auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt ist. Das ist auf Landstraßen und bei längeren Strecken spürbar, weil das Motorrad weniger „nervös“ wirkt und sich das Fahren dadurch entspannter anfühlen kann.
Die Honda GB 350 S spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen es auf Kontrolle und einfaches Handling ankommt. In der Stadt und auf kurvigen Abschnitten fühlt sie sich oft direkter an, was das Fahren intuitiv macht.
Bremsgefühl und Alltagssicherheit
Beim Bremsen ist entscheidend, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Die Super Meteor 650 wirkt tendenziell dann im Vorteil, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten oder aus längeren Fahrten heraus sicher zum Stehen kommen möchte. Die GB 350 S punktet eher dort, wo häufiges Anhalten und Anfahren im Vordergrund steht – weil das Gesamtpaket schnell zu beherrschen ist.
Design und Ausstattung: Retro-Look mit unterschiedlicher Ausrichtung
Optisch sind beide Modelle klar im klassischen Stil verankert. Die Royal Enfield Super Meteor 650 wirkt dabei wie ein Cruiser, der bewusst „groß“ auftreten will. Das Design unterstreicht den Charakter als Motorrad für entspannte Fahrten. Wer Wert auf eine markante Präsenz legt, findet hier schnell das passende Bild.
Die Honda GB 350 S setzt stärker auf den kompakten Retro-Charme. Sie wirkt weniger „schwer“ im Auftritt, sondern eher wie ein Motorrad, das man gerne täglich nutzt. Gerade wenn das Motorrad auch optisch nicht zu dominant sein soll, kann die GB 350 S die bessere Wahl sein.
Was die Ausstattung im Vergleich bedeutet
In der Praxis ist Ausstattung nicht nur „nice to have“, sondern beeinflusst den Alltag. Die Super Meteor 650 richtet sich eher an Fahrer, die Komfort und Touren-Feeling priorisieren. Die GB 350 S ist eher das Modell, das man als unkomplizierte, alltagstaugliche Classic-Maschine versteht.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Für die Stadt ist die Honda GB 350 S meist die naheliegendere Wahl. Das liegt weniger an einzelnen Komponenten, sondern am Gesamtpaket: Handlichkeit, unkompliziertes Handling und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Gerade bei häufigen Stopps und kurzen Strecken ist das ein echter Vorteil.
Für Landstraße und längere Strecken spielt die Royal Enfield Super Meteor 650 ihre Reserven aus. Der größere Motor und die cruiserorientierte Auslegung sorgen dafür, dass man entspannter fahren kann. Das Motorrad wirkt dann besonders stimmig, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern lieber gleichmäßig unterwegs ist.
Welche Schwächen fallen je nach Nutzung auf?
Bei der Super Meteor 650 kann die größere Ausrichtung im Stadtverkehr spürbar sein, vor allem wenn enge Situationen häufig sind. Bei der GB 350 S kann es bei längeren, zügigen Fahrten schneller dazu kommen, dass man mehr Drehzahl und mehr Aufmerksamkeit braucht, um das Tempo zu halten.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt am Ende weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradalltag gewünscht ist.
Royal Enfield Super Meteor 650
Die Super Meteor 650 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein Cruiser anfühlt: komfortorientiert, mit mehr Reserven im Antrieb und einem ruhigen Fahrgefühl auf längeren Strecken. Wer gerne entspannt fährt, Wert auf Präsenz legt und das Motorrad auch für Touren nutzen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Honda GB 350 S
Die GB 350 S passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem im Alltag gebraucht wird: Stadtverkehr, kurze Wege, häufiges Anfahren und ein unkompliziertes Handling. Wer ein klassisches Design möchte, aber gleichzeitig ein leicht zu beherrschendes Motorrad sucht, findet in der GB 350 S eine sehr passende Basis.
Fazit:
Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Komfort, entspanntem Cruisen und mehr Reserven im Antrieb liegt – besonders auf Landstraße und bei längeren Fahrten. Wer ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach Drehzahl verlangt und sich eher nach „mitfahren“ statt „arbeiten“ anfühlt, wird mit der 650er glücklicher.
Die Honda GB 350 S spielt ihre Stärken vor allem im Alltag aus: handliches Handling, unkomplizierte Bedienung und ein Fahrgefühl, das in der Stadt schnell überzeugt. Wer kurze Strecken fährt, häufig stoppt und anfahren muss und dabei ein klassisches Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, trifft mit der 350er die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Super Meteor 650 für entspannte Touren und mehr Durchzug, GB 350 S für den täglichen Einsatz und maximale Alltagstauglichkeit.