| UVP | 8.070 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- gutmütiges Fahrverhalten
- Sound
- ausgewogener Motor mit Charakter
- viel Chrom und Metall
- Pfeilnavigation Serie
- Preis/Leistung top
- mässige Bremse
- Windschild nicht verstellbar
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.260 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 101)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 M/C 57H | |
| Reifen hinten | 150/80 B16 M/C 71H | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist eine echte Spaß-Granate. Selbst Motorradfahrer, die eigentlich nicht so sehr auf Cruiser stehen (wie z.B. der Autor), werden angenehm überrascht sein, wie entspannt man mit diesem Motorrad durch die Gegend cruisen kann. Entspannter geht es kaum.Den Preis der Super Meteor empfinden wir immer noch als angemessen, auch wenn Royal Enfield eigentlich ja für noch günstigere Motorräder steht. Die Wettbewerber von Honda und Benelli sind preislich zwar nochmal attraktiver, dafür hat die Royal Enfield unserer Meinung nach aber mehr zu bieten - allen voran Charme, Optik und Fahrspaß!
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Royal Enfield Super Meteor 650 vs. KTM 890 Adventure – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Super Meteor 650 und die KTM 890 Adventure, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um den Charakter: Die Super Meteor 650 steht für entspanntes Cruisen, viel Komfort und eine klassische, ruhige Art zu fahren. Die KTM 890 Adventure dagegen ist auf Dynamik, Vielseitigkeit und Touren mit mehr Anspruch ausgelegt. Genau daraus ergeben sich die Unterschiede, die im Alltag spürbar werden – von der Art, wie sich das Motorrad anfühlt, bis hin dazu, wie es mit wechselnden Streckenprofilen umgeht.
Grundidee im Vergleich: Cruiser-Feeling vs. Adventure-Anspruch
Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist ein Motorrad, das man gern „einfach laufen lässt“. Der Fokus liegt auf entspannter Sitzposition, angenehmem Rhythmus und einem Motorverhalten, das eher nach gleichmäßigem Vorankommen als nach sportlichem Attackieren klingt. Das macht sie besonders interessant, wenn Touren vor allem Genuss sein sollen – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die KTM 890 Adventure verfolgt eine andere Philosophie: Sie ist als Reise- und Abenteuer-Maschine gedacht, die sowohl auf der Straße als auch auf unwegsameren Abschnitten souverän bleiben soll. Das merkt man im Fahrgefühl: Die KTM wirkt „aktiver“, reagiert direkter und lädt eher dazu ein, Tempo aufzunehmen, Linien zu wechseln und auch mal abseits der üblichen Route zu denken.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied. Die Royal Enfield Super Meteor 650 setzt auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Dadurch lässt sie sich in der Stadt angenehm bewegen und auf der Landstraße entspannt fahren. Wer häufig im niedrigen bis mittleren Drehzahlbereich unterwegs ist, profitiert von der gutmütigen Art, ohne ständig „nachzuschieben“.
Die KTM 890 Adventure spielt dagegen stärker ihre Stärken aus, wenn mehr Dynamik gefragt ist. Beim Beschleunigen und beim Wechsel zwischen verschiedenen Fahrmodi wirkt sie spritziger und bietet mehr Reserven, um zügig zu überholen oder das Tempo auf längeren Strecken zu erhöhen. Gerade auf kurvigen Abschnitten oder bei wechselndem Untergrund fühlt sich die KTM dadurch oft „präsenter“ an.
Stärken & Schwächen im Motorvergleich
- Royal Enfield Super Meteor 650: Stärke ist das ruhige, entspannte Vorankommen. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr sportlichen Ansprüchen weniger „Biss“ vermittelt als die KTM.
- KTM 890 Adventure: Stärke ist die dynamische Auslegung und die Bereitschaft, mehr Tempo zuzulassen. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl je nach Vorlieben weniger „gelassen“ wirkt als bei der Super Meteor.
Ergonomie & Komfort: Sitzposition entscheidet über den Fahrspaß
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Die Royal Enfield Super Meteor 650 zielt auf eine entspannte Haltung. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass längere Strecken ohne ständiges „Nachjustieren“ machbar sind. Gerade wenn der Fokus auf Genussfahrten liegt, spielt das eine große Rolle.
Die KTM 890 Adventure setzt ebenfalls auf Tourentauglichkeit, aber mit einer anderen Körperhaltung. Durch die Adventure-Auslegung ist sie oft vielseitiger, wenn es darum geht, die Position zu variieren – etwa beim zügigen Fahren oder wenn die Strecke unruhiger wird. Das kann auf langen Etappen sehr angenehm sein, während die Super Meteor eher auf „konstantes Wohlfühlen“ ausgelegt ist.
Was im Alltag auffällt
- Bei der Super Meteor 650 steht das entspannte Sitzen im Vordergrund – ideal für ruhige Touren und Stadtfahrten.
- Bei der 890 Adventure ist die Beweglichkeit der Sitzposition ein Vorteil – besonders, wenn die Route variiert oder mehr Kontrolle gefragt ist.
Fahrwerk & Straßenlage: Wie beide Motorräder mit Unebenheiten umgehen
Im Vergleich der Fahrwerksphilosophien zeigt sich: Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist darauf ausgelegt, den Fahrfluss angenehm zu gestalten. Unebenheiten werden so „eingefangen“, dass das Motorrad nicht unnötig unruhig wirkt. Das unterstützt das entspannte Fahrgefühl und macht sie zu einer guten Wahl, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist.
Die KTM 890 Adventure ist stärker auf wechselnde Bedingungen vorbereitet. Das Fahrwerk wirkt oft darauf abgestimmt, auch bei höherer Dynamik oder auf weniger glatten Abschnitten stabil zu bleiben. Dadurch kann sie sich auf gemischten Strecken sicherer anfühlen – vor allem, wenn man nicht nur auf Asphalt unterwegs ist.
Bremsen & Kontrolle
Auch bei der Bremsleistung geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Gefühl. Die KTM vermittelt häufig mehr Kontrolle, wenn es schnell gehen soll oder wenn man häufiger eingreifen muss. Die Royal Enfield bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber eher auf gleichmäßige, vorausschauende Fahrweise ausgelegt. Wer häufig sportlich bremst oder sehr aggressiv in Kurven arbeitet, wird die KTM oft im Vorteil sehen.
Ausstattung & Alltag: Welche Maschine ist praktischer für Touren?
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Royal Enfield Super Meteor 650 wirkt wie ein Motorrad, das man gern als „Alltag plus“ nutzt: angenehm, stimmig und mit einem Fokus auf Fahrkomfort. Für viele ist das genau der Punkt – weniger Technikstress, mehr Fahrspaß.
Die KTM 890 Adventure ist stärker auf Touren und unterschiedliche Einsatzszenarien ausgelegt. Dazu passen oft Features, die das Fahren über längere Strecken erleichtern und die Kontrolle in verschiedenen Situationen unterstützen. Wenn man regelmäßig weitere Strecken plant oder auch mal abseits der üblichen Route fährt, ist die KTM häufig die passendere Basis.
Stärken & Schwächen in der Praxis
- Super Meteor 650: Stärke ist die unkomplizierte, komfortorientierte Nutzung. Schwäche kann sein, dass sie weniger „Adventure-typische“ Reserven für anspruchsvollere Strecken vermittelt.
- 890 Adventure: Stärke ist die Vielseitigkeit und die Bereitschaft für wechselnde Bedingungen. Schwäche kann sein, dass sie für reine Stadt- und Genussfahrten manchmal „zu viel Motorrad“ sein kann – je nach Fahrstil.
Für welche Strecken ist welches Motorrad besser?
Stadt & Feierabendrunde
Für kurze Wege und entspanntes Fahren ist die Royal Enfield Super Meteor 650 oft die stimmigere Wahl. Sie wirkt weniger fordernd und lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen. Die KTM kann natürlich auch in der Stadt gefahren werden, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke länger wird oder wenn man öfter die Fahrweise variiert.
Landstraße & längere Touren
Auf der Landstraße zeigt die Super Meteor ihre Stärke im gleichmäßigen Rhythmus. Wer gern konstant fährt und Komfort priorisiert, wird sich schnell wohlfühlen. Die KTM ist besonders interessant, wenn man auf der Landstraße nicht nur „durchrollt“, sondern auch zügig unterwegs ist oder häufiger überholt. Dann wirkt die KTM oft souveräner in Situationen, in denen mehr Reserven gefragt sind.
Gemischte Strecken & leichtes Offroad-Gefühl
Wenn die Route nicht nur aus makellosem Asphalt besteht, hat die KTM 890 Adventure im Vergleich klare Vorteile. Die Auslegung als Adventure-Maschine passt zu wechselndem Untergrund und zu Fahrern, die auch mal abseits der Standardstrecke unterwegs sein möchten. Die Royal Enfield Super Meteor 650 kann zwar auch „raus aus der Komfortzone“, aber sie ist eher für den Genuss auf Straße und gutem Untergrund gemacht.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Erwartungen lösen. Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich angenehm anfühlt, nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt und auf Touren vor allem Komfort und entspannte Kilometer setzt. Wer gern cruiset, lange Strecken entspannt fährt und dabei Wert auf eine stimmige, klassische Ausstrahlung legt, wird mit der Super Meteor sehr wahrscheinlich glücklich.
Die KTM 890 Adventure richtet sich eher an Menschen, die ein Motorrad wollen, das flexibel bleibt: für schnelle Abschnitte, für längere Reisen und für Strecken, die nicht immer planbar sind. Wer gern mehr Kontrolle und Dynamik spürt, wird die KTM als „Werkzeug“ für viele Szenarien schätzen – besonders, wenn Touren abwechslungsreich sind.
Fazit:
Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist die bessere Wahl, wenn Komfort, entspanntes Fahrgefühl und eine cruiserartige Gelassenheit im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Stadtfahrten, ruhigen Landstraßenrunden und Touren, bei denen der Genuss zählt und man nicht ständig sportliche Reserven abrufen muss. Die KTM 890 Adventure gewinnt den Vergleich, wenn Vielseitigkeit, dynamisches Ansprechverhalten und ein klarer Tourenfokus wichtiger sind – vor allem dann, wenn die Strecke variiert oder auch mal abseits des reinen Asphalts gedacht ist. Kurz gesagt: Wer ein Motorrad für entspannte Kilometer sucht, findet in der Super Meteor 650 den passenden Charakter. Wer ein Motorrad möchte, das auf unterschiedlichen Strecken souverän bleibt und mehr Fahrspaß durch Dynamik bietet, trifft mit der 890 Adventure die bessere Wahl.