| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Benelli Leoncino 500: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es eher der direkte, sportlich-souveräne Charakter eines Supermoto sein – oder die entspannte, alltagstaugliche Art eines modernen Roadsters? Der Vergleich zwischen der Suzuki DR-Z 4SM und der Benelli Leoncino 500 zeigt sehr klar, wie unterschiedlich Fahrgefühl, Einsatzprofil und Prioritäten ausfallen können. Beide Modelle sind spannend, aber sie sprechen nicht dieselbe Art von Fahrern an.
Grundcharakter: Supermoto-Feeling vs. Roadster-Alltag
Suzuki DR-Z 4SM: kompakt, direkt, sportlich
Die Suzuki DR-Z 4SM steht für ein sehr unmittelbares Fahrgefühl. Das Konzept ist klar: leichtes Handling, spürbare Dynamik und ein Setup, das sich nach „einfach losfahren und Spaß haben“ anfühlt. Wer gerne zügig durch die Stadt rollt, auf Landstraßen flott unterwegs ist oder auch mal abseits der typischen Route die Kontrolle genießen möchte, bekommt hier eine Maschine, die sich nicht versteckt.
Benelli Leoncino 500: entspannt, modern, vielseitig
Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen wie ein Roadster, der den Alltag mitnimmt. Der Fokus liegt stärker auf einem runden Gesamtpaket: angenehme Sitzposition, ein stimmiges Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrwerkseindruck sowie ein Look, der nicht nur auf Fotos gut aussieht. Gerade für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve „maximal“ sein muss, sondern das Gesamtgefühl zählt, spielt die Leoncino ihre Stärken aus.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Leistungsauslegung und Drehmoment-Charakter
Im Vergleich zeigt sich: Die Suzuki DR-Z 4SM ist stärker auf sportliche Impulse ausgelegt. Das merkt man daran, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie „lebendig“ es sich anfühlt, wenn man zügig beschleunigt oder in Kurven die Linie aktiv steuert. Die Maschine lädt dazu ein, häufiger zu arbeiten – nicht im Sinne von Stress, sondern im Sinne von Fahrspaß.
Die Benelli Leoncino 500 setzt dagegen mehr auf einen gleichmäßigeren, alltagstauglichen Rhythmus. Das Motorrad lässt sich oft entspannter bewegen, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig sind. Dadurch wirkt es besonders auf Pendelstrecken und bei längeren Fahrten angenehm, weil der Fokus eher auf dem Fluss der Strecke liegt als auf permanenter „Gas- und Schaltarbeit“.
Fahrwerk & Handling: Kurven, Tempo und Stabilität
Suzuki DR-Z 4SM: wendig und verspielt
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es eng wird: in der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und überall, wo man das Motorrad aktiv führen möchte. Das Handling wirkt direkt, die Maschine vermittelt schnell ein Gefühl von Kontrolle. Gleichzeitig ist das Setup eher auf sportliche Nutzung ausgelegt – wer viel Komfort auf schlechten Straßen erwartet, sollte realistisch bleiben: Die DR-Z 4SM ist nicht dafür gemacht, jede Unebenheit „wegzudämpfen“, sondern sie soll Dynamik liefern.
Benelli Leoncino 500: stabil, gutmütig, tourentauglich
Die Benelli Leoncino 500 wirkt im Vergleich oft wie die „ruhigere“ Wahl. Das Fahrwerk unterstützt den Roadster-Charakter: stabil in der Linie, angenehm zu fahren und weniger auf extremes Kurven-„Mitreißen“ getrimmt. Für Strecken, die sich über längere Zeit ziehen, ist das ein Vorteil. Wer regelmäßig fährt, ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, das Motorrad müsse „erst warm werden“, findet in der Leoncino häufig den entspannteren Begleiter.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf Straßenbetrieb ausgelegt, aber sie vermitteln unterschiedlich, wie Sicherheit entsteht. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt beim sportlichen Fahren oft unmittelbarer: Man bekommt schneller Rückmeldung, kann das Tempo kontrolliert dosieren und hat das Gefühl, dass das Motorrad „mitarbeitet“. Die Benelli Leoncino 500 punktet eher mit einem gleichmäßigen, gut berechenbaren Bremsgefühl. Das ist besonders dann angenehm, wenn der Fahrstil nicht permanent sportlich ist, sondern sich zwischen zügig und entspannt bewegt.
Ergonomie & Alltag: Sitzposition, Reichweite im Kopf und Komfortgefühl
Suzuki DR-Z 4SM: sportliche Haltung, Fokus auf Bewegung
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt eine eher sportliche Sitzhaltung mit. Das ist ideal, wenn die Fahrt auch „mit dem Körper“ stattfinden darf: Gewichtsverlagerung, aktives Führen und ein direkter Kontakt zur Maschine. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig. Bei sehr langen Fahrten kann die sportliche Ausrichtung je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger komfortabel wirken.
Benelli Leoncino 500: bequemere Roadster-Position
Die Benelli Leoncino 500 wirkt ergonomisch stärker auf Alltag ausgelegt. Die Sitzposition ist meist so gewählt, dass man nicht ständig „gegen“ die Haltung arbeitet. Dadurch eignet sich die Leoncino besonders für Pendeln, Stadtfahrten und Touren, bei denen man nicht nur die Kurven, sondern auch die Strecke genießen möchte.
Design & Charakter: Wer sieht gut aus – und wer fühlt sich richtig an?
Design ist natürlich Geschmack, aber es beeinflusst das Fahrgefühl. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt wie ein Motorrad, das aus dem sportlichen Umfeld kommt: kompakt, zweckmäßig und mit dem Anspruch, dynamisch zu sein. Die Benelli Leoncino 500 dagegen setzt auf einen modernen Roadster-Look, der sich leicht in den Alltag einfügt. Wer Wert darauf legt, dass das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch „präsent“ ist, findet in der Leoncino oft die passendere Optik.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Sehr direktes Fahrgefühl – ideal für aktives Fahren.
- Wendigkeit – besonders in Stadt und auf kurvigen Strecken.
- Sportlicher Charakter – macht aus jeder Fahrt „mehr“.
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Komfortanspruch kann je nach Streckenprofil begrenzt sein.
- Sportliche Ausrichtung passt nicht jedem Fahrstil über lange Distanzen.
Stärken der Benelli Leoncino 500
- Alltagstauglichkeit – entspanntes, gutmütiges Gesamtpaket.
- Stabiler Fahrstil – angenehm für längere Fahrten.
- Roadster-Charakter – vielseitig zwischen Stadt und Landstraße.
Schwächen der Benelli Leoncino 500
- Weniger „sportlich-direkt“ als die DR-Z 4SM, wenn maximaler Fahrimpuls gesucht wird.
- Für sehr ambitioniertes Kurven- oder Fahrwerks-Feeling kann die Ausrichtung weniger „rennstreckennah“ wirken.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was beim Fahren im Vordergrund steht. Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders attraktiv, wenn Fahrspaß aus dem direkten Kontakt zur Maschine entsteht: kurze Wege, kurvige Strecken, aktives Fahren und ein Motorrad, das auf Impulse schnell reagiert. Wer gerne „mit dem Bike arbeitet“, wird hier häufig glücklich.
Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem ein zuverlässiger Begleiter sein soll: Pendeln, Stadt, Landstraße und auch mal eine längere Tour, ohne dass jede Fahrt in ein sportliches „Programm“ kippt. Wer ein stimmiges Gesamtgefühl sucht, findet in der Leoncino oft die passendere Balance.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die Wahl für alle, die ein direktes, sportliches Fahrgefühl suchen und das Motorrad gerne aktiv bewegen. Sie punktet mit Wendigkeit und einem Charakter, der Kurven und Beschleunigung lebendig macht. Wer Komfort als oberste Priorität sieht oder lange Strecken in einem sehr entspannten Modus bevorzugt, könnte die sportlichere Ausrichtung als weniger passend empfinden.
Die Benelli Leoncino 500 passt besser zu Fahrern, die ein rundes Roadster-Paket wollen: angenehm im Alltag, stabil in der Linie und vielseitig zwischen Stadt und Landstraße. Sie eignet sich besonders für Menschen, die regelmäßig fahren und dabei vor allem ein stimmiges Gesamtgefühl möchten – ohne ständig „sportlich“ sein zu müssen. Kurz gesagt: DR-Z 4SM für maximalen Fahrimpuls, Leoncino 500 für entspannten Allround-Spaß.