| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Suzuki DR-Z 4SM vs. BMW G 310 R: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Einsteiger“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für einen lebendigen, straßenorientierten Supermoto-Charakter mit Offroad-DNA. Die BMW G 310 R dagegen ist klar als modernes, alltagstaugliches Streetbike gedacht: leicht zu handeln, unkompliziert im Stadtverkehr und mit einem Fokus auf Alltag und Effizienz. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern vor allem das Fahrgefühl.
Grundcharakter: Supermoto-Feeling vs. Street-Alltag
Wie sich die DR-Z 4SM anfühlt
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt den typischen Supermoto-Ansatz mit: direkter Kontakt zur Straße, ein agiles Einlenkverhalten und ein Motor, der eher nach „mitdenken“ als nach „durchziehen“ verlangt. Wer gern zügig um die Ecke fährt, Kurven aktiv angeht und auch mal einen Feldweg oder schlechten Untergrund nicht komplett vermeiden möchte, findet hier schnell den Draht. Die Maschine wirkt dabei nicht wie ein reines Straßenmotorrad, sondern wie ein Motorrad, das sich auch außerhalb des perfekten Asphalts wohlfühlt.
Wie sich die G 310 R anfühlt
Die BMW G 310 R ist dagegen stärker auf den Alltag zugeschnitten. Das Fahrwerk und die Sitzposition zielen auf entspannte Kontrolle im Stadtverkehr und auf ruhiges Vorankommen auf der Landstraße. Der Motorcharakter ist weniger „sportlich aufgeladen“ und eher auf gleichmäßige Nutzung ausgelegt. Dadurch entsteht ein sehr zugängliches Gesamtpaket: leicht zu fahren, gut beherrschbar und mit einem Gefühl von „einfach losrollen“.
Motor und Antrieb: Wo die Unterschiede im Fahrstil sichtbar werden
Beim Vergleich der Antriebscharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die DR-Z 4SM wirkt im Alltag dynamischer im Sinne von „ansprechend“ – sie lädt dazu ein, die Gänge aktiv zu nutzen und das Motorrad im richtigen Moment zu bewegen. Die G 310 R spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Beschleunigung und im unkomplizierten Umgang mit dem Drehmoment aus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stop-and-Go, kurze Strecken und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen.
Im direkten Vergleich der Leistungsentfaltung gilt: Während die Suzuki stärker nach sportlicher Fahrweise „ruft“, belohnt die BMW eine ruhigere Gangart. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet, findet in der DR-Z 4SM mehr „Interaktion“. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das ohne viel Aufwand zuverlässig funktioniert, liegt mit der G 310 R oft richtig.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Alltagskontrolle
DR-Z 4SM: Kurvenarbeit und spürbare Rückmeldung
Die Suzuki DR-Z 4SM ist spürbar auf Agilität ausgelegt. Das Einlenken fällt leicht, und das Motorrad vermittelt ein klares Feedback über die Reifen und die Fahrbahn. Gerade bei sportlicherem Fahren in Kurven wirkt das wie ein Vorteil: Das Motorrad „will“ bewegt werden. Gleichzeitig kann genau diese Lebendigkeit im Alltag auch bedeuten, dass man sich stärker auf die Fahrweise konzentriert, besonders wenn die Strecke unruhig ist oder man eher gemütlich unterwegs sein möchte.
G 310 R: Stabilität im Alltag
Die BMW G 310 R wirkt im Vergleich oft souveräner im Alltagsrhythmus. Das Handling ist zwar ebenfalls präzise, aber weniger „harsch“ im Sinne von direkter Supermoto-Rückmeldung. Für Pendler, Stadtfahrten und längere Abschnitte auf der Landstraße ist das ein Plus: Das Motorrad bleibt gut kontrollierbar, ohne dass man ständig aktiv gegensteuern muss. Wer Komfort und entspannte Fahrbarkeit priorisiert, wird die BMW häufig als angenehmer empfinden.
Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu schnell: Die DR-Z 4SM ist eher auf eine aktive Sitzhaltung ausgelegt, die zum „Mitfahren“ einlädt. Das passt gut zu Fahrern, die gern stehen oder zumindest dynamisch mit dem Motorrad arbeiten. Die G 310 R bietet dagegen eine eher alltagstaugliche Sitzposition, die auch bei längeren Fahrten weniger „sportlich unbequem“ wirkt. Gerade wenn das Motorrad regelmäßig für den täglichen Weg genutzt wird, spielt dieser Punkt eine große Rolle.
Bremsen, Fahrassistenz und Sicherheitsgefühl
Im Vergleich der Bremswirkung und des Sicherheitsgefühls zeigt sich: Beide Motorräder sind für ihren Einsatzzweck ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die DR-Z 4SM unterstützt durch ihre sportliche Auslegung eine zügige Fahrweise. Die BMW G 310 R wirkt im Alltag oft berechenbarer, weil das Gesamtpaket auf kontrolliertes Fahren ausgelegt ist. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert meist von der BMW-typischen „einfach handhabbar“-Eigenschaft. Wer dagegen gern sportlich unterwegs ist und das Motorrad aktiv führt, wird die Suzuki als direkter wahrnehmen.
Reisetauglichkeit und Ausstattung: Was im Alltag wirklich zählt
Reisetauglichkeit bedeutet nicht nur „wie schnell“ – sondern auch, wie entspannt man ankommt. Die BMW G 310 R punktet hier häufig durch den alltagstauglichen Charakter: ruhigeres Fahrgefühl, unkomplizierte Nutzung und ein Setup, das sich für längere Strecken gut anfühlt. Die DR-Z 4SM kann ebenfalls für Touren genutzt werden, aber sie ist eher die Wahl für Fahrer, die unterwegs gern variieren: kurvige Strecken, wechselnder Untergrund und eine Fahrweise, die Spaß macht. Für klassische Langstreckenreisen ist die BMW meist die stressfreiere Option.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agiles, supermoto-typisches Handling mit direktem Fahrgefühl
- Sportlicher Charakter, der aktives Fahren belohnt
- Vielseitiger Einsatz, wenn auch mal nicht nur perfekter Asphalt zählt
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Anspruch an die Fahrweise bei sehr gemütlichem Fahren oder unruhigen Strecken
- Weniger „entspanntes“ Gesamtgefühl als bei rein straßenorientierten Bikes
Stärken der BMW G 310 R
- Alltagstauglichkeit für Stadt, Pendeln und Landstraße
- Leicht zu fahren und gut kontrollierbar
- Ruhigeres Fahrgefühl, das auch längere Strecken angenehmer macht
Schwächen der BMW G 310 R
- Weniger „Motorrad-Interaktion“ als bei der Suzuki, wenn sportliches Arbeiten gewünscht ist
- Charakter eher straßenorientiert, weniger „Offroad-Feeling“
Für wen welches Motorrad am besten passt
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Fahrstil klar ist. Die DR-Z 4SM ist besonders passend für Fahrer, die gern kurvig fahren, das Motorrad aktiv bewegen möchten und auch mal abseits des perfekten Asphalts nicht komplett aus dem Konzept geraten wollen. Wer Spaß an direktem Feedback hat und eine sportlichere Herangehensweise bevorzugt, findet in der Suzuki häufig genau den richtigen Charakter.
Die BMW G 310 R ist die bessere Wahl, wenn der Alltag dominiert: Stadtverkehr, Pendeln, unkomplizierte Touren und ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Wer ein leicht zu handhabendes Streetbike sucht, das zuverlässig funktioniert und dabei nicht unnötig fordert, wird mit der BMW meist zufriedener.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM und die BMW G 310 R sind beide starke Kandidaten, aber sie spielen unterschiedliche Rollen. Die Suzuki überzeugt mit ihrem supermoto-typischen, agilen Fahrgefühl und einem Charakter, der sportliches Fahren und aktives Arbeiten am Motorrad belohnt. Wer Kurven liebt, gern dynamisch unterwegs ist und auch wechselnden Untergrund nicht strikt meidet, findet in der DR-Z 4SM mehr unmittelbaren Fahrspaß. Die BMW G 310 R punktet dagegen vor allem im Alltag: leicht zu fahren, gut kontrollierbar und mit einem ruhigen, alltagstauglichen Gesamtpaket, das Pendeln und längere Strecken entspannter macht. Wer ein unkompliziertes Streetbike sucht, das schnell Vertrauen aufbaut und ohne viel Aufwand funktioniert, trifft mit der G 310 R die passendere Wahl. Kurz gesagt: Sportlich-agil und vielseitig eher Suzuki – entspannt, straßenorientiert und alltagstauglich eher BMW.