| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2006 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
- gebraucht relativ günstig
- eignet sich auch als Tourer
- herrlicher Boxer mit Sound
- ausreichend Leistung, durchzugsstark
- anfälliges ABS-System
- fummeliger Batterieausbau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 446 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki DR-Z 4SM vs. BMW R 1150 R: Vergleich der Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für ein agiles, straßenorientiertes Supermoto-Feeling, das Lust auf Kurven macht und auch abseits des reinen Asphalt-Alltags nicht sofort die Flinte ins Korn wirft. Die BMW R 1150 R dagegen verkörpert den klassischen Roadster-Ansatz mit markantem Boxer-Charakter, spürbarer Souveränität und einem Fahrstil, der auf Alltag, Komfort und entspannte Kilometer ausgelegt ist.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um die praktische Einordnung: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Fahrgefühl, in der Alltagstauglichkeit und in dem, was man von ihnen erwarten darf? Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet und gegeneinander abgewogen.
Grundidee und Einsatzprofil: Supermoto-Agilität vs. Roadster-Souveränität
Wie die Suzuki DR-Z 4SM ihre Stärken ausspielt
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Kern ein Motorrad, das auf Beweglichkeit und direkte Rückmeldung ausgelegt ist. Das merkt man vor allem dort, wo es eng wird: in Kurven, beim zügigen Wechseln der Linie und beim Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“. Gerade wer gern dynamisch fährt und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und kurze Ausfahrten nutzt, findet hier eine passende Basis.
Gleichzeitig ist die DR-Z 4SM weniger darauf optimiert, lange Strecken maximal komfortabel „wegzuschieben“. Sie wirkt eher wie ein Bike, das man aktiv fährt: Gas geben, bremsen, einlenken, wieder beschleunigen. Das ist kein Nachteil, solange das eigene Fahrprofil dazu passt.
Warum die BMW R 1150 R auf der Straße besonders wirkt
Die BMW R 1150 R verfolgt einen anderen Ansatz. Der Boxermotor prägt die Charakteristik: ein gleichmäßiger, kultivierter Lauf und ein Fahrgefühl, das oft als „souverän“ beschrieben wird. Die BMW wirkt wie gemacht für den Alltag und für Touren, bei denen man nicht ständig das Tempo neu erfinden muss, sondern entspannt vorankommt.
Wer eine Maschine sucht, die auf der Straße stabil bleibt, gut dosierbar ist und bei längeren Fahrten weniger „sportlich-angespannt“ wirkt, wird mit der R 1150 R häufig glücklicher.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Beim Vergleich beider Motorräder zeigt sich schnell: Es geht weniger darum, wer „mehr“ kann, sondern wie die Leistung und das Drehmoment im Alltag ankommen.
DR-Z 4SM: direkter Punch und sportliche Dynamik
Die Suzuki DR-Z 4SM vermittelt typischerweise ein eher direktes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man beim Beschleunigen gern zügig nach vorn geht und das Motorrad spürbar arbeiten lässt. In der Praxis bedeutet das: Beim Herausbeschleunigen aus Kurven fühlt sich die DR-Z 4SM lebendig an, und das Fahrgefühl belohnt aktives Fahren.
Als mögliche Schwäche kann sich dabei ergeben, dass die „sportliche“ Art des Antriebs nicht automatisch zu jeder Fahrweise passt. Wer sehr entspannt cruisen möchte, empfindet den Charakter manchmal als weniger harmonisch als bei einem klassischen Roadster.
R 1150 R: Boxer-Feeling und gleichmäßige Kraftentfaltung
Die BMW R 1150 R punktet vor allem mit ihrem Boxer-Charakter. Die Kraftentfaltung wirkt häufig gleichmäßiger und gut dosierbar, was im Stadtverkehr und auf Landstraßen für ein angenehmes Fahrgefühl sorgt. Gerade bei konstantem Tempo oder bei moderater Gangwahl wirkt die BMW oft „rund“.
Als Gegenpol kann man sagen: Wer maximal sportliche Spontanität erwartet, muss sich bei der R 1150 R stärker auf den eigenen Fahrstil einstellen. Die BMW ist weniger „zackig“ im Sinne eines reinen Spaßgeräts, sondern eher souverän und kontrolliert.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell: Die DR-Z 4SM ist auf Wendigkeit und sportliche Führung ausgelegt, während die R 1150 R eher auf Stabilität und ruhige Linienführung setzt.
Stärken der Suzuki: leichtes Gefühl in der Kurve
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken besonders in Situationen aus, in denen man häufig lenkt, bremst und wieder beschleunigt. Das Motorrad wirkt dabei oft „handlich“, was das Fahren in kurvigen Strecken angenehm macht. Auch wenn die Bedingungen nicht perfekt sind, bleibt das Gefühl meist aktiv und kontrollierbar.
Schwäche: Wer Komfort priorisiert oder sehr lange Autobahnabschnitte plant, merkt eher, dass die DR-Z 4SM nicht als komfortorientiertes Reisegerät gedacht ist.
Stärken der BMW: ruhige Führung und Roadster-Komfort
Die BMW R 1150 R vermittelt häufig ein stabileres, entspannteres Fahrgefühl. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und längeren Strecken kann das ein echter Vorteil sein. Das Motorrad wirkt weniger „sportlich-angespannt“, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter.
Schwäche: In sehr engen, hektischen Situationen kann die BMW weniger „leichtfüßig“ wirken als die Suzuki. Wer häufig in engen Kehren unterwegs ist und das Motorrad wie ein Supermoto „mitnimmt“, wird die DR-Z 4SM vermutlich als passender empfinden.
Bremsen und Fahrgefühl: Wie sich Sicherheit im Alltag anfühlt
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Suzuki wirkt oft dann besonders stark, wenn man sportlich bremst und das Motorrad aktiv führt. Die BMW punktet eher mit einem gut kontrollierbaren, ruhigen Bremsgefühl, das sich in den Alltagssituationen angenehm anfühlt.
Wichtig ist: Der beste Eindruck entsteht meist dann, wenn Fahrstil und Erwartung zusammenpassen. Wer die DR-Z 4SM als dynamisches Kurvenwerkzeug nutzt, wird das Bremssystem häufig als passend wahrnehmen. Wer die R 1150 R als souveränen Roadster fährt, profitiert von der kontrollierten Art, wie sich das Motorrad verzögert.
Komfort, Sitzposition und Alltag: Wer fährt entspannter?
Alltagstauglichkeit ist mehr als nur „bequem“. Dazu gehören auch Übersicht, Ergonomie und das Gefühl, wie anstrengend das Motorrad nach einer längeren Fahrt wird.
DR-Z 4SM: sportlich, aber nicht als Langstrecken-Cruiser
Die Suzuki DR-Z 4SM ist eher auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition und das Fahrgefühl unterstützen aktives Fahren. Für kurze bis mittlere Ausfahrten kann das genau richtig sein. Wer jedoch regelmäßig lange Strecken mit viel Autobahnanteil fährt, sollte realistisch einschätzen, dass der Komfort nicht im Mittelpunkt steht.
R 1150 R: Roadster-typisch entspannt
Die BMW R 1150 R wirkt im Alltag oft „rund“. Die Sitzposition und die Art, wie der Motor und das Fahrwerk zusammenarbeiten, machen das Motorrad zu einem Kandidaten für regelmäßige Touren. Wer gern gleichmäßig fährt und nicht ständig die nächste Kurve „erzwingen“ will, findet hier häufig mehr Entspannung.
Als mögliche Schwäche kann man sehen: Wer ein sehr leichtes, direktes Handling sucht, muss sich bei der BMW stärker auf den Roadster-Charakter einstellen.
Wartung, Teile und Alltagskosten: Worauf beim Kauf achten?
Gerade bei gebrauchten Motorrädern spielt die Praxis eine große Rolle: Verfügbarkeit von Teilen, typische Wartungsintervalle und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt.
Bei der Suzuki DR-Z 4SM ist häufig interessant, dass sie als Modell aus dem sportlich orientierten Segment kommt. Das kann bedeuten, dass Teile und Zubehör in vielen Fällen gut verfügbar sind, vor allem wenn man das Motorrad in Richtung sportlicher Nutzung denkt.
Die BMW R 1150 R ist dagegen ein Klassiker im Roadster-Umfeld. Das kann beim Kauf Vorteile bringen, weil es oft eine breite Erfahrungsbasis gibt und sich viele Werkstätten mit solchen Modellen auskennen. Gleichzeitig lohnt es sich immer, den konkreten Zustand zu prüfen und Wartungshistorien anzusehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wenn die Suzuki DR-Z 4SM die bessere Wahl ist
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besonders gut, wenn Kurven, Agilität und ein aktives Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie ist eine gute Wahl für alle, die gern dynamisch fahren, das Motorrad als „Spielgerät“ sehen und auch mal gern eine Strecke wählen, die nicht nur perfekt asphaltiert ist.
Schwächen zeigt sie eher dort, wo maximaler Komfort und entspanntes Langstrecken-Cruisen Priorität haben.
Wenn die BMW R 1150 R die bessere Wahl ist
Die BMW R 1150 R ist besonders attraktiv, wenn ein souveräner Roadster-Charakter gesucht wird. Der Boxer-Charakter und das tendenziell ruhige Fahrgefühl machen sie zu einer guten Option für Alltag und Touren, bei denen man nicht ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten muss.
Als Schwäche kann man sehen, dass sie weniger auf maximale Kurvenagilität im Sinne eines sportlichen Supermoto-Ansatzes ausgelegt ist.
Fazit: Welches Bike für wen?
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das Kurven liebt, schnell reagiert und ein sportlich-direktes Fahrgefühl vermittelt. Wer gern aktiv fährt, kurze bis mittlere Strecken dynamisch angeht und dabei auch nicht zu empfindlich gegenüber weniger „Cruiser-Komfort“ ist, wird mit der DR-Z 4SM viel Freude haben.
Die BMW R 1150 R empfiehlt sich vor allem dann, wenn ein souveräner Roadster-Charakter, ein kultivierter Boxer und ein insgesamt entspannteres Fahrgefühl wichtiger sind. Wer regelmäßig im Alltag unterwegs ist, Touren plant und ein Motorrad bevorzugt, das stabil und gut dosierbar bleibt, trifft mit der R 1150 R häufig die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Agilität und sportliche Aktivität sprechen für die Suzuki – Roadster-Komfort und souveräne Ruhe für die BMW.