UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 17.050 €
Baujahr von 2014 bis 2023
Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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Gutaussehend und auf das Wesentliche reduziert!
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Pro und Kontra

Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge
Pro:
  • hübsch anzusehen
  • puristisch
  • cooles Fahrgefühl
  • zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
Kontra:
  • Preis
  • nix für Riesen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm
Gewicht222kg
Radstand1.487mm
Länge2.220mm
Radstand1.487mm
Sitzhöhe: 803-805 mm
Höhe1.265mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite340km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)
RahmenbauartGitterrohr, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down 45 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit - was bleibt hängen?

Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.

Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.

Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.









Preis/Verfügbarkeit/
Farben/Baujahre

  • Preis: 15.350 Euro
  • Gebraucht: ab 9.500 Euro
  • Baujahre: seit 2014
  • Farbe:Blackstorm metallic, Blackstorm metallic Vintage (+980 €), Marsrot/Cosmicblue (+1100 €), Pollux/Aluminium (+980 €)
  • weitere Modell-Varianten:  Pure, Scrambler, Urban GS

Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.

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Suzuki DR-Z 4SM vs. BMW R nineT – welcher Motorradausflug passt?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki DR-Z 4SM und die BMW R nineT, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein supermoto-orientierter Ansatz auf einen klaren Retro-Charakter mit straßenfokussierter Auslegung. Beide Maschinen können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Modell „besser“ ist, sondern welches Modell die eigenen Prioritäten besser trifft.

Grundcharakter: Supermoto-Feeling vs. Retro-Straßenstil

Wie sich die DR-Z 4SM anfühlt

Die Suzuki DR-Z 4SM ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das Lust auf Dynamik macht. Der supermoto-nahe Charakter zeigt sich vor allem im Fahrgefühl: Das Motorrad wirkt agil, reagiert direkt und lädt dazu ein, Kurven zügig anzufahren. Wer gerne „aktiv“ fährt, also mit Gas, Blickführung und Körperposition arbeitet, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Wie sich die R nineT anfühlt

Die BMW R nineT steht dagegen für einen anderen Stil: Retro-Optik, souveräne Straßenlage und ein Motorcharakter, der eher nach ruhiger Kontrolle als nach permanentem „Anreißen“ verlangt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspannte bis sportliche Landstraßenfahrten, bei denen man nicht nur schnell sein will, sondern auch gerne genießt.

Motor & Antrieb: Unterschiedliche Leistungsbilder im Vergleich

Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmomentverlaufs zeigt sich der Kernunterschied: Die DR-Z 4SM ist stärker auf knackige Antriebsreaktionen und ein sportliches, „direktes“ Gefühl ausgelegt. Die R nineT hingegen setzt auf einen Charakter, der sich besonders auf der Straße gut dosieren lässt. Das bedeutet: Während die Suzuki eher dazu verleitet, die Drehzahl zu nutzen und das Motorrad „mitzunehmen“, fährt sich die BMW oft harmonischer über gleichmäßige Gasstellung und saubere Linien.

In der Praxis heißt das: Wer häufig aus dem Stand oder aus engen Kehren heraus beschleunigt und dabei gerne zügig arbeitet, wird die Suzuki als lebendiger empfinden. Wer dagegen längere Strecken fährt und den Motor als entspannendes Element nutzen möchte, findet in der BMW häufig die passendere Ruhe.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. souveräne Straßenkontrolle

Stärken der DR-Z 4SM im Fahrwerk

Die DR-Z 4SM spielt ihre Stärken besonders im Handling aus. Das Motorrad wirkt leichtfüßig und unterstützt schnelle Richtungswechsel. Auch wenn die Strecke mal unruhiger wird, bleibt das Fahrgefühl meist klar. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei sportlicher Fahrweise zeigt sich, dass die Suzuki nicht nur „optisch“ nach Supermoto aussieht, sondern auch im Verhalten dazu passt.

Stärken der R nineT im Fahrwerk

Die BMW R nineT punktet dagegen mit Stabilität und präziser Straßenlage. Das Motorrad vermittelt ein kontrolliertes Gefühl, das besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Abschnitten angenehm ist. Die BMW wirkt weniger „zappelig“, sondern eher wie ein durchdachtes Straßenwerkzeug: Man kann zügig fahren, ohne dass das Motorrad ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.

Bremsen & Sicherheit: Wie die Maschinen Verzögerung umsetzen

Im Vergleich der Bremsleistung und des Bremsgefühls zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Suzuki ist tendenziell darauf ausgelegt, sportliche Manöver schnell zu unterstützen – also kräftig verzögern, wenn es darauf ankommt, und dabei ein direktes Feedback zu geben. Die BMW hingegen kann ihre Stärken besonders dann ausspielen, wenn man vorausschauend und gleichmäßig bremst: Die Verzögerung wirkt dann oft sehr gut dosierbar, was gerade auf der Landstraße und bei wechselnden Bedingungen hilft.

Wichtig ist: Beide Motorräder können sicher bewegt werden, aber der „Arbeitsstil“ unterscheidet sich. Die DR-Z 4SM belohnt aktives Fahren, die R nineT belohnt saubere Linien und ruhige Dosierung.

Sitzposition & Ergonomie: Wer sitzt wie?

Ein Vergleich wäre unvollständig ohne den Blick auf Sitzposition und Ergonomie. Die DR-Z 4SM wirkt vom Konzept her eher auf eine aufrechte, sportlich aktive Haltung ausgelegt. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man sich bewegt, den Körper einsetzt und das Motorrad „arbeitet“.

Die BMW R nineT bietet dagegen eine Sitzhaltung, die häufig als klassisch-straßenorientiert wahrgenommen wird. Das kann auf längeren Strecken angenehmer sein, weil das Motorrad weniger nach „Mitmachen“ verlangt. Wer gerne entspannt fährt, findet hier oft den besseren Kompromiss.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Alltagspraxis

Im Alltag zählt mehr als nur der erste Eindruck. Bei der Alltagstauglichkeit spielt unter anderem die Handlichkeit eine große Rolle. Die DR-Z 4SM wirkt in engen Situationen oft lebendig und unkompliziert, während die BMW R nineT ihre Stärken eher dann zeigt, wenn man nicht ständig im Stop-and-go-Modus steckt, sondern flüssig unterwegs ist.

Auch die Frage nach Wartung, Service und Ersatzteilen ist relevant. Beide Marken haben in der Regel ein solides Netzwerk, aber die tatsächliche Verfügbarkeit hängt stark von Region und Händlerstruktur ab. Wer regelmäßig fährt, sollte vor dem Kauf prüfen, wie gut sich das eigene Wunschmodell im Alltag betreuen lässt.

Reichweite & Praxis: Wie sich die Werte im Alltag auswirken

Bei Themen wie Reichweite und Tank-/Verbrauchsverhalten gilt: Entscheidend ist nicht nur der theoretische Wert, sondern wie sich das Motorrad im eigenen Fahrstil verhält. Die DR-Z 4SM wird häufig dann mehr „fordern“, wenn sie sportlich bewegt wird – das ist kein Nachteil, sondern Teil des Charakters. Die BMW R nineT lässt sich oft gleichmäßiger fahren, was im Alltag entspannter wirken kann.

Wer häufig kurze Strecken fährt, wird den Unterschied anders spüren als jemand, der regelmäßig längere Touren plant. In beiden Fällen lohnt es sich, den eigenen Fahrstil realistisch einzuordnen.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

DR-Z 4SM – Stärken

  • Agiles Handling und direkter Fahrcharakter
  • Sportlicher Antrieb, der zu aktiver Fahrweise passt
  • Kurvenfreude durch ein Konzept, das Dynamik unterstützt

DR-Z 4SM – mögliche Schwächen

  • Wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte den „Aktivitätsgrad“ als fordernder empfinden
  • Je nach Einsatzprofil kann die Abstimmung sportlicher wirken als bei rein straßenorientierten Bikes

R nineT – Stärken

  • Souveräne Straßenlage und gut dosierbares Fahrgefühl
  • Retro-Charakter mit stimmigem Gesamtkonzept
  • Komfortorientierter für längere Strecken, je nach persönlicher Ergonomie

R nineT – mögliche Schwächen

  • Wer maximale Agilität im supermoto-Stil sucht, wird die Suzuki oft näher am Ziel sehen
  • Der Fahrstil „lebt“ stärker von sauberer Linienführung statt von permanentem Anreißen

Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?

Die Entscheidung wird leichter, wenn die eigenen Prioritäten klar sind. Die DR-Z 4SM ist besonders attraktiv für Fahrer, die gerne kurvig fahren, das Motorrad spürbar „arbeiten“ lassen und ein lebendiges Handling bevorzugen. Auch wer gelegentlich abseits der perfekten Asphaltlinie unterwegs ist, wird den supermoto-nahen Ansatz als Vorteil empfinden.

Die BMW R nineT ist dagegen ideal für Fahrer, die ein straßenorientiertes Motorrad suchen, das sich auf Touren und im Alltag gleichermaßen stimmig anfühlt. Wer den Retro-Look nicht nur als Optik, sondern als Teil des Fahrgefühls versteht, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein Klassiker fährt – ohne dabei auf moderne Alltagstauglichkeit zu verzichten.

Fazit:

Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund Agilität, direkte Reaktionen und ein sportlicher Fahrstil stehen. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen Kurven, Beschleunigung und ein „aktives“ Handling wichtiger sind als reines Cruisen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Spaß macht, sobald man die Maschine fordert – und genau das ist für viele der Hauptgrund, warum man ein Motorrad dieser Art überhaupt sucht.

Die BMW R nineT empfiehlt sich, wenn straßenfokussierte Souveränität, ein harmonisches Fahrgefühl und der Retro-Charakter im Alltag zählen. Wer längere Strecken mag, gerne gleichmäßig fährt und dabei ein Motorrad möchte, das Stabilität und Dosierbarkeit liefert, wird mit der BMW häufig glücklicher. Kurz gesagt: Suzuki für dynamische Kurvenarbeit, BMW für stilvolle Straßenkilometer.

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