| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.090 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Motor
- Sound
- Materialauswahl
- Verarbeitung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Desmodromisch gesteuerter V2 | |
| Hubraum | 1.079 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 86 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | MT 60 RS 120/70 ZR18 | |
| Reifen hinten | MT 60 RS 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Ducati Scrambler 1100 – Motorradvergleich
Wer zwischen Suzuki DR-Z 4SM und Ducati Scrambler 1100 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die DR-Z 4SM steht für leichtes Handling, direktes Ansprechverhalten und den Charakter eines straßennahen Supermoto. Die Scrambler 1100 dagegen bringt den markanten Ducati-Auftritt mit, kombiniert mit einem kräftigen Motorgefühl und einem Fahrstil, der sich eher nach „entspannt, aber mit Druck“ anfühlt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – damit schneller klar wird, welches Bike besser zu den eigenen Wegen passt: Stadt, Landstraße oder die Frage, ob eher Agilität oder eher Durchzug im Vordergrund steht.
Grundcharakter: Supermoto-Agilität vs. Scrambler-Drive
Wie sich die Suzuki DR-Z 4SM anfühlt
Die Suzuki DR-Z 4SM ist auf ein spürbar sportliches, agiles Fahrgefühl ausgelegt. Das zeigt sich besonders im Alltag: enge Situationen, häufiges Beschleunigen und Bremsen sowie das schnelle Umsetzen von Richtungswechseln wirken wie „natürliche Aufgaben“. Die Maschine wirkt dabei eher wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten – nicht wie ein schwerer Cruiser.
Wie sich die Ducati Scrambler 1100 anfühlt
Die Ducati Scrambler 1100 spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo man länger unterwegs ist und der Motor das Tempo trägt. Der Charakter ist weniger „zackig und leichtfüßig“ und mehr „kraftvoll und souverän“. Gerade auf der Landstraße fühlt sich das an wie ein gleichmäßiger Vortrieb, der auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm kontrollierbar bleibt.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl im Vergleich
Beim Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzfokus. Die DR-Z 4SM wirkt insgesamt stärker auf ein sportliches, drehfreudiges Fahrverhalten ausgelegt. Das bedeutet: Wer gerne mit dem Gas arbeitet und die Maschine im „richtigen Bereich“ hält, bekommt ein sehr direktes Feedback.
Die Scrambler 1100 setzt dagegen stärker auf kräftigen Durchzug. In der Praxis heißt das: weniger häufiges Zurückschalten, mehr „einfach weiterziehen“ – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, in denen man konstant fahren möchte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Stärken der DR-Z 4SM im Handling
Die Suzuki DR-Z 4SM punktet beim Thema Agilität. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf ein schnelles, präzises Einlenken. Dadurch eignet sich die Maschine besonders für Fahrer, die gerne zügig durch den Verkehr kommen oder auf kurvigen Strecken viel mit dem Motorrad „arbeiten“ möchten.
Stärken der Scrambler 1100 bei Ruhe und Kontrolle
Die Ducati Scrambler 1100 wirkt im Vergleich eher auf Stabilität und ein souveränes Tempo ausgelegt. Das ist ein Vorteil, wenn die Straße unruhiger ist oder wenn man längere Strecken entspannt fahren möchte. Die Maschine vermittelt dabei das Gefühl, dass sie auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt.
Bremsen und Fahrgefühl in der Praxis
Bei den Bremsen entscheidet häufig nicht nur die reine Leistungsangabe, sondern auch die Abstimmung. Die DR-Z 4SM spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn häufiges Verzögern und sportliches Anbremsen gefragt sind. Die Scrambler 1100 hingegen wirkt im Vergleich oft als „verlässliche Bremse“ für gleichmäßige, kontrollierte Verzögerung – besonders bei Fahrten, bei denen man nicht ständig am Limit arbeitet.
Komfort, Sitzposition und Alltag
Im Alltag zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders bei Komfort und Sitzposition. Die DR-Z 4SM ist eher auf eine sportlichere Haltung ausgelegt. Das ist nicht automatisch schlecht – im Gegenteil: Für dynamische Fahrten fühlt sich das oft richtig an. Wer aber sehr lange Strecken am Stück fährt, spürt eher, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß als auf „Tourenruhe“ liegt.
Die Ducati Scrambler 1100 bietet im Vergleich eine Sitzposition, die sich häufig als alltagstauglicher anfühlt, ohne den Charakter zu verlieren. Gerade wenn der Tag aus Stadtverkehr, Ampeln und anschließend Landstraße besteht, wirkt die Scrambler oft wie die Maschine, die man „einfach nimmt“ und nicht ständig neu anpassen muss.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kostenfaktoren
Bei der Frage nach Wartung und Zuverlässigkeit lohnt der Blick auf die typischen Rahmenbedingungen: Beide Marken haben ihre Fangemeinde und stehen für unterschiedliche Service- und Ersatzteilwelten. In der Praxis sind Kosten weniger ein „Entweder oder“, sondern hängen stark davon ab, wie intensiv gefahren wird, wie oft Verschleißteile getauscht werden müssen und wie die Wartungsintervalle im eigenen Alltag umgesetzt werden.
Die DR-Z 4SM wird häufig dann gewählt, wenn man ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt und dessen sportlicher Charakter nicht nur auf dem Papier steht. Die Scrambler 1100 wird oft dann bevorzugt, wenn man neben dem Fahren auch Wert auf den „Ducati-Anspruch“ legt – also auf ein Gesamtpaket aus Motorcharakter, Design und dem Gefühl, ein besonderes Motorrad zu bewegen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Suzuki DR-Z 4SM – ideal für dynamische Fahrer
Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt auf Agilität, direktem Fahrgefühl und sportlicher Fahrweise liegt. Wer gerne zügig durch die Stadt fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „leichtes Spielzeug“ im positiven Sinn versteht, findet hier ein stimmiges Gesamtbild. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich eher wie ein Werkzeug für kurze bis mittlere Strecken anfühlt, ist die DR-Z 4SM eine starke Option.
Die Ducati Scrambler 1100 – ideal für souveränen Durchzug
Die Ducati Scrambler 1100 passt besonders gut, wenn Durchzug, souveränes Tempo und ein kräftiger Motorcharakter im Vordergrund stehen. Wer längere Strecken mag, gerne gleichmäßig fährt und dabei nicht auf Fahrspaß verzichten möchte, wird mit der Scrambler häufig glücklicher. Auch dann, wenn das Motorrad nicht nur „funktionieren“, sondern sich besonders anfühlen soll, spielt die Ducati ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der DR-Z 4SM: sehr agiles Handling, sportliches Ansprechverhalten, ideal für dynamische Fahrten und häufige Richtungswechsel.
Schwächen der DR-Z 4SM: weniger „Tourenruhe“ im Vergleich zur Scrambler, eher sportlich als komfortorientiert.
Stärken der Scrambler 1100: kräftiger Durchzug, souveräne Stabilität, oft angenehmer für längere Fahrten und gemischte Strecken.
Schwächen der Scrambler 1100: weniger Fokus auf ultraleichtes, supermoto-typisches Agieren; wer maximale Handlichkeit sucht, muss das Fahrgefühl bewusst einordnen.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn der Alltag aus kurzen, dynamischen Strecken besteht und das Motorrad vor allem durch Agilität und ein direktes, sportliches Fahrgefühl überzeugen soll. Wer Kurven aktiv angeht, häufig beschleunigt und das Motorrad wie ein präzises Werkzeug nutzen möchte, findet in der DR-Z 4SM einen stimmigen Begleiter.
Die Ducati Scrambler 1100 empfiehlt sich dagegen, wenn Durchzug, souveräne Stabilität und ein kräftiger Motorcharakter wichtiger sind als maximale Leichtfüßigkeit. Für längere Fahrten, gemischte Strecken und alle, die ein Motorrad suchen, das sich besonders anfühlt und dabei angenehm kontrollierbar bleibt, ist die Scrambler 1100 oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: DR-Z 4SM für sportliche Wendigkeit – Scrambler 1100 für kraftvolle Gelassenheit.