| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki DR-Z 4SM vs. Honda CB 1300 SA: Vergleich im Alltag, auf der Landstraße und auf Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken wie die Suzuki DR-Z 4SM und die Honda CB 1300 SA, steckt darin oft genau die richtige Frage: Welcher Charakter passt zum eigenen Fahrstil – und welche Stärken zählen im Alltag wirklich? Der Vergleich zeigt, wie sich die beiden Modelle in ihrem Konzept unterscheiden: Die DR-Z 4SM steht für agiles, leichtes Handling und den Spaßfaktor im urbanen Umfeld und auf kurvigen Strecken. Die CB 1300 SA dagegen ist die große, souveräne Tourenmaschine mit Fokus auf Komfort, Durchzug und entspannte Kilometer.
Grundcharakter: Supermoto-Vibe vs. große Street-Tourer-Power
Die Suzuki DR-Z 4SM ist als Supermoto/SM-nahe Interpretation gedacht: kompakt, direkt und darauf ausgelegt, schnell in den Rhythmus zu kommen. Das Fahrgefühl ist typischerweise geprägt von Spontanität – man hat das Gefühl, das Motorrad reagiert unmittelbar auf Lenkimpulse und Gasbefehle. Gerade auf kurzen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen macht diese Art von Motorrad besonders viel Freude.
Die Honda CB 1300 SA verfolgt einen anderen Ansatz. Hier steht ein kräftiger Motorcharakter im Vordergrund, der auch bei zügigem Tempo Ruhe und Stabilität ausstrahlt. Das Motorrad wirkt weniger „spritzig“ im Sinne von sofortigem Ansprechverhalten, sondern eher „souverän“: Man fährt entspannt, beschleunigt kontrolliert und bleibt dabei gelassen. Wer häufig längere Strecken fährt oder gerne mit gleichmäßigem Tempo unterwegs ist, findet in dieser Ausrichtung oft die passende Antwort.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistungsbilder unterscheiden
Im Vergleich der Leistungs- und Drehmomentcharakteristik zeigt sich der Kernunterschied: Die DR-Z 4SM wirkt stärker auf ein lebendiges, sportlich-dynamisches Fahren ausgelegt. Sie spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und die Drehzahl im passenden Bereich hält. Das ist besonders interessant, wenn Kurvenfahrten, Beschleunigungsphasen und ein „mit dem Motorrad arbeiten“ zum Fahrstil gehören.
Die CB 1300 SA setzt dagegen auf ein Leistungsbild, das sich eher wie ein „Antriebspolster“ anfühlt. Das Motorrad zieht in vielen Situationen gleichmäßig durch und erlaubt es, auch ohne ständiges Zurückschalten zügig voranzukommen. Gerade im Alltag – etwa beim Überholen oder beim Fahren mit wechselnden Geschwindigkeiten – ist diese Art von Kraft oft angenehm, weil sie weniger Konzentration auf die Motorsteuerung erfordert.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling ist die DR-Z 4SM klar im Vorteil, wenn es um schnelle Richtungswechsel und ein leichtes Gefühl geht. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, sich in engen Situationen schnell zu bewegen. In der Praxis bedeutet das: Stadtverkehr, enge Kurven und wechselnde Fahrbahnbeläge werden eher als „Herausforderung“ empfunden, die man aktiv angeht – statt als Belastung.
Die CB 1300 SA ist im Gegenzug stark, wenn es um Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und um ein ruhiges Fahrverhalten geht. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders auf längeren Strecken. Wer häufig Autobahnanteile oder weite Landstraßen fährt, profitiert von der Art, wie die Maschine den Fahrbahnkontakt hält und wie sie sich auch bei längerer Fahrt nicht „verbraucht“.
Bremsen und Fahrgefühl: Kontrolle in unterschiedlichen Szenarien
Bei der Bremsleistung und dem Zusammenspiel aus Bremse und Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die Prioritäten gesetzt sind. Die DR-Z 4SM zielt auf direkte Rückmeldung und ein kontrolliertes Verzögern im sportlichen Alltag. Das passt gut zu Fahrten, bei denen häufig gebremst, beschleunigt und umpositioniert wird – etwa in kurvigen Abschnitten oder beim dynamischen Fahren.
Die CB 1300 SA ist dagegen eher auf gleichmäßige, souveräne Verzögerung ausgelegt. Das ist besonders dann spürbar, wenn man längere Zeit zügig unterwegs ist oder wenn die Anforderungen an die Bremsanlage über längere Abschnitte steigen. In solchen Momenten zählt, dass das Motorrad nicht nur „stark bremst“, sondern auch berechenbar bleibt.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange bequem?
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Sitzposition und damit in der Frage, wie gut sich das Motorrad über längere Zeit fahren lässt. Die DR-Z 4SM ist typischerweise sportlich-kompakt ausgelegt. Das unterstützt ein aktives Fahren, kann aber auf sehr langen Strecken je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger entspannend wirken.
Die CB 1300 SA ist als großes Straßenmotorrad eher auf Ergonomie für längere Fahrten ausgelegt. Das bedeutet: entspannterer Umgang mit der Strecke, weniger „Arbeit“ in der Haltung und ein Fahrgefühl, das auch nach mehreren Stunden noch stimmig bleibt. Wer regelmäßig Touren plant oder viel pendelt, wird diese Ausrichtung schnell zu schätzen wissen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren im Vergleich
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Motorleistung, sondern auch die Art, wie das Motorrad im Alltag „mitspielt“. Die DR-Z 4SM punktet vor allem dort, wo man häufig umsetzt: kurze Wege, Ampelstopps, enge Straßen und wechselnde Fahrbahnbedingungen. Das Motorrad wirkt leicht zu bewegen und macht Lust auf spontane Fahrten.
Die CB 1300 SA ist im Alltag besonders dann im Vorteil, wenn die Strecke länger wird. Auf der Landstraße und bei Touren zeigt sich die Stärke: gleichmäßiges Tempo, ruhiges Fahrverhalten und ein Antrieb, der auch bei moderater Drehzahl zuverlässig funktioniert. Für Pendler, die regelmäßig längere Strecken zurücklegen, ist das oft die angenehmere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agiles Handling und direkter Fahrstil, der Spaß macht.
- Sportlicher Charakter, der aktives Fahren belohnt.
- Stark im urbanen Umfeld und auf kurvigen Abschnitten mit viel Dynamik.
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Auf sehr langen Strecken kann die sportlich-kompakte Auslegung je nach Fahrer weniger entspannend sein.
- Wer vor allem „komfortabel durchziehen“ möchte, muss den Fahrstil eher an die DR-Z-Charakteristik anpassen.
Stärken der Honda CB 1300 SA
- Souveränes Leistungsbild mit starkem Durchzug und ruhigem Fahrgefühl.
- Komfort und Ergonomie für längere Fahrten.
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf Touren.
Schwächen der Honda CB 1300 SA
- Im engen Stadtverkehr kann der „große“ Charakter weniger leichtfüßig wirken als bei der DR-Z.
- Wer maximalen Spaß durch extremes, aktives Kurvenfahren sucht, findet bei der CB 1300 SA eher eine kontrollierte als eine „spritzige“ Auslegung.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Suzuki DR-Z 4SM und Honda CB 1300 SA hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die DR-Z 4SM ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich schnell bewegt, direkt reagiert und im Alltag Lust auf Kurven und spontane Ausfahrten macht. Wer gerne aktiv fährt, das Motorrad „spürt“ und auch mal dynamisch unterwegs ist, wird mit der DR-Z häufig mehr emotionale Nähe erleben.
Die CB 1300 SA ist dagegen ideal für alle, die vor allem Touren, längere Strecken und entspanntes Cruisen priorisieren. Wenn der Fokus auf Komfort, Stabilität und einem Antrieb liegt, der auch ohne ständiges Nachregeln zuverlässig zieht, ist die Honda die passendere Wahl. Gerade wer regelmäßig größere Distanzen fährt oder gerne zügig unterwegs ist, profitiert von der souveränen Art der CB 1300 SA.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein leicht zu bewegendes, direkt reagierendes Motorrad suchen – mit einem Charakter, der besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken Freude macht. Wer Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen und dynamische Situationen zu genießen, wird die Stärken der DR-Z deutlich spüren.
Die Honda CB 1300 SA passt dagegen besser zu dem, was viele unter „großem Straßenmotorrad“ verstehen: souveräne Kraftentfaltung, ruhiges Fahrverhalten und eine Ergonomie, die längere Fahrten angenehm macht. Wer Touren plant, Stabilität bei Tempo schätzt und ein Motorrad möchte, das auch über viele Kilometer entspannt bleibt, findet in der CB 1300 SA die stimmigere Option.