| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.240 € | |
| Baujahr | von 1998 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Sportlicher Motor
- Guter Komfort
- Zupackende Bremsen
- Preis-Leistung
- Zuverlässiges Modell
- Sicht nach hinten
- Vibrationen
- Rangieren anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V4 90 Grad Viertakt | |
| Hubraum | 782 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 109 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 8.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 244 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Dreikolbensattel ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Dreikolbensattel ( Ø 256 mm) | |
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki DR-Z 4SM vs. Honda VFR 800 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die Suzuki DR-Z 4SM und die Honda VFR 800, lohnt sich ein genauer Blick. Die DR-Z 4SM steht für direktes, agiles Fahren mit dem Charakter eines modernen Supermoto-Ansatzes. Die VFR 800 dagegen ist eher die Maschine für Menschen, die auch auf längeren Strecken entspannt unterwegs sein möchten – mit sportlichem Anspruch, aber klarer Touren-DNA. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen beider Modelle im Alltag und auf der Straße bemerkbar machen.
Grundidee und Fahrgefühl: Supermoto-Tempo vs. Sporttourer-Ruhe
Wie sich die DR-Z 4SM anfühlt
Die Suzuki DR-Z 4SM ist vom Konzept her auf Wendigkeit und unmittelbare Rückmeldung ausgelegt. Das merkt man besonders beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim schnellen Wechsel zwischen Richtungen. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier eine Maschine, die nicht nur fährt, sondern auch fordert – und genau dadurch Spaß macht.
Wie sich die VFR 800 anfühlt
Die Honda VFR 800 wirkt dagegen wie ein durchdachter Reisebegleiter. Das Fahrgefühl ist weniger „zackig“ im Sinne von Supermoto, sondern eher flüssig und stabil. In zügigen Passagen bleibt sie ruhig, und auf längeren Strecken spielt sie ihre Stärken aus: gleichmäßige Leistungsentfaltung, gute Beherrschbarkeit und ein Gesamtkonzept, das auf Komfort und Tempo zugleich setzt.
Motor und Leistungscharakter: Direktheit vs. souveräne Kraftentfaltung
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich der größte Unterschied: Die DR-Z 4SM wirkt im Alltag oft „näher am Gas“, während die VFR 800 eher durch eine souveräne, kontinuierliche Art auffällt. Das bedeutet nicht, dass die eine Maschine automatisch schneller ist – aber die Art, wie Leistung nutzbar wird, ist verschieden.
- DR-Z 4SM: Die Leistung wird spürbar, wenn man aktiv fährt. Wer gern beschleunigt, schaltet und Kurven dynamisch ansteuert, bekommt ein Motorrad, das sich dafür besonders gut eignet.
- VFR 800: Die Honda spielt ihre Stärken dort aus, wo man gleichmäßig unterwegs sein möchte. Sie wirkt besonders dann überzeugend, wenn man nicht ständig „am Limit“ arbeiten will, sondern zügig und entspannt fährt.
Fahrwerk und Handling: Agilität in der Stadt vs. Stabilität auf Tour
Beide Motorräder sind sportlich – aber auf unterschiedliche Weise. Die DR-Z 4SM ist im Handling klar auf schnelle Richtungswechsel und ein lebendiges Fahrverhalten ausgelegt. Das macht sie interessant für kurvige Strecken, für Stadtfahrten mit viel Stop-and-go und für alle, die gern mit dem Motorrad „spielen“.
Die VFR 800 ist dagegen spürbar auf Stabilität und kontrollierte Dynamik getrimmt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnabschnitten wirkt sie wie ein Motorrad, das den Fahrer entlastet. Das Fahrwerk unterstützt eine Linie, die man halten möchte, statt ständig neu zu justieren.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Anbremsen
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Gefühl: Wie gut lässt sich Verzögerung dosieren, wie schnell ist das Motorrad wieder stabil, und wie berechenbar ist das Verhalten in unterschiedlichen Situationen?
- DR-Z 4SM: Durch den agilen Charakter wirkt das Ansprechverhalten oft direkt. Das ist praktisch, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus bremst und wieder beschleunigt.
- VFR 800: Die Honda vermittelt beim Bremsen häufig mehr Ruhe. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, wenn man wiederholt aus höheren Tempi verzögert und dabei möglichst konstant bleiben möchte.
Sitzposition und Ergonomie: Kurvenfokus vs. Langstreckenkomfort
Die Sitzposition entscheidet im Alltag oft mehr als man denkt. Die DR-Z 4SM ist tendenziell so ausgelegt, dass man aktiv sitzt und das Motorrad mit dem Körper führt. Das passt gut zu dynamischem Fahren, bei dem man häufig die Position wechselt und das Motorrad „mitnimmt“.
Die VFR 800 zielt stärker auf eine ergonomische Gesamtwirkung: Der Fahrer soll auch nach mehreren Stunden noch konzentriert bleiben. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird den Unterschied schnell merken – vor allem, wenn Wind, Tempo und Streckenprofil zusammenkommen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad in typischen Situationen funktioniert: Ampelstopps, enge Straßen, wechselnde Fahrbahnbeläge und die Frage, wie schnell man sich auf das Motorrad eingestellt hat.
- DR-Z 4SM: Die Stärken liegen im unkomplizierten, lebendigen Fahrgefühl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“, ohne lange darüber nachzudenken. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß und Agilität liegt – wer vor allem komfortorientiert unterwegs sein möchte, könnte sich schneller „eingeschränkt“ fühlen.
- VFR 800: Die Honda punktet mit dem Konzept „Tour statt Stress“. Sie ist besonders dann im Vorteil, wenn Strecken länger werden und man nicht ständig die Fahrweise neu erfinden will. Schwäche kann sein, dass sie im reinen Stadtbetrieb weniger „leichtfüßig“ wirkt als eine klar auf Agilität ausgelegte Maschine.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Wind und entspannte Kilometer
Wenn es um Reisetauglichkeit geht, ist die VFR 800 klar im Vorteil, weil das Motorrad vom Grundgedanken her für längere Fahrten gemacht ist. Dazu gehören vor allem die Art, wie sie Geschwindigkeit verarbeitet, und wie sie den Fahrer über Zeit entlastet.
Die DR-Z 4SM kann natürlich auch auf längere Strecken – aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man für Tagesausflüge, kurvige Abschnitte und „Fahren statt Planen“ nutzt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist und regelmäßig hohe Autobahnanteile hat, wird die Honda meist als entspannter empfinden.
Wartung, Teile und Kaufentscheidung: Worauf man achten sollte
Bei der Kaufentscheidung spielen nicht nur Fahrwerte eine Rolle, sondern auch praktische Aspekte wie Wartungsaufwand, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Frage, wie gut sich das Motorrad im eigenen Alltag betreuen lässt.
Beide Modelle haben ihre Fangemeinde. Das ist positiv, weil es in der Regel mehr Erfahrungswerte gibt und sich Wartungsthemen leichter recherchieren lassen. Trotzdem lohnt es sich, vor dem Kauf genau hinzuschauen: Zustand, Wartungshistorie, Verschleißteile und ob das Motorrad so genutzt wurde, wie es zum eigenen Fahrprofil passt.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
DR-Z 4SM: Ideal für dynamische Fahrer
Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders passend für Menschen, die gern agil unterwegs sind, Kurven aktiv ansteuern und ein Motorrad möchten, das schnell „mitdenkt“. Wer viel auf Landstraßen fährt, gern zügig beschleunigt und im Alltag Wert auf unmittelbares Feedback legt, wird mit der DR-Z 4SM häufig mehr Fahrspaß spüren als mit einem reinen Tourenkonzept.
VFR 800: Ideal für Touren und entspanntes Tempo
Die Honda VFR 800 richtet sich an Fahrer, die längere Strecken mögen und dabei sportlich unterwegs sein wollen, ohne ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen. Wer regelmäßig pendelt, Wochenendtouren plant oder einfach gern Kilometer sammelt, findet in der VFR 800 eine Maschine, die Stabilität, Komfort und souveräne Performance gut kombiniert.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Stärken der DR-Z 4SM: lebendiges Handling, direkter Fahrstil, viel Spaß beim aktiven Fahren, besonders stark auf kurvigen Strecken und im „kurz mal raus“-Alltag.
- Schwächen der DR-Z 4SM: weniger Fokus auf Langstreckenkomfort und „entspanntes Durchziehen“; wer vor allem Tourenkomfort sucht, könnte schneller unzufrieden werden.
- Stärken der VFR 800: souveräne Kraftentfaltung, ruhiges Fahrverhalten, gute Eignung für längere Strecken und zügiges Reisen.
- Schwächen der VFR 800: im reinen Stadtbetrieb weniger „leichtfüßig“ als eine klar agilorientierte Maschine; wer maximales Spielgefühl sucht, könnte die DR-Z 4SM als passender empfinden.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, Agilität und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut für kurvige Strecken, für abwechslungsreiche Tagesfahrten und für alle, die gern direkt mit dem Motorrad arbeiten. Die Honda VFR 800 spielt ihre Stärken aus, wenn längere Strecken, entspanntes Tempo und ein insgesamt ruhigeres Fahrgefühl wichtiger sind. Wer regelmäßig tourt, auch bei höheren Geschwindigkeiten konzentriert bleiben möchte und ein Motorrad sucht, das Kilometer angenehm „wegsteckt“, wird mit der VFR 800 glücklicher.
Kurz gesagt: DR-Z 4SM für dynamisches, lebendiges Fahren – VFR 800 für souveräne Touren und komfortorientiertes sportliches Fahren.