| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Honda VFR1200F: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki DR-Z 4SM und die Honda VFR1200F, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine SM- bzw. Supermoto-nahe Ausrichtung mit Fokus auf Agilität und direktem Fahrgefühl, dort ein Touring-orientiertes Sportmotorrad mit V4-Charakter und dem Anspruch, lange Strecken souverän zu bewältigen. Beide Maschinen können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken passen zum eigenen Fahrstil, und wo liegen die typischen Grenzen?
Grundcharakter: Einzylinder-Direktheit vs. V4-Reisegefühl
Wie sich die Suzuki DR-Z 4SM anfühlt
Die Suzuki DR-Z 4SM steht für ein Motorrad, das sich schnell in den Vordergrund drängt. Der Einzylinder liefert ein spürbares, unmittelbares Ansprechverhalten. Das macht die Maschine besonders interessant für kurvige Strecken, für dynamisches Fahren in der Stadt und für alle, die ein Motorrad möchten, das nicht „glattgebügelt“ wirkt, sondern lebendig bleibt. Die DR-Z 4SM wirkt dabei wie ein Werkzeug: Man greift zu, fährt los, und das Motorrad beantwortet Eingaben direkt.
Wie sich die Honda VFR1200F anfühlt
Die Honda VFR1200F ist dagegen ein Motorrad, das eher nach Konstanz und Langstrecken-Komfort klingt. Der V4-Motor sorgt für einen gleichmäßigen Lauf und ein Fahrgefühl, das sich besonders auf längeren Touren auszahlt. Während die DR-Z 4SM eher „von Kurve zu Kurve“ denkt, wirkt die VFR1200F wie ein Begleiter, der Strecken strukturiert abarbeitet – mit dem Anspruch, auch bei Tempo und Winddruck stabil zu bleiben.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Stärken der DR-Z 4SM im Alltag und in Kurven
Im direkten Vergleich punktet die DR-Z 4SM vor allem beim Handling. Die Maschine lässt sich spürbar leicht in Schräglage bringen und wirkt wendig. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei häufigen Richtungswechseln fühlt sich das Motorrad „kleiner“ an, als es auf dem Papier vielleicht wirkt. Auch das Gefühl beim Herausbeschleunigen aus Kehren ist typisch: Man bleibt nah am Geschehen, und die Maschine lädt dazu ein, zügig zu fahren.
Stärken der VFR1200F bei Geschwindigkeit und Autobahn
Die Honda VFR1200F spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn die Strecke länger wird und das Tempo konstant bleibt. Das Fahrwerk und die Gesamtbalance zielen auf Stabilität und ruhiges Geradeausgefühl. Dadurch wirkt die Maschine auf Autobahnabschnitten und bei höheren Geschwindigkeiten weniger „nervös“ und eher wie ein System, das sich selbst trägt. Wer häufig weite Strecken fährt, wird diesen Charakter schnell zu schätzen wissen.
Motorleistung und Drehmoment: Wie die Kraft genutzt wird
DR-Z 4SM: Kraftgefühl aus dem Drehzahlbereich
Die Suzuki DR-Z 4SM nutzt ihre Stärken über den Einzylinder-Charakter. Die Leistung fühlt sich oft dann besonders attraktiv an, wenn das Motorrad im passenden Drehzahlfenster bewegt wird. Das kann bedeuten: mehr „Mitdenken“ beim Fahren, dafür ein sehr direktes Feedback. In der Praxis ist das ideal für Fahrer, die gern schalten, die Dynamik suchen und die Maschine nicht nur als Transportmittel sehen.
VFR1200F: gleichmäßige Durchzugskraft
Die Honda VFR1200F bietet im Vergleich ein Kraftbild, das stärker auf Durchzug und gleichmäßige Beschleunigung ausgelegt ist. Dadurch wird das Fahren auf langen Strecken entspannter: Man kann häufiger in einem Gang bleiben und die Maschine zieht dann sauber weiter. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus An- und Abfahrten, Verkehr und wechselnden Bedingungen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in der Praxis
Beim Thema Bremsen und Stabilität zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die DR-Z 4SM wirkt wie ein Motorrad, das für sportliches Fahren in moderaten bis mittleren Geschwindigkeitsbereichen ausgelegt ist: Bremsgefühl und Kontrolle passen gut zu häufigen Richtungswechseln. Die VFR1200F hingegen spielt ihre Stärken bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Bremsphasen aus. Das Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrwerksabstimmung und Fahrposition sorgt dafür, dass sich das Motorrad auch bei zügiger Fahrt berechenbar anfühlt.
Sitzposition und Ergonomie: Kurze Wege vs. lange Touren
DR-Z 4SM: sportlich und direkt
Die Suzuki DR-Z 4SM richtet sich eher an Fahrer, die eine aktive Sitzposition mögen. Das Motorrad lädt dazu ein, den Körper in die Bewegung einzubinden. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ein Vorteil: Man bleibt wach, die Arme und der Oberkörper arbeiten mit, und das Motorrad wirkt „handlich“. Wer allerdings sehr lange am Stück fährt, kann je nach Körpergröße und Vorlieben schneller merken, dass Touring-Komfort nicht im Fokus steht.
VFR1200F: Touring-orientiert
Die Honda VFR1200F ist deutlich stärker auf Langstrecken-Ergonomie ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad den Wind und die Fahrt „mitnimmt“, machen Touren entspannter. Gerade wenn die Strecke aus Autobahnanteilen besteht oder wenn häufige Pausen nicht geplant sind, ist das ein entscheidender Punkt. Die DR-Z 4SM kann zwar auch Spaß machen, aber die VFR1200F ist klar die Maschine, die für „mehr Kilometer am Stück“ gedacht ist.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich spürt
Im Alltag zählt nicht nur die reine Technik, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad im Alltag „bedienen“ lässt. Die DR-Z 4SM wirkt unkompliziert und eher auf Fahrspaß getrimmt. Das macht sie interessant, wenn das Motorrad häufig bewegt wird, wenn man gern spontan fährt und wenn man die Maschine nicht als Projekt sieht. Die VFR1200F ist dagegen stärker auf Touring-Funktionalität ausgelegt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert von der Gesamtanmutung: Das Motorrad wirkt wie ein Paket, das man übernimmt und dann einfach weiterfährt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo die Suzuki DR-Z 4SM besonders stark ist
- Agiles Handling und direktes Fahrgefühl in Kurven
- Einzylinder-Charakter mit spürbarer Rückmeldung
- Sportlicher Fokus für dynamische Fahrten
Wo die Suzuki DR-Z 4SM typischerweise Grenzen hat
- Weniger „Touring-entspannt“ bei sehr langen Strecken
- Je nach Fahrstil mehr Fokus auf Drehzahl und aktive Fahrweise
Wo die Honda VFR1200F besonders stark ist
- Stabilität und souveränes Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten
- V4-Charakter mit gleichmäßigem Lauf und gutem Durchzug
- Touring-orientierte Ergonomie für längere Fahrten
Wo die Honda VFR1200F typischerweise Grenzen hat
- Weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zur DR-Z 4SM bei sehr agilen Manövern
- Der Fokus liegt stärker auf Komfort und Strecke als auf maximalem Kurven-„Kick“
Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen Suzuki DR-Z 4SM und Honda VFR1200F hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was im Alltag und auf Touren Priorität hat. Wer Kurven liebt, gern schaltet, ein direktes Motorradgefühl sucht und häufig kürzere Strecken fährt, wird mit der DR-Z 4SM sehr wahrscheinlich mehr „Treffer“ landen. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ruhiges, stabiles Tempo legt und ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt wirkt, findet in der VFR1200F die passendere Basis.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die Wahl für Fahrer, die ein agiles, direktes Motorradgefühl suchen und Kurven sowie dynamische Fahrten in den Mittelpunkt stellen. Ihr Einzylinder-Charakter und die handliche Art machen sie besonders attraktiv für kürzere bis mittlere Strecken und für alle, die gern aktiv fahren. Die Honda VFR1200F ist dagegen die bessere Option, wenn Touring Priorität hat: stabil bei Tempo, gleichmäßiger V4-Durchzug und eine Ergonomie, die lange Fahrten angenehmer macht. Wer häufig Autobahn fährt oder einfach mehr Kilometer am Stück plant, wird die VFR1200F spürbar mehr genießen. Kurz gesagt: DR-Z 4SM für Kurven- und Fahrspaß im Fokus, VFR1200F für entspannte Langstrecke und souveräne Stabilität.