| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Honda XL 700 V Transalp – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber in der Praxis ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der Suzuki DR-Z 4SM und der Honda XL 700 V Transalp zeigt genau das: Hier steht eine eher sportlich-leichte Dual-Sport-Interpretation einerseits, dort eine bewährte Reiseenduro mit Fokus auf Komfort und Tourentauglichkeit. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.
Grundcharakter: Dual Sport vs. Reiseenduro
Die Suzuki DR-Z 4SM ist als straßenorientiertes Enduro-Konzept gedacht: Sie wirkt agil, ist auf dynamisches Fahren ausgelegt und fühlt sich besonders dann wohl, wenn es zügig vorangehen soll. Der Motorcharakter und die Auslegung zielen eher auf Fahrspaß und kontrollierte Dynamik ab, statt auf entspanntes Dahingleiten.
Die Honda XL 700 V Transalp verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als Reiseenduro bekannt dafür, längere Strecken angenehm zu machen und auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Der Fokus liegt stärker auf gleichmäßigem Vorankommen, gutem Fahrkomfort und einer Sitzposition, die auch auf längeren Touren nicht sofort ermüdet.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die DR-Z 4SM wirkt im Fahrgefühl direkter und „motorradiger“. Das macht sie interessant, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern wenn Beschleunigung, Drehfreude und ein lebendiger Charakter im Vordergrund stehen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken kann das besonders Spaß machen.
Die Transalp spielt ihre Stärken eher bei gleichmäßiger Fahrt und auf längeren Etappen aus. Der Antrieb unterstützt ein ruhigeres Fahrtempo und lässt sich gut dosieren. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Autobahn- oder Landstraßenabschnitte anstehen oder wenn die Tourplanung wichtiger ist als das letzte Zehntel im Kurvenspeed.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärken liegen in der spritzigen, dynamischen Art. Schwächen zeigen sich eher dort, wo Komfort und entspannte Langstrecke wichtiger sind als Agilität.
- Honda XL 700 V Transalp: Stärken liegen in der Reise- und Langstreckenorientierung. Schwächen können sich ergeben, wenn ein besonders sportliches, leicht „zickiges“ Fahrgefühl gesucht wird.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in der Art, wie sie Kurven und Unebenheiten verarbeiten. Die DR-Z 4SM wirkt leichter im Handling und vermittelt das Gefühl, schnell auf Richtungswechsel reagieren zu können. Das ist besonders praktisch, wenn häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen gewechselt wird.
Die Transalp setzt stärker auf Stabilität und ein ruhigeres Fahrverhalten. Gerade bei längeren Strecken und wechselndem Untergrund kann das ein echter Vorteil sein: Das Motorrad bleibt berechenbar, und das Fahrgefühl wird weniger „workout-mäßig“, je länger die Tour dauert.
Kurven und Untergrund
Auf glatter Straße kann die DR-Z 4SM mit ihrem sportlicheren Ansatz überzeugen. Auf holprigen Abschnitten und bei längerer Belastung spielt die Transalp ihre Komfort- und Tourenstärken aus. Wer häufig „mal eben“ über schlechtere Straßen fährt, wird die entspanntere Abstimmung der Reiseenduro oft als angenehmer empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt tendenziell sportlicher im Aufbau. Das kann im Alltag super sein, wenn kurze Wege und zügiges Fahren im Fokus stehen. Auf sehr langen Strecken kann diese Ausrichtung aber eher zu Ermüdung führen, vor allem wenn die Fahrt nicht ständig „unterbrochen“ wird.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad den Fahrer trägt, machen sie besonders interessant für Touren, bei denen der Tag mehr zählt als die einzelne Kurve.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber sie vermitteln dieses Gefühl auf unterschiedliche Weise. Die DR-Z 4SM wirkt eher wie ein Motorrad, das man „aktiv“ fährt und bei dem die Bremsleistung und das Ansprechverhalten gut zu dynamischem Fahren passen. Die Transalp punktet dagegen mit einem insgesamt ruhigen Gesamtpaket, bei dem das Motorrad auch bei längeren Fahrten berechenbar bleibt.
Alltag vs. Tour
Für häufiges Stop-and-go und kurze, intensive Fahrten kann die DR-Z 4SM stimmiger wirken. Für lange Strecken, bei denen man gleichmäßig fahren möchte und die Konzentration nicht ständig neu auf „sportlich“ umschalten soll, ist die Transalp oft die passendere Wahl.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und „mal schnell raus“
Beide Motorräder können im Alltag funktionieren, aber die Schwerpunkte sind verschieden. Die Suzuki DR-Z 4SM eignet sich besonders, wenn das Motorrad oft bewegt wird, wenn kurze Wege anstehen und wenn das Fahren selbst einen großen Teil des Spaßes ausmacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „einsetzt“.
Die Honda XL 700 V Transalp ist stark, wenn der Alltag mehr als nur die kurze Runde ist: Pendeln mit längeren Anfahrten, Wochenendtouren, spontane Ausflüge und Fahrten, bei denen Komfort und entspannter Rhythmus zählen.
Reichweite, Tank und Tourenplanung
Beim Thema Reichweite und Tourenplanung zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die Transalp ist typischerweise die Maschine, bei der man sich auf längere Etappen einstellen kann. Das macht sie attraktiv, wenn Tankstopps nicht ständig den Tagesplan bestimmen sollen.
Die DR-Z 4SM kann natürlich ebenfalls für Touren genutzt werden, aber sie passt eher zu Fahrten, bei denen man öfter mal „unterwegs“ ist und die Strecke nicht nur als Kilometerleistung betrachtet. Wer gerne variabel plant und auch mal kürzere Abschnitte fährt, wird mit der Suzuki oft glücklich.
Wartung, Unterhalt und Teile: Worauf es beim Kauf ankommt
Bei der Entscheidung spielt nicht nur das Fahrgefühl eine Rolle, sondern auch die Frage, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. In der Praxis ist es sinnvoll, beim Vergleich beider Modelle besonders auf den Zustand zu achten: Servicehistorie, Verschleißteile, Reifenbild, Kette bzw. Antriebskomponenten und der allgemeine Pflegezustand.
Beide Modelle sind grundsätzlich so positioniert, dass sie im Gebrauchtmarkt häufig vorkommen. Das kann die Ersatzteil- und Serviceplanung erleichtern. Trotzdem gilt: Je nachdem, wie das Motorrad in der Vergangenheit genutzt wurde, können sich die laufenden Kosten deutlich unterscheiden. Gerade bei Enduro-nahen Konzepten ist der Blick auf Fahrwerk und Antrieb besonders wichtig.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Suzuki DR-Z 4SM und Honda XL 700 V Transalp lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Beide Motorräder haben ihren Reiz – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Typische Profile für die Suzuki DR-Z 4SM
- Wer ein Motorrad sucht, das sich lebendig und sportlich anfühlt.
- Wer häufig auf kurvigen Strecken oder im Alltag dynamisch unterwegs ist.
- Wer ein Dual-Sport-Gefühl möchte, ohne gleich den Fokus komplett auf lange Reiseetappen zu legen.
Typische Profile für die Honda XL 700 V Transalp
- Wer Touren plant und dabei Komfort und Ruhe im Fahrgefühl schätzt.
- Wer ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Kilometern noch „einfach“ zu fahren ist.
- Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt: Ergonomie, Stabilität und Langstreckenorientierung.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf agilerem Handling, dynamischem Fahrgefühl und einem eher sportlich geprägten Dual-Sport-Charakter liegt. Sie passt besonders gut zu kurzen bis mittleren Strecken, zu kurvigen Abschnitten und zu Fahrern, die das Motorrad gerne aktiv bewegen und dabei viel Fahrspaß aus dem Alltag ziehen.
Die Honda XL 700 V Transalp spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort, Stabilität und Tourentauglichkeit im Vordergrund stehen. Wer längere Strecken fährt, eine entspanntere Ergonomie sucht und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der Transalp meist die stimmigere Basis.
Kurz gesagt: DR-Z 4SM für dynamische Freude am Fahren – Transalp für entspannte Kilometer und Reiseambitionen.