| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Kawasaki Meguro S1 – Vergleich im Alltag, auf der Landstraße und darüber hinaus
Wer zwei Motorräder vergleicht, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, bekommt schnell ein gutes Gefühl dafür, worauf es beim Kauf wirklich ankommt. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für einen klaren, sportlich geprägten Supermoto-Ansatz: leicht, direkt und mit dem Anspruch, Kurven und wechselnde Untergründe aktiv zu nutzen. Die Kawasaki Meguro S1 dagegen spielt die Karte des Retro-Charakters. Der Fokus liegt stärker auf Stil, Fahrkultur und einem entspannten, zugleich lebendigen Fahrgefühl. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern vor allem das gewünschte Einsatzprofil.
Charakter und Grundidee: Supermoto-DNA vs. Retro-Fahrkultur
Wie sich die Suzuki DR-Z 4SM anfühlt
Die Suzuki DR-Z 4SM ist vom Konzept her ein Motorrad, das Bewegung liebt. Der Aufbau zielt auf Agilität und ein unmittelbares Ansprechverhalten ab. Im Vergleich zeigt sich schnell: Während viele Motorräder „komfortabel“ sein wollen, wirkt die DR-Z 4SM eher wie ein Werkzeug, das man bewusst einsetzt. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Wege, Kurven und gelegentliche Ausflüge abseits der reinen Komfortzone dazugehören.
Wie sich die Kawasaki Meguro S1 anfühlt
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern fährt, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen. Der Retro-Ansatz zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch im Fahrgefühl: ruhigere Linienführung, ein stimmiger Gesamteindruck und eine Art von Gelassenheit, die gerade im Alltag angenehm ist. Im Vergleich zur DR-Z 4SM steht hier weniger die maximale Direktheit im Vordergrund, sondern eher die harmonische Abstimmung und das Gefühl, dass jede Fahrt „rund“ ist.
Motor und Antrieb: Direkte Performance vs. souveräne Fahrbarkeit
Beim Vergleich von Motor und Antrieb wird der Unterschied im Einsatzprofil besonders deutlich. Die Suzuki DR-Z 4SM ist auf ein sportliches Temperament ausgelegt. Das merkt man daran, dass sie eher nach „Gas geben“ verlangt und sich in dynamischen Situationen besonders gut anfühlt. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das die Kraft gleichmäßiger in den Fahrfluss bringt. Sie passt besser zu Fahrten, bei denen man nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht, sondern eine stimmige Beschleunigung und ein angenehmes Drehmomentgefühl bevorzugt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die DR-Z 4SM punktet mit dem sportlichen Charakter und dem Wunsch nach aktiver Fahrweise. Gleichzeitig kann genau diese Ausrichtung im Alltag manchmal „zu viel“ sein, wenn man vor allem entspannt unterwegs sein möchte. Die Meguro S1 ist in dieser Hinsicht oft die stressfreiere Wahl, kann aber bei sehr sportlichen Ansprüchen weniger „auf Kante“ wirken als die DR-Z 4SM.
Fahrwerk und Handling: Agilität und Kontrolle vs. ruhige Abstimmung
Suzuki DR-Z 4SM: Handling für aktive Fahrer
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken vor allem im Handling aus. Im Vergleich zeigt sich: Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man das Motorrad spürt und gezielt bewegt. Gerade in Kurven oder bei wechselnden Bedingungen fühlt sich die DR-Z 4SM wie ein Motorrad an, das man „mitnimmt“. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Bike spürbar in die Linie bringt, wird hier viel Freude haben.
Kawasaki Meguro S1: Stabilität und Komfort im Fahrfluss
Die Kawasaki Meguro S1 setzt stärker auf eine ruhige, kontrollierte Art der Fortbewegung. Im direkten Vergleich wirkt das Fahrwerk weniger „sportlich aggressiv“, dafür aber sehr stimmig für Alltag und Landstraße. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht ständig die Fahrdynamik „ausreizen“ will, sondern ein Motorrad sucht, das auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Die Schwäche liegt eher dort, wo maximale sportliche Präzision gefragt ist: Wer sehr kompromisslos sportlich fahren möchte, könnte die DR-Z 4SM als direkter empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität: Sportliche Reserven vs. souveräne Dosierbarkeit
Bei Bremsen und Stabilität unterscheiden sich die beiden Modelle im Stil. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das für zügige Manöver Reserven bietet. Die Bremsleistung und das Ansprechverhalten passen eher zu einer Fahrweise, bei der man öfter „hart“ arbeitet. Die Kawasaki Meguro S1 punktet dagegen mit einer souveränen Dosierbarkeit: Sie lässt sich gut kontrollieren, ohne dass man das Gefühl hat, ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Stärken und Schwächen ergeben sich daraus: Die DR-Z 4SM ist im sportlichen Einsatz oft die passendere Wahl. Die Meguro S1 ist im Alltag häufig entspannter, weil die Abstimmung weniger fordernd wirkt.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Im Alltag entscheidet oft Kleines: Sitzposition, Ergonomie, Wind- und Vibrationsgefühl sowie die Frage, wie leicht sich das Motorrad im Stadtverkehr bewegen lässt. Die Suzuki DR-Z 4SM ist tendenziell sportlicher positioniert und wirkt dadurch lebendiger. Das kann ein Plus sein, wenn kurze Strecken, häufiges Beschleunigen und dynamische Fahrten dazugehören. Wer jedoch lange, entspannte Touren plant, könnte die sportliche Ausrichtung als anstrengender empfinden.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt im Vergleich alltagstauglicher im Sinne von „einfach losfahren“. Die Sitzposition und das Gesamtgefühl passen häufig besser zu Fahrten, bei denen man nicht ständig die Haltung optimieren muss. Gleichzeitig gilt: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Supermoto „anfühlt“ und aktiv in jeder Situation mitarbeitet, wird bei der Meguro S1 eher weniger Treffer landen.
Ausstattung und Charakter: Funktion vs. Stil
Auch wenn beide Motorräder ihren eigenen Anspruch haben, zeigt sich im Vergleich ein klarer Unterschied: Die Suzuki DR-Z 4SM steht stärker für Funktion und Fahrspaß im sportlichen Sinn. Die Kawasaki Meguro S1 setzt stärker auf Stil und eine stimmige Gesamtoptik. Das ist nicht nur Geschmackssache, sondern beeinflusst auch, wie man das Motorrad im Alltag wahrnimmt.
Stärken der DR-Z 4SM liegen in der sportlichen Ausrichtung und dem „Mach-mit“-Gefühl. Schwächen können dort entstehen, wo Komfort und entspannte Fahrten im Vordergrund stehen. Die Meguro S1 ist stark in der Fahrkultur und im Wohlfühlfaktor, kann aber bei sehr ambitionierten Fahrmanövern weniger „Werkzeugcharakter“ vermitteln.
Für wen passt welches Motorrad?
Passend für die Suzuki DR-Z 4SM
Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich sportlich anfühlt und bei Kurvenfahrten sowie dynamischen Strecken Spaß macht. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad spürt und auch mal eine unruhigere Strecke nicht scheut, findet in der DR-Z 4SM eine passende Basis. Auch für Einsteiger, die bewusst ein Motorrad mit klarer Fahrdynamik suchen, kann sie spannend sein – vorausgesetzt, die eigene Fahrweise passt zum sportlichen Charakter.
Passend für die Kawasaki Meguro S1
Die Kawasaki Meguro S1 passt besonders gut zu Fahrern, die Wert auf Retro-Optik, stimmige Fahrkultur und entspanntes Vorankommen legen. Wer vor allem Stadt und Landstraße fährt, gern gleichmäßig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich „einfach gut“ anfühlt, wird mit der Meguro S1 häufig glücklicher. Auch für Menschen, die weniger auf maximale Sportlichkeit, sondern mehr auf ein harmonisches Gesamtpaket achten, ist sie eine starke Wahl.
Fazit: Welches Bike ist die bessere Wahl?
Fazit: Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn ein sportlicher Charakter, aktives Handling und ein Motorrad im „Supermoto“-Denken gesucht werden. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Kurven, Dynamik und ein direkter Fahrstil gefragt sind. Wer gern spürbar arbeitet, das Motorrad bewusst bewegt und Fahrspaß über reinen Komfort stellt, wird mit der DR-Z 4SM sehr zufrieden sein.
Die Kawasaki Meguro S1 ist dagegen die passendere Option, wenn Stil, Fahrkultur und entspannte Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen. Sie wirkt im Vergleich harmonischer für gleichmäßige Fahrten und eignet sich besonders für Strecken, auf denen man nicht ständig „sportlich“ sein muss, sondern einfach genießen will. Wer ein Motorrad sucht, das sich stimmig anfühlt und optisch wie vom Fahrgefühl her überzeugt, trifft mit der Meguro S1 häufig die bessere Entscheidung.