UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.795 €
Baujahr von 2020 bis 2023
Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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„Jede Strasse - Jederzeit“
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Pro und Kontra

Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm
Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km
Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.

Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black  & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.

Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 14.595 € 
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben:

    Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black   &

    Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark

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Suzuki DR-Z 4SM vs. Kawasaki Versys 1000 S – Vergleich im Überblick

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten repräsentieren, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für agiles, leichtes Handling und einen sportlich-direkten Charakter, der vor allem dort Spaß macht, wo es kurvig wird oder der Asphalt nicht immer perfekt ist. Die Kawasaki Versys 1000 S dagegen ist eher die große, komfortorientierte Reise- und Tourenmaschine: viel Leistung, souveräne Fahrstabilität und ein Setup, das lange Strecken angenehm macht.

Im Folgenden werden die typischen Eigenschaften beider Modelle miteinander gegenübergestellt – inklusive Stärken und Schwächen in den Bereichen Motor, Fahrwerk, Komfort, Elektronik und Alltagstauglichkeit. So lässt sich leichter einordnen, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil passt.

Grundcharakter: sportlich-agil vs. tourentauglich und souverän

Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt wie ein Motorrad, das man gern „arbeitet“: Gas auf, Linie finden, das Bike mit dem Körper führen. Der Charakter ist direkt und lebendig, wodurch sie sich besonders in der Stadt, auf kurzen Ausfahrten und auf kurvigen Landstraßen sehr dynamisch anfühlt. Wer gern zügig fährt und dabei ein spürbares Feedback am Lenker und am Fahrwerk mag, wird hier schnell warm.

Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen auf Gelassenheit ausgelegt. Sie vermittelt das Gefühl, dass sie auch bei Tempo und längeren Etappen nicht aus dem Konzept gerät. Gerade auf Autobahnabschnitten, bei wechselnden Straßenverhältnissen oder wenn mehrere Stunden am Stück gefahren werden, spielt die große Reiseausrichtung ihre Vorteile aus.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude und Direktheit vs. Durchzug und Reserven

Beim Motor unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Suzuki DR-Z 4SM setzt auf einen Charakter, der eher nach „Mitgehen“ als nach „Durchziehen“ verlangt. Das bedeutet: Wer die Drehzahl nutzt, bekommt ein sportliches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich schnell nach Kontrolle anfühlt. Für flotte Landstraßenfahrten und kurzes, aktives Fahren ist das ein klarer Vorteil.

Die Kawasaki Versys 1000 S bietet im Vergleich dazu mehr Reserven. Der Motor ist auf Durchzug und entspanntes Beschleunigen ausgelegt. Das ist besonders dann spürbar, wenn es nicht nur um „schnell um die Ecke“ geht, sondern um gleichmäßiges Tempo, häufiges Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten und das sichere Überholen auf längeren Strecken.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Suzuki punktet mit einem sehr sportlichen, unmittelbaren Gefühl. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit im Alltag auch bedeuten, dass man bei sehr entspanntem Fahren mehr „mitarbeiten“ möchte, um den gewünschten Drive zu bekommen. Wer dagegen gern konstant unterwegs ist, wird die Kawasaki als angenehmer empfinden: Sie wirkt weniger „fordernd“ und mehr „tragend“.

Fahrwerk und Handling: leichtes Umsetzen vs. Stabilität bei Tempo

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Suzuki DR-Z 4SM ist darauf ausgelegt, schnell Richtungswechsel zuzulassen und das Motorrad spürbar zu bewegen. Das Handling fühlt sich oft leichter an, was besonders auf kurvigen Strecken und bei häufigem Anbremsen/Ansetzen hilft. Auch wenn die Maschine nicht als „Reise-Lokomotive“ gedacht ist, kann sie auf Landstraßen sehr lebendig wirken.

Die Kawasaki Versys 1000 S steht für Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, was auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen (z. B. Wind, Fahrbahnunebenheiten) ein echter Vorteil ist. Der Preis dafür ist, dass das Handling weniger „leichtfüßig“ wirkt als bei der kleineren, sportlicheren Ausrichtung der Suzuki.

Kurven, Bremsen und Fahrbahngefühl

In schnellen Kurven zeigt die Suzuki ihre Stärke: Sie lässt sich oft direkter einlenken und vermittelt ein sportliches Gefühl von „drin sein“. Die Kawasaki spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus stabiler Linie und souveräner Verzögerung aus. Wer viel Autobahn oder lange Landstraßenabschnitte fährt, profitiert von dieser Ruhe. Wer dagegen häufig enge Kehren und kurze Abstände zwischen den Kurven hat, wird die Agilität der Suzuki stärker wahrnehmen.

Komfort und Ergonomie: kompakt und sportlich vs. Reiseorientierung

Beim Komfort ist die Differenz zwischen beiden Modellen besonders deutlich. Die Suzuki DR-Z 4SM ist eher kompakt und sportlich gedacht. Das bedeutet: Die Sitzposition und die Gesamtergonomie unterstützen aktives Fahren. Für kürzere Touren oder Fahrten, bei denen man öfter mal „umsetzt“, ist das ideal. Wer jedoch sehr lange Strecken am Stück fährt, wird bei einem reinen Sport-/Supermoto-Ansatz schneller merken, dass Komfort nicht im Vordergrund steht.

Die Kawasaki Versys 1000 S ist klar auf Touren ausgelegt. Sitzposition, Windschutz und die generelle Ausrichtung zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert und entspannt fahren kann. Das macht sie besonders attraktiv für Menschen, die nicht nur „kurz raus“, sondern regelmäßig auf längere Strecken unterwegs sind.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Fokus auf Fahrspaß

Im Bereich Elektronik ist die Kawasaki typischerweise stärker aufgestellt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad Stabilität und Traktion unterstützt und wie fein sich das Fahrverhalten anpassen lässt. Gerade bei wechselnden Bedingungen kann das den Unterschied machen: Man fährt sicherer, ohne ständig „gegensteuern“ zu müssen.

Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen stärker auf das unmittelbare Fahrerlebnis fokussiert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man bewusst weniger „Assistenten“ möchte und das Motorrad als direktes Werkzeug für sportliches Fahren sieht. Wer jedoch viel bei Regen, auf unruhigem Untergrund oder in Situationen mit wechselnder Traktion unterwegs ist, wird die zusätzliche Unterstützung der Kawasaki meist als Pluspunkt empfinden.

Alltagstauglichkeit: Stadt und Kurve vs. Langstrecke und Reichweite

Für den Alltag spielt die Frage eine große Rolle, wie oft und wie lange gefahren wird. Die Suzuki ist durch ihre kompakte, sportliche Ausrichtung besonders interessant, wenn es häufig um kurze Strecken geht: Stadtverkehr, Feierabendrunde, spontane Ausfahrt. Das Handling und die Agilität machen sie dabei zu einem Motorrad, das man gern „einfach nimmt“.

Die Kawasaki ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr aus „Strecke machen“ besteht. Wer regelmäßig längere Touren plant, wird die Reiseorientierung schätzen: mehr Komfort, mehr Reserven und eine Gesamtcharakteristik, die das Motorrad auch bei längerer Beanspruchung angenehm macht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Suzuki DR-Z 4SM: agiles Handling, sportliches Fahrgefühl, direkte Rückmeldung und viel Spaß auf kurvigen Strecken. Schwächen im Vergleich: weniger Komfortfokus für lange Etappen und weniger „Reise-Entspannung“ als bei der Kawasaki.

Stärken der Kawasaki Versys 1000 S: souveräner Durchzug, Stabilität bei Tempo, Tourenkomfort und typischerweise mehr elektronische Unterstützung. Schwächen im Vergleich: weniger leichtfüßig im Handling und eher ein Motorrad, das man bewusst als Reise- und Allrounder einsetzt statt als rein sportlich-agiles Kurzstreckenwerkzeug.

Welche Kaufentscheidung passt?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrprofil passt. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Spielzeug anfühlt, bei dem man gern aktiv fährt und das Handling im Vordergrund steht, findet in der Suzuki DR-Z 4SM einen starken Partner.

Wer dagegen ein Motorrad möchte, das lange Strecken komfortabel macht, Reserven bietet und auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit der Kawasaki Versys 1000 S deutlich zufriedener sein.

Fazit:

Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl für alle, die vor allem kurvige Strecken, aktives Fahren und ein direktes, leichtes Handling suchen. Sie macht Spaß, wenn das Motorrad nicht nur „transportieren“ soll, sondern wenn Fahrgefühl und Agilität im Mittelpunkt stehen. Wer häufig kurze Touren fährt und dabei gern die Kontrolle spürt, liegt mit der Suzuki richtig.

Die Kawasaki Versys 1000 S passt dagegen besser zu Fahrern, die lange Strecken planen, Komfort priorisieren und ein Motorrad möchten, das bei Tempo stabil bleibt und mit Durchzug überzeugt. Die Kawasaki wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man entspannt ankommt und das Motorrad auch auf längeren Etappen souverän unterstützt.

Kurz gesagt: Suzuki für sportliche Agilität, Kawasaki für Reisekomfort und Reserven.

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