| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki DR-Z 4SM vs. Kawasaki W 800 – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern vor allem an der Philosophie dahinter. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für ein sportliches, leichtes und agiles Fahrgefühl – mit klarer Ausrichtung auf dynamisches Fahren und eine Portion „Supermoto-Feeling“. Die Kawasaki W 800 dagegen ist eher die ruhige, stilvolle Alternative: ein klassisch anmutendes Motorrad, das Komfort und entspannte Kilometer in den Vordergrund stellt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern um das, was im Alltag und auf der Strecke wirklich zählt: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Bremsgefühl, Ergonomie und die Art, wie sich die Maschinen „anfühlen“? Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abgewogen – damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundidee und Charakter: Supermoto-Ausrichtung vs. klassischer Cruiser-Vibe
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Kern ein Motorrad, das gerne bewegt wird. Die Supermoto-Nähe zeigt sich im agilen Handling, im schnellen Ansprechverhalten und in der Art, wie sie Kurven „mitnimmt“. Wer gerne zügig unterwegs ist, häufig die Landstraße nutzt oder einfach Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu fahren, findet hier eine passende Basis.
Die Kawasaki W 800 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man entspannt startet, um dann Kilometer zu sammeln. Der Charakter ist weniger „Kampf um die Linie“, mehr „gleichmäßig fließen lassen“. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen Komfort, Ruhe und ein stimmiges Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Motorcharakter trennt sich die Spreu schnell. Die DR-Z 4SM ist darauf ausgelegt, Drehmoment und Antrieb so zu liefern, dass man das Motorrad spürt, wenn man es fordert. Das macht das Fahren dynamisch: Beschleunigungen wirken direkter, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge bewusst zu nutzen. Gerade auf kurvigen Strecken kann das ein echter Vorteil sein, weil die Maschine „mitarbeitet“.
Die W 800 setzt dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Der Antrieb wirkt weniger wie ein „Sportwerkzeug“, sondern mehr wie ein Motor, der sich in den Fahrtfluss einfügt. Das ist angenehm im Alltag, auf längeren Strecken und auch dann, wenn nicht jede Ausfahrt ein Trainingslauf sein soll.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärken liegen in der dynamischen Fahrweise und im aktiven Umgang mit dem Motorrad. Schwäche kann sein, dass sie weniger „entspannt“ wirkt, wenn man vor allem Komfort und Ruhe sucht.
- Kawasaki W 800: Stärken liegen in der harmonischen, entspannten Art zu fahren. Schwäche kann sein, dass sie weniger „sportlich herausfordert“, wenn man maximale Agilität und sportliches Ansprechverhalten erwartet.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Gelassenheit
Im Handling zeigt sich der Unterschied besonders deutlich. Die DR-Z 4SM fühlt sich leicht und wendig an. Das Fahrwerk unterstützt eine aktive Fahrweise: Man kann das Motorrad zügig umlenken, Linienwechsel wirken unkompliziert, und das Gesamtpaket lädt dazu ein, Kurven „mitzunehmen“ statt nur durchzufahren.
Die W 800 ist dagegen auf Stabilität und ein ruhigeres Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar souveräner, besonders bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten. Wer gerne entspannt unterwegs ist, profitiert von diesem Eindruck: Das Motorrad wirkt weniger „nervös“, sondern eher gelassen.
Bremsen und Fahrgefühl
Auch beim Bremsen zeigt sich die Philosophie. Die DR-Z 4SM vermittelt ein sportliches, direktes Gefühl – ideal, wenn man häufig zügig verzögert und die Kontrolle in engen Situationen wichtig ist. Die W 800 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber mehr auf „kontrolliertes Fahren“ ausgelegt. Wer viel im Stadtverkehr oder auf langen Strecken unterwegs ist, wird die entspannte Dosierbarkeit besonders schätzen.
Ergonomie und Alltag: Wie bequem sind beide Motorräder wirklich?
Ergonomie ist beim Kauf oft entscheidend, wird aber im Vergleich häufig zu kurz behandelt. Die DR-Z 4SM bietet eine Sitzposition, die eher sportlich und aktiv wirkt. Das ist super, wenn man das Motorrad häufig bewegt, sich in Kurven verlagert und die Fahrt „mit dem Körper“ unterstützt. Für lange, sehr entspannte Touren kann das jedoch weniger ideal sein als bei einem stärker auf Komfort ausgelegten Motorrad.
Die W 800 punktet mit einer Sitzhaltung, die eher auf Komfort und entspanntes Reisen ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig „in Bewegung“ sein muss, sondern einfach genießen will. Gerade wenn die Ausfahrten länger werden, spielt dieser Komfortvorteil seine Stärken aus.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Was passt besser zu welchem Fahrstil?
Wenn die Suzuki DR-Z 4SM die richtige Wahl ist
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besonders gut, wenn eine Ausfahrt vor allem eines sein soll: Fahrspaß durch Agilität. Wer gerne Kurven dynamisch fährt, das Motorrad aktiv einsetzt und ein sportliches Feedback erwartet, wird hier schnell warm. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht „zu schade“ für zügige Landstraßenfahrten anfühlt, ist die DR-Z 4SM eine stimmige Option.
Schwächen zeigen sich vor allem dann, wenn Komfort und entspanntes Dahingleiten im Vordergrund stehen. Wer lange Strecken möglichst ohne „sportliche“ Haltung genießen möchte, könnte die DR-Z 4SM als weniger passend empfinden.
Wenn die Kawasaki W 800 die richtige Wahl ist
Die Kawasaki W 800 ist ideal, wenn klassischer Stil und entspannter Fahrfluss wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Sie eignet sich hervorragend für Alltag, Wochenendtouren und längere Strecken, bei denen man das Motorrad eher genießen als „bearbeiten“ möchte. Das Gesamtpaket wirkt stimmig: Motorcharakter, Fahrgefühl und Ergonomie ergänzen sich zu einem ruhigen, angenehmen Eindruck.
Als Schwäche kann sich ergeben, dass sie weniger „direkt sportlich“ wirkt als die DR-Z 4SM. Wer vor allem auf schnelle Richtungswechsel, aggressives Kurvenfahren und ein sehr aktives Handling setzt, wird die W 800 möglicherweise als zu gelassen erleben.
Für den Kauf entscheidend: Welche Fragen sollte man sich stellen?
Damit der Vergleich nicht nur theoretisch bleibt, helfen ein paar Leitfragen. Welche Strecken stehen im Vordergrund – eher kurvige Landstraße oder lange, gleichmäßige Strecken? Wie wichtig ist Komfort im Alltag, und wie oft wird das Motorrad wirklich sportlich bewegt? Auch die eigene Erwartung an das Fahrgefühl spielt eine Rolle: Soll das Motorrad „mitdenken“ und aktiv unterstützen, oder soll es vor allem Ruhe und Stabilität liefern?
Wer diese Punkte ehrlich beantwortet, trifft meist automatisch die richtige Wahl – unabhängig davon, welche Maschine auf dem Papier „besser“ wirkt.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl für Fahrer, die agiles, sportliches Handling suchen und Kurven dynamisch fahren möchten. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Spaß macht, wenn man es aktiv bewegt, und belohnt eine fahrerische, präzise Art zu fahren. Wer dagegen vor allem entspanntes Reisen, einen harmonischen Motorcharakter und eine komfortorientierte Sitzposition bevorzugt, wird mit der Kawasaki W 800 glücklicher. Sie passt besonders gut für Alltag und längere Touren, bei denen der Fahrfluss im Vordergrund steht und das Motorrad nicht „sportlich gefordert“ werden muss.
Kurz gesagt: DR-Z 4SM für Kurven-Action und aktives Fahren, W 800 für Stil, Ruhe und entspannte Kilometer.