| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki DR-Z 4SM vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki DR-Z 4SM und die MV Agusta Superveloce 800, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein klarer, kompromissloser Supermoto-Ansatz auf eine sportlich-elegante Maschine mit viel Charakter. Beide Modelle machen Spaß – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können je nach Anspruch ins Gewicht fallen und worauf sollte man beim Kauf achten?
Grundcharakter im Vergleich: Supermoto-Rohdiamant vs. Premium-Sportlichkeit
Suzuki DR-Z 4SM: direkt, robust, supermoto-typisch
Die Suzuki DR-Z 4SM ist vom Grundgedanken her ein Bike für alle, die ein Motorrad wollen, das sich nicht zu schade ist, auch mal „unperfekt“ zu sein. Der Supermoto-Charakter steht im Vordergrund: auf kurvigen Strecken fühlt sich das Motorrad agil an, und im Stadtverkehr wirkt es unkompliziert. Die Sitzposition ist eher funktional als luxuriös, und das Gesamtpaket zielt auf Fahrbarkeit und Alltagstauglichkeit ab.
MV Agusta Superveloce 800: emotional, präzise, hochwertig
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt dagegen in einer anderen Liga: Sie wirkt wie ein Premium-Sportgerät, das man nicht nur fährt, sondern auch „spürt“. Der Fokus liegt stärker auf dynamischer Performance, fein abgestimmter Fahrwerksarbeit und einem Motorgefühl, das sich deutlich sportlicher inszeniert. Wer Wert auf Design, Verarbeitung und ein besonders intensives Fahrerlebnis legt, findet hier schnell den roten Faden.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell, dass beide Maschinen ihren eigenen Weg gehen. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Ansprechverhalten eher „handfest“ und direkt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus oder das zügige Herausfahren aus Kurven im Vordergrund steht. Die Leistungsentfaltung ist dabei weniger auf „Show“ ausgelegt, sondern auf nutzbare Fahrbarkeit.
Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen setzt stärker auf sportliche Durchzugskraft und ein insgesamt souveränes, dynamisches Gesamtbild. Im Vergleich wirkt die Superveloce oft wie ein Motorrad, das schneller in den „Sportmodus“ wechselt – nicht nur gefühlt, sondern auch im Fahrgefühl. Wer häufig zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Touren nutzt, wird den Unterschied schnell merken.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Präzision
DR-Z 4SM: wendig und supermoto-typisch
Die Suzuki DR-Z 4SM punktet vor allem mit ihrem wendigen Charakter. Supermoto-typisch fühlt sich das Motorrad in Kurven lebendig an, und die Abstimmung unterstützt ein zügiges, aktives Fahren. Gerade auf wechselndem Untergrund oder bei „nicht ganz perfekten“ Straßenverhältnissen wirkt die Maschine oft dankbar, weil sie nicht übertrieben empfindlich wirkt.
Superveloce 800: präzise Linie, sportlicher Anspruch
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken eher in der sportlichen Präzision aus. Das Motorrad liegt spürbar stabiler in der Linie, und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Motorgefühl wirkt wie aus einem Guss. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Strecke mehr „Tempo“ und weniger „Zufall“ bietet. Gleichzeitig kann ein sehr sportlich abgestimmtes Setup je nach Fahrstil und Straßenqualität auch mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sportliches Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Alltag oft unkompliziert und gut dosierbar. Das ist besonders praktisch, wenn häufiges Anhalten, Ampelverkehr und wechselnde Situationen den Alltag bestimmen.
Die MV Agusta Superveloce 800 bietet dagegen ein stärkeres „Sport-Bremsgefühl“. Wer zügig fährt und das Motorrad bewusst fordert, profitiert von der klaren Rückmeldung. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass der sportliche Charakter mehr Feingefühl bei der Dosierung verlangt – vor allem, wenn die Reifen oder die Straßenbedingungen nicht optimal sind.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort
Bei der Ergonomie unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die Suzuki DR-Z 4SM ist eher auf funktionale Beweglichkeit ausgelegt. Das macht sie interessant für kurze Wege, häufiges Umsetzen im Verkehr und Touren, bei denen man nicht „stundenlang“ im Komfortmodus sitzt. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt und nicht zu viel „Setup“ verlangt, wird hier schnell warm.
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen stärker auf sportliche Haltung und dynamische Kontrolle ausgelegt. Das kann auf längeren Strecken je nach Körpergröße und Fahrstil sehr gut funktionieren – oder eben weniger, wenn man eher entspannt unterwegs sein möchte. Die mögliche Schwäche liegt weniger im Motorrad selbst, sondern in der Passform: Wer die Sitzposition nicht passend findet, wird den Komfortunterschied stärker spüren.
Ausstattung und Fahrgefühl: Charakter statt reine Daten
Auch wenn man bei einem Vergleich nicht nur auf einzelne Ausstattungsdetails schauen sollte, ist der Gesamteindruck entscheidend. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche reduziert ist. Das kann ein Vorteil sein, weil es weniger „Ablenkung“ gibt und sich das Fahren im Vordergrund anfühlt. Gleichzeitig kann genau diese Reduktion für manche Käufer bedeuten, dass sie sich bei Premium-Details mehr wünschen.
Die MV Agusta Superveloce 800 setzt stärker auf das Premium-Erlebnis: Verarbeitung, Design und das sportliche Gesamtpaket sind Teil des Fahrgefühls. Wer Wert auf eine „besondere“ Maschine legt, bekommt hier deutlich mehr Inszenierung. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass ein Premium-Anspruch auch mehr Erwartung an Pflege, Reifenwahl und Fahrweise mit sich bringt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agiles Supermoto-Handling für Kurven und Stadtverkehr
- Direktes, unkompliziertes Fahrgefühl – ideal für häufige Wechsel im Alltag
- Robuster Charakter, der auch bei wechselnden Bedingungen Spaß macht
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Weniger Premium-Inszenierung im Vergleich zu hochkarätigen Sport-Naked-Bikes
- Komfort und sportliche Feinarbeit sind stärker vom Fahrstil abhängig
Stärken der MV Agusta Superveloce 800
- Sportliche Präzision und intensives Motor-/Fahrwerksgefühl
- Premium-Charakter in Design und Gesamtpaket
- Starkes dynamisches Potenzial für zügige Landstraßentouren
Schwächen der MV Agusta Superveloce 800
- Anspruchsvolleres Setup-Gefühl je nach Straßenqualität und Fahrstil
- Mehr Erwartung an Pflege, Reifen und Abstimmung im Alltag
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Der wichtigste Punkt beim Vergleich ist weniger „welches ist besser“, sondern „welches passt besser“. Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht, wendig ist und sich nicht zu ernst nimmt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gerne Kurven fährt und ein Motorrad möchte, das auch mal rauere Bedingungen mitmacht, findet in der DR-Z 4SM einen sehr stimmigen Begleiter.
Die MV Agusta Superveloce 800 passt dagegen besser zu Ansprüchen, bei denen sportliche Präzision, Premium-Feeling und ein intensives Fahrerlebnis im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig zügig unterwegs ist, Wert auf hochwertige Ausstrahlung legt und das Motorrad als emotionalen Sportpartner sieht, wird mit der Superveloce 800 deutlich mehr „Gänsehaut“ erleben.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn ein agiles, unkompliziertes Supermoto-Fahrgefühl im Alltag und auf kurvigen Strecken wichtiger ist als maximale Premium-Inszenierung. Sie überzeugt mit direkter Fahrbarkeit, wendigem Handling und einem Charakter, der auch bei wechselnden Bedingungen Spaß macht. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, ohne viel „Setup“ auskommt und sich im Stadtverkehr sowie auf Landstraßen souverän anfühlt, liegt hier richtig.
Die MV Agusta Superveloce 800 empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die sportliche Präzision, Premium-Anspruch und ein besonders intensives Motor- und Fahrwerksgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke mehr Tempo und klare Linien zulässt. Wer das Motorrad nicht nur fährt, sondern genießen möchte – optisch wie technisch – findet in der Superveloce 800 den passenden Partner.