| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Sehr handlich
- Stabiles Fahrgefühl
- Günstig
- Bedienung
- Soziuskomfort
- Motor im Vergleich zur Konkurrenz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 749 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 114 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 138)mm | |
| Aufhängung hinten | Trapezschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
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Suzuki DR-Z 4SM vs Suzuki GSX-S 750: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aus demselben Hersteller-Regal kommen, aber völlig unterschiedliche Einsatzbilder bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für ein supermoto-nahes Konzept: leichtfüßig, direkt und mit einem Fokus auf Agilität. Die Suzuki GSX-S 750 dagegen ist als straßenorientiertes Naked Bike gedacht – mit einem Motor, der auf souveräne Fahrt, gute Alltagstauglichkeit und ein stimmiges Gesamtpaket abzielt. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus: Hier geht es weniger um „wer ist schneller“, sondern darum, welches Motorrad sich im Alltag und auf der Lieblingsstrecke besser anfühlt.
Grundidee im Vergleich: Supermoto-Feeling vs. straßenorientierte Allround-Performance
Die DR-Z 4SM ist im Kern ein Motorrad, das Lust auf kurzes Übersetzen, frühes Einlenken und ein lebendiges Fahrgefühl macht. Sie wirkt wie gemacht für Strecken, auf denen man häufig die Linie wechselt, zügig beschleunigt und das Motorrad spürbar „mitarbeitet“. Das Konzept ist dabei klar: weniger Komfort-Show, mehr unmittelbare Rückmeldung.
Die GSX-S 750 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist als Naked Bike darauf ausgelegt, den Alltag zu erleichtern und gleichzeitig auf der Landstraße eine starke Figur zu machen. Das Fahrgefühl ist insgesamt ruhiger und zielgerichteter: Der Motor trägt, das Fahrwerk ordnet ein, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten gut kontrollierbar. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke passt, sondern für viele Situationen, findet hier einen sehr stimmigen Charakter.
Motorcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die DR-Z 4SM spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man aktiv fährt. Der Motor wirkt wie ein Werkzeug, das man mit Drehzahl und Gasstellung „bedient“. Das macht Spaß, weil das Motorrad auf Eingaben schnell reagiert und man das Gefühl hat, jederzeit Einfluss auf den Vortrieb zu haben. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen engen Passagen und kurzen Geraden wirkt das Konzept sehr lebendig.
Die GSX-S 750 ist dagegen stärker auf gleichmäßige, souveräne Fahrt ausgelegt. Der Motor liefert spürbar mehr „Alltagstempo“ ohne dass ständig nachjustiert werden muss. In der Praxis bedeutet das: weniger hektisches Arbeiten mit dem Gas, dafür mehr entspannter Rhythmus. Auf längeren Strecken und bei wechselnden Verkehrssituationen ist das ein echter Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig „eingefordert“ werden will.
Stärken und Schwächen beim Motor
DR-Z 4SM: Stärken liegen in der direkten Ansprechbarkeit und dem aktiven Fahrgefühl. Schwäche ist weniger die Leistung an sich, sondern eher die Tatsache, dass der Fahrspaß häufig davon lebt, das Motorrad konsequent zu bewegen – wer eher entspannt cruisen möchte, muss sich darauf einstellen.
GSX-S 750: Stärken liegen in der souveränen Kraftentfaltung und dem angenehmen „Tragen“ des Motors. Schwäche kann sein, dass das Gefühl von „Handarbeit“ weniger ausgeprägt ist als bei der DR-Z – wer maximale Unmittelbarkeit sucht, könnte das als weniger „roh“ empfinden.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Das Handling ist der Bereich, in dem die Unterschiede am deutlichsten spürbar werden. Die DR-Z 4SM ist auf Wendigkeit ausgelegt. Das Motorrad lässt sich zügig einlenken, wirkt leicht und vermittelt das Gefühl, dass man Linienwechsel schnell und kontrolliert umsetzen kann. Gerade auf kurvigen Strecken mit wechselnden Radien oder bei sportlicher Fahrweise fühlt sich das Konzept sehr passend an.
Die GSX-S 750 wirkt im Vergleich „erwachsener“ in der Stabilität. Sie bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Kurvenabschnitten ruhig. Das Fahrwerk unterstützt dabei, das Motorrad sauber zu führen, ohne dass man ständig nacharbeiten muss. Für viele Fahrer ist das der Punkt, an dem sich der Alltag und die sportliche Landstraßenfahrt gut verbinden lassen.
Bremsen und Kontrolle
Bei beiden Motorrädern spielt die Bremsanlage eine wichtige Rolle für das Vertrauen in der Kurve. Die DR-Z 4SM punktet mit einem direkten Gefühl beim Verzögern und einer insgesamt sportlichen Abstimmung. Allerdings hängt der Eindruck stark davon ab, wie man fährt: Wer sehr „supermoto-mäßig“ bremst und das Motorrad aktiv einsetzt, wird die Rückmeldung besonders zu schätzen wissen.
Die GSX-S 750 bietet im Vergleich ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Dosierbarkeit und Stabilität. Das hilft besonders im Alltag, wenn Bremsmanöver häufiger vorkommen und man schnell zwischen Situationen wechseln muss. Auf längeren Abfahrten und bei zügiger Fahrt fühlt sich das Motorrad dadurch oft berechenbarer an.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?
Die DR-Z 4SM bringt eine eher sportlich-pragmatische Sitzhaltung mit. Sie ist nicht als „Tourer“ gedacht, sondern als Motorrad, das man aktiv bewegt. Das bedeutet: Für kurze bis mittlere Strecken ist das Setup oft sehr passend, weil man schnell in den Fahrmodus findet. Bei längeren Fahrten kann die Haltung jedoch stärker ins Gewicht fallen, je nachdem, wie empfindlich man auf Sitzkomfort und Arm-/Rückenbelastung reagiert.
Die GSX-S 750 ist als Naked Bike in der Regel so ausgelegt, dass sie im Alltag gut funktioniert. Die Sitzposition wirkt insgesamt alltagstauglicher, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren. Wer regelmäßig pendelt, am Wochenende spontan eine Runde fährt oder auch mal länger unterwegs ist, profitiert von dieser Balance.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Strecke
In der Stadt zeigt die DR-Z 4SM ihre Wendigkeit. Das Motorrad wirkt handlich, macht das Rangieren leichter und unterstützt ein dynamisches Fahrverhalten. Gleichzeitig ist das Konzept eher auf Fahrspaß ausgelegt als auf „komfortables Gleiten“. Wer im Alltag vor allem entspannt unterwegs ist, könnte die GSX-S 750 als angenehmer empfinden.
Auf der Landstraße ist die GSX-S 750 häufig der entspanntere Begleiter. Sie lässt sich gleichmäßig fahren, bleibt stabil und bietet ein gutes Verhältnis aus sportlichem Anspruch und Alltagstauglichkeit. Die DR-Z 4SM kann dort ebenfalls überzeugen, aber eher dann, wenn man bewusst sportlich fährt und das Motorrad als agiles Werkzeug nutzt.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Beim Gesamtpaket entscheidet nicht nur die reine Performance, sondern auch, wie gut das Motorrad zu den eigenen Gewohnheiten passt.
DR-Z 4SM: Wo sie besonders stark ist
- Agiles Handling: schnelles Einlenken und lebendiges Fahrgefühl.
- Aktiver Fahrstil: macht Spaß, wenn man das Motorrad bewusst bewegt.
- Kurvenrhythmus: unterstützt dynamische Linienwechsel und zügige Beschleunigungsphasen.
Schwächen: Wer eher komfortorientiert oder sehr entspannt unterwegs ist, muss sich darauf einstellen, dass die DR-Z 4SM stärker „mitarbeitet“ und man mehr Einfluss über den Fahrstil nehmen sollte.
GSX-S 750: Wo sie besonders stark ist
- Souveräner Motorlauf: trägt im Alltag und auf der Landstraße.
- Stabilität: vermittelt Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Kurvenabschnitten.
- Allround-Charakter: funktioniert für Pendeln, Wochenendtouren und sportliche Fahrten.
Schwächen: Wer maximal direktes, „roh“ wirkendes Fahrgefühl sucht, könnte den Charakter der DR-Z als näher am eigenen Geschmack empfinden.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das sich wie ein Spielzeug für die Kurve anfühlt. Wenn kurze Strecken, kurvige Abschnitte und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen, passt das Konzept sehr gut. Auch wer gerne experimentiert – etwa mit Fahrwerks- oder Reifenwahl – findet hier ein Motorrad, das sich nicht versteckt, sondern mit dem Fahrer „mitgeht“.
Die Suzuki GSX-S 750 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das jeden Tag funktioniert und dabei trotzdem sportlich genug ist. Wer regelmäßig unterwegs ist, längere Strecken nicht scheut und ein Motorrad möchte, das nicht ständig „eingefordert“ werden muss, wird mit der GSX-S 750 sehr zufrieden sein. Sie ist besonders stark, wenn verschiedene Fahrprofile zusammenkommen: Stadt, Landstraße und gelegentliche längere Touren.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Fahrgefühl und einem aktiven, kurvenorientierten Stil liegt. Sie macht besonders dann Spaß, wenn man das Motorrad bewusst bewegt und kurze, dynamische Abschnitte liebt. Die Suzuki GSX-S 750 ist dagegen die bessere Entscheidung für Fahrer, die ein straßenorientiertes Naked Bike mit souveränem Motorlauf und stabilerem Gesamtgefühl suchen. Sie eignet sich hervorragend für Alltag, Landstraße und längere Touren, weil sie weniger „Arbeit“ verlangt und dafür mehr entspanntes Tempo ermöglicht. Wer ein Motorrad als Werkzeug für sportliche Kurvenstunden möchte, greift zur DR-Z 4SM. Wer ein vielseitiges Motorrad sucht, das in vielen Situationen überzeugt und dabei sportlich bleibt, ist mit der GSX-S 750 besser beraten.