| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki DR-Z 4SM vs. Suzuki V-Strom 1000 – Motorradvergleich
Wer zwischen Suzuki DR-Z 4SM und Suzuki V-Strom 1000 schwankt, entscheidet am Ende weniger über „das bessere Motorrad“, sondern vor allem über den eigenen Fahrstil. Die DR-Z 4SM steht für direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und den Spaß am Wechsel zwischen Asphalt und leichtem Gelände. Die V-Strom 1000 dagegen ist die Maschine für lange Strecken, Alltagstouren und ein souveränes Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle anhand der im jeweiligen Modellprofil genannten Eigenschaften gegenübergestellt.
Grundcharakter: leicht und verspielt vs. komfortabel und tourentauglich
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt wie ein Motorrad, das man gern „arbeitet“: Gas auf, Linie wählen, Kurve lesen – und das Gefühl, dass das Bike schnell auf Impulse reagiert. Genau diese Direktheit macht sie besonders interessant, wenn der Fokus auf kurzen Wegen, Kurvenfahrten und dem gelegentlichen Ausflug abseits der üblichen Strecke liegt.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen stärker auf den Alltag und die großen Touren ausgelegt. Der Charakter ist weniger „springen“ und mehr „tragen“: stabiler Vortrieb, entspannteres Fahrgefühl und eine Ausrichtung auf Komfort. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auch bei Regen und Wind entspannt ankommen möchte, findet hier ein stimmiges Konzept.
Motor und Antrieb: Temperament der DR-Z 4SM vs. Durchzug der V-Strom 1000
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die DR-Z 4SM spielt ihre Stärken dort aus, wo es lebendig werden darf. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung verfügbar wird, unterstützen ein sportliches Fahren – besonders in Bereichen, in denen man häufig beschleunigt, verzögert und die Drehzahl aktiv nutzt.
Die V-Strom 1000 punktet hingegen mit einem eher tourenorientierten Leistungsbild. Statt starkes „Drehzahlspiel“ steht der gleichmäßige Vortrieb im Vordergrund. Das macht Überholmanöver und Autobahnabschnitte entspannter und reduziert den Aufwand, ständig die passende Drehzahl zu suchen. In der Praxis bedeutet das: weniger Stress, mehr Rhythmus.
Fahrwerk und Handling: Agilität der DR-Z 4SM vs. Stabilität der V-Strom 1000
Im Handling ist die DR-Z 4SM klar auf Agilität getrimmt. Das Motorrad fühlt sich leichter an, reagiert schnell auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, Kurven dynamisch zu fahren. Auch wenn die Strecke mal unruhiger wird, bleibt das Bike in der Regel gut kontrollierbar – genau das ist ein typischer Vorteil, wenn man gern zwischen Asphalt und „ein bisschen mehr“ wechselt.
Die V-Strom 1000 ist dagegen auf Stabilität und Fahrruhe ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Etappen zeigt sich das Plus: Das Motorrad bleibt gelassen, die Linie lässt sich sauber halten und die Maschine wirkt insgesamt „erwachsener“ im Langstreckenbetrieb. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahn, Landstraße und wechselnden Belägen.
Bremsen und Fahrgefühl: direkte Kontrolle vs. souveräne Dosierung
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die DR-Z 4SM bietet eine direkte Rückmeldung und unterstützt ein sportliches, aktives Fahren. Das passt gut zu Situationen, in denen man häufig bremst, umstellt und die Maschine in die Kurve „einbaut“.
Die V-Strom 1000 zielt stärker auf eine souveräne Dosierbarkeit und gleichmäßige Wirkung über längere Zeit. Das hilft besonders auf langen Strecken, wenn man nicht ständig „neu erfinden“ muss, wie sich das Motorrad verhält. Wer häufig unterwegs ist und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, profitiert von dieser Art der Bremscharakteristik.
Ergonomie und Sitzposition: kompakt und sportlich vs. tourentauglich und entspannt
Die DR-Z 4SM wirkt in der Sitzhaltung eher kompakt und sportlich. Das ist ein Plus, wenn man gern beweglich sitzt und das Motorrad aktiv führt. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung bei sehr langen Etappen weniger komfortabel wirken, vor allem, wenn der Fokus auf „einfach nur ankommen“ liegt.
Die V-Strom 1000 ist deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „eingezogen“, sondern eher auf entspannte Kontrolle. Das ist ein klarer Vorteil für Touren, Pendeln über längere Strecken und Fahrten, bei denen man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert und frisch ankommt.
Ausstattung und Alltag: DR-Z 4SM für den Spaß, V-Strom 1000 für die Tour
Im Alltag zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die DR-Z 4SM ist eher die Maschine für den direkten Fahrspaß: kurze Wege, spontane Ausfahrten und das Gefühl, dass das Motorrad „mitmacht“. Wer gern selbst Hand anlegt oder das Bike als Werkzeug für sportliche Fahrten sieht, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Die V-Strom 1000 ist dagegen stärker auf „bereit für alles“ ausgelegt. Typisch ist die Tourenorientierung: Das Motorrad ist dafür gemacht, längere Strecken ohne großen Aufwand zu absolvieren. Gerade wenn regelmäßig Gepäck, wechselnde Wetterbedingungen oder unterschiedliche Streckenprofile dazugehören, spielt die V-Strom ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agiles Handling für dynamische Fahrten und schnelle Richtungswechsel
- Direktes Ansprechverhalten, das sportliches Fahren unterstützt
- Charakter für Asphalt und leichtes Gelände, wenn der Einsatz nicht nur auf „glatt und gerade“ beschränkt ist
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort im Vergleich zur V-Strom
- Anspruch an den Fahrstil: Wer entspannt cruisen will, muss sich ggf. weniger „aktiv“ fühlen
Stärken der Suzuki V-Strom 1000
- Tourenorientiertes Leistungsbild mit gleichmäßigem Durchzug
- Stabilität und Fahrruhe besonders auf längeren Strecken
- Komfort und Alltagstauglichkeit für Pendeln und Reisen
Schwächen der Suzuki V-Strom 1000
- Weniger „leichtfüßig“ als die DR-Z 4SM, wenn es sehr verspielt und eng wird
- Charakter weniger auf Offroad-Spaß ausgelegt, sondern eher auf kontrollierte Reise
Für wen passt welches Motorrad?
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besonders gut, wenn der Alltag aus kurzen bis mittleren Strecken besteht, wenn Kurvenfahrten und das aktive Fahren im Vordergrund stehen und wenn gelegentliche Ausflüge abseits des reinen Asphalts dazugehören. Wer ein Motorrad sucht, das schnell auf Impulse reagiert und sich wie ein „Spaßgerät“ anfühlt, trifft hier meist eine sehr gute Wahl.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist die bessere Wahl, wenn regelmäßig längere Touren anstehen, wenn Komfort und Fahrruhe zählen und wenn das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig funktionieren soll. Wer ein vielseitiges Reise- und Alltagsbike sucht, das Kilometer angenehm macht und dabei souverän bleibt, findet in der V-Strom 1000 ein stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl für alle, die ein agiles, direkt ansprechendes Motorrad suchen und ihren Fahrspaß aus dynamischen Kurven, aktiver Fahrweise und dem gelegentlichen Wechsel auf unruhigere Strecken ziehen. Ihre Stärke liegt im lebendigen Handling und im sportlichen Charakter – weniger im entspannten Langstreckenkomfort. Die Suzuki V-Strom 1000 hingegen überzeugt dort, wo viele Kilometer zählen: mit tourentauglichem Leistungsbild, stabiler Fahrruhe und einer Ergonomie, die auch nach Stunden noch angenehm bleibt. Wer vor allem Alltag, Reisen und souveräne Kontrolle bei wechselnden Bedingungen priorisiert, bekommt mit der V-Strom 1000 das passendere Motorrad. Kurz gesagt: DR-Z 4SM für den Spaß am aktiven Fahren, V-Strom 1000 für entspannte Touren und vielseitigen Einsatz.