| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Triumph Bonneville T100 – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für sportliches, leichtes Handling und den Charakter eines modernen Supermoto-Ansatzes. Die Triumph Bonneville T100 dagegen verkörpert den klassischen Retro-Look mit einem entspannten, kultivierten Fahrgefühl. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheiden möchte, findet hier einen strukturierten Vergleich – mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Fahrverhalten, Motorcharakter, Komfort, Bremsen, Fahrwerk und die Frage, wie gut sich das jeweilige Motorrad für unterschiedliche Strecken eignet.
Grundcharakter: Supermoto-Feeling vs. Retro-Tourer
Die Suzuki DR-Z 4SM ist als Supermoto-Variante darauf ausgelegt, dynamisch zu wirken und das Motorradgefühl direkt an den Fahrer zurückzugeben. Das Konzept zielt auf Agilität, schnelle Richtungswechsel und ein sportliches Setup. Dadurch fühlt sich die Maschine besonders dort wohl, wo es kurvig wird oder wo der Alltag mehr Tempo und mehr „Action“ verlangt.
Die Triumph Bonneville T100 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist ein Motorrad für Menschen, die den klassischen Stil lieben und dabei nicht auf modernes, alltagstaugliches Fahren verzichten möchten. Der Fokus liegt auf einem runden Motorlauf, einem stimmigen Gesamtpaket und einem Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „maximal attackieren“ klingt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Fahrbetrieb deutlich „motorsportlicher“: Der Antrieb unterstützt ein zügiges Vorankommen, und das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu schalten und das Drehmoment dort abzurufen, wo es besonders lebendig wird. Das macht sie interessant für Fahrten, bei denen Beschleunigung, Kurvenausgang und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen.
Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, souveränen Art aus. Der Motor wirkt auf Langstrecken und im Stadtverkehr angenehm berechenbar. Statt ständig „arbeiten“ zu müssen, lässt sich die Maschine oft entspannt bewegen. Das ist ein Vorteil für alle, die nicht nur Tempo suchen, sondern auch ein harmonisches Gesamtgefühl.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärken liegen im sportlichen Ansprechverhalten und im dynamischen Fahrstil. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für manche Fahrer im Alltag mehr Aufmerksamkeit beim Schalten verlangt, wenn man sehr entspannt unterwegs sein möchte.
- Triumph Bonneville T100: Stärken liegen in der kultivierten Art, dem angenehmen Durchzug und dem entspannten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der „sportliche Kick“ weniger direkt wirkt als bei einer klar auf Agilität getrimmten Supermoto-Philosophie.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Beim Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Motorräder sehr deutlich. Die Suzuki DR-Z 4SM ist darauf ausgelegt, Kurven schnell zu nehmen und das Motorrad in Richtungswechseln leicht wirken zu lassen. Das Handling ist oft das, was Fahrer an dieser Klasse besonders schätzen: Man bekommt das Gefühl, das Motorrad „mitnehmen“ zu können, statt nur darauf zu sitzen.
Die Triumph Bonneville T100 setzt dagegen auf ein Fahrgefühl, das eher auf Stabilität und Komfort ausgelegt ist. Auf längeren Strecken wirkt das Motorrad ruhig und berechenbar. Gerade wenn der Fokus auf Landstraße, gemütlicherem Tempo und gleichmäßiger Linie liegt, spielt die Triumph ihre Stärken aus.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Suzuki DR-Z 4SM profitiert davon, dass das Gesamtpaket auf sportliche Kontrolle ausgelegt ist: Beim zügigen Fahren fühlt sich das Motorrad oft „direkt“ an, und das unterstützt auch das Vertrauen in die Bremsphase.
Die Triumph Bonneville T100 punktet eher mit einem stimmigen Zusammenspiel aus Verzögerung und Stabilität. Das Motorrad wirkt dabei weniger „aggressiv“, aber dafür sehr kontrolliert. Wer häufig im Alltag unterwegs ist und nicht ständig am Limit fahren möchte, bekommt hier ein angenehmes Sicherheitsgefühl.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auf Dauer Freude“ ausmachen kann. Die Suzuki DR-Z 4SM bringt eine sportlichere Haltung mit sich. Das ist ideal, wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll und wenn kurze bis mittlere Strecken mit dynamischem Charakter im Vordergrund stehen.
Die Triumph Bonneville T100 bietet eine ergonomische Ausrichtung, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Dadurch eignet sie sich besonders für Touren, bei denen man nicht nur von Kurve zu Kurve denkt, sondern auch die Fahrt selbst genießen möchte.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln, Wochenendtour
- Suzuki DR-Z 4SM: Besonders passend für Fahrer, die im Alltag gerne sportlich unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das sich schnell und lebendig anfühlt. In der Stadt kann das Handling Vorteile bringen, während die sportlichere Haltung für längere Fahrten je nach Gewohnheit weniger komfortabel wirken kann.
- Triumph Bonneville T100: Besonders passend für alle, die im Alltag entspannt fahren und auf Touren Komfort und Ruhe schätzen. Die Maschine wirkt oft wie gemacht für gleichmäßige Strecken und eine „klassische“ Art des Motorradfahrens.
Ausstattung und Charakter: Was man spürt, bevor man losfährt
Auch wenn beide Motorräder unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, gibt es Gemeinsamkeiten: Beide sollen im Alltag funktionieren und ein stimmiges Gesamtbild bieten. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gerne „nutzt“ – mit einem Fokus auf Fahrspaß und direkter Rückmeldung. Die Triumph Bonneville T100 dagegen ist stärker auf Stil, Fahrkultur und ein rundes Gesamtgefühl ausgerichtet.
Wer Wert auf einen klassischen Look legt und ein Motorrad möchte, das sich auch optisch nach „Motorrad“ anfühlt, wird bei der Triumph schneller ein gutes Gefühl bekommen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für dynamisches Fahren anfühlt, wird die Suzuki eher als passende Wahl sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agiles Handling: Unterstützt einen aktiven Fahrstil und macht Kurvenfahren besonders lebendig.
- Sportlicher Antrieb: Macht Spaß, wenn häufiger beschleunigt und geschaltet wird.
- Direktes Fahrgefühl: Fahrer bekommen schnell Rückmeldung und können das Motorrad „mitarbeiten“.
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Weniger „entspannt“: Für sehr ruhige Fahrweise kann das sportliche Konzept mehr Aufmerksamkeit erfordern.
- Komfort-Fokus: Je nach Fahrgewohnheit kann die sportlichere Auslegung auf längeren Strecken weniger nach „Tour“ wirken.
Stärken der Triumph Bonneville T100
- Entspanntes Fahrgefühl: Sorgt für souveräne Ruhe im Alltag und auf längeren Strecken.
- Kultivierter Motorcharakter: Macht gleichmäßiges Fahren besonders angenehm.
- Stimmiges Gesamtpaket: Optik, Ergonomie und Fahrverhalten passen zusammen.
Schwächen der Triumph Bonneville T100
- Weniger „sportlich direkt“: Wer maximale Agilität und Attacke sucht, fühlt sich bei der Suzuki schneller „im Element“.
- Fahrstilabhängig: Der Fahrspaß entsteht stärker über Rhythmus und Fahrkultur als über hartes, sportliches Ausreizen.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage entscheiden: Wie soll sich die Fahrt anfühlen? Die Suzuki DR-Z 4SM ist dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für dynamisches Fahren, schnelle Richtungswechsel und ein direktes Feedback gesucht wird. Sie eignet sich besonders für Strecken, auf denen Kurven, Beschleunigung und ein aktiver Fahrstil Spaß machen.
Die Triumph Bonneville T100 ist dann die bessere Wahl, wenn Komfort, Fahrkultur und ein entspanntes, souveränes Gesamtgefühl wichtiger sind. Wer gerne tourt, gleichmäßig fährt und dabei den klassischen Charakter liebt, wird mit der Triumph deutlich mehr „Passung“ spüren.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl für Fahrer, die ein lebendiges, sportlich orientiertes Motorrad suchen. Das Handling und der Antrieb unterstützen einen aktiven Stil, bei dem Kurven, Beschleunigung und direkte Rückmeldung im Vordergrund stehen. Wer im Alltag gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Werkzeug“ für Fahrspaß versteht, wird mit der Suzuki besonders glücklich.
Die Triumph Bonneville T100 passt besser zu Menschen, die Motorradfahren als Genuss erleben möchten: kultivierter Motorlauf, ruhigeres Fahrgefühl und eine ergonomische Ausrichtung, die auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Wer Touren liebt, den Retro-Charakter schätzt und ein stimmiges Gesamtpaket sucht, findet in der Triumph die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Agil und sportlich führt zur Suzuki – entspannt und klassisch zur Triumph.