| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Suzuki DR-Z 4SM vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki DR-Z 4SM und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen eine klar auf Supermoto und agiles Handling ausgelegte Maschine und ein kompromissloses Streetfighter mit Fokus auf Performance, Dynamik und sportliche Ausstrahlung aufeinander. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die zentralen Vergleichspunkte: Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, dazu Elektronik, Alltagstauglichkeit und das, was sich beim Fahren wirklich bemerkbar macht.
Grundidee: Supermoto-Alltag vs. Streetfighter-Performance
Die Suzuki DR-Z 4SM steht für ein Motorrad, das sich leicht anfühlt und für viele Situationen gemacht ist: kurze Wege, kurvige Strecken, spontane Ausflüge und das typische „einfach losfahren“-Gefühl. Der Charakter ist dabei eher direkt und unkompliziert. Die Maschine wirkt wie geschaffen für Fahrer, die Spaß am agilen Wechsel zwischen Gas, Linie und Kurvenrhythmus haben.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein Statement. Sie ist darauf ausgelegt, Leistung und Fahrdynamik in den Vordergrund zu stellen. Wer mit ihr unterwegs ist, spürt schnell, dass hier nicht nur „schnell fahren“ im Fokus steht, sondern auch präzises Ansprechen, sportliche Kontrolle und ein Setup, das auf ambitioniertes Fahren getrimmt ist. Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder machen Freude – aber auf sehr unterschiedlichen Wegen.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Im Vergleich der Motorleistung und des Drehmomentverlaufs wird schnell klar, dass die Triumph in der Leistungsdimension deutlich stärker positioniert ist. Die Speed Triple 1200 RR bietet spürbar mehr Reserven und wirkt dadurch besonders dann im Vorteil, wenn zügiges Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich gefragt ist. Das macht sie interessant für dynamische Fahrten auf der Landstraße und für Fahrer, die gern zügig überholen oder lange Schubphasen nutzen.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt dagegen ihre Stärken eher über Direktheit und Leichtigkeit aus. Auch wenn die Triumph in der reinen Performance klar die größere Bühne hat, kann die DR-Z 4SM im Alltag punkten, weil sie sich unkompliziert anfühlt und das Fahren weniger „auf Leistung“ reduziert. Gerade beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven oder beim schnellen Richtungswechsel wirkt die DR-Z 4SM oft besonders lebendig.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärken liegen in der starken Leistungsentfaltung und dem souveränen Schub. Schwäche: Wer eher entspannt unterwegs ist, empfindet die Leistungsreserve manchmal als „zu viel“, weil die Maschine stark nach vorn drückt.
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem agilen Fahrgefühl. Schwäche: Wer konsequent maximale Beschleunigung sucht, wird bei der DR-Z 4SM schneller an Grenzen stoßen als bei der Triumph.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Präzision
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die Suzuki DR-Z 4SM ist auf Agilität und ein direktes Feedback ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die Kurven gern „mit dem Motorrad arbeiten“ lassen: rein, umlenken, raus. Das Handling fühlt sich dabei oft leichter an, wodurch sich auch spontane Manöver und schnelle Richtungswechsel angenehm umsetzen lassen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR zielt stärker auf sportliche Präzision und Stabilität bei zügigem Tempo. In Kombination mit den passenden Geometrie- und Fahrwerksdetails entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das besonders bei dynamischer Fahrweise hilft. Die Triumph wirkt dann im Vorteil, wenn die Strecke fließt und das Tempo hoch bleibt.
Wie sich das in der Praxis anfühlt
Im direkten Vergleich wird deutlich: Die DR-Z 4SM wirkt wie ein Motorrad, das „mitmacht“, während die Speed Triple 1200 RR eher „führt“. Beide Ansätze können Spaß machen – aber je nach Fahrstil passt der eine besser als der andere.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Triumph ist im Vergleich klar auf sportliche Anforderungen ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sie Verzögerung aufbaut und wie stabil das Gefühl beim Bremsen bleibt. Gerade bei zügiger Fahrweise ist das ein Vorteil, weil es das Tempo kontrollierbarer macht.
Die Suzuki DR-Z 4SM bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, aber der Fokus liegt stärker auf dem Gesamtpaket aus Agilität und Alltagstauglichkeit. Wer überwiegend moderat fährt, wird die DR-Z 4SM als ausreichend sportlich empfinden. Wer dagegen regelmäßig sehr spät und sehr kräftig bremst, wird die Triumph als klar souveräner erleben.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Einfachheit
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Elektronik. Die Triumph Speed Triple 1200 RR bringt deutlich mehr moderne Assistenz und Fahrmodi mit, die das Motorrad an unterschiedliche Situationen anpassen. Das kann helfen, Traktion, Ansprechverhalten und Fahrgefühl zu optimieren – besonders, wenn die Fahrweise sportlich wird oder die Bedingungen wechseln.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen eher „klassisch“ im Sinne von weniger digitaler Komplexität. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Viele Fahrer schätzen gerade die direkte Rückmeldung und die unkomplizierte Bedienung. Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph bietet mehr Einstellmöglichkeiten, die Suzuki dafür ein weniger „vermitteltes“ Fahrerlebnis.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärken in der Anpassbarkeit und im sportlichen Feintuning. Schwäche: Wer möglichst wenig Technik möchte, kann die Vielzahl an Optionen als „mehr als nötig“ empfinden.
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärken in der Einfachheit und im direkten Fahrgefühl. Schwäche: Weniger elektronische Eingriffe bedeuten auch weniger „Sicherheitsnetz“ bei sehr ambitionierter Fahrweise.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Komfort
Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad im Alltag bewegt. Die Suzuki DR-Z 4SM punktet hier häufig mit einem unkomplizierten Handling und einer Sitzposition, die sich für viele Fahrten gut anfühlt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken wirkt die DR-Z 4SM oft als „leicht zu beherrschen“ – und das ist im Alltag ein echtes Plus.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie ist stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das bedeutet: Wer sie bewegt, spürt schneller den Performance-Fokus. Für Pendler kann das je nach Anspruch trotzdem passen – allerdings ist die Triumph eher die Wahl für Fahrer, die auch im Alltag gern dynamisch unterwegs sind.
Reisetauglichkeit und Reichweite im Vergleich
Beim Thema Reisetauglichkeit spielen Faktoren wie Sitzkomfort, Windgefühl, Ergonomie und das Fahrwerk bei längeren Abschnitten eine Rolle. Die Triumph bietet durch ihre sportliche Auslegung ein sehr stabiles Fahrgefühl bei zügigen Etappen. Gleichzeitig kann sie für längere Touren eher „sportlich“ wirken, je nachdem, wie die Sitzposition und die gewünschte Entspannungsphase empfunden werden.
Die DR-Z 4SM ist eher die Wahl für Touren, bei denen die Strecke im Vordergrund steht und weniger das „Dauer-Tempo“. Wer gern kurvenreiche Strecken fährt und dabei das Motorrad als agiles Werkzeug nutzt, wird mit der Suzuki oft zufrieden sein.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Suzuki DR-Z 4SM und Triumph Speed Triple 1200 RR ist am Ende weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern von Fahrprofil und Prioritäten.
Typische Profile für die Suzuki DR-Z 4SM
- Fahrer, die ein agiles Motorrad für Stadt und Landstraße suchen
- Menschen, die gern direkt fahren und ein unkompliziertes Setup mögen
- Wer Kurvenrhythmus und Handling stärker gewichtet als maximale Beschleunigung
Typische Profile für die Triumph Speed Triple 1200 RR
- Fahrer, die Performance und sportliche Kontrolle priorisieren
- Menschen, die gern mit Elektronik-Unterstützung arbeiten und Fahrmodi nutzen
- Wer dynamische Fahrten plant und dabei viel Reserven möchte
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem leicht zu bewegen, agil und im Alltag unkompliziert sein soll. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders dort, wo Kurven, Richtungswechsel und ein direktes Fahrgefühl zählen. Wer eher „Spaß pro Kilometer“ sucht und die Maschine als wendiges Werkzeug für Stadt und Landstraße nutzt, wird mit der DR-Z 4SM sehr gut fahren.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt besser zu Fahrern, die maximale Dynamik erleben möchten: mehr Leistungsreserven, sportlichere Brems- und Fahrwerksanmutung sowie eine deutlich umfangreichere Elektronik. Im Vergleich wirkt sie wie die Maschine für ambitionierte Fahrten, bei denen Tempo, Kontrolle und Anpassbarkeit im Vordergrund stehen.
Kurz gesagt: Agilität und unkomplizierter Fahrspaß sprechen für die Suzuki. Sportliche Performance und moderne Unterstützung sprechen für die Triumph.